Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Mit der Konfi-Flotte neue Welten entdecken

Mit der Konfi-Flotte neue Welten entdecken

06.04.2018News

Das Projekt „Die Flotte“ des evangelischen Kirchenkreises Wesermünd verbindet Abenteuer mit christlicher Botschaft

Vorlesen

©Foto:

Ihre Cookie-Einstellungen verbieten das Laden dieses Videos

Es ist ein großes Abenteuer: Mehr als 600 Konfirmanden stechen auf dem niederländischen Ijsselmeer in See. Das Projekt „Die Flotte“ des evangelischen Kirchenkreises Wesermünde will den Jugendlichen die christliche Botschaft vermitteln: Miteinander auf dem Schiff, zusammen in die neue Welt.

ekn (für evangelisch.de)

Seite teilenOriginal Link
  163 Aufrufe
163 Aufrufe

Getröstet und getragen

Getröstet und getragen

08.04.2018News

Vorlesen

©epd-Bild/Wolfgang Noack

In der Gedenkstätte Flossenbürg erinnert eine Büste an Dietrich Bonhoeffer.

Am 9. April vor 73 Jahren ist Dietrich Bonhoeffer hingerichtet worden. Ich finde in diesen Zeiten immer öfter Gründe und Anlässe, an ihn zu denken: An seinen Widerstand gegen Gewaltherrschaft und Antisemitismus. An seinen theologischen Weitblick. Und sein fast „unglaubliches“ Gottvertrauen. „Unglaublich“, wenn ich denke, wie unsicher sein Leben war in Nazigefangenschaft. Er wusste weder, was mit ihm wird noch was mit den Lieben und Freund*innen draußen. Wie konnte er ihnen trotzdem so schreiben?

„Von guten Mächten treu und still umgeben,behütet und getröstet wunderbar...“

Weiterlesen
  150 Aufrufe
150 Aufrufe

Pfarrerin werden – Vorsprechen für die erste Stelle

Pfarrerin werden – Vorsprechen für die erste Stelle

05.04.2018News

Vorlesen

Welcher Zauber wohnt dem Anfang des Pfarrerberufs inne? Welche Hoffnungen, Ängste und Herausforderungen sind damit verbunden? Die Journalisten Markus Bechtold und Anika Kempf von evangelisch.de begleiteten die angehende Pfarrerin Irmela Büttner ein Jahr lang auf ihrem Weg ins Berufsleben. Im ersten Video erwartet die angehende Pfarrerin die Entscheidung des Kirchenvorstands, ob sie ihre Stelle antreten kann oder nicht.

©Foto:

Ihre Cookie-Einstellungen verbieten das Laden dieses Videos

©evangelisch.de

Weiterlesen
  187 Aufrufe
187 Aufrufe

Landeskirche prüft Vorfälle um „Nazi-Glocke“

Landeskirche prüft Vorfälle um „Nazi-Glocke“

05.04.2018News

Vorlesen

©epd-Bild/Landeskirche Hannover/Lechler

Unbekannte haben das Hakenkreuz und Teile der Inschrift von der Glocke entfernt.

Schweringen/Nienburg (epd). Nach der heimlichen Entfernung des Hakenkreuzes von einer Kirchenglocke in Schweringen bei Nienburg hat die hannoversche Landeskirche eine rechtliche Prüfung des Vorfalls angekündigt. Es müsse jetzt geprüft werden, ob es sich um eine strafbare Sachbeschädigung handele, sagte der Leiter der Rechtsabteilung im Landeskirchenamt, Rainer Mainusch. Am 3. April war bekanntgeworden, dass Unbekannte das Nazi-Symbol sowie einen aus der NS-Zeit stammenden Schriftzug in der Woche vor Ostern vermutlich mit einer Flex entfernt hatten. Der Umgang mit der Glocke hatte in den vergangenen Wochen für heftigen Streit in der Kirchengemeinde gesorgt.

Der Kapellenvorstand in Schweringen habe als Eigentümer der Glocke mehrheitlich deutlich gemacht, dass er keinen Strafantrag stellen werde, sagte Mainusch weiter. Es bleibe aber abzuwarten, ob die zuständige Staatsanwaltschaft das besondere öffentliche Interesse an der Strafverfolgung bejahe und von sich aus Ermittlungen einleite. Die  Polizei in Nienburg bestätigte auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes, dass bis 4. April keine Anzeige in der Sache eingegangen ist.

