Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Ein neuer Bauwagen für die Kita der Lukaskirche Porz und seine turbulente Geschichte …

Ein neuer Bauwagen für die Kita der Lukaskirche Porz und seine turbulente Geschichte …

Trotz Gewitterwarnung fand zum ersten Mal bei strahlendem Sonnenschein ein Kinder- und Jugendbasar im Garten der evangelischen Kindertagesstätte Lukaskirche statt. Eigentlicher Höhepunkt war die Einweihung eines neuen Bauwagens samt Erzählung seiner turbulenten Entstehungsgeschichte. Gesichtet wurde der Wagen zufällig von der Mutter eines Kita-Kindes auf einem Camper-Abstellhof. Im September 2016 wurde er von der Diakonie Michaelshoven gekauft. So nahmen die vielen Aufgaben rund um die Bauwagensanierung ihren Lauf…

Wände, Decke, Böden …Der Untergrund des Bauwagens musste gepflastert werden, und es bedurfte einer Entkernung des Wagens inklusive Rundumerneuerung von innen und außen. Wände, Decke, Böden mussten erneuert werden, ein neues Fenster wurde eingebaut – und Heizung und Strom durften auch nicht fehlen. Von außen musste der alte Lack entfernt werden und ein neuer Anstrich folgte. Dies erledigten Mitarbeiter der Firma Flow Fact während eines Ehrenamtstages für soziale Einrichtungen. Das Dach wurde erneuert und eine schöne Treppe mit Vordach musste her. Alte Kirchenbänke, die zum Verschenken bereit standen – ebenfalls entdeckt von einer Kita-Mutter – wurden herbeigeschafft und liebevoll aufgearbeitet.

… und eine Edelstahltreppe mit VordachEin Ehepaar war von Anfang an begeistert von der Idee des Bauwagens. Die beiden, selbst ehemalige Kinder der Kita, beeindruckten das Kita-Team und den Träger durch ihren Einsatz beim Einbau einer Edelstahltreppe mit Vordach. In unzähligen Stunden Arbeit wurde das Werk vollbracht – wohlgemerkt nach Dienstschluss des Mannes. Sein Engagement, die Rückendeckung von seiner Frau sowie die Unterstützung durch den Chef seiner Firma wurden mit einem Geschenkkorb gewürdigt.

Feierliche Enthüllung des NamensschildesPfarrerin Ingrid Kibilka segnete Kinder und Kita-Mitarbeitende und enthüllte feierlich das Namensschild des Bauwagens, der entsprechend seiner Farbgebung den Namen BLAUWAGEN trägt. Die Leiterin der Kita, Nina Quiring, bedankte sich im Namen des Teams und des Trägers für die Geduld und das große Engagement der Elternschaft.

Das Engagement vieler Helferinnen und HelferDas Bauwagenprojekt konnte nur durch das Engagement von vielen Eltern, Helferinnen und Helfern verwirklicht werden. Zudem haben die Stiftung „einfach Helfen“ der Diakonie Michaelshoven, die Evangelische Kirchengemeinde Porz sowie der Förderverein Lukaskirche einen finanziellen Beitrag von insgesamt 14.000 Euro geleistet. Hinzu kamen 500 Euro von „Pänz vun Kölle“, 3.500 Euro von der Käthe-Flöck-Stiftung und 1.500 Euro von der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH.

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Trotz Gewitterwarnung fand zum ersten Mal bei strahlendem Sonnenschein ein Kinder- und Jugendbasar im Garten der evangelischen Kindertagesstätte Lukaskirche statt. Eigentlicher Höhepunkt war die Einweihung eines neuen Bauwagens samt Erzählung seiner turbulenten Entstehungsgeschichte. Gesichtet wurde der Wagen zufällig von der Mutter eines Kita-Kindes auf einem Camper-Abstellhof. Im September 2016 wurde er von der Diakonie Michaelshoven gekauft. So nahmen die vielen Aufgaben rund um die Bauwagensanierung ihren Lauf…

Wände, Decke, Böden …Der Untergrund des Bauwagens musste gepflastert werden, und es bedurfte einer Entkernung des Wagens inklusive Rundumerneuerung von innen und außen. Wände, Decke, Böden mussten erneuert werden, ein neues Fenster wurde eingebaut – und Heizung und Strom durften auch nicht fehlen. Von außen musste der alte Lack entfernt werden und ein neuer Anstrich folgte. Dies erledigten Mitarbeiter der Firma Flow Fact während eines Ehrenamtstages für soziale Einrichtungen. Das Dach wurde erneuert und eine schöne Treppe mit Vordach musste her. Alte Kirchenbänke, die zum Verschenken bereit standen – ebenfalls entdeckt von einer Kita-Mutter – wurden herbeigeschafft und liebevoll aufgearbeitet.

