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Delegiertenkonferenz: Verbandsstruktur der Frauenhilfe als Chance für die Kirche

Evangelische FrauenhilfeNeuer Verwaltungsrat (v.l.) Ursula Richarz, Rita Buß-Altmann, Monika Zilkenat-Sahler (Vorsitzende), Roswitha Rienäcker, Dagmar Müller, Dr. Sabine Zoske, Doris Siebert, Simone Pfitzner, nicht im Bild: Eckart Schwab.

Delegiertenkonferenz

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„Die Pfarrerin blickt auf eine arbeitsintensive Zeit zurück“, heißt es in einer Pressemitteilung der Frauenhilfe zur Delegiertenkonferenz am vergangenen Samstag. Die Herausforderungen des Strukturwandels im Verband sowie die wirtschaftliche Konsolidierung der diakonischen Einrichtungen habe dabei im Mittelpunkt gestanden. Müller: „Zwei Dinge sind mir an unserem Verband besonders wichtig: zum einen, dass Glaube und Diakonie zusammengehören, zum anderen die Verbandsstruktur als die Chance für die Kirche, auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben, wenn in 10 bis 15 Jahren nur noch die Hälfte der Pfarrstellen zur Verfügung steht und Parochie völlig neu gedacht werden muss.“ Die Verbandsstrukturen seien dann ein Netz, das tragen könne.

Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland befindet sich nach eigenen Worten in einem tiefgreifenden Wandel. „Wir wollen durch neue Veranstaltungsformen wie Frauenkirchentage, Pilgertage und Oasentage alle evangelischen Frauen in unserer Landeskirche einladen. Zudem greifen wir aktuelle, politische Themen auf wie Klimawandel und Rechtspopulismus“, erklärte Pfarrerin Müller

Neue Stellvertreterin und Schatzmeisterin

Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte die rheinische Frauenhilfe Roswitha Rienäcker. Sie leitet seit vielen Jahren den Kreisverband Aachen, ist seit 2007 im Verwaltungsrat der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland und seit 2009 Schatzmeisterin. In ihrer neuen Aufgabe wolle sie die erfolgreichen Projekte und Aktionen der Frauenhilfe unterstützen und dazu beitragen, dass diese Arbeit in Kirche, Gesellschaft und Politik Beachtung findet, betonte sie.

Mit Doris Siebert hat der Verband eine neue Schatzmeisterin. Als Rechnungsprüferin war sie für das Saarland zuständig, sie ist bereits im Finanzausschuss des Kirchenkreises Saar-Ost sowie Schatzmeisterin des Kreisverbandes Ottweiler und der Frauenhilfe-Stiftungen im Saarland. Seit 2013 gehört sie dem Verwaltungsrat der Frauenhilfe an.

Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland mit Sitz in Bonn vertritt die Interessen ehrenamtlicher evangelischer Frauen in der rheinischen Landeskirche. Zum Landesverband gehören 38 Kreisverbände mit insgesamt etwa 20.000 Mitgliedern. Die Frauenhilfe ist ebenfalls Trägerin mehrerer diakonischer Einrichtungen sowie einer Weiterbildungseinrichtung.

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ekir.de / rtm / Foto: EFHiR / 26.03.2018


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