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Schlosskirche wird übergeben

11.04.2018News

Wittenberg. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat gemeinsam mit Ministerpräsident Rainer Haseloff und Oberbürgermeister Torsten Zugehör eine positive Bilanz der Lutherdekade gezogen. Bei einem Festakt in Wittenberg erinnerten sie an den Abschluss der Rahmenvereinbarung zwischen dem Land Sachsen-Anhalt, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Lutherstadt Wittenberg, der Union Evangelischer Kirchen in Deutschland (UEK) und der Stiftung Luthergedenkstätten vor neun Jahren.

Der Ratsvorsitzende dankte „allen, die mitgeholfen haben die Schlosskirche in neuem Glanz und in neuer Funktion zu etablieren. Jetzt ist es die Aufgabe, die Gebäude mehr sein zu lassen als Museen und sie mit einem Geist zu füllen, der uns im Sinne der Reformation immer wieder inspiriert und deswegen immer wieder zu neuen Ufern aufbrechen lässt. Das ist für das Gemeinwesen genauso wichtig wie für die Kirche.“

Das Eigentum an der Schlosskirche und Teilen des Schlosses in Wittenberg geht vom Land an die EKD über. Dort sind nun das Evangelische Predigerseminar, die Reformationsgeschichtliche Forschungbibliothek und ein Besucherzentrum beheimatet.  Das Augusteum wird von der Stiftung Luthergedenkstätten für Ausstellungen genutzt.

Das Land Sachsen-Anhalt hat die Sanierung von Schloss, Schlosskirche und Augusteum mit 60 Millionen Euro gefördert.  

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