Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

ALLERHAND Alltagsgeschichten: Die Kraft des Pfingstfestes

Viele Menschen haben Verletzungen. Manche sind krank, manche leiden oder haben Schmerzen. Vielleicht spüren sie ihr Leid körperlich, vielleicht aber auch seelisch. Pfarrerin Dagmar Schwirschke erzählt die Geschichte von einer alten Dame und vom Pfingstfest in ALLERHAND-Alltagsgeschichten für gehörlose Menschen in der Gebärdensprache. Eine Geschichte von Leid und der Kraft, damit umzugehen.

Hier der gesamte Text zum Nachlesen:

Hallo und herzlich Willkommen bei ALLERHAND-Alltagsgeschichten!Vor einiger Zeit habe ich eine alte Dame besucht, und diese Dame hat leider keine Familie, keine Kinder, keinen Partner, keine Verwandten. Sie lebt also allein. Und dann kommt noch dazu, dass sie sehr schwer krank ist und so zwei, drei Mal die Woche ins Krankenhaus muss und dort Medikamente bekommt. Sie muss dann dort immer einen halben Tag bleiben und danach kommt sie nach Hause zurück. Sie hat mir erzählt, dass die Tabletten, die sie bekommt, natürlich auch Nebenwirkungen haben, und es ihr danach in der Nacht und auch am folgenden Tag nicht wirklich gut geht. Dass sie unter Schwindel leidet oder ihr auch übel wird. Und ich habe gedacht: Sie lebt allein, das ist schon schlimm so.

Ich hab mir dann überlegt, wenn ich schon mal krank bin mit irgendeiner Kleinigkeit, da bin ich wirklich froh, wenn da jemand da ist, der dann für mich sorgt. Also, wenn ich irgendetwas brauche, dann kann ich sagen: „Kannst du mir das bitte mal holen oder hierher bringen“. Ich muss nicht mehr aufstehen und mich da alleine hinbegeben. Das ist so angenehm, dass das jemand für mich macht. Oder, wenn man Fieber hat und das immer schlimmer und schlimmer und schlimmer wird. Dass jemand da ist, ja auch meinen Arzt anrufen kann oder, wenn es denn nötig ist, auch den Notarzt. Oder mich auch ins Krankenhaus bringen könnte. Das ist für mich so eine Beruhigung, das zu wissen. Ja, es ist einfach – in Anführungsstrichen – einfach schön zu wissen, da sitzt jemand bei mir. Er beruhigt mich, er spricht mit mir und tröstet mich. Für mich ist das sehr, sehr wohltuend, einfach nicht allein zu sein in so einer Situation. Und wenn ich dann an diese Frau denke, das ist für mich unvorstellbar.

50 Tage nach Ostern feiern wir das Pfingstfest. Im Johannesevangelium gibt es eine Geschichte, die steht im Zusammenhang mit dem Pfingstfest, aber auch mit dem, was ich über diese Frau erzählt habe. Als Jesus verstorben war, haben sich seine Jünger in ein Haus zurückgezogen, haben Türen und Fenster verschlossen, um mit ihrer Trauer, mit ihrer Angst allein sein zu können. In dieser Situation ist Jesus zu ihnen gekommen und hat zu ihnen gesagt: „Schaut hier meine Nagelmale und auch meine Seite an.“ Und die Jünger haben begriffen, ja das ist Jesus, der auferstandene Jesus. Aber Jesus hat dies auch zu ihnen gesagt, um ihnen zu zeigen: „Hier schaut genau hin auf meine Verletzungen. Nicht nur ich habe solche Verletzungen, es gibt viele Menschen überall auf der Welt mit Verletzungen, die leiden, die krank sind oder allein sind. Schaut hin, schaut genau hin, und dann könnt ihr sie unterstützen und begleiten.“ Als ich das so gelesen habe, habe ich gedacht, ja es hat schon auch etwas mit dieser alten Frau zu tun. Jesus hat Recht, so ist es. Es gibt überall auf der Welt Menschen, denen es so geht wie dieser alten Dame. Die allein sind, die krank sind, die leiden und Schmerzen haben. Und ich habe überlegt, ob wir machtlos sind in alledem. Aber ich glaube es nicht. Ich denke, wenn wir genau hinschauen, dann habe ich die Sicherheit, dass wir dann auch neue Ideen bekommen werden. Dass uns etwas dazu einfallen wird und wir die Kraft haben, etwas für diese Menschen zu tun, sie zu unterstützen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Und so geschieht für mich Pfingsten.Tschüss bis zum nächsten Mal!

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„Zwei Zeichen der Treue Gottes – zu seinem Volk und zu seiner Kirche“ – Vortrag und Diskussion in der Melanchthon-Akademie

„Zwei Zeichen der Treue Gottes – zu seinem Volk und zu seiner Kirche“ lautete die Überschrift des Vortrags von Pfarrer Dr. Volker Haarmann, leitender Dezernent des Dezernats „Theologie“ der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), in der Kölner Melanchthon-Akademie. Von 2011 bis 2017 war Haarmann Landespfarrer für den christlich-jüdischen Dialog.

Haarmann bezog sich mit seinem Vortrag auf den Beschluss der rheinischen Landessynode zur Erneuerung des Verhältnisses zum Judentum im Jahr 1980. Darin heißt es, dass aus Sicht der rheinischen Kirche nach den Schrecken der Shoa „die fortdauernde Existenz des jüdischen Volkes, seine Heimkehr in das Land der Verheißung und auch die Errichtung des Staates Israel Zeichen der Treue Gottes gegenüber seinem Volk sind“. Haarmann begründete, welche Bedeutung in diesem Satz bis heute liege und gegen welche Missverständnisse er abzugrenzen sei. Aussagen über „Zeichen der Treue Gottes“ seien nie per se wahr, sondern könnten immer nur aus der „story“ interpretiert werden, die die entsprechende Perspektive trage. Den Beschluss der Landessynode vor 38 Jahren interpretierte Haarmann als „theologische Wende nach 2000 Jahren Judenfeindschaft“.

