Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Christliche Kirchen für weitere Schritte in der Ökumene

Christliche Kirchen für weitere Schritte in der Ökumene

16.03.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Die in der ACK verbundenen Kirchen wollen sich ökumenischen Aufgaben in den kommenden Jahren demnach „gemeinsam und mit neuem Mut“ stellen. (Symbolbild)

Frankfurt a.M./Mainz (epd). Die christlichen Kirchen in Deutschland fordern weitere, konkrete Schritte in der Ökumene. Die Delegierten der Kirchen wünschten sich ein noch stärkeres Miteinander aller christlichen Kirchen in Deutschland, teilte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) am 15. März zum Ende ihrer zweitägigen Mitgliederversammlung in Mainz mit. Es sei „besonders wichtig, dass für die Gläubigen aller Kirchen konkrete ökumenische Fortschritte spürbar werden“, heißt es in einer Erklärung, die die Teilnehmer verabschiedeten.

„In besonderer Weise sind dabei die konfessionsverbindenden Ehen und Familien in unseren Mitgliedskirchen in den Blick zu nehmen“, heißt es in dem Papier „Ökumene nach 2017“. Die in der ACK verbundenen Kirchen wollen sich ökumenischen Aufgaben in den kommenden Jahren demnach „gemeinsam und mit neuem Mut“ stellen.

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ZDF-Gottesdienst zum Thema „Respekt“

ZDF-Gottesdienst zum Thema „Respekt“

16.03.2018News

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©Evangelische Rundfunkarbeit

Polizeiseelsorger Martin Zenk (r.) ist auch bei Einsätzen dabei.

In Teilen der Gesellschaft scheint der gegenseitige Respekt abzunehmen. Auch Polizisten erleben, dass sie beschimpft und in ihrer Arbeit behindert werden. Dabei ist ein respektvoller Umgang für die Polizeiarbeit grundlegend – selbst gegenüber Personen, die schwere Straftaten begangen haben.

In einem Gottesdienst, den das ZDF aus der St. Jakobskirche in Nürnberg überträgt, berichten Polizeibeamte über ihre Erfahrungen mit dem Thema Respekt im Berufsalltag – und machen so das Thema anschaulich. Die beiden Polizeiseelsorger Kirchenrat Matthias Herling und Diakon Martin Zenk feiern den Gottesdienst gemeinsam mit Polizistinnen und Polizisten, der Gemeinde in der St. Jakobskirche und den Zuschauern am Bildschirm. Das Vokalensemble des Nürnberger Polizeichores unter der Leitung von Pius Amberger und ein Bläserquartett des Polizeiorchesters Bayern übernehmen die musikalische Gestaltung.

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EKD-Ratsvorsitzender ist Schirmherr der Aktion „5.000 Brote“

EKD-Ratsvorsitzender ist Schirmherr der Aktion „5.000 Brote“

15.03.2018News

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©epd-Bild/Rolf Zöllner

Brot backen, Solidarität zeigen und mit den Spenden Bildungsprojekte unterstützen – darum geht es bei der Aktion „5.000 Brote“.

Hannover (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, übernimmt die Schirmherrschaft über die Aktion „5.000 Brote“. Die Kampagne, bei der Konfirmandinnen und Konfirmanden aller evangelischer Landeskirchen eingeladen sind, Brote zugunsten von Jugendprojekten zu backen, ist laut Bedford-Strohm ein „wunderbares Beispiel für gelebten Glauben“, wie die EKD in Hannover mitteilte. „Jung und Alt, Gemeinde und Handwerk kommen dafür zusammen und setzen in der gemeinsamen Auseinandersetzung mit den Themen Ernährung und Bildung ein Zeichen internationaler Solidarität“, erklärte der Ratsvorsitzende.