… und eine Edelstahltreppe mit VordachEin Ehepaar war von Anfang an begeistert von der Idee des Bauwagens. Die beiden, selbst ehemalige Kinder der Kita, beeindruckten das Kita-Team und den Träger durch ihren Einsatz beim Einbau einer Edelstahltreppe mit Vordach. In unzähligen Stunden Arbeit wurde das Werk vollbracht – wohlgemerkt nach Dienstschluss des Mannes. Sein Engagement, die Rückendeckung von seiner Frau sowie die Unterstützung durch den Chef seiner Firma wurden mit einem Geschenkkorb gewürdigt.

Feierliche Enthüllung des NamensschildesPfarrerin Ingrid Kibilka segnete Kinder und Kita-Mitarbeitende und enthüllte feierlich das Namensschild des Bauwagens, der entsprechend seiner Farbgebung den Namen BLAUWAGEN trägt. Die Leiterin der Kita, Nina Quiring, bedankte sich im Namen des Teams und des Trägers für die Geduld und das große Engagement der Elternschaft.

Das Engagement vieler Helferinnen und HelferDas Bauwagenprojekt konnte nur durch das Engagement von vielen Eltern, Helferinnen und Helfern verwirklicht werden. Zudem haben die Stiftung „einfach Helfen“ der Diakonie Michaelshoven, die Evangelische Kirchengemeinde Porz sowie der Förderverein Lukaskirche einen finanziellen Beitrag von insgesamt 14.000 Euro geleistet. Hinzu kamen 500 Euro von „Pänz vun Kölle“, 3.500 Euro von der Käthe-Flöck-Stiftung und 1.500 Euro von der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH.

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Wände, Decke, Böden …Der Untergrund des Bauwagens musste gepflastert werden, und es bedurfte einer Entkernung des Wagens inklusive Rundumerneuerung von innen und außen. Wände, Decke, Böden mussten erneuert werden, ein neues Fenster wurde eingebaut – und Heizung und Strom durften auch nicht fehlen. Von außen musste der alte Lack entfernt werden und ein neuer Anstrich folgte. Dies erledigten Mitarbeiter der Firma Flow Fact während eines Ehrenamtstages für soziale Einrichtungen. Das Dach wurde erneuert und eine schöne Treppe mit Vordach musste her. Alte Kirchenbänke, die zum Verschenken bereit standen – ebenfalls entdeckt von einer Kita-Mutter – wurden herbeigeschafft und liebevoll aufgearbeitet.

… und eine Edelstahltreppe mit VordachEin Ehepaar war von Anfang an begeistert von der Idee des Bauwagens. Die beiden, selbst ehemalige Kinder der Kita, beeindruckten das Kita-Team und den Träger durch ihren Einsatz beim Einbau einer Edelstahltreppe mit Vordach. In unzähligen Stunden Arbeit wurde das Werk vollbracht – wohlgemerkt nach Dienstschluss des Mannes. Sein Engagement, die Rückendeckung von seiner Frau sowie die Unterstützung durch den Chef seiner Firma wurden mit einem Geschenkkorb gewürdigt.

Feierliche Enthüllung des NamensschildesPfarrerin Ingrid Kibilka segnete Kinder und Kita-Mitarbeitende und enthüllte feierlich das Namensschild des Bauwagens, der entsprechend seiner Farbgebung den Namen BLAUWAGEN trägt. Die Leiterin der Kita, Nina Quiring, bedankte sich im Namen des Teams und des Trägers für die Geduld und das große Engagement der Elternschaft.

Das Engagement vieler Helferinnen und HelferDas Bauwagenprojekt konnte nur durch das Engagement von vielen Eltern, Helferinnen und Helfern verwirklicht werden. Zudem haben die Stiftung „einfach Helfen“ der Diakonie Michaelshoven, die Evangelische Kirchengemeinde Porz sowie der Förderverein Lukaskirche einen finanziellen Beitrag von insgesamt 14.000 Euro geleistet. Hinzu kamen 500 Euro von „Pänz vun Kölle“, 3.500 Euro von der Käthe-Flöck-Stiftung und 1.500 Euro von der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH.