Fortdauernde Existenz der KirchenUnter Berufung auf Karl Barth fuhr Haarmann dann fort: „Neben den Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk Israel können wir ebenso tastend und doxologisch von Zeichen der Treue Gottes zu seiner Kirche aus allen Völkern sprechen.“ „So ist für uns“, sagte Haarmann, „angesichts ihrer unermesslichen Schuld auch die fortdauernde Existenz der Kirchen als ein ‚Zeichen der Treue Gottes‘ deutbar.“ Und mit Blick auf das Heilige Land sagte er: „Auch die bleibende Präsens von Christinnen und Christen im Land der Bibel kann als Zeichen der Treue Gottes zu seiner Kirche gedeutet werden.“

Keine Alternative zum FriedenHaarmann schloss mit einem aktuellen Zitat des israelischen Schriftstellers Amos OZ. „Unterstützer einer Zweistaatenlösung haben es gerade nicht einfach, das stimmt. Alle reden von einer Unumkehrbarkeit, ich aber lehne das Wort ab. Alles ist umkehrbar, außer der Tod. Es gibt keine Alternative zum Frieden. Wir werden hier nie verschwinden, und die Palästinenser werden auch hier bleiben. Eine große Familie, das werden wir nicht, also müssen wir das Haus aufteilen in zwei Wohnungen.“

 

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„Zwei Zeichen der Treue Gottes – zu seinem Volk und zu seiner Kirche“ – Vortrag und Diskussion in der Melanchthon-Akademie

„Zwei Zeichen der Treue Gottes – zu seinem Volk und zu seiner Kirche“ lautete die Überschrift des Vortrags von Pfarrer Dr. Volker Haarmann, leitender Dezernent des Dezernats „Theologie“ der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), in der Kölner Melanchthon-Akademie. Von 2011 bis 2017 war Haarmann Landespfarrer für den christlich-jüdischen Dialog.

Haarmann bezog sich mit seinem Vortrag auf den Beschluss der rheinischen Landessynode zur Erneuerung des Verhältnisses zum Judentum im Jahr 1980. Darin heißt es, dass aus Sicht der rheinischen Kirche nach den Schrecken der Shoa „die fortdauernde Existenz des jüdischen Volkes, seine Heimkehr in das Land der Verheißung und auch die Errichtung des Staates Israel Zeichen der Treue Gottes gegenüber seinem Volk sind“. Haarmann begründete, welche Bedeutung in diesem Satz bis heute liege und gegen welche Missverständnisse er abzugrenzen sei. Aussagen über „Zeichen der Treue Gottes“ seien nie per se wahr, sondern könnten immer nur aus der „story“ interpretiert werden, die die entsprechende Perspektive trage. Den Beschluss der Landessynode vor 38 Jahren interpretierte Haarmann als „theologische Wende nach 2000 Jahren Judenfeindschaft“.

Fortdauernde Existenz der KirchenUnter Berufung auf Karl Barth fuhr Haarmann dann fort: „Neben den Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk Israel können wir ebenso tastend und doxologisch von Zeichen der Treue Gottes zu seiner Kirche aus allen Völkern sprechen.“ „So ist für uns“, sagte Haarmann, „angesichts ihrer unermesslichen Schuld auch die fortdauernde Existenz der Kirchen als ein ‚Zeichen der Treue Gottes‘ deutbar.“ Und mit Blick auf das Heilige Land sagte er: „Auch die bleibende Präsens von Christinnen und Christen im Land der Bibel kann als Zeichen der Treue Gottes zu seiner Kirche gedeutet werden.“

Keine Alternative zum FriedenHaarmann schloss mit einem aktuellen Zitat des israelischen Schriftstellers Amos OZ. „Unterstützer einer Zweistaatenlösung haben es gerade nicht einfach, das stimmt. Alle reden von einer Unumkehrbarkeit, ich aber lehne das Wort ab. Alles ist umkehrbar, außer der Tod. Es gibt keine Alternative zum Frieden. Wir werden hier nie verschwinden, und die Palästinenser werden auch hier bleiben. Eine große Familie, das werden wir nicht, also müssen wir das Haus aufteilen in zwei Wohnungen.“

 

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Tipp: Vortrag „Rheinische Theologie und 70 Jahre Staat Israel“ am 17. Mai in der Melanchthon-Akademie

Dass „die fortdauernde Existenz des jüdischen Volkes, seine Heimkehr in das Land der Verheißung und auch die Errichtung des Staates Israel Zeichen der Treue Gottes gegenüber seinem Volk sind“, diese Einsicht benannte im Jahr 1980 die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland als einen der Gründe für die Erneuerung des kirchlichen Verhältnisses zum Judentum. Auch 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel gehört diese Deutung aus Sicht vieler Theologinnen und Theologen zur kontextuellen Theologie in Deutschland und ist nach ihrer Ansicht nach wie vor angemessen.

„Müssten wir aber nicht auch von Zeichen der Treue Gottes zu seiner Kirche aus allen Völkern sprechen?“ fragen die Veranstalter des Vortragsabends am Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, in der Kölner Melanchthon-Akademie. Nach ihrer Ansicht wird damit auch die fortdauernde Existenz der Kirchen im Heiligen Land für die Kirchen in unserem Land als ein „Zeichen der Treue Gottes“ erkannt und gedeutet. Damit umfasst schließlich nicht nur diese Beziehung zum Judentum eine politische Dimension, sondern auch die Beziehung zu den palästinensischen Christinnen und Christen.

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche im Rheinland veranstaltet die Kölner Melanchthon-Akademie diesen Vortragsabend mit anschließender Diskussion zum Thema „Rheinische Theologie und 70 Jahre Staat Israel“. Der Referent, Pfarrer Dr. Volker Haarmann, ist Leitender Dezernent des Dezernats „Theologie“ in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Von 2011 bis 2017 war er Landespfarrer für den christlich-jüdischen Dialog. Der 44-Jährige ist promovierter Alttestamentler.

Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr bis 21 UhrMelanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 KölnEintritt 5 Euro | Anmeldung erwünscht unter der Nr. 1016BTelefon 0221.93 18 03-0 | anmeldung@melanchthon-akademie.de

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Tipp: Vortrag „Rheinische Theologie und 70 Jahre Staat Israel“ am 17. Mai in der Melanchthon-Akademie

Dass „die fortdauernde Existenz des jüdischen Volkes, seine Heimkehr in das Land der Verheißung und auch die Errichtung des Staates Israel Zeichen der Treue Gottes gegenüber seinem Volk sind“, diese Einsicht benannte im Jahr 1980 die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland als einen der Gründe für die Erneuerung des kirchlichen Verhältnisses zum Judentum. Auch 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel gehört diese Deutung aus Sicht vieler Theologinnen und Theologen zur kontextuellen Theologie in Deutschland und ist nach ihrer Ansicht nach wie vor angemessen.