Bei der Aktion backen Konfirmandengruppen bundesweit mit einem Bäcker ihres Vertrauens Brote, die in ihrer Gemeinde zwischen Erntedank und dem 1. Advent für eine Spende abgegeben werden. Der Erlös geht an „Brot für die Welt“. Mit den gesammelten Spenden unterstützt das Hilfswerk in diesem Jahr drei Bildungsprojekte für Jugendliche in Indien, Äthiopien und El Salvador. Jede evangelische Gemeinde mit einer Konfirmandengruppe kann sich an der Aktion beteiligen. Unterstützt werden sie von ihrer jeweiligen Landeskirche.

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Kirchenliedseminar „Heimat und Fremde“

Kirchenlieder schaffen Heimat. Ihre Texte und Melodien klingen vertraut. Bekannte Lieder stiften Gemeinschaft – auch in der Fremde. Zugleich gibt es im geistlichen Lied etwas Fremdes, das uns hinausführt über das, was wir kennen und wissen. Mit dieser Spannung zwischen „Heimat und Fremde“ beschäftigt sich das Kirchenliedseminar, das vom 19.-22. März 2018 in der Evangelischen Akademie Loccum stattfindet.Original Link
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Drei neue Mitglieder im Aufsichtsrat des GEP

Drei neue Mitglieder im Aufsichtsrat des GEP

15.03.2018News

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©epd-Bild/Hanno Gutmann

Das von Direktor Jörg Bollmann geleitete Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik ist die zentrale Medieneinrichtung der EKD, ihrer Landeskirchen und Werke sowie der evangelischen Freikirchen.

Frankfurt a.M. (epd). Wechsel im Aufsichtsrat des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP): Das Aufsichtsgremium der zentralen Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat drei neue Mitglieder, wie das GEP in Frankfurt am Main mitteilte. Der Rat der EKD berief den Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands, Michael Diener, sowie Regine Kreitz, Director Communications der Hertie School of Governance in Berlin und Präsidentin des Bundesverbands deutscher Pressesprecher, neu in den Aufsichtsrat. Die Kirchenkonferenz der EKD entsandte die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Julia Helmke, als neues Mitglied in das Gremium.

Aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind Marlehn Thieme, Mitglied im Rat der EKD und Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats, die Direktorin im NDR-Landesfunkhaus Hamburg Sabine Rossbach sowie Michael Brinkmann, Leiter der EKD-Stabsstelle Kommunikation. Die insgesamt 15 Mitglieder des neu konstituierten Aufsichtsrats bestätigten in ihrer Sitzung in Frankfurt am Main zudem den hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Volker Jung einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurde die pfälzische Oberkirchenrätin Karin Kessel als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende.

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Weltmissionskonferenz in Tansania endet mit Kritik an Finanzsystem

Weltmissionskonferenz in Tansania endet mit Kritik an Finanzsystem

15.03.2018News

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©Pixabay/TimoKnoefel

Die Weltmissionskonferenz findet etwa alle zehn Jahre statt, dieses Jahr war das Treffen in Arusha, Tansania.

Mit harscher Kritik am internationalen Finanzsystem ist die Weltmissionskonferenz in Tansania zu Ende gegangen. Es sei schockierend, wie sich wenige Menschen auf Kosten vieler bereicherten, hieß es in einem gemeinsamen Appell der mehr als 1.000 Teilnehmer, wie der Ökumenische Rat der Kirchen am 14. März in Arusha mitteilte. In ihrem Aufruf verlangten sie mehr Hilfe für stark vom Klimawandel betroffene Länder und forderten mehr Gerechtigkeit für Vertriebene, Flüchtlinge und Asylbewerber.

An der fünftägigen Konferenz nahmen Delegierte von protestantischen, orthodoxen, römisch-katholischen, evangelikalen sowie pfingstkirchlichen Kirchen und Gemeinschaften teil. Unter dem Leitwort „Im Geiste voranschreiten: Zu verwandelnder Nachfolge berufen“ berieten die Teilnehmer zudem über eine Neuausrichtung der Mission.