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Wände, Decke, Böden …Der Untergrund des Bauwagens musste gepflastert werden, und es bedurfte einer Entkernung des Wagens inklusive Rundumerneuerung von innen und außen. Wände, Decke, Böden mussten erneuert werden, ein neues Fenster wurde eingebaut – und Heizung und Strom durften auch nicht fehlen. Von außen musste der alte Lack entfernt werden und ein neuer Anstrich folgte. Dies erledigten Mitarbeiter der Firma Flow Fact während eines Ehrenamtstages für soziale Einrichtungen. Das Dach wurde erneuert und eine schöne Treppe mit Vordach musste her. Alte Kirchenbänke, die zum Verschenken bereit standen – ebenfalls entdeckt von einer Kita-Mutter – wurden herbeigeschafft und liebevoll aufgearbeitet.

… und eine Edelstahltreppe mit VordachEin Ehepaar war von Anfang an begeistert von der Idee des Bauwagens. Die beiden, selbst ehemalige Kinder der Kita, beeindruckten das Kita-Team und den Träger durch ihren Einsatz beim Einbau einer Edelstahltreppe mit Vordach. In unzähligen Stunden Arbeit wurde das Werk vollbracht – wohlgemerkt nach Dienstschluss des Mannes. Sein Engagement, die Rückendeckung von seiner Frau sowie die Unterstützung durch den Chef seiner Firma wurden mit einem Geschenkkorb gewürdigt.

Feierliche Enthüllung des NamensschildesPfarrerin Ingrid Kibilka segnete Kinder und Kita-Mitarbeitende und enthüllte feierlich das Namensschild des Bauwagens, der entsprechend seiner Farbgebung den Namen BLAUWAGEN trägt. Die Leiterin der Kita, Nina Quiring, bedankte sich im Namen des Teams und des Trägers für die Geduld und das große Engagement der Elternschaft.

Das Engagement vieler Helferinnen und HelferDas Bauwagenprojekt konnte nur durch das Engagement von vielen Eltern, Helferinnen und Helfern verwirklicht werden. Zudem haben die Stiftung „einfach Helfen“ der Diakonie Michaelshoven, die Evangelische Kirchengemeinde Porz sowie der Förderverein Lukaskirche einen finanziellen Beitrag von insgesamt 14.000 Euro geleistet. Hinzu kamen 500 Euro von „Pänz vun Kölle“, 3.500 Euro von der Käthe-Flöck-Stiftung und 1.500 Euro von der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH.

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Wände, Decke, Böden …Der Untergrund des Bauwagens musste gepflastert werden, und es bedurfte einer Entkernung des Wagens inklusive Rundumerneuerung von innen und außen. Wände, Decke, Böden mussten erneuert werden, ein neues Fenster wurde eingebaut – und Heizung und Strom durften auch nicht fehlen. Von außen musste der alte Lack entfernt werden und ein neuer Anstrich folgte. Dies erledigten Mitarbeiter der Firma Flow Fact während eines Ehrenamtstages für soziale Einrichtungen. Das Dach wurde erneuert und eine schöne Treppe mit Vordach musste her. Alte Kirchenbänke, die zum Verschenken bereit standen – ebenfalls entdeckt von einer Kita-Mutter – wurden herbeigeschafft und liebevoll aufgearbeitet.

… und eine Edelstahltreppe mit VordachEin Ehepaar war von Anfang an begeistert von der Idee des Bauwagens. Die beiden, selbst ehemalige Kinder der Kita, beeindruckten das Kita-Team und den Träger durch ihren Einsatz beim Einbau einer Edelstahltreppe mit Vordach. In unzähligen Stunden Arbeit wurde das Werk vollbracht – wohlgemerkt nach Dienstschluss des Mannes. Sein Engagement, die Rückendeckung von seiner Frau sowie die Unterstützung durch den Chef seiner Firma wurden mit einem Geschenkkorb gewürdigt.