„Müssten wir aber nicht auch von Zeichen der Treue Gottes zu seiner Kirche aus allen Völkern sprechen?“ fragen die Veranstalter des Vortragsabends am Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, in der Kölner Melanchthon-Akademie. Nach ihrer Ansicht wird damit auch die fortdauernde Existenz der Kirchen im Heiligen Land für die Kirchen in unserem Land als ein „Zeichen der Treue Gottes“ erkannt und gedeutet. Damit umfasst schließlich nicht nur diese Beziehung zum Judentum eine politische Dimension, sondern auch die Beziehung zu den palästinensischen Christinnen und Christen.

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche im Rheinland veranstaltet die Kölner Melanchthon-Akademie diesen Vortragsabend mit anschließender Diskussion zum Thema „Rheinische Theologie und 70 Jahre Staat Israel“. Der Referent, Pfarrer Dr. Volker Haarmann, ist Leitender Dezernent des Dezernats „Theologie“ in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Von 2011 bis 2017 war er Landespfarrer für den christlich-jüdischen Dialog. Der 44-Jährige ist promovierter Alttestamentler.

Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr bis 21 UhrMelanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 KölnEintritt 5 Euro | Anmeldung erwünscht unter der Nr. 1016BTelefon 0221.93 18 03-0 | anmeldung@melanchthon-akademie.de

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Tipp: Vortrag „Rheinische Theologie und 70 Jahre Staat Israel“ am 17. Mai in der Melanchthon-Akademie

Dass „die fortdauernde Existenz des jüdischen Volkes, seine Heimkehr in das Land der Verheißung und auch die Errichtung des Staates Israel Zeichen der Treue Gottes gegenüber seinem Volk sind“, diese Einsicht benannte im Jahr 1980 die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland als einen der Gründe für die Erneuerung des kirchlichen Verhältnisses zum Judentum. Auch 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel gehört diese Deutung aus Sicht vieler Theologinnen und Theologen zur kontextuellen Theologie in Deutschland und ist nach ihrer Ansicht nach wie vor angemessen.

„Müssten wir aber nicht auch von Zeichen der Treue Gottes zu seiner Kirche aus allen Völkern sprechen?“ fragen die Veranstalter des Vortragsabends am Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, in der Kölner Melanchthon-Akademie. Nach ihrer Ansicht wird damit auch die fortdauernde Existenz der Kirchen im Heiligen Land für die Kirchen in unserem Land als ein „Zeichen der Treue Gottes“ erkannt und gedeutet. Damit umfasst schließlich nicht nur diese Beziehung zum Judentum eine politische Dimension, sondern auch die Beziehung zu den palästinensischen Christinnen und Christen.

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche im Rheinland veranstaltet die Kölner Melanchthon-Akademie diesen Vortragsabend mit anschließender Diskussion zum Thema „Rheinische Theologie und 70 Jahre Staat Israel“. Der Referent, Pfarrer Dr. Volker Haarmann, ist Leitender Dezernent des Dezernats „Theologie“ in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Von 2011 bis 2017 war er Landespfarrer für den christlich-jüdischen Dialog. Der 44-Jährige ist promovierter Alttestamentler.

Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr bis 21 UhrMelanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 KölnEintritt 5 Euro | Anmeldung erwünscht unter der Nr. 1016BTelefon 0221.93 18 03-0 | anmeldung@melanchthon-akademie.de

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Auftritt von Okko Herlyn: „Die Ehre gebührt dem Kränkeren“

In dem Beitrag spricht Okko Herlyn über ein Thema, an dem keiner vorbeikommt: „Krankheit“. Der evangelische Pfarrer und Kabarettist scheut sich dabei nicht, die Dinge beim Namen zu nennen und auch schon mal die kirchliche Sprache ordentlich auf die Schippe zu nehmen. Das Gesprächsthema Nr. 1 bei kleineren oder größeren Versammlungen: „Krankheit“ – sagt jedenfalls Herlyn. „Hier stehe ich, ich kann auch anders“ heißt sein aktuelles Programm. Der Untertitel: „Wenig erbauliches Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren“.

 

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Auftritt von Okko Herlyn: „Die Ehre gebührt dem Kränkeren“

In dem Beitrag spricht Okko Herlyn über ein Thema, an dem keiner vorbeikommt: „Krankheit“. Der evangelische Pfarrer und Kabarettist scheut sich dabei nicht, die Dinge beim Namen zu nennen und auch schon mal die kirchliche Sprache ordentlich auf die Schippe zu nehmen. Das Gesprächsthema Nr. 1 bei kleineren oder größeren Versammlungen: „Krankheit“ – sagt jedenfalls Herlyn. „Hier stehe ich, ich kann auch anders“ heißt sein aktuelles Programm. Der Untertitel: „Wenig erbauliches Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren“.

 

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Auftritt von Okko Herlyn: „Die Ehre gebührt dem Kränkeren“

In dem Beitrag spricht Okko Herlyn über ein Thema, an dem keiner vorbeikommt: „Krankheit“. Der evangelische Pfarrer und Kabarettist scheut sich dabei nicht, die Dinge beim Namen zu nennen und auch schon mal die kirchliche Sprache ordentlich auf die Schippe zu nehmen. Das Gesprächsthema Nr. 1 bei kleineren oder größeren Versammlungen: „Krankheit“ – sagt jedenfalls Herlyn. „Hier stehe ich, ich kann auch anders“ heißt sein aktuelles Programm. Der Untertitel: „Wenig erbauliches Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren“.

 

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Auftritt von Okko Herlyn: „Die Ehre gebührt den Kränkeren“

In dem Beitrag spricht Okko Herlyn über ein Thema, an dem keiner vorbeikommt: „Krankheit“. Der evangelische Pfarrer und Kabarettist scheut sich dabei nicht, die Dinge beim Namen zu nennen und auch schon mal die kirchliche Sprache ordentlich auf die Schippe zu nehmen. Das Gesprächsthema Nr. 1 bei kleineren oder größeren Versammlungen: „Krankheit“ – sagt jedenfalls Herlyn. „Hier stehe ich, ich kann auch anders“ heißt sein aktuelles Programm. Der Untertitel: „Wenig erbauliches Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren“.