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Inhalte gegen Untergangsstimmung

Inhalte gegen Untergangsstimmung

14.03.2018News

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Dortmund (epd). Gut ein Jahr vor dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund stehen die Schwerpunktthemen des Treffens fest: Digitalisierung, Arbeit, soziale Teilhabe und Europa sollen bei dem Christentreffen vom 19. bis 23. Juni 2019 im Mittelpunkt stehen, wie die Veranstalter mitteilten. Kirchentagspräsident Hans Leyendecker erwartet nach eigenen Worten einen Kirchentag, der „nicht in Harmonie ertrinkt“ und der auch dort hinsieht, wo „es wehtut“, um Ängste und Verunsicherungen ernstzunehmen.

„Dortmund ist eigentlich der ideale Ort, um wesentliche Inhalte gegen die manchmal schon modische und oft auch hysterische Untergangsstimmung zu setzen“, sagte der Journalist. Und deshalb werde es auch den Kirchentag der guten Nachrichten geben.

Die Generalsekretärin des Kirchentages, Julia Helmke, sagte: „Wir sehen Angst vor Armut, Zukunftsunsicherheit und Sprachverlust im Umgang miteinander. Das Vertrauen in die großen gesellschaftlichen Institutionen ist erschüttert.“ Der Kirchentag frage: „Wie gehen wir damit um, was können wir entgegensetzen? Was bedeutet hierbei Gottvertrauen?“

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EKD-Ratsvorsitzender gratuliert Angela Merkel zur Wiederwahl

EKD-Ratsvorsitzender gratuliert Angela Merkel zur Wiederwahl

14.03.2018News

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Bonn/Hannover (epd). Die Kirchen in Deutschland haben der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel zu ihrer Wiederwahl als Bundeskanzlerin gratuliert. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hob in seinem Gratulationsschreiben an die Kanzlerin hervor, dass der Koalitionsvertrag ausdrücklich die Bedeutung der Kirchen und Religionsgemeinschaften für das Gemeinwesen benenne. Bedford-Strohm lobte Merkel dafür, dass sie im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums im vergangenen Jahr dies auch persönlich zum Ausdruck gebracht habe.

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sicherte Merkel die konstruktive Begleitung der Arbeit der Bundesregierung zu. Er ermutigte sie, in der Flüchtlingspolitik den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Die katholische Kirche habe sie darin im Grundsatz stets unterstützt, erklärte Marx. Die Herausforderungen zu bewältigen, vor denen Deutschland stehe, werde nur gelingen, wenn Europa sich wieder auf die es einigenden Kräfte besinne, schrieb Marx. Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD setze hier die richtigen Akzente.

Die CDU-Vorsitzende war am Vormittag im Bundestag zum vierten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt worden. Sie führt erneut eine große Koalition von Union und SPD. Nach der Ernennung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurden Merkel und im Anschluss auch die Ministerinnen und Minister im Parlament vereidigt.

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Die beliebtesten Konfisprüche

Die beliebtesten Konfisprüche

14.03.2018News

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Seit vielen Jahren gibt es die Plattform konfispruch.de – ein Angebot von evangelisch.de und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Konfirmanden und Konfirmandinnen finden dort in drei Auswahlschritten den Konfispruch, der zu ihnen passt. Hier gibt es die acht beliebtesten Bibelverse als Fotogalerie.

©Pixabay/KathrinPie

©Pixabay/sweetlouise

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Beruf und Berufung

Beruf und Berufung

13.03.2018News

Ausstellung des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD zeigt Bedeutung der Arbeit für die Lebensgestaltung

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Dortmund (epd). Mit der Arbeitswelt und Luthers Verständnis von Berufen befasst sich eine Ausstellung in Dortmund. Die interaktive Schau „Die Berufungsfabrik“ will nach Angaben der Ausstellungsmacher deutlich machen, welche Bedeutung Arbeit für die persönliche Lebensgestaltung hat. Das Projekt des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gastiert bis zum 13. Mai in der Dasa-Arbeitswelt-Ausstellung.