Feierliche Enthüllung des NamensschildesPfarrerin Ingrid Kibilka segnete Kinder und Kita-Mitarbeitende und enthüllte feierlich das Namensschild des Bauwagens, der entsprechend seiner Farbgebung den Namen BLAUWAGEN trägt. Die Leiterin der Kita, Nina Quiring, bedankte sich im Namen des Teams und des Trägers für die Geduld und das große Engagement der Elternschaft.

Das Engagement vieler Helferinnen und HelferDas Bauwagenprojekt konnte nur durch das Engagement von vielen Eltern, Helferinnen und Helfern verwirklicht werden. Zudem haben die Stiftung „einfach Helfen“ der Diakonie Michaelshoven, die Evangelische Kirchengemeinde Porz sowie der Förderverein Lukaskirche einen finanziellen Beitrag von insgesamt 14.000 Euro geleistet. Hinzu kamen 500 Euro von „Pänz vun Kölle“, 3.500 Euro von der Käthe-Flöck-Stiftung und 1.500 Euro von der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH.

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Stadtsuperintendent Rolf Domning fand deutliche Worte beim Bündnis gegen Antisemitismus „Köln trägt Kippa“

„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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Stadtsuperintendent Rolf Domning fand deutliche Worte beim Bündnis gegen Antisemitismus „Köln trägt Kippa“

„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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Stadtsuperintendent Rolf Domning fand deutliche Worte beim Bündnis gegen Antisemitismus „Köln trägt Kippa“

„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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Stadtsuperintendent Rolf Domning fand deutliche Worte beim Bündnis gegen Antisemitismus „Köln trägt Kippa“

„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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Stadtsuperintendent Rolf Domning fand deutliche Worte beim Bündnis gegen Antisemitismus „Köln trägt Kippa“

„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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„Es erfüllt mich mit Zorn, dass Menschen jüdischen Glaubens hier bei uns Angst haben müssen, sich zu ihrem Jude-Sein zu bekennen“, sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region gestern bei einer Demonstration auf der Kölner Domplatte und fand weitere deutliche Worte: „Dieser Juden-Hass ist 80 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutschland mit erschreckender Offenheit an die Oberfläche, auf die Straßen und Plätze, zurückgekehrt. Es ist unfassbar und ein Abgrund menschlicher Niedertracht, wenn jüdische Menschen mitten unter uns körperliche, aber auch verbale Gewaltattacken erfahren, wenn sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist nicht hinnehmbar und das ist durch Strafverfolgungsbehörden in aller Konsequenz zu ahnden.“

Rund 1000 Demonstranten waren gestern auf der Domplatte zusammengekommen, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Dazu aufgerufen hatte der Regisseur und Autor Gerd Buurmann und dabei gleichzeitig das Motto „Köln trägt Kippa“ ausgegeben. Mitglieder der Kölner Synagogengemeinde verteilten Kippas unter den Demonstranten im Schatten des Kölner Doms. „Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde in Köln. Die gab es schon, da existierte nicht ein Karnevalsverein. 371 wurde sie erstmals erwähnt. Diese Gemeinde gehört zu uns und wir werden nicht zulassen, dass dieser Gemeinde irgendwas passiert“, rief Buurmann den Zuhörenden zu. Anlass für die Demonstration war die Schlägerattacke auf einen Kippa tragenden Juden in Berlin.

Domning ruft zu Solidarität aufIn seiner Rede rief Stadtsuperintendent Rolf Domning die Zivilgesellschaft zur Solidarität auf: „Es ist unsere Aufgabe, Menschen jüdischen Glaubens zur Seite zu stehen und sie nicht allein zu lassen. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, das Gift des Antisemitismus, gerade weil wir es aus unserer eigenen Geschichte so gut kennen, beim Namen zu nennen und dabei auch mit Selbstkritik nicht zu sparen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat im Oktober 1941 bitter gefragt: ,Gibt es für uns wirklich nur die Alternative zwischen übelwollenden Feinden und leutseligen Freunden? Gibt es für uns nirgendwo echte Verbündete…?‘ Diese Frage berührt mich zutiefst. Kann das immer noch sein? Ja. Und wir müssen uns offenbar fragen: Wann sind wir die ,leutseligen Freunde‘, die lieber wegsehen und verschwinden, wenn es ernst wird? Wann sind wir die, die offen und mutig Stellung beziehen? Nicht nur hier am Römerbogen! Wir sollten in Zukunft genauer hinsehen und nicht wegschauen.“