Weiterlesen
  184 Aufrufe
184 Aufrufe

KonfiCamps gehen weiter

KonfiCamps gehen weiter

05.04.2018News

Vorlesen

©epd-Bild/Jens Schlüter

Die KonfiCamps waren im letzten jahr ein wichtiger Bestandteil der Feiern zum Reformationsjubiläum in Wittenberg. Knapp 14.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden waren mit ihren Teamern vor Ort und waren in insgesamt 11 KonfiCamps gemeinsam aktiv.

2018 soll es weitergehen. Konfirmandinnen und Konfirmanden sind herzlich eingeladen, zu einer Fortsetzung der KonfiCamps des Reformationssommers 2017 in die Lutherstadt Wittenberg zu kommen. Ende August (29.08.-02.09.) und Anfang September (05.09. – 09.09.) schlagen zwei KonfiCamps am nördlichen Stadtrand von Wittenberg ihre Zelte auf. Bis zu 750 Jugendliche pro Woche kommen zusammen um sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben. Ausflüge in das historische Wittenberg, Workshops in Gruppen oder auch ein gemütlicher Tagesabschluss gehören zum Programm.

Seite teilenOriginal Link
  196 Aufrufe
196 Aufrufe

Manfred Stolpe erhält Ehrennadel der Garnisonkirchenstiftung

Manfred Stolpe erhält Ehrennadel der Garnisonkirchenstiftung

04.04.2018News

Früherer Ministerpräsident Manfred Stolpe wird für sein Engagement für die Potsdamer Ganisonkirche geehrt

Vorlesen

Potsdam. Brandenburgs früherer Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) wird für sein Engagement für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche geehrt. Die von einem Förderer gestiftete Ehrennadel soll dem 81-jährigen Politiker und Kirchenjuristen am 6. April vom ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Berliner Altbischof Wolfgang Huber überreicht werden, sagte der Sprecher der Garnisonkirchenstiftung, Wieland Eschenburg. Der 75-jährige Huber ist Kuratoriumsvorsitzender der Garnisonkirchenstiftung.

Stolpe, der ebenfalls dem Kuratorium der Stiftung angehört, sei mit seinem jahrzehntelangen Einsatz für die Garnisonkirche „einer der Fundamentsteine“ des Wiederaufbaus, sagte Eschenburg. Als Repräsentant der evangelischen Kirche habe er zunächst versucht, die Sprengung der 1945 zerstörten Kirche in der DDR 1968 zu verhindern. Später habe er das Engagement für den Wiederaufbau vorangetrieben. Die Auszeichnung „freut uns in vielerlei Hinsicht“, sagte Eschenburg. Die undotierte Ehrennadel wird zum ersten Mal verliehen und soll danach jedes Jahr bis zur Eröffnung des neuen Kirchturms vergeben werden.

Arbeit am Turm

Der Wiederaufbau der Garnisonkirche ist seit Jahren umstritten. Kritiker sehen die Barockkirche als Symbol des preußischen Militärs und des NS-Regimes. Befürworter stellen vor allem die Bedeutung für das Stadtbild in den Mittelpunkt. Die evangelische Kirche will den Turm für Friedens- und Versöhnungsarbeit nutzen.

Weiterlesen
  184 Aufrufe
184 Aufrufe

Taufe unter freiem Himmel

Taufe unter freiem Himmel

04.04.2018News

Immer öfter werden Taufen nachgefragt, die nicht in Kirchen stattfinden, sondern an ungewöhnlichen Orten

Vorlesen

©epd-Bild/Jens Schlueter

Pfarrer Stephan Groetzsch steht mit den Täuflingen in den Fluten der Elbe bei Dessau. Im Sommer zieht es Taufgesellschaften in ganz Deutschland immer häufiger nach draußen.

Katharina Gralla ist Strandpastorin in der Nordkirche. Die meiste Zeit ihrer Arbeit verbringt sie in Timmendorfer Strand an der Ostsee zwischen Dünen und Wellen. Auch Taufen feiert sie hier, denn viele Eltern suchen hier den Ort, an dem der Glaubensweg ihrer Kinder beginnen kann. An einem freien Ort unter einem weiten Himmel, direkt am Meer, „denn das Meer ist für alle da“, sagt Gralla.