 

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14. Mai, 19 Uhr: Wolfgang Thierse zu Gast in der Kartäuserkirche

Der ehemalige Bundestagspräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse ist zu Gast in der Kartäuserkirche Köln, Kartäusergasse 7, am Montag, 14. Mai, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Aus Anlass der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit hält er einen Vortrag zu deren Motto: „Angst überwinden – Brücken bauen.“ Mit zahlreichen Veranstaltungen zur Woche der Brüderlichkeit soll ein Zeichen gegen den zunehmenden Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und Europa gesetzt werden. Dabei sollen Brücken gebaut und Feindseligkeiten überwunden werden.

Thierse geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie der voranschreitenden gesellschaftlichen Spaltung begegnet und sie auf Grundlage von Demokratie und Toleranz beantwortet werden kann. Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft, führt in den Vortrag ein. Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Igor Epstein an der Geige. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Melanchthon-Akademie mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Kartäuserkirche.

Wolfgang ThierseDer 1943 in Breslau geborene Bundestagspräsident a.D. hat sich lange Jahre für die SPD engagiert und war zuletzt – bis 2009 – Mitglied im Bundesvorstand der SPD. Über viele Jahre war er auch Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission und des Kulturforums der Sozialdemokratie. Von 1990 bis 2013 war Thierse Mitglied des Bundestages. Sieben Jahre (1998-2005) wirkte er als Präsident des Deutschen Bundestages, von 2005 bis 2013 war er Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter das Goldene Mikrofon als „Redner des Jahres“, den Georg-Leber-Preis für Zivilcourage, den Herzogin-Hedwig-von-Schlesien-Preis für deutsch-polnische Verständigung und die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Darüber hinaus ist er für viele Vereine und Stiftungen tätig und hat zum Beispiel die Schirmherrschaft für die Amadeu Antonio-Stiftung inne, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgeht. Als Politiker setzt sich Thierse auf vielfältige Weise gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Kultur ein.

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14. Mai, 19 Uhr: Wolfgang Thierse zu Gast in der Kartäuserkirche

Der ehemalige Bundestagspräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse ist zu Gast in der Kartäuserkirche Köln, Kartäusergasse 7, am Montag, 14. Mai, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Aus Anlass der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit hält er einen Vortrag zu deren Motto: „Angst überwinden – Brücken bauen.“ Mit zahlreichen Veranstaltungen zur Woche der Brüderlichkeit soll ein Zeichen gegen den zunehmenden Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und Europa gesetzt werden. Dabei sollen Brücken gebaut und Feindseligkeiten überwunden werden.

Thierse geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie der voranschreitenden gesellschaftlichen Spaltung begegnet und sie auf Grundlage von Demokratie und Toleranz beantwortet werden kann. Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft, führt in den Vortrag ein. Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Igor Epstein an der Geige. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Melanchthon-Akademie mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Kartäuserkirche.

Wolfgang ThierseDer 1943 in Breslau geborene Bundestagspräsident a.D. hat sich lange Jahre für die SPD engagiert und war zuletzt – bis 2009 – Mitglied im Bundesvorstand der SPD. Über viele Jahre war er auch Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission und des Kulturforums der Sozialdemokratie. Von 1990 bis 2013 war Thierse Mitglied des Bundestages. Sieben Jahre (1998-2005) wirkte er als Präsident des Deutschen Bundestages, von 2005 bis 2013 war er Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter das Goldene Mikrofon als „Redner des Jahres“, den Georg-Leber-Preis für Zivilcourage, den Herzogin-Hedwig-von-Schlesien-Preis für deutsch-polnische Verständigung und die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Darüber hinaus ist er für viele Vereine und Stiftungen tätig und hat zum Beispiel die Schirmherrschaft für die Amadeu Antonio-Stiftung inne, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgeht. Als Politiker setzt sich Thierse auf vielfältige Weise gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Kultur ein.

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14. Mai, 19 Uhr: Wolfgang Thierse zu Gast in der Kartäuserkirche

Der ehemalige Bundestagspräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse ist zu Gast in der Kartäuserkirche Köln, Kartäusergasse 7, am Montag, 14. Mai, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Aus Anlass der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit hält er einen Vortrag zu deren Motto: „Angst überwinden – Brücken bauen.“ Mit zahlreichen Veranstaltungen zur Woche der Brüderlichkeit soll ein Zeichen gegen den zunehmenden Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und Europa gesetzt werden. Dabei sollen Brücken gebaut und Feindseligkeiten überwunden werden.

Thierse geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie der voranschreitenden gesellschaftlichen Spaltung begegnet und sie auf Grundlage von Demokratie und Toleranz beantwortet werden kann. Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft, führt in den Vortrag ein. Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Igor Epstein an der Geige. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Melanchthon-Akademie mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Kartäuserkirche.

Wolfgang ThierseDer 1943 in Breslau geborene Bundestagspräsident a.D. hat sich lange Jahre für die SPD engagiert und war zuletzt – bis 2009 – Mitglied im Bundesvorstand der SPD. Über viele Jahre war er auch Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission und des Kulturforums der Sozialdemokratie. Von 1990 bis 2013 war Thierse Mitglied des Bundestages. Sieben Jahre (1998-2005) wirkte er als Präsident des Deutschen Bundestages, von 2005 bis 2013 war er Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter das Goldene Mikrofon als „Redner des Jahres“, den Georg-Leber-Preis für Zivilcourage, den Herzogin-Hedwig-von-Schlesien-Preis für deutsch-polnische Verständigung und die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Darüber hinaus ist er für viele Vereine und Stiftungen tätig und hat zum Beispiel die Schirmherrschaft für die Amadeu Antonio-Stiftung inne, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgeht. Als Politiker setzt sich Thierse auf vielfältige Weise gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Kultur ein.

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14. Mai, 19 Uhr: Wolfgang Thierse zu Gast in der Kartäuserkirche

Der ehemalige Bundestagspräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse ist zu Gast in der Kartäuserkirche Köln, Kartäusergasse 7, am Montag, 14. Mai, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Aus Anlass der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit hält er einen Vortrag zu deren Motto: „Angst überwinden – Brücken bauen.“ Mit zahlreichen Veranstaltungen zur Woche der Brüderlichkeit soll ein Zeichen gegen den zunehmenden Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und Europa gesetzt werden. Dabei sollen Brücken gebaut und Feindseligkeiten überwunden werden.