Nach den Worten des Altpräses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, widersprechen inhumane Arbeitsverhältnisse dem christlichen Verständnis von Beruf und Berufung. Mit einem christlichen Arbeitsethos, das den Beruf als fröhlichen Dienst an Gott und dem Nächsten verstehe, sei eine inhumane Arbeitswelt nicht zu vereinbaren, sagte der Theologe in seinem Vortrag zur Ausstellungseröffnung. Dazu gehörten sinnentleerte, monotone Tätigkeiten sowie prekäre oder ausbeuterische Verhältnisse.

Nach dem Verständnis des Reformators Martin Luther führe die Berufung eines Christen zur Freiheit auch in die Freiheit zum Beruf, erläuterte Buß. Weil hinter jeder Arbeit eine Berufung stecke, könne sie jeden Menschen zum Einsatz all seiner Kreativität motivieren.

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EKD will Prozess zwischen Staat und Islamverbänden unterstützen

EKD will Prozess zwischen Staat und Islamverbänden unterstützen

13.03.2018News

Der Präsident des EKD-Kirchenamts, Hans Ulrich Anke, sieht Kirchen als Unterstützer für den Wunsch der Muslime nach Gleichbehandlung

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Mülheim a.d. Ruhr (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will die Debatte um die rechtliche Stellung muslimischer Verbände weiter unterstützen. „Bei dem Ringen muslimischer Verbände um ihre Rechtsstellung im säkularen Staat sind wir mehr als nur Beobachter“, sagte der Präsident des Kirchenamts der EKD, Hans Ulrich Anke, laut Redemanuskript bei den diesjährigen Essener Gesprächen zum Thema Staat und Kirche in Mülheim an der Ruhr. Die Aufgabe der Evangelischen Kirche in Deutschland liege darin, die Prozesse zwischen verantwortlichen staatlichen Stellen und muslimischen Verbänden konstruktiv zu begleiten.

Die EKD wolle „unterstützen, dass muslimische Gemeinschaften für ihr religiöses Wirken in gleichheitswahrender und freiheitsentfaltender Weise die Gewährleistungen des Religionsverfassungsrechts nutzen können“, sagte Anke weiter. Es gehe um eine „Bewährungsprobe des freiheitlichen Religionsverfassungsrechts“. Deshalb fordere die EKD sowohl den Staat wie auch die muslimischen Verbände dazu auf, die Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften nicht an „formalisierten Voraussetzungen“ scheitern zu lassen.

Gespräche nicht abreißen lassen

Muslimische Verbände in Deutschland fordern seit langem eine statusmäßige Angleichung an die christlichen Kirchen. Sie möchten den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erhalten und einen allgemeinen islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen einführen.

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Online-Umfrage zum Gottesdienstbesuch

Online-Umfrage zum Gottesdienstbesuch

13.03.2018News

Liturgische Konferenz der EKD will herausfinden, warum Menschen einen evangelischen Gottesdienst besuchen

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Hannover. Die Liturgische Konferenz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Online-Umfrage gestartet, um genauer herauszufinden, warum Menschen einen evangelischen Gottesdienst besuchen. Eine Arbeitsgruppe der Liturgischen Konferenz unter Leitung von Pastorin Julia Koll hat dafür einen Fragebogen erarbeitet, der unter www.zur-kirche.de ausgefüllt werden kann.

„Es wäre schön, wenn wir mit der Umfrage auch viele Menschen erreichen, die keine regelmäßigen Kirchgänger sind, sondern nur gelegentlich in die Kirche gehen“, betont Koll. „Uns interessiert dabei nicht nur der Sonntagsgottesdienst, sondern auch das Teilnahmeverhalten zum Beispiel bei Beerdigungen, Taufgottesdiensten und besonderen Gottesdiensten am Wochenende oder an Wochentagen.“

Die Initiatoren hoffen auf eine rege Nutzung der Befragung im Internet. Zusätzlich wird der Fragebogen in den kommenden Monaten gezielt in einigen erfahrungsgemäß gut besuchten Gottesdiensten in ganz Deutschland verteilt. Die Auswertung der Umfrage beginnt im Sommer, mit ersten Ergebnissen ist im Herbst dieses Jahres zu rechnen.