Immer öfter werden Taufen nachgefragt, die nicht in Kirchen stattfinden, sondern an ungewöhnlichen Orten. Die klassische Taufe läuft in der Mehrzahl immer noch so ab: Unter dem Dach einer Kirche, mit Pfarrer, Sonntagsgemeinde, Eltern, Paten und Täufling rundherum um den Taufstein gruppiert. Damit will die evangelische Kirche betonen, dass der persönliche Glaube in der Gemeinschaft erfahrbar wird, in der Gemeinde vor Ort.

Weiterlesen
  192 Aufrufe
192 Aufrufe

EKD-Kulturbeauftragter beklagt Pessimismus in der Kirche

EKD-Kulturbeauftragter beklagt Pessimismus in der Kirche

03.04.2018News

Vorlesen

Berlin (epd). Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, hat Pessimismus über Zukunftsperspektiven in seiner eigenen Kirche beklagt. „Die Deutschen pflegen eine seltsame Lust am eigenen Niedergang, und am schlimmsten treiben es die Protestanten und Katholiken“, schreibt Claussen in einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“. Er empfiehlt darin den Kirchen, stärker auf Veränderungen der religiösen Haltungen der Menschen zu reagieren.

Gerade in Deutschland wirke „ein fatales Erbe des konfessionellen Gegensatzes zwischen Protestanten und Katholiken besonders stark nach“, schreibt der Theologe. Das Christentum werde überdoktrinalisiert. Dadurch sei es kaum möglich, Komplexität und Ambivalenz der Säkularisierung oder Legitimität individualisierter Religiosität wahrzunehmen.

Kulturelle Kraft und Wurzel von Identität

Dass die Deutschen weniger religiös sind als früher, zweifelt Claussen an. Es sei nicht zu leugnen, dass christliche Traditionen abbrechen, schreibt er. Laut Meinungsumfragen glaubten weniger Menschen an Schöpfung oder leibliche Auferstehung. Gleichzeitig habe die Wertschätzung des Christentums als kulturelle Kraft und Wurzel eigener Identität zugenommen. Viele Deutsche entschieden sich bewusst dafür, in ihrer Kirche zu bleiben, „obwohl kein Sozialdruck mehr sie dazu zwingt“. 55 Prozent der Bevölkerung gehörten einer Kirche an.

Weiterlesen
  208 Aufrufe
208 Aufrufe

„Einsetzen für eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit“

„Einsetzen für eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit“

03.04.2018News

Vorlesen

„Ich wünsche mir, dass viele Menschen überall auf der Welt, sich engagieren, sich einsetzen für eine Welt in Frieden und Gerechtigkeit“, sagt der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm über die heutige Bedeutung von Martin Luther Kings Engagement.

©Foto:

Ihre Cookie-Einstellungen verbieten das Laden dieses Videos

Es geschah am 4. April 1968 im Lorraine, einem Motel in der Jazz- und Blues-Metropole Memphis in Tennessee. Die Unterkunft, benannt angeblich nach Nat King Coles Liebeslied „Sweet Lorraine“, war eine bekannte Übernachtungsstätte schwarzer Künstler. Auch der Bürgerrechtler Martin Luther King (1929-1968) wohnte dort, wenn er in Memphis zu tun hatte.

Weiterlesen
  203 Aufrufe
203 Aufrufe

Mahnung zum Zusammenhalt

Frankfurt a.M. (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, warnte in seiner Osterpredigt im Berliner Dom davor, Arme und Schwache aus der Gesellschaft auszugrenzen. Jeder Mensch müsse spüren und erfahren, dass er Teil dieser Gesellschaft sei, „dass er gewollt ist, dass er gebraucht wird, dass er einfach sein darf, dass er eine Würde hat“, sagte der bayerische Landesbischof.

„Dass alle Menschen in unserer Gesellschaft, auch die schwächsten und verletzlichsten, in diesem Gefühl leben können, das ist die große Aufgabe in Politik und Gesellschaft der nächsten Jahre.“ Es sei schlimm, wenn Menschen reduziert würden auf das Erfüllen einer bestimmten Funktion, ohne die sie nichts wert seien, und wenn sie danach beurteilt würden, ob sie gesellschaftlichen Normen entsprächen, sagte Bedford-Strohm. Hier könne man die „Radikalität der Ostererfahrung“ gar nicht stark genug betonen.

