Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Wochenend-Tipps: Abstraktes in Lindlar, 900 Jahre Walberberg, Lieder der 20er und "Politisches Abendgebet" in Stommeln

Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Soriano (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Wochenend-Tipps: Abstraktes in Lindlar, 900 Jahre Walberberg, Lieder der 20er und "Politisches Abendgebet" in Stommeln

Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Soriano (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Wochenend-Tipps: Abstraktes in Lindlar, 900 Jahre Walberberg, Lieder der 20er und "Politisches Abendgebet" in Stommeln

Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Soriano (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Soriano (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Sorina (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Sorina (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Mahnmal gefordert beim Gedenken des Völkermords an den Armeniern

„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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Mahnmal gefordert beim Gedenken des Völkermords an den Armeniern

„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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Mahnmal gefordert beim Gedenken des Völkermords an den Armeniern

„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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Mahnmal gefordert beim Gedenken des Völkermords an den Armeniern

„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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Mahnmal gefordert beim Gedenken des Völkermords an den Armeniern

„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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Mahnmal gefordert beim Gedenken des Völkermords an den Armeniern

„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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„Im Moment ist diese Fläche noch leer. Aber sie wird schon bald ein Ort des Gedenkens sein“, sagte der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar auf dem Platz neben dem Reiterdenkmal von Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke. Uyar sprach als Vertreter der Initiative „Völkermord erinnern“. Sie hatte zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern eingeladen. In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915 hatte die türkische Polizei im damaligen Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, damit begonnen, Armenier als „Landesverräter“ zu deportieren. Historiker sprechen von 1,5 Millionen Armeniern, die 1915 und 1916 umgekommen sind. Die Türkei weigert sich, die Schuld anzuerkennen. Bis heute gibt es dort kein Gedenken an die Opfer. Uyar erinnerte an unvorstellbare Gräueltaten der türkischen Polizei. Der damalige türkische Innenminister Talat Pascha habe unmissverständlich erklärt: „Ziel der Verschickung der Armenier ist das Nichts.“

Initiative „Völkermord erinnern“ stellte letzte Woche ein Mahnmal auf„Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war Waffenbruder der osmanischen Türken im Ersten Weltkrieg“, erklärte Uyar. Die deutschen Diplomaten vor Ort hätten zu dem Völkermord geschwiegen: „Die Täter von damals wurden geehrt, den Nachfahren der Opfer bleibt nur das Gedenken.“ Und auch in Köln gebe es dafür keinen angemessenen Ort. Den wollte die Initiative „Völkermord erinnern“ neben der Statue Wilhelms II. schaffen. Sie stellte in der vergangenen Woche ein Mahnmal auf. Das sorgte für Schlagzeilen.

Debatte um den Standort für ein MahnmalDie von zwei Künstlern geschaffene stählerne Pyramide war 1,50 Meter hoch mit einem aufgeschlitzten Granatapfel als Symbol für den Genozid an der Spitze. Die Inschrift lautete: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“ Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln entfernten städtische Mitarbeiter das Mahnmal nach wenigen Tagen. Seine Entscheidung begründete das Verwaltungsgericht damit, dass für das Aufstellen die hierfür erforderliche Sondernutzungserlaubnis gefehlt habe. Die Meinungsfreiheit schütze nicht zugleich das Recht, an beliebigen Stellen Gegenstände im öffentlichen Straßenraum zu verankern. Auch die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, äußerte sich: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir in Köln Formen des gemeinsamen Erinnerns an die großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts entwickeln. In welchen Formen sich transnationales Erinnern angemessen ausdrücken soll, kann nicht am Anfang der öffentlichen Debatte stehen, sondern an deren Ende. Die richtigen Antworten können wir nur in einer breiten politischen und bürgerschaftlichen Debatte finden, die nicht in nationalen Denkmustern stecken bleibt und niemanden ausgrenzt.“„Wir sind jederzeit bereit, diese Debatte zu führen“, erklärte Ilias Uyar.

Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und die ACKDer Evangelische Kirchenverband Köln und Region unterstützt die Forderung der Armenier nach einem würdigen Gedenkort.  „Wir möchten die Stadt Köln ermutigen, den Impuls der Initiative ‚Völkermord erinnern‘ positiv aufzunehmen und baldmöglichst zusammen mit den Initiatoren nach einem angemessenen öffentlichen Ort für das Denkmal zu suchen“, erklärte Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, vergangene Woche in einer Pressemitteilung. Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, der zu der Gedenkveranstaltung an der Hohenzollernbrücke gekommen war, betonte: „Der Ort in Sichtweite zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., einer der schlimmsten Antisemiten, der im Deutschen Reich mitverantwortlich für den Völkermord am armenischen Volk und anderer kolonialer Verbrechen war, und in großer Nähe zu der Installation des israelischen Künstlers Dani Karavan ‚Ma’alot‘, die seit 1986 auf subtile Weise an den Holocaust erinnert und Erinnerungsräume zwischen Dom und Deutzer Bahnhof berührt, das war aus meiner Sicht der richtige Standort.“ Auch Bock rief beide Seiten zum konstruktiven Dialog auf. Er freute sich, dass viele Menschen der Einladung gefolgt waren und Blumen an die Stelle legten, an der für kurze Zeit das Mahnmal gestanden hatte. Als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) legte deren Vorsitzende, die Klettenberger Pfarrerin Susanne Beuth, Blumen nieder: „Die ACK steht an der Seite der Armenier bei ihrem Bemühen um den Gedenkort.“

 

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"Große Oper" am 26. April, 20 Uhr, in der Trinitatiskirche

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"Wie wollen wir in Verschiedenheit zusammenleben?"

"Wie wollen wir in Verschiedenheit zusammenleben?"
Der Eintritt zum Tag der "Offenen Gesellschaft" am 28. April, 15 bis 19 Uhr, in der Trinitatiskirche ist frei!Original Link
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"Traum und Albtraum - Martin Luther King und seine jüdischen Weggefährten"

„Traum und Albtraum. Die Wunden unserer Zivilisation: Martin Luther King und seine jüdischen Weggefährten“ ist der Titel der Veranstaltung in der Reihe „Offene Gesellschaft“ am Samstag, 28. April, von 15 bis 19 Uhr in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4.

Seit dem 17. Jahrhundert ist die Erfahrung der Sklaven in Amerika Zwangsarbeit, die auf Kosten der Freiheit und der Gesundheit der Schwarzen, den Wohlstand und den Reichtum der Weißen begründet: Arbeit auch um den Preis der Vernichtung. Mit Martin Luther King, der vor fast genau 50 Jahren in Memphis Tennessee ermordet wurde, haben viele gegen diese Erfahrung den Traum gesetzt: „I have a dream …“ Es wird kommen der Tag, da werden die Sklaven, die Kinder der Sklaven und die weißen Herren und ihre Kinder zusammen sitzen: Geschwister an einem Tisch…“ Die Erfahrung der Juden in der Schoah ist Vernichtung unter dem Deckmantel der Arbeit: In den 1960er Jahren haben einige Rabbiner in USA gemeinsam mit vielen Schwarzen und mit Martin Luther King dieser Erfahrung die prophetische Vision entgegengesetzt von einer anderen Gesellschaft, in der „Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ und in der Gewaltlosigkeit stärker ist als Brutalität. Das Seminar wird den Alpträumen menschlicher Versklavung von Exodus bis Philemon nachspüren und uns die Träume der Propheten, Rabbiner und Bürgerrechtler/ innen um Martin Luther King wieder bewusst zu machen versuchen.

Gefragt wird: „Wie wollen wir in Zukunft in Verschiedenheit zusammenleben?“ Die Trinitatiskirche bietet an diesem Nachmittag einen offenen Erfahrungs- und Experimentierraum an, in dem den Albträumen menschlicher Versklavung nachgegangen wird. Die Träume der Rabbiner und der BürgerrechtlerInnen um Martin Luther King rücken ins Zentrum. Das Seminar der Melanchthon-Akademie ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Internationalen Versöhnungsbund. Referenten sind Pfarrer i. R. Marten Marquardt, Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, und Pastor Lucas Johnson, Koordinator des Internationalen Versöhnungsbundes. Die Teilnehmenden sind zu Impulsvorträgen, Gesprächen und Begegnungen eingeladen.

Um eine Anmeldung unter Telefon 0221/93 18 03-0 oder anmeldung@melanchthon-akademie.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.www.melanchthon-akademie.dewww.offene-gesellschaft.kirche-koeln.de

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„Traum und Albtraum. Die Wunden unserer Zivilisation: Martin Luther King und seine jüdischen Weggefährten“ ist der Titel der Veranstaltung in der Reihe „Offene Gesellschaft“ am Samstag, 28. April, von 15 bis 19 Uhr in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4.