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„Maria Magdalena“ ab dem 15. März 2018 im Kino

12.03.2018News

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Der Film Maria Magdalena erzählt die spannende Geschichte der mutigen Jüngerin und Freundin von Jesus Maria von Magdala. Gut, dass eine so bedeutende Frauengestalt aus der Geschichte des Urchristentums endlich die ihr gebührende Aufmerksamkeit bekommt! Die schauspielerische Leistung aller Hauptdarsteller ist beeindruckend - ganz zu schweigen von den schönen Landschaftsbildern aus Israel.

©Foto:

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Diese Freude wird allerdings durch einige Aspekte der Handlung etwas getrübt. Denn die szenische Darstellung weicht an einigen Stellen deutlich von der biblischen Ursprungsgeschichte ab - der Untertitel des Films lautet dazu passend "Die unerzählte Geschichte". So wird im Film Maria von Jesus getauft und tauft danach selbst gleichrangig mit den anderen Jüngern. Hierfür gibt es keine biblische Grundlage. An einigen Stellen wird Maria als Frau in der Filmgeschichte dagegen stärker diskriminiert als es die biblischen Quellen belegen. So wird sie in der Schlussszene - nach Jesu Auferstehung - von Petrus mehr oder weniger aus der Gemeinschaft der Apostel ausgestoßen. Historisch gut belegt ist jedoch, dass die frühe Kirche gerade relativ egalitär aufgestellt war und Frauen in ihr wichtige Aufgaben wahrnahmen. In diesem Zusammenhang ist bedauerlich, dass die Geschichte von Maria Magdalena als erster Zeugin des Auferstandenen im Film kaum Aufmerksamkeit bekommt. Wirklich schwierig ist eine Szene, in der Jesus Frauen aufträgt, ihren gewalttätigen Männern zu vergeben und sich in ihr Leid zu fügen.

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Eine Nähmaschine als Starthilfe

Schaajaan A. ist Sunnit. Der junge Mann floh 2011 mit seiner Familie aus Aleppo, leistete Militärdienst und bügelt jetzt in der Werkstatt in Latakia Strass auf T-Shirts und Innenkragen in Trainingsjacken. Der 26-Jährige streicht das Material glatt und presst ein Bügeleisen darauf, schnell und routiniert. In Aleppo hatte Schaajaans Familie ihr eigenes Haus. Mittlerweile lebt er mit seiner Frau und der drei Monate alten Tochter in Latakia zur Miete. Das Gehalt aus der Näherei hat er bitter nötig. Es geht Schaajaan wie vielen anderen Syrern, die ihr Eigentum verloren haben und nun zu hohen Mieten in kleinen Unterkünften hausen.

Nothilfe für akut Gefährdete

Der Lehrer Hussam Abu-K., 44, wohnte bis August 2016 mit seiner Mutter in der Kleinstadt Skeilbija nordwestlich von Hama. Die Vier-Zimmer-Wohnung über einem Laden hatte sein Vater gekauft. Dann traf eine Rakete die belebte Verkehrsstraße vor seinem Wohnzimmerfenster, an dem Hussams Onkel stand. Splitter streuten über die ganze Umgebung. Etwas traf den Onkel am Hals, er war sofort tot. Die Wand im hinteren Flur ist heute noch durchsiebt. Nun werden die Schäden beseitigt.

Hussams Wohnung ist eine von 400, die im Auftrag des griechisch-orthodoxen Hilfswerks in der Region Hama renoviert werden. Arbeiter haben die Wände neu verputzt und im Wohnzimmer nachgemauert. Das Geld kommt von der Diakonie Katastrophenhilfe. Vor allem Alleinerziehenden, Alten, Großfamilien, chronisch Kranken, Mittellosen und akut Gefährdeten wird so geholfen.

In Mhardeh ziehen Handwerker die Schlafzimmerwand einer jungen Frau namens Nermin wieder hoch. Beim Einschlag einer Mörsergranate im Oktober 2017 brach sie sich den Unterarm. Er ist noch immer geschient. Mit ihrem Mann und zwei Kindern bewohnt sie seither das einzige Zimmer, das der Familie geblieben ist.