Thierse geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie der voranschreitenden gesellschaftlichen Spaltung begegnet und sie auf Grundlage von Demokratie und Toleranz beantwortet werden kann. Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft, führt in den Vortrag ein. Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Igor Epstein an der Geige. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Melanchthon-Akademie mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Kartäuserkirche.

Wolfgang ThierseDer 1943 in Breslau geborene Bundestagspräsident a.D. hat sich lange Jahre für die SPD engagiert und war zuletzt – bis 2009 – Mitglied im Bundesvorstand der SPD. Über viele Jahre war er auch Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission und des Kulturforums der Sozialdemokratie. Von 1990 bis 2013 war Thierse Mitglied des Bundestages. Sieben Jahre (1998-2005) wirkte er als Präsident des Deutschen Bundestages, von 2005 bis 2013 war er Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter das Goldene Mikrofon als „Redner des Jahres“, den Georg-Leber-Preis für Zivilcourage, den Herzogin-Hedwig-von-Schlesien-Preis für deutsch-polnische Verständigung und die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Darüber hinaus ist er für viele Vereine und Stiftungen tätig und hat zum Beispiel die Schirmherrschaft für die Amadeu Antonio-Stiftung inne, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgeht. Als Politiker setzt sich Thierse auf vielfältige Weise gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Kultur ein.

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14. Mai, 19 Uhr: Wolfgang Thierse zu Gast in der Kartäuserkirche

Der ehemalige Bundestagspräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse ist zu Gast in der Kartäuserkirche Köln, Kartäusergasse 7, am Montag, 14. Mai, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Aus Anlass der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit hält er einen Vortrag zu deren Motto: „Angst überwinden – Brücken bauen.“ Mit zahlreichen Veranstaltungen zur Woche der Brüderlichkeit soll ein Zeichen gegen den zunehmenden Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und Europa gesetzt werden. Dabei sollen Brücken gebaut und Feindseligkeiten überwunden werden.

Thierse geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie der voranschreitenden gesellschaftlichen Spaltung begegnet und sie auf Grundlage von Demokratie und Toleranz beantwortet werden kann. Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft, führt in den Vortrag ein. Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Igor Epstein an der Geige. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Melanchthon-Akademie mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Kartäuserkirche.

Wolfgang ThierseDer 1943 in Breslau geborene Bundestagspräsident a.D. hat sich lange Jahre für die SPD engagiert und war zuletzt – bis 2009 – Mitglied im Bundesvorstand der SPD. Über viele Jahre war er auch Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission und des Kulturforums der Sozialdemokratie. Von 1990 bis 2013 war Thierse Mitglied des Bundestages. Sieben Jahre (1998-2005) wirkte er als Präsident des Deutschen Bundestages, von 2005 bis 2013 war er Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter das Goldene Mikrofon als „Redner des Jahres“, den Georg-Leber-Preis für Zivilcourage, den Herzogin-Hedwig-von-Schlesien-Preis für deutsch-polnische Verständigung und die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Darüber hinaus ist er für viele Vereine und Stiftungen tätig und hat zum Beispiel die Schirmherrschaft für die Amadeu Antonio-Stiftung inne, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgeht. Als Politiker setzt sich Thierse auf vielfältige Weise gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Kultur ein.

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„Frühlingstanz“ gegen Kinderängste – rund 250 Kinder beim aktuellen Jahresprojekt von „Pänz im Veedel“

„Vom Ich zum Du zum Wir – Wie der Tanz kleine Menschen verbindet!“ heißt das aktuelle Jahresprojekt des Fördervereins „Pänz im Veedel“. Rund 250 Kinder von vier bis sechs  Jahren in zehn verschiedenen Einrichtungen nehmen daran teil. Zehn Wochen lang kommt eine Tanzpädagogin in ihre Kita und ermutigt sie, Szenen aus ihrem Alltag nachzutanzen. „Das kann das morgendliche Aufstehen und Hetzen und zum Kindergarten sein oder eben das Gegenteil davon, das Entspannen am Wochenende“, sagt Trainerin Jessica Hoppe „Die Kinder finden es ganz toll, wenn sie sich mit ihren eigenen Erfahrungen tänzerisch auseinandersetzen können.“ Es sei nicht schwer, Themen zu finden, „die Kinder liefern die einem im Grunde selbst.“

Imaginäre Marienkäfer krabbeln über ihre KörperZum Beispiel das Thema „Frühling“: Vorsichtig setzt die vierjährige Esmer ihrer Kindergartenfreundin Martha einen Marienkäfer auf die Schulter. Martha streckt ihren Arm aus, damit der Käfer bis zu ihrer Hand hinunter krabbeln kann. Der Marienkäfer ist gar nicht vorhanden, aber beide Mädchen sind ganz konzentriert bei der Sache. Zusammen mit zehn weiteren Jungen und Mädchen nehmen sie an einer Tanzstunde in ihrer Kita Neue Kempener Straße in Köln-Mauenheim teil: Sie lassen imaginäre Marienkäfer über ihre Körper krabbeln, kauern sich als Knospen auf der Erde zusammen und wirbeln schließlich wie bunte Blüten mit bunten Tüchern quer durch den Bewegungsraum der Kita.

Tanzen hilft, Ängste zu überwindenDas Tanzen soll den Kindern helfen, Ängste zu überwinden, ein positives Körperbewusstsein zu entwickeln und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben. Viele Kinder kommen aus sozial belasteten Familien. Einen Tanzkurs für ihre Kinder können sich die meisten Eltern nicht leisten. Genau hier setzt der Förderverein „Pänz im Veedel“, kurz PiV, an: Vor elf Jahren haben ihn Mitarbeitende des Diakonischen Werkes Köln und Region gegründet, um besondere Projekte für die Kitas und Familienzentren des Diakonischen Werkes zu ermöglichen. Die zehn Einrichtungen liegen alle in Stadtteilen mit besonderem Förderbedarf, vor allem im Kölner Norden und im Rechtsrheinischen. Keine Einrichtung hat einen Förderverein, da die meisten Eltern weder finanziell noch organisatorisch dazu in der Lage sind, einen solchen mitzugestalten. „Es ist die Chance von PiV, Dinge in die Einrichtung zu bringen, die die Kinder sonst nicht geboten bekämen“, sagt Gerhard Müllner. Als ehemaliger Leiter einer Diakonie-Kita hat er den Verein mitbegründet und ist heute Vorsitzender. Als solcher bemüht er sich um Spenden, Sponsoren und Stiftungsmittel für die PiV-Projekte.