Der Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region regte an, die „Kölner Botschaft“, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht 2016 verfasst wurde, zu ergänzen: „Eine Absage an jede Form offenen Antisemitismus gehört hinein. Das gehört in die DNA der ,Kölner Botschaft‘. Köln hieß einmal das ,rheinische Jerusalem‘.“

„Diesmal werden  wir nicht schweigen“Zwei Worte wiederholte Dr. Felix Schotland von der Synagogengemeinde während seiner Ansprache immer wieder: „Es reicht!“ Es dürfe nicht sein, dass jüdische Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof gemobbt würden. Es dürfe auch nicht sein, dass der Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge als „anti-israelisch“ bezeichnet werde. Der Anschlag sei ganz eindeutig antisemitisch. „Was hat eine Synagoge in Wuppertal mit dem Staat Israel zu tun?“ Judenfeindlichkeit sei in Deutschland unter dem Deckmantel der Israelkritik angekommen. Das werde man nicht hinnehmen: „Es reicht: Diesmal werden  wir nicht schweigen. Diesmal kämpfen wir alle gemeinsam gegen Antisemitismus und Ausgrenzung.“

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Wochenend-Tipps: Abstraktes in Lindlar, 900 Jahre Walberberg, Lieder der 20er, "Politisches Abendgebet" in Stommeln

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Wochenend-Tipps: Abstraktes in Lindlar, 900 Jahre Walberberg, Lieder der 20er und "Politisches Abendgebet" in Stommeln

Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Soriano (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Soriano (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Soriano (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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Gassenhauer und Melodien aus Filmen und Operetten:Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre UFA“ werden Schlager und Melodien der 20er und 30er Jahre bei einem Konzert am Sonntag, 29. April, 17 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Uferweg 1, vorgetragen. Es singen und musizieren Ulrike Kaltenbrunner (Sopran), Edina Soriano (Mezzosopran), Susanne Kundmüller (Violine) und Dietmar Fricke (Klavier) Gassenhauer, Lieder und Melodien aus Filmen und Operetten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein der Domgemeinde Altenberg wird gebeten.www.altenberg-dom.de

Bilder von Nadia Heitmar im Jubilate-ForumDie Künstlerin Nadia Heitmar stellt im Jubilate-Forum Lindlar, Auf dem Korb 21, abstrakte Bilder aus. Die Vernissage findet am Freitag, 27. April, 18 Uhr, statt. Schirmherr ist Peter Biesenbach, Justizminister NRW. Musikalisch wird die Vernissage von Stefan Aschenbrenner am Saxofon gestaltet. Die Ausstellung ist der Auftakt einer neuen Reihe von Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst im Jubilate-Forum. „Art Connect“ findet in Kooperation mit der Galerie „m beck/comebeck fine art“ statt und will vermitteln, wie sich künstlerisches Schaffen vollzieht, und wie sich die Künstler und Künstlerinnen mit ihrer Kunst in der Gesellschaft positionieren. Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni zu besichtigen.www.ev-kirche-lindlar.de

Jubiläum: 900 Jahre „Mons Sactae Walburgis“In diesem Jahr gedenkt Walberberg, ein Stadtteil von Bornheim zwischen Köln und Bonn, der Ersterwähnung des Ortsnamens als „Mons Sanctae Walburgis“ im Jahr 1118. Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 6. Mai, findet aus diesem Anlass eine „Walburga-Woche“ mit verschiedenen Veranstaltungen statt, an der sich auch die Evangelische Kirchengemeinde Brühl beteiligt. Eröffnet wird die Festwoche am Freitag, 27. April, 21 Uhr, mit einer ökumenischen Andacht in der Martin-Luther-Kirche Bornheim, Matthias-Claudius-Weg 16, mit anschließender Lichterprozession zur Kirche St. Walburga, Walburgisstraße 26. Am Freitag, 4. Mai, gibt es ab 20 Uhr auch eine „Nacht der Offenen Kirchen“ in Brühl.www.kirche-bruehl.de

„Politisches Abendgebet“ in der Kreuzkirche StommelnZu einem „Politischen Abendgebet“ zum Gedenken an Martin Luther King lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim für Sonntag, 29. April, 18 Uhr, in die Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, ein. Die Leitung haben Pfarrer Volker Meiling und Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln.www.kirchepulheim.de

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