Ärzte sind extrem teuer

Nebenan hausen eine alte kleine Frau und ihr zahnloser Mann in einem dunklen Raum. Eine Granate zerstörte Bad und Küche. Nun hocken sie auf ihren Sofas. Im Fernsehen läuft eine arabische Talkshow. Bauarbeiter schleppen Zement durchs Zimmer. Auch das Ehepaar gehört zu den Begünstigten von Gopa-Derd.

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EKD-Sportbeauftragter: WM-Boykott ist Ultima Ratio

EKD-Sportbeauftragter: WM-Boykott ist Ultima Ratio

12.03.2018News

Kirchenpräsident Volker Jung sieht Politik und Fußballverbände in der Pflicht, die Menschenrechtslage in Russland zur Sprache zu bringen

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Berlin (epd). Der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Volker Jung, äußert sich zurückhaltend zu einem möglichen Boykott der Fußball-WM in Russland als Reaktion auf die Menschenrechtslage im Land und die russische Beteiligung am Krieg in Syrien. „Boykott ist so etwas wie eine Ultima Ratio, die gut überlegt sein will“, sagte der hessen-nassauische Kirchenpräsident dem Portal „bild.de“. Zugleich übte Jung scharfe Kritik an der Fifa.

Der Weltfußballverband lasse sich „vor den Propaganda-Karren spannen“. „Vergabeverfahren müssen meines Erachtens viel besser die politischen Zusammenhänge, vor allem hinsichtlich der Wahrung der Menschenrechte, berücksichtigen“, sagte der Theologe. Zudem sollte es aus Jungs Sicht Möglichkeiten geben, auf besondere Entwicklungen zu reagieren – durch Sanktionen bis hin zu einem Entzug der Veranstaltung. Mit Blick auf Russland sehe er zuallererst die Politik und dann auch die nationalen Fußballverbände in der Verantwortung, ihre Stimmen zu erheben. „Die mit der Weltmeisterschaft verbundene gesteigerte Weltöffentlichkeit bietet dafür Gelegenheit“, sagte Jung.

Die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft soll vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland stattfinden. Die Fifa hatte das Turnier 2010 an das Land vergeben.

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Woche der Brüderlichkeit eröffnet

Woche der Brüderlichkeit eröffnet

12.03.2018News

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©epd-Bild/Stefan Arend

Rabbiner Andreas Nachama (r.) überreicht die Auszeichnung an Peter Maffay.

Recklinghausen (epd). Mit der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an den Sänger Peter Maffay ist am 11. März die christlich-jüdische Woche der Brüderlichkeit eröffnet worden. Der Sänger werde für sein entschiedenes Eintreten gegen Antisemitismus und Rassismus gewürdigt, erklärte der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Bei der Eröffnungsfeier der Aktionswoche im Ruhrfestspielhaus sprach unter anderem der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Die Laudatio auf Maffay hielt der Direktor der Popakademie Baden-Württemberg, Udo Dahmen.

Peter Maffay habe im Dialog der Kulturen und Religionen mit unbequemen Fragen bequem gewordene Antworten erschüttert und damit wichtige Anstöße gegeben, hieß es zur Begründung der Preisverleihung. Er trete als Musiker mit großem sozialem Engagement, Einsatz für Versöhnung und Toleranz auf.

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Woher die Perikopen kommen

„Perikope“ ist griechisch und heißt „rings umhauenes Stück“. Das Wort taucht zuerst in einer Streitschrift des Apologeten Justin (ca. 100-165) auf, als Belegstelle für eine dogmatische Lehre. Erst im 16. Jahrhundert erhält das Wort seine heutige Bedeutung: liturgische Schriftlesung.