Unglaubliche Ausdauer der KinderDie wöchentliche Tanzstunde gehört zu den Höhepunkten in den Kitas. „Die Kinder sind ganz eifrig dabei“, sagt Bettina Bierdümpel. Sie ist Geschäftsführerin des noch jungen Vereines „Anderstanzen – ästhetische und kulturelle Bildung im Tanz“, der von PiV beauftragt wurde, das Projekt in den Kitas umzusetzen. Bierdümpel hat sich schon einige Trainingsstunden angeguckt. Am meisten fasziniert sie, „welche Konzentration und Disziplin die Kinder haben und vor allen Dingen auch welche Ausdauer, die wollen teilweise gar nicht mehr aufhören mit dem Tanzen.“

Zirkus-Projekte und NaturerlebnisseBewegung ist ein Thema, das bei den von PiV initiierten Projekten groß geschrieben wird: „Wir suchen immer Projekte aus, die nicht zu sprachlastig sind“, erläutert Gerhard Müllner. „Und die Projekte sollen starke Impulse enthalten, sich aus der Vereinzelung zur Gruppe zu entwickeln, mit gemeinsamen Themen und gemeinsamem Handeln.“ So gab es in den vergangenen Jahren bereits ein großes Zirkus-Projekt, eine Kinder-Kunst-Werkstatt und Naturerlebnisse für Stadtkinder unter dem Motto „Nix wie raus!“.

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„Frühlingstanz“ gegen Kinderängste – rund 250 Kinder beim aktuellen Jahresprojekt von „Pänz im Veedel“

„Vom Ich zum Du zum Wir – Wie der Tanz kleine Menschen verbindet!“ heißt das aktuelle Jahresprojekt des Fördervereins „Pänz im Veedel“. Rund 250 Kinder von vier bis sechs  Jahren in zehn verschiedenen Einrichtungen nehmen daran teil. Zehn Wochen lang kommt eine Tanzpädagogin in ihre Kita und ermutigt sie, Szenen aus ihrem Alltag nachzutanzen. „Das kann das morgendliche Aufstehen und Hetzen und zum Kindergarten sein oder eben das Gegenteil davon, das Entspannen am Wochenende“, sagt Trainerin Jessica Hoppe „Die Kinder finden es ganz toll, wenn sie sich mit ihren eigenen Erfahrungen tänzerisch auseinandersetzen können.“ Es sei nicht schwer, Themen zu finden, „die Kinder liefern die einem im Grunde selbst.“

Imaginäre Marienkäfer krabbeln über ihre KörperZum Beispiel das Thema „Frühling“: Vorsichtig setzt die vierjährige Esmer ihrer Kindergartenfreundin Martha einen Marienkäfer auf die Schulter. Martha streckt ihren Arm aus, damit der Käfer bis zu ihrer Hand hinunter krabbeln kann. Der Marienkäfer ist gar nicht vorhanden, aber beide Mädchen sind ganz konzentriert bei der Sache. Zusammen mit zehn weiteren Jungen und Mädchen nehmen sie an einer Tanzstunde in ihrer Kita Neue Kempener Straße in Köln-Mauenheim teil: Sie lassen imaginäre Marienkäfer über ihre Körper krabbeln, kauern sich als Knospen auf der Erde zusammen und wirbeln schließlich wie bunte Blüten mit bunten Tüchern quer durch den Bewegungsraum der Kita.

Tanzen hilft, Ängste zu überwindenDas Tanzen soll den Kindern helfen, Ängste zu überwinden, ein positives Körperbewusstsein zu entwickeln und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben. Viele Kinder kommen aus sozial belasteten Familien. Einen Tanzkurs für ihre Kinder können sich die meisten Eltern nicht leisten. Genau hier setzt der Förderverein „Pänz im Veedel“, kurz PiV, an: Vor elf Jahren haben ihn Mitarbeitende des Diakonischen Werkes Köln und Region gegründet, um besondere Projekte für die Kitas und Familienzentren des Diakonischen Werkes zu ermöglichen. Die zehn Einrichtungen liegen alle in Stadtteilen mit besonderem Förderbedarf, vor allem im Kölner Norden und im Rechtsrheinischen. Keine Einrichtung hat einen Förderverein, da die meisten Eltern weder finanziell noch organisatorisch dazu in der Lage sind, einen solchen mitzugestalten. „Es ist die Chance von PiV, Dinge in die Einrichtung zu bringen, die die Kinder sonst nicht geboten bekämen“, sagt Gerhard Müllner. Als ehemaliger Leiter einer Diakonie-Kita hat er den Verein mitbegründet und ist heute Vorsitzender. Als solcher bemüht er sich um Spenden, Sponsoren und Stiftungsmittel für die PiV-Projekte.

Unglaubliche Ausdauer der KinderDie wöchentliche Tanzstunde gehört zu den Höhepunkten in den Kitas. „Die Kinder sind ganz eifrig dabei“, sagt Bettina Bierdümpel. Sie ist Geschäftsführerin des noch jungen Vereines „Anderstanzen – ästhetische und kulturelle Bildung im Tanz“, der von PiV beauftragt wurde, das Projekt in den Kitas umzusetzen. Bierdümpel hat sich schon einige Trainingsstunden angeguckt. Am meisten fasziniert sie, „welche Konzentration und Disziplin die Kinder haben und vor allen Dingen auch welche Ausdauer, die wollen teilweise gar nicht mehr aufhören mit dem Tanzen.“

Zirkus-Projekte und NaturerlebnisseBewegung ist ein Thema, das bei den von PiV initiierten Projekten groß geschrieben wird: „Wir suchen immer Projekte aus, die nicht zu sprachlastig sind“, erläutert Gerhard Müllner. „Und die Projekte sollen starke Impulse enthalten, sich aus der Vereinzelung zur Gruppe zu entwickeln, mit gemeinsamen Themen und gemeinsamem Handeln.“ So gab es in den vergangenen Jahren bereits ein großes Zirkus-Projekt, eine Kinder-Kunst-Werkstatt und Naturerlebnisse für Stadtkinder unter dem Motto „Nix wie raus!“.