Osterbotschaft „stellt die Dinge auf den Kopf“

Der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge rief Christen zum Widerspruch gegen Hassprediger, menschenverachtende Meinungen und Hetze auf. „Wenn wir dem Leben dienen wollen, das an Ostern neu geschaffen wurde, müssen wir allen Kräften entgegentreten, die es darauf anlegen, Menschen gegeneinander aufzubringen“, erklärte Dröge in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche – auch mit Blick auf die AfD, die Hetze zu ihrem „Markenzeichen“ gemacht habe. Verunglimpfung und pauschale Abwertung von Religionen hätten zuletzt erschreckend zugenommen, so Dröge. Seit Ostern verbiete es sich jedoch, Menschen auszugrenzen oder abzuwerten.

Im Mittelpunkt der Osterpredigten steht die biblische Erzählung von der Auferstehung des am Karfreitag gekreuzigten und begrabenen Christus. Dies sei eine Botschaft, die „die Dinge auf den Kopf stelle“, sagte der rheinische Präses Manfred Rekowski in Wesel. Nichts bleibe, wie es war. Allerdings sei dies nichts Beängstigendes, sondern ein Grund zur Freude. Gott werde die Unrechts- und Machtverhältnisse umkehren, sagte Rekowski.

Original Link
  178 Aufrufe
178 Aufrufe

Bedford-Strohm: Interreligiöser Dialog ist Pflicht

Bedford-Strohm: Interreligiöser Dialog ist Pflicht

03.04.2018News

Vorlesen

Frankfurt a.M. (epd). Spitzenvertreter der Kirchen in Deutschland haben an Karfreitag zum friedlichen Zusammenleben und Begegnungen über Religionsgrenzen hinweg aufgerufen. Christen könnten sich nie mit Hass in der Welt abfinden, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, in einer Predigt in München. „Hass und Gewalt sind nichts Normales“, betonte er. In Interviews wandten sich Bedford-Strohm wie auch der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, gegen die Ausgrenzung von Muslimen. Beide äußerten sich kritisch zur Debatte über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört.

Der bayerische Landesbischof Bedford-Strohm sprach im Interview mit dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ von einer Symboldebatte, die als solche wenig zielführend ist“. In Deutschland lebten 4,5 Millionen Muslime.„Da ist interreligiöser Dialog nicht Kür, sondern Pflicht. Wir sollten darüber reden, wie wir miteinander umgehen wollen“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende.

Auch die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann rief zu Begegnungen mit Muslimen auf. Wenn man sich kenne, würden Ängste gar nicht erst entstehen, sagte sie dem Deutschlandfunk.

Weiterlesen
  173 Aufrufe
173 Aufrufe

„Parteipolitik spielt in der EKD keine Rolle“

„Parteipolitik spielt in der EKD keine Rolle“

03.04.2018News

Vorlesen

Berlin (epd). Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, widerspricht dem Vorwurf, die EKD bilde parteipolitisch eine Einheit mit Rot-Grün. „Das ist völlig falsch. Ich erlebe es täglich anders“, sagte die ehemalige FDP-Spitzenpolitikerin Schwaetzer dem ZDF-Portal heute.de in einem am Karfreitag veröffentlichten Interview. Jeder, der zu einer Synodentagung kommt, könne selbst feststellen, „dass Parteipolitik wirklich keine Rolle spielt“.

Politisch seien die Debatten im Kirchenparlament sehr wohl, denn es gehe um die Gestaltung der Gesellschaft, sagte die 75-Jährige, die der Synode seit 2013 vorsteht. „In der Synode sitzen Evangelikale neben liberalen Christen, ganz unterschiedliche Frömmigkeitsstile“, erläuterte Schwaetzer. Gemeinsam versuche man, „Impulse für die Gestaltung der Welt zu geben“. Dabei seien „selbstverständlich immer unterschiedliche Konsequenzen möglich“.