Schon im Jahr 250 gebrauchen die jüdischen Gelehrten in Babylonien und Palästina Perikopen. Im Jahr 700 steht die Perikopen-Ordnung in ihrer Grundstruktur fest: Die Christen lesen Stellen aus der Hebräischen Bibel und Worte Jesu. Ihr Auswahl-Kriterium ist, dass die Stellen zeigen sollen wie Altes und Neues Testament zusammengehören. Jesus kommt von König David her. Und die Christen stehen in der Bundesfolge der Juden. Sie lösen den alten Bund zwischen Jahwe und Abraham nicht etwa auf, sondern sie erneuern ihn. Denn Jesus ist nicht gekommen das Gesetz des Mose aufzulösen, sondern es zu erfüllen.

Evangelien und Brieftexte

Zu Anfang ist das Christentum eine jüdische Sekte. Ab dem ersten Jahrhundert kommen dann aus dem Heidentum neue Gläubige hinzu. Da wird es wichtig, daran zu erinnern, dass das Christentum eigentlich aus dem Judentum herkommt. Das bekräftigen die Christen mit einer Lesung aus dem Evangelium: Bei Matthäus, Markus, Lukas und Johannes bezieht sich Jesus immer wieder auf die Hebräische Bibel. Dass die Christen aber auch unter den Heiden neue Mitglieder werben, bekräftigen sie im Gottesdienst mit einer Lesung aus der Epistel. Epistel heißt Brief – es geht hierbei um die kanonischen Briefe des Neuen Testaments. Die ausgewählten Briefe sollen erzählen, wie sich christliche Existenz gestaltet. So kommen zwei Perikopen-Reihen in Gebrauch: eine Evangelien-Reihe und eine Epistel-Reihe.

Von Anfang an sind Evangelien-Reihe und Epistel-Reihe inhaltlich nicht aufeinander bezogen. Die erste stammt aus der stadtrömischen Liturgie, die zweite aus der gallikanischen Ordnung. Ob man beide Reihen verbinden soll, darüber entzweien sich in der Zeit der apostolischen Väter die Geister: Der Theologe Origenes (185-253) empfiehlt seinen römischen Christen, sie sollten sonntags schon vor dem Gottesdienst die Predigt-Stelle lesen und sich so auf die Predigt vorbereiten. Jeder Mensch habe Zugang zur Bibel, man müsse sie ihm nur vernünftig erklären. Origenes schreibt für jede Bibelstelle einen festen Sinn auf, einen Wortsinn und einen moralischen Sinn. Er begründet eine Wissenschaft der Bibel-Interpretation, die im Mittelalter zur Blüte in der Scholastik gelangt und auf die Perikopen wirkt. Papst Pius V. (1504-1572) beseitigt die inhaltliche Kluft zwischen Evangelien-Reihe und Epistel-Reihe 1545/46 auf dem Konzil von Trient. Damit legt er eine Ordnung fest, die in der katholischen Kirche bis heute gilt.

Volksfrömmigkeit und Volkssprache

Unterdessen geht Martin Luther ganz anders an die Bibel heran. Er liebt die alte Ordnung, die der Papst beseitigt hat. Denn sie enthält noch Lese-Ordnungen aus der Volksfrömmigkeit – die so genannten Plenarien, die der häuslichen Erbauung dienen. Und man liest sie in der Volkssprache, was genau nach Luthers Geschmack ist.

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Unerhört!

Unerhört!

09.03.2018News

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An Bahnhöfen und Flughäfen macht ein lila Plakat auf unerhörte Menschen aufmerksam. Mit der „Unerhört!“-Kamapgne will die Diakonie Deutschland drei Jahre lang das Gespräch suchen und zuhören. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie erklärt die Hintergründe.

©epd-Bild/Rolf Zöllner

Mit der Kampagne „Unerhört!“ will die Diakonie ungehörten und an den Rand gedrängten Menschen eine Stimme geben.

Unerhört! Diese Obdachlosen! Unerhört! Diese Flüchtlinge! Vielleicht haben Sie die violetten Plakate in Ihrer Nachbarschaft schon gesehen? Oder sind in München oder Hamburg am Flughafen auf die Kampagne der Diakonie aufmerksam geworden? Die provozierenden Sätze markieren den Auftakt der neuen Unerhört! – Kampagne der Diakonie Deutschland. Drei Jahre werden wir uns für sie Zeit nehmen, die Aktion soll sich mit uns und Ihnen entwickeln. Nicht nur auf Plakatwänden.