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„Frühlingstanz“ gegen Kinderängste – rund 250 Kinder beim aktuellen Jahresprojekt von „Pänz im Veedel“

„Vom Ich zum Du zum Wir – Wie der Tanz kleine Menschen verbindet!“ heißt das aktuelle Jahresprojekt des Fördervereins „Pänz im Veedel“. Rund 250 Kinder von vier bis sechs  Jahren in zehn verschiedenen Einrichtungen nehmen daran teil. Zehn Wochen lang kommt eine Tanzpädagogin in ihre Kita und ermutigt sie, Szenen aus ihrem Alltag nachzutanzen. „Das kann das morgendliche Aufstehen und Hetzen und zum Kindergarten sein oder eben das Gegenteil davon, das Entspannen am Wochenende“, sagt Trainerin Jessica Hoppe „Die Kinder finden es ganz toll, wenn sie sich mit ihren eigenen Erfahrungen tänzerisch auseinandersetzen können.“ Es sei nicht schwer, Themen zu finden, „die Kinder liefern die einem im Grunde selbst.“

Imaginäre Marienkäfer krabbeln über ihre KörperZum Beispiel das Thema „Frühling“: Vorsichtig setzt die vierjährige Esmer ihrer Kindergartenfreundin Martha einen Marienkäfer auf die Schulter. Martha streckt ihren Arm aus, damit der Käfer bis zu ihrer Hand hinunter krabbeln kann. Der Marienkäfer ist gar nicht vorhanden, aber beide Mädchen sind ganz konzentriert bei der Sache. Zusammen mit zehn weiteren Jungen und Mädchen nehmen sie an einer Tanzstunde in ihrer Kita Neue Kempener Straße in Köln-Mauenheim teil: Sie lassen imaginäre Marienkäfer über ihre Körper krabbeln, kauern sich als Knospen auf der Erde zusammen und wirbeln schließlich wie bunte Blüten mit bunten Tüchern quer durch den Bewegungsraum der Kita.

Tanzen hilft, Ängste zu überwindenDas Tanzen soll den Kindern helfen, Ängste zu überwinden, ein positives Körperbewusstsein zu entwickeln und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben. Viele Kinder kommen aus sozial belasteten Familien. Einen Tanzkurs für ihre Kinder können sich die meisten Eltern nicht leisten. Genau hier setzt der Förderverein „Pänz im Veedel“, kurz PiV, an: Vor elf Jahren haben ihn Mitarbeitende des Diakonischen Werkes Köln und Region gegründet, um besondere Projekte für die Kitas und Familienzentren des Diakonischen Werkes zu ermöglichen. Die zehn Einrichtungen liegen alle in Stadtteilen mit besonderem Förderbedarf, vor allem im Kölner Norden und im Rechtsrheinischen. Keine Einrichtung hat einen Förderverein, da die meisten Eltern weder finanziell noch organisatorisch dazu in der Lage sind, einen solchen mitzugestalten. „Es ist die Chance von PiV, Dinge in die Einrichtung zu bringen, die die Kinder sonst nicht geboten bekämen“, sagt Gerhard Müllner. Als ehemaliger Leiter einer Diakonie-Kita hat er den Verein mitbegründet und ist heute Vorsitzender. Als solcher bemüht er sich um Spenden, Sponsoren und Stiftungsmittel für die PiV-Projekte.

Unglaubliche Ausdauer der KinderDie wöchentliche Tanzstunde gehört zu den Höhepunkten in den Kitas. „Die Kinder sind ganz eifrig dabei“, sagt Bettina Bierdümpel. Sie ist Geschäftsführerin des noch jungen Vereines „Anderstanzen – ästhetische und kulturelle Bildung im Tanz“, der von PiV beauftragt wurde, das Projekt in den Kitas umzusetzen. Bierdümpel hat sich schon einige Trainingsstunden angeguckt. Am meisten fasziniert sie, „welche Konzentration und Disziplin die Kinder haben und vor allen Dingen auch welche Ausdauer, die wollen teilweise gar nicht mehr aufhören mit dem Tanzen.“

Zirkus-Projekte und NaturerlebnisseBewegung ist ein Thema, das bei den von PiV initiierten Projekten groß geschrieben wird: „Wir suchen immer Projekte aus, die nicht zu sprachlastig sind“, erläutert Gerhard Müllner. „Und die Projekte sollen starke Impulse enthalten, sich aus der Vereinzelung zur Gruppe zu entwickeln, mit gemeinsamen Themen und gemeinsamem Handeln.“ So gab es in den vergangenen Jahren bereits ein großes Zirkus-Projekt, eine Kinder-Kunst-Werkstatt und Naturerlebnisse für Stadtkinder unter dem Motto „Nix wie raus!“.

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„Frühlingstanz“ gegen Kinderängste – rund 250 Kinder beim aktuellen Jahresprojekt von „Pänz im Veedel“

„Vom Ich zum Du zum Wir – Wie der Tanz kleine Menschen verbindet!“ heißt das aktuelle Jahresprojekt des Fördervereins „Pänz im Veedel“. Rund 250 Kinder von vier bis sechs  Jahren in zehn verschiedenen Einrichtungen nehmen daran teil. Zehn Wochen lang kommt eine Tanzpädagogin in ihre Kita und ermutigt sie, Szenen aus ihrem Alltag nachzutanzen. „Das kann das morgendliche Aufstehen und Hetzen und zum Kindergarten sein oder eben das Gegenteil davon, das Entspannen am Wochenende“, sagt Trainerin Jessica Hoppe „Die Kinder finden es ganz toll, wenn sie sich mit ihren eigenen Erfahrungen tänzerisch auseinandersetzen können.“ Es sei nicht schwer, Themen zu finden, „die Kinder liefern die einem im Grunde selbst.“

Imaginäre Marienkäfer krabbeln über ihre KörperZum Beispiel das Thema „Frühling“: Vorsichtig setzt die vierjährige Esmer ihrer Kindergartenfreundin Martha einen Marienkäfer auf die Schulter. Martha streckt ihren Arm aus, damit der Käfer bis zu ihrer Hand hinunter krabbeln kann. Der Marienkäfer ist gar nicht vorhanden, aber beide Mädchen sind ganz konzentriert bei der Sache. Zusammen mit zehn weiteren Jungen und Mädchen nehmen sie an einer Tanzstunde in ihrer Kita Neue Kempener Straße in Köln-Mauenheim teil: Sie lassen imaginäre Marienkäfer über ihre Körper krabbeln, kauern sich als Knospen auf der Erde zusammen und wirbeln schließlich wie bunte Blüten mit bunten Tüchern quer durch den Bewegungsraum der Kita.