Eine Predigt „darf und muss politisch sein“

Die Debatte um eine politische Einseitigkeit der evangelischen Kirche hatte der „Welt“-Chefredakteur Ulf Poschardt befeuert, nachdem er sich Weihnachten 2017 kritisch über die Predigt in einem von ihm besuchten Gottesdienst geäußert hatte. „Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den #Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht?“, schrieb Poschardt im Kurznachrichtendienst Twitter. Vor den Ostertagen erläuterte der 51-jährige Journalist im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd): „Wenn ich mich frage, warum ich nicht mehr gern in die Kirche gehe, sind es vor allem drei Dinge: die Haltung, das Niveau und das Wiederkäuen von parteipolitischen Positionen.“

Weiterlesen
  178 Aufrufe
178 Aufrufe

Mit Kindern über die Auferstehung reden

Mit Kindern über die Auferstehung reden

02.04.2018News

Das Magazin „chrismon“ gibt Tipps, wie Eltern über die Auferstehung sprechen können und Kinder ihre eigenen Vorstellungen entwickeln lassen

Vorlesen

©pixabay/congerdesign

Karla hat sich schon immer viele Gedanken gemacht. Vor fünf Jahren, als sie noch im Kindergarten war, hatte Karla gehört, dass Jesus von den Toten auferstanden sei. „Ist er jetzt tot oder lebt er?“, fragte sie ihre Mutter damals. „Er lebt“, hatte die Mutter gesagt. „Wo denn?“, wollte Karla wissen. „Bei Gott“, sagte die Mutter, womit sich Karla zufriedengab. Nun geht Karla in die vierte Klasse, und ihr kommen Zweifel. „Wie kann das sein?“, fragte sie kürzlich. „Entweder Jesus ist tot oder er lebt.“ Ihre Mutter wusste auch keine einfache Antwort. „Was glaubst du denn?“, fragte sie Karla zurück. „Ich glaube, er ist tot“, sagte Karla.Irgendetwas wollte ihre Mutter dagegensetzen. Aber was?

Fragen wie die nach der Auferstehung Jesu sind nun einmal nicht einfach zu beantworten, sagt der Tübinger Religionspädagoge Friedrich Schweitzer. Falsch sei es jedenfalls, dem Kind die eigenen Gedanken aufzudrängen. So gesehen verhält sich Karlas Mutter richtig. Sie sucht das Gespräch und ermuntert ihre Tochter, selbst die Antwort zu finden. Was bewog die Jünger, nach Jesu Tod weiterzumachen, für den neu gewonnenen Glauben alles aufzu­geben und sogar den Tod in Kauf zu nehmen? Die Auferstehung, sagt die Bibel. Irgendetwas müssen die Jünger erlebt haben, das sich mit unserer modernen Denkweise nicht angemessen beschreiben lässt. Man kann versuchen, es zu übersetzen. Auferstehung bedeutet:Die Sache Jesu geht weiter. Doch offenbar meinten die Jünger mehr als das. Der Mensch Jesus, der sie angeschaut und aufgerichtet hat, ist nicht tot, sagten sie. Er sei sogar körperlich erfahrbar.

Weiterlesen
  172 Aufrufe
172 Aufrufe

Die Zeugen der Auferstehung in der Bibel

Die Zeugen der Auferstehung in der Bibel

01.04.2018News

Vorlesen

Dass die Auferstehung Jesu angezweifelt wird, ist weder neu noch verwerflich. Die biblischen Zeugen der Auferstehung haben allerdings eine durch nichts weg zu diskutierende Erfahrung gemacht: Sie sind dem Auferstandenen Jesus Christus leibhaftig begegnet.

©epd-Bild/Rainer Oettel

Das Glasfenster in der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirche in Stolpen zeigt, wie Maria Magdalena dem auferstandenen Jesus begegnet.Maria Magdalena

Ausgerechnet einer ehemalige Prostituierten zeigt sich der auferstandene Jesus zuerst. Weinend steht sie am leeren Grab, neben dem zwei Engel sitzen. Sie sieht einen Mann, mutmaßt, es sei ein Gärtner, und fragt ihn, wo er denn den Leichnam hingebracht habe. „Frau, was weinst du?“ fragt der Mann – da erkennt sie seine Stimme und sagt: „Rabbuni“, das heißt: „Meister“. Sie will ihn anfassen, doch das verbietet er ihr rüde: „Rühre micht nicht an!“ Und er trägt er ihr auf, die Botschaft der Auferstehung den „Brüdern“ zu verkündigen.

Weiterlesen
  185 Aufrufe
185 Aufrufe

War Petrus ein Feigling?

War Petrus ein Feigling?

30.03.2018News

Vorlesen

Ausgerechnet er, ausgerechnet in diesem Moment! Petrus, die Schlüsselperson unter den Jüngern Jesu, lässt sein Idol schmählich im Stich. Er leugnet, ihn zu kennen. Doch dann fließen die Tränen.

©epd-Bild/Rainer Oettel

Der Bogen der Apsis in der Kirche St. Nikolai in Constappel bei Meissen zeigt den Apostel Petrus.