Seit dem 17. Jahrhundert ist die Erfahrung der Sklaven in Amerika Zwangsarbeit, die auf Kosten der Freiheit und der Gesundheit der Schwarzen, den Wohlstand und den Reichtum der Weißen begründet: Arbeit auch um den Preis der Vernichtung. Mit Martin Luther King, der vor fast genau 50 Jahren in Memphis Tennessee ermordet wurde, haben viele gegen diese Erfahrung den Traum gesetzt: „I have a dream …“ Es wird kommen der Tag, da werden die Sklaven, die Kinder der Sklaven und die weißen Herren und ihre Kinder zusammen sitzen: Geschwister an einem Tisch…“ Die Erfahrung der Juden in der Schoah ist Vernichtung unter dem Deckmantel der Arbeit: In den 1960er Jahren haben einige Rabbiner in USA gemeinsam mit vielen Schwarzen und mit Martin Luther King dieser Erfahrung die prophetische Vision entgegengesetzt von einer anderen Gesellschaft, in der „Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ und in der Gewaltlosigkeit stärker ist als Brutalität. Das Seminar wird den Alpträumen menschlicher Versklavung von Exodus bis Philemon nachspüren und uns die Träume der Propheten, Rabbiner und Bürgerrechtler/ innen um Martin Luther King wieder bewusst zu machen versuchen.

Gefragt wird: „Wie wollen wir in Zukunft in Verschiedenheit zusammenleben?“ Die Trinitatiskirche bietet an diesem Nachmittag einen offenen Erfahrungs- und Experimentierraum an, in dem den Albträumen menschlicher Versklavung nachgegangen wird. Die Träume der Rabbiner und der BürgerrechtlerInnen um Martin Luther King rücken ins Zentrum. Das Seminar der Melanchthon-Akademie ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Internationalen Versöhnungsbund. Referenten sind Pfarrer i. R. Marten Marquardt, Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, und Pastor Lucas Johnson, Koordinator des Internationalen Versöhnungsbundes. Die Teilnehmenden sind zu Impulsvorträgen, Gesprächen und Begegnungen eingeladen.

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„Traum und Albtraum. Die Wunden unserer Zivilisation: Martin Luther King und seine jüdischen Weggefährten“ ist der Titel der Veranstaltung in der Reihe „Offene Gesellschaft“ am Samstag, 28. April, von 15 bis 19 Uhr in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4.

Seit dem 17. Jahrhundert ist die Erfahrung der Sklaven in Amerika Zwangsarbeit, die auf Kosten der Freiheit und der Gesundheit der Schwarzen, den Wohlstand und den Reichtum der Weißen begründet: Arbeit auch um den Preis der Vernichtung. Mit Martin Luther King, der vor fast genau 50 Jahren in Memphis Tennessee ermordet wurde, haben viele gegen diese Erfahrung den Traum gesetzt: „I have a dream …“ Es wird kommen der Tag, da werden die Sklaven, die Kinder der Sklaven und die weißen Herren und ihre Kinder zusammen sitzen: Geschwister an einem Tisch…“ Die Erfahrung der Juden in der Schoah ist Vernichtung unter dem Deckmantel der Arbeit: In den 1960er Jahren haben einige Rabbiner in USA gemeinsam mit vielen Schwarzen und mit Martin Luther King dieser Erfahrung die prophetische Vision entgegengesetzt von einer anderen Gesellschaft, in der „Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ und in der Gewaltlosigkeit stärker ist als Brutalität. Das Seminar wird den Alpträumen menschlicher Versklavung von Exodus bis Philemon nachspüren und uns die Träume der Propheten, Rabbiner und Bürgerrechtler/ innen um Martin Luther King wieder bewusst zu machen versuchen.

Gefragt wird: „Wie wollen wir in Zukunft in Verschiedenheit zusammenleben?“ Die Trinitatiskirche bietet an diesem Nachmittag einen offenen Erfahrungs- und Experimentierraum an, in dem den Albträumen menschlicher Versklavung nachgegangen wird. Die Träume der Rabbiner und der BürgerrechtlerInnen um Martin Luther King rücken ins Zentrum. Das Seminar der Melanchthon-Akademie ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Internationalen Versöhnungsbund. Referenten sind Pfarrer i. R. Marten Marquardt, Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, und Pastor Lucas Johnson, Koordinator des Internationalen Versöhnungsbundes. Die Teilnehmenden sind zu Impulsvorträgen, Gesprächen und Begegnungen eingeladen.

Um eine Anmeldung unter Telefon 0221/93 18 03-0 oder anmeldung@melanchthon-akademie.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.www.melanchthon-akademie.dewww.offene-gesellschaft.kirche-koeln.de

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