Tanzen hilft, Ängste zu überwindenDas Tanzen soll den Kindern helfen, Ängste zu überwinden, ein positives Körperbewusstsein zu entwickeln und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben. Viele Kinder kommen aus sozial belasteten Familien. Einen Tanzkurs für ihre Kinder können sich die meisten Eltern nicht leisten. Genau hier setzt der Förderverein „Pänz im Veedel“, kurz PiV, an: Vor elf Jahren haben ihn Mitarbeitende des Diakonischen Werkes Köln und Region gegründet, um besondere Projekte für die Kitas und Familienzentren des Diakonischen Werkes zu ermöglichen. Die zehn Einrichtungen liegen alle in Stadtteilen mit besonderem Förderbedarf, vor allem im Kölner Norden und im Rechtsrheinischen. Keine Einrichtung hat einen Förderverein, da die meisten Eltern weder finanziell noch organisatorisch dazu in der Lage sind, einen solchen mitzugestalten. „Es ist die Chance von PiV, Dinge in die Einrichtung zu bringen, die die Kinder sonst nicht geboten bekämen“, sagt Gerhard Müllner. Als ehemaliger Leiter einer Diakonie-Kita hat er den Verein mitbegründet und ist heute Vorsitzender. Als solcher bemüht er sich um Spenden, Sponsoren und Stiftungsmittel für die PiV-Projekte.

Unglaubliche Ausdauer der KinderDie wöchentliche Tanzstunde gehört zu den Höhepunkten in den Kitas. „Die Kinder sind ganz eifrig dabei“, sagt Bettina Bierdümpel. Sie ist Geschäftsführerin des noch jungen Vereines „Anderstanzen – ästhetische und kulturelle Bildung im Tanz“, der von PiV beauftragt wurde, das Projekt in den Kitas umzusetzen. Bierdümpel hat sich schon einige Trainingsstunden angeguckt. Am meisten fasziniert sie, „welche Konzentration und Disziplin die Kinder haben und vor allen Dingen auch welche Ausdauer, die wollen teilweise gar nicht mehr aufhören mit dem Tanzen.“

Zirkus-Projekte und NaturerlebnisseBewegung ist ein Thema, das bei den von PiV initiierten Projekten groß geschrieben wird: „Wir suchen immer Projekte aus, die nicht zu sprachlastig sind“, erläutert Gerhard Müllner. „Und die Projekte sollen starke Impulse enthalten, sich aus der Vereinzelung zur Gruppe zu entwickeln, mit gemeinsamen Themen und gemeinsamem Handeln.“ So gab es in den vergangenen Jahren bereits ein großes Zirkus-Projekt, eine Kinder-Kunst-Werkstatt und Naturerlebnisse für Stadtkinder unter dem Motto „Nix wie raus!“.

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Imaginäre Marienkäfer krabbeln über ihre KörperZum Beispiel das Thema „Frühling“: Vorsichtig setzt die vierjährige Esmer ihrer Kindergartenfreundin Martha einen Marienkäfer auf die Schulter. Martha streckt ihren Arm aus, damit der Käfer bis zu ihrer Hand hinunter krabbeln kann. Der Marienkäfer ist gar nicht vorhanden, aber beide Mädchen sind ganz konzentriert bei der Sache. Zusammen mit zehn weiteren Jungen und Mädchen nehmen sie an einer Tanzstunde in ihrer Kita Neue Kempener Straße in Köln-Mauenheim teil: Sie lassen imaginäre Marienkäfer über ihre Körper krabbeln, kauern sich als Knospen auf der Erde zusammen und wirbeln schließlich wie bunte Blüten mit bunten Tüchern quer durch den Bewegungsraum der Kita.

Tanzen hilft, Ängste zu überwindenDas Tanzen soll den Kindern helfen, Ängste zu überwinden, ein positives Körperbewusstsein zu entwickeln und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben. Viele Kinder kommen aus sozial belasteten Familien. Einen Tanzkurs für ihre Kinder können sich die meisten Eltern nicht leisten. Genau hier setzt der Förderverein „Pänz im Veedel“, kurz PiV, an: Vor elf Jahren haben ihn Mitarbeitende des Diakonischen Werkes Köln und Region gegründet, um besondere Projekte für die Kitas und Familienzentren des Diakonischen Werkes zu ermöglichen. Die zehn Einrichtungen liegen alle in Stadtteilen mit besonderem Förderbedarf, vor allem im Kölner Norden und im Rechtsrheinischen. Keine Einrichtung hat einen Förderverein, da die meisten Eltern weder finanziell noch organisatorisch dazu in der Lage sind, einen solchen mitzugestalten. „Es ist die Chance von PiV, Dinge in die Einrichtung zu bringen, die die Kinder sonst nicht geboten bekämen“, sagt Gerhard Müllner. Als ehemaliger Leiter einer Diakonie-Kita hat er den Verein mitbegründet und ist heute Vorsitzender. Als solcher bemüht er sich um Spenden, Sponsoren und Stiftungsmittel für die PiV-Projekte.

Unglaubliche Ausdauer der KinderDie wöchentliche Tanzstunde gehört zu den Höhepunkten in den Kitas. „Die Kinder sind ganz eifrig dabei“, sagt Bettina Bierdümpel. Sie ist Geschäftsführerin des noch jungen Vereines „Anderstanzen – ästhetische und kulturelle Bildung im Tanz“, der von PiV beauftragt wurde, das Projekt in den Kitas umzusetzen. Bierdümpel hat sich schon einige Trainingsstunden angeguckt. Am meisten fasziniert sie, „welche Konzentration und Disziplin die Kinder haben und vor allen Dingen auch welche Ausdauer, die wollen teilweise gar nicht mehr aufhören mit dem Tanzen.“

Zirkus-Projekte und NaturerlebnisseBewegung ist ein Thema, das bei den von PiV initiierten Projekten groß geschrieben wird: „Wir suchen immer Projekte aus, die nicht zu sprachlastig sind“, erläutert Gerhard Müllner. „Und die Projekte sollen starke Impulse enthalten, sich aus der Vereinzelung zur Gruppe zu entwickeln, mit gemeinsamen Themen und gemeinsamem Handeln.“ So gab es in den vergangenen Jahren bereits ein großes Zirkus-Projekt, eine Kinder-Kunst-Werkstatt und Naturerlebnisse für Stadtkinder unter dem Motto „Nix wie raus!“.

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