In einer besonders dramati­schen Situation im Leben Jesu zeigte der wichtigste seiner 
Anhänger ein ganz mieses Verhalten. Ausgerechnet Petrus, der Mann, der später die Kirche leiten soll und auf den sich alle anderen verlassen sollen, gibt ein schlechtes Bild ab. So schlecht, dass es bis heute bemerkenswert ist.

Weiterlesen
  233 Aufrufe
233 Aufrufe

Protestantische Bischöfe rufen zu Gewaltlosigkeit auf

Protestantische Bischöfe rufen zu Gewaltlosigkeit auf

29.03.2018News

Vorlesen

©Pixabay/congerdesign

Nach christlichem Verständnis leidet Gott bei der Kreuzigung in Gestalt des unschuldig gekreuzigten Jesus gemeinsam mit seiner gequälten Schöpfung.

Frankfurt a.M. (epd). Protestantische Bischöfe haben vor Karfreitag zu Gewaltlosigkeit und Solidarität aufgerufen. An Karfreitag gedächten Christen des Leidens des Gottessohnes, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, dem Fernsehsender Phoenix. Gott sei den Menschen in Jesus Christus begegnet, der am Kreuz gestorben sei. „Wenn wir das ernst nehmen, muss Schluss sein mit der religiösen Gewalt“, forderte Bedford-Strohm, der zugleich bayerischer Landesbischof ist.

Der Karfreitag sei wichtig, sagte der EKD-Ratsvorsitzende: „Aber dann dürfen wir feiern.“ Mit Blick auf Jesu Auferstehung am Ostersonntag ergänzte er: „Der Tod hat nicht das letzte Wort.“

Weiterlesen
  213 Aufrufe
213 Aufrufe

Straßentheater spielt berühmtes „Abendmahl“-Bild nach

Straßentheater spielt berühmtes „Abendmahl“-Bild nach

29.03.2018News

Vorlesen

©epd-Bild/Jens Schulze

Zwei Tapeziertische, 13 Klappstuehle und 13 Schauspieler: So hat ein Team der Internet-Portals „evangelisch.de“ in der City von Hannover das berühmte „Abendmahl“-Bild von Leonardo da Vinci nachgespielt.

Hannover (epd). Im Gänsemarsch schreiten 13 Frauen und Männer am Hauptbahnhof entlang, umkreisen das Ernst-August-Denkmal mit Klappstühlen in der Hand. Dann bauen die Laienschauspieler unter freiem Himmel zwei Tapeziertische auf, breiten eine weiße Tischdecke aus, stellen Gläser und Teller darauf und einen Kelch und einen Laib Brot. Bei den überraschten Passanten, die sich inzwischen vor dem Denkmal zu einer Traube formiert haben, macht es klick: „Das Abendmahl von da Vinci“, ruft ein Mittfünfziger mit schwarzer Daunenjacke und grauem Rucksack. „Das kenn ich doch aus dem Konfirmanden-Unterricht.“

In der Tat: Das berühmte Abendmahl-Gemälde von Leonardo da Vinci (1452-1519) aus dem Kloster Santa Maria delle Grazie in Mailand ist an diesem Gründonnerstag unterwegs auf den Straßen von Hannover – live gespielt von einem Team des Internetportals „evangelisch.de“ unter der Leitung von Pastor Frank Muchlinsky. Die Aktion „Mahl ganz anders“ wolle das Abendmahl neu ins Gespräch bringen und den Gründonnerstag ins Bewusstsein rücken, erläutert Muchlinsky. „Das ist ein bisschen Volksaufklärung.“

Weiterlesen
  215 Aufrufe
215 Aufrufe

Fernsehgottesdienste zu Karfreitag und Ostern

Wie in jedem Jahr senden ARD und ZDF Gottesdienste, die das so unterschiedliche aber aufeinander bezogene Geschehen von Karfreitag und Ostern ins Zentrum rücken. 