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Weltmissionskonferenz in Arusha mit Friedensappell eröffnet

Genf/Arusha (epd). Der Generalsekretär des Weltkirchenrates, Olav Fykse Tveit, hat im tansanischen Arusha die Weltmissionskonferenz mit einem Aufruf zur Versöhnung der vielen internationalen Konfliktparteien eröffnet. Die Welt brauche dringend friedliche und gerechte Lösungen für die bewaffneten Auseinandersetzungen, sagte Tveit vor fast 1.000 Teilnehmern der Weltmissionskonferenz.

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) bezeichnete die Konferenz als Meilenstein der Kirchengeschichte. An der Tagung, die bis zum 13. März dauert, nehmen Delegierte von protestantischen, orthodoxen, römisch-katholischen, evangelikalen sowie pfingstkirchlichen Kirchen und Gemeinschaften teil. Die Konferenz soll einen christlichen Beitrag für mehr globale soziale Gerechtigkeit und Frieden leisten. Unter dem Leitwort „Im Geiste voranschreiten: Zu verwandelnder Nachfolge berufen“ soll in Arusha zudem über eine Neuausrichtung der Mission beraten werden.

„Einheit aller Völker im Staunen über ihre gottgegebene Vielfalt“

Mit dem Austragungsort solle betont werden, dass der afrikanische Kontinent eine der lebendigsten Regionen des Weltchristentums ist, hieß es. Die Konferenz in Tansania solle die „Einheit aller Völker im Staunen über ihre gottgegebene Vielfalt“ feiern. Sie befasst sich mit verschiedenen Aspekten missionarischer Praxis und sucht den Veranstaltern zufolge neue Möglichkeiten, „Gottes Auftrag in der Welt zu erfüllen“. Die letzte Weltmissionskonferenz in Afrika fand 1958 in Ghana statt.

Weltmissionskonferenzen werden etwa alle zehn Jahre abgehalten, die erste Konferenz fand 1910 in der schottischen Hauptstadt Edinburgh statt. Diese Tagung gilt als Beginn der ökumenischen Bewegung. Teilnehmer waren damals vor allem Vertreter von Missionsgesellschaften aus dem Protestantismus und der anglikanischen Kirche.

Starker Wandel in der Missionsarbeit

In den vergangenen 100 Jahren hat sich die christliche Missionsarbeit stark gewandelt. „Ging es bei der Missionsarbeit zunächst darum, die Menschen zum Christentum zu bekehren, haben die Kirchen in späteren Zeiten ihre Aufgabe vorwiegend in der Arbeit für Menschen in Regionen gesehen, die von Konflikten oder dem Klimawandel betroffen sind oder in Situationen leben, in denen ihr wirtschaftliches Überleben bedroht ist“, merkte der Weltkirchenrat an.

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Lateinamerikas Frauen begehren auf

Lateinamerikas Frauen begehren auf

08.03.2018News

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©epd-Bild/Jutta Ulmer

Maya-Frau in San Cristobal de las Casas im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Mexiko ist für Frauen eines der gefährlichsten Länder weltweit.

Das letzte Mal, als Mara Fernanda Castilla lebend gesehen wurde, rief sie ein Taxi. Die 19-Jährige hatte in der mexikanischen Stadt Puebla einen Klub besucht und wollte nach Hause. Drei Tage später wurde ihre Leiche gefunden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Studentin zunächst vergewaltigt und dann getötet wurde. Der Mord erschütterte das ganze Land, Zehntausende gingen auf die Straße.

Doch Castilla ist nur eine von rund sieben ermordeten Frauen pro Tag in Mexiko. Mehr als 112.000 Frauen werden offiziellen Statistiken zufolge pro Jahr vergewaltigt. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Damit ist Mexiko für Frauen eines der gefährlichsten Länder weltweit.

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