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Architekturpreis 2018: Der Gemeinde „ein passendes Zuhause“ geben

Dietrich-Bonhoeffer-HausDer Architekturpreis 2015 in der Kategorie Gemeindehaus ging nach Hermeskeil für den Neubau des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses der Evangelischen Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch.

Architekturpreis 2018

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Der Preis wird 2018 in den drei Kategorien Kirche, Gemeindehaus und gebäudebezogene künstlerische Ausstattung, wie zum Beispiel Kirchenfenster oder Prinzipalstücke vergeben. Es kann sich dabei um Neubauten oder um Umbauten im Bestand handeln. Ausgezeichnet werden dabei die Entwurfsleistungen der Architekturbüros und bildenden Künstlerinnen und Künstler sowie das Engagement der Kirchengemeinden und Kirchenkreise als Bauherren. Gewürdigt werden Projekte, die nach dem 1. Januar 2015 fertiggestellt worden sind.

Preisverleihung am 30. November im Landeskirchenamt in Düsseldorf

Neben der Entwurfsqualität werden unter anderem auch die liturgische Qualität eines Raumes sowie innovative bauliche Lösungen angesichts aktueller Herausforderungen gewürdigt. Der Preis soll deshalb nicht zuletzt die Anstrengungen der Kirchengemeinden und Kirchenkreise würdigen, in Zeiten knapper Geldmittel ihre Gebäude einladend und mit evangelischem Profil zu gestalten. „Wenn die finanziellen Ressourcen knapper werden, ist es umso wichtiger, dass die verbleibenden Gebäude der Gemeinde ein passendes Zuhause geben“, sagt die zuständige Dezernentin im Landeskirchenamt, Leitende Baudirektorin Gudrun Gotthardt: „Durch die Preisverleihung und die Ausstellung und Dokumentation der Projekte sollen auch andere Gemeinden ermutigt werden, Gebäudestrukturprozesse anzustoßen und Anregungen für eigene Planungen erhalten.“

Der diesjährige Preis wird am 30. November 2018 im Düsseldorfer Landeskirchenamt verliehen, Einsendeschluss der Unterlagen ist der 14. Juni 2018. Die genauen Teilnahmebedingungen, der Auslobungstext sowie der Bewerbungs- und Anmeldebogen sind im Internet unter www.ekir.de/bauberatung abrufbar.

Preisträger der ersten beiden Wettbewerbe

Den undotierten Architekturpreis hat die Evangelische Kirche im Rheinland 2012 zum ersten Mal verliehen Alle drei Jahre wird er ausgelobt. Mit dem ersten Architekturpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland wurden fünf Projekte ausgezeichnet. Den ersten Preis in der Kategorie Gemeindehaus erhielt der Neubau des Gemeindezentrums in Düsseldorf-Gerresheim. Mit dem Preis für die künstlerische Gestaltung wurden die neuen Prinzipalstücke im Tersteegenhaus in Köln-Klettenberg prämiert. In der Kategorie Kirchenraum fiel die Wahl der Fachjury auf die Kirche in Baumholder und die Jesus-Christus-Kirche in Duisburg. Mit einem Sonderpreis der Wilhelm-Schrader-Stiftung wurde das Glockenhaus der Friedenskirche in Ratingen ausgezeichnet.

Beim Wettbewerb 2015 hat der Jury in der Kategorie Gemeindehaus das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Hermeskeil im Hunsrück am besten gefallen. Für die künstlerische Ausstattung wurden die Gemeinde und die Architektin Jutta Heinze für die Prinzipalstücke im Weseler Dom ausgezeichnet. In der Kategorie Kirchenraum ging der Preis an das Projekt zur Umgestaltung der Lutherkirche in Elsdorf, einem Stadtteil von Bergheim. Eine „Besondere Auszeichnung“ vergab die Jury für die Stadtkirche Solingen wegen des außergewöhnlichen Konzeptes der Vernetzung von Kirchengemeinde und Bürgergemeinde. Der Sonderpreis der Wilhelm-Schrader-Stiftung würdigte das neue Konzept der Kreuzeskirche in Essen, die einem privaten Investor überlassen wurde.

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ekir.de / Foto: ekir.de / Eibe Sönnecken / 27.03.2018


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