Von Karfreitag bis Ostermontag

Menschliche Urteile können furchtbare Fehlurteile sein mit tödlichen Folgen. Gleichzeitig kommt bis heute niemand daran vorbei, beruflich oder privat Urteile zu fällen oder beurteilt zu werden. Solche Erfahrungen kommen im Gottesdienst zu Wort, den die ARD am Karfreitag aus der Johanniskirche in Eltville-Erbach überträgt. Es predigt Kirchenpräsident Volker Jung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Dazu erklingt Musik von Bach und Mendelssohn-Bartholdy

Auf Karfreitag folgt Ostern. Zu diesem Fest singen die Christen ihre fröhlichsten Lieder – tänzerisch beschwingt oder  in jubelndem Trotz. Besonders eindrücklich bekennt ein Choral aus Händels Messias den Sieg des Lebens über den Tod. Im ZDF-Fernsehgottesdienst am Ostersonntag verwebt die Kantorei der Christuskirche Detmold diesen Choral klangvoll mit dem Evangelium von der Auferstehung.

Premiere: Konfirmation live im Fernsehen

Zugleich sind den Christen seit dem ersten Osterfest auch nachdenkliche Töne vertraut: Die Bibel erzählt auch von Zweifeln und Misstrauen unter den ersten Osterzeugen. Pfarrerin Rieke-Kochsiek wägt in ihrer Predigt mit Jugendlichen diese beiden Stimmen gegeneinander ab und lädt dieGemeinde anschließend zur Tauferinnerung ein.

Mit dem Osterfest beginnt in den Kirchengemeinden auch die Zeit der Konfirmationen. Für elf Mädchen und Jungen aus der Hamburger Gemeinde St. Johannis-Harvestehude ist es schon am Ostermontag soweit. Sie werden zu selbständigen und vollwertigen Kirchenmitgliedern. Die Jugendlichen waren einverstanden, dass ihre Konfirmation live im Ersten übertragen wird – eine Premiere im Fernsehen.

Weiterlesen
  214 Aufrufe
214 Aufrufe

Bedford-Strohm: Antisemitismus unmittelbar entgegentreten

Bedford-Strohm: Antisemitismus unmittelbar entgegentreten

29.03.2018News

Menschen, die antisemitisch auftreten und „manchmal einfach dumm daherreden“, müssten zur Rede gestellt werden

Vorlesen

Berlin (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, fordert entschiedenes Eintreten gegen Antisemitismus im Alltag. Menschen, die antisemitisch auftreten und „manchmal einfach dumm daherreden“, müssten zur Rede gestellt werden, sagte Bedford-Strohm dem Fernsehsender Phoenix. Es müsse ganz klar sein, dass gerade in Deutschland „nie wieder Antisemitismus salonfähig sein darf“.

Wenn er von den mutmaßlich antisemitischen Vorfällen an deutschen Schulen höre oder von dem Mord an einer Holocaust-Überlebenden in Frankreich, gehe ihm ein „Stich durchs Herz“, sagte der bayerische Landesbischof. Die jüngsten Meldungen seien sehr bedrückend.

Seite teilenOriginal Link
  209 Aufrufe
209 Aufrufe

Von der Hostie bis zur Kokosnuss

Von der Hostie bis zur Kokosnuss

29.03.2018News

Vorlesen

©wikimedia commons/Agp

Glasfenster „Das Westfälische Abendmahl“ in der Wiesenkirche in Soest.

Es fehlt nur noch, dass sich die Tischplatte biegt: Ein Kirchenfenster in Soest zeigt, wie Jesus und die Jünger inmitten von Bierkrügen und Tellern voller Aufschnitt tafeln. Die Darstellung, um 1500 entstanden, ging als westfälisches Abendmahl in die Geschichte ein. Es versteht sich von selbst, dass eine pappige Oblate mit einem so üppig gedeckten Tisch nicht mithalten kann. Sollte die Darstellung gegenüber der Kirche ein Wink mit dem Zaunpfahl sein? Bezweckte der unbekannte Künstler, Eucharistiefeiern, die an Jesu letztes Gemeinschaftsmahl am Gründonnerstag erinnern, in kulinarischer Hinsicht zu überdenken?

Der Gedanke liegt nahe – und dennoch: „Hostien waren nie Feinkost, aber dennoch stand über Jahrhunderte hinweg fest, dass an der Festlegung der Kirche auf Brot und Wein nicht zu rütteln war“, sagt Anselm Schubert, Professor für Evangelische Theologie aus Erlangen-Nürnberg, dessen Buch „Gott essen“ am 15. Februar erschienen ist. Außerdem sei schon damals klar gewesen, dass Jesu Abendmahl und das Sakrament in der Messe zwei verschiedene Dinge waren.

Weiterlesen
  206 Aufrufe
206 Aufrufe