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Lukasevangelium: Die Geburt Jesu

Grafik Pfeffer
© Rolf Zoellner;
  • Jesus wird geboren
  • Die Engel verkündigen die Geburt von Jesus
  • Die Hirten kommen zu Jesus
Jesus wird geboren

21 Damals, zu derselben Zeit, befahl Kaiser Augustus,im ganzen römischen Reich eine Volkszählung durchzuführen.2 Es war die erste Volkszählung.Sie fand statt,als Quirinius in Syrien regierte.3 Da machten sich alle auf,um sich in die Steuerlisten eintragen zu lassen –jeder in seine Heimatstadt.4 Auch Josef ging von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa.Sein Ziel war die Stadt Davids,die Betlehem heißt.Denn er stammte aus dem Königshaus und der Familie Davids.5 In Betlehem wollte er sich eintragen lassen zusammen mit Maria, seiner Verlobten.Maria war schwanger.6 Während sie dort waren,kam die Zeit der Geburt.7 Maria brachte ihren ersten Sohn zur Welt.Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe.Denn sie hatten in der Herberge keinen Platz gefunden.

Die Engel verkündigen die Geburt von Jesus

8 In der Gegend von Betlehem waren Hirten draußen auf den Feldern.Sie hielten in der Nacht Wache bei ihrer Herde.9 Auf einmal trat der Engel des Herrn zu ihnen,und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie.Die Hirten erschraken und bekamen große Angst.10 Der Engel sagte zu ihnen:»Habt keine Angst!Seht doch:Ich bringe euch eine Freudenbotschaft.Im ganzen Volk wird große Freude herrschen.11 Denn heute ist in der Stadt Davids für euch der Retter geboren worden:Er ist Christus, der Herr.12 Und dies ist das Zeichen,an dem ihr das alles erkennt:Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden.Es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe.«13 Plötzlich war der Engel umgebenvom ganzen himmlischen Heer der Engel.Die lobten Gott und riefen:14 »Gottes Herrlichkeit erfüllt die Himmelshöhe!Und sein Friede kommt auf die Erde zu den Menschen,denen er sich in Liebe zuwendet!«

Die Hirten kommen zu Jesus

15 Die Engel verließen die Hirten und kehrten in den Himmel zurück.Da sagten die Hirten zueinander:»Kommt, wir gehen nach Betlehem und sehen uns die Geschichte an,die uns der Herr gerade erklärt hat!«16 Die Hirten liefen hin,so schnell sie konnten.Sie fanden Maria und Josef und das neugeborene Kind,das in der Futterkrippe lag.17 Als sie das sahen,erzählten sie,was ihnen der Engel über dieses Kind gesagt hatte.18 Alle, die es hörten, staunten über das,was ihnen die Hirten berichteten.19 Aber Maria prägte sich alle ihre Worte gut ein und dachte viel darüber nach.20 Die Hirten kehrten wieder zurück.Sie priesen und lobten Gott für das,was sie gehört und gesehen hatten.Es war alles genau so,wie es ihnen der Engel gesagt hatte

Die Weihnachtsgeschichte gebe auch heute Antworten auf die Frage nach einem sinnvollen Leben. „Egoismus als Lebensprinzip zerstört den Einzelnen, aber auch die Gesellschaft“, so Bedford-Strohm. Die Botschaft von Weihnachten setze ihre „moralischen Leitplanken“ jedoch jenseits von jedem Moralismus, sondern weise einen klaren Weg zu einem Leben in Freiheit: „Wenn Gott in dem Kind in der Krippe Mensch geworden ist, dann sind uns nicht nur moralische Leitplanken geschenkt worden, die ein gutes Leben ermöglichen, sondern dann ist uns die Kraftquelle, danach zu handeln, gleich mit dazu geschenkt worden. Das ist die Faszination von Weihnachten! Dann sind all die notwendigen, eindringlichen Rufe zum Handeln in den großen Fragen der Zeit nicht mehr moralistische Mahnungen, sondern Rufe in die Freiheit.“
Heinrich Bedford-Strohm zum Weihnachtsfest 2019

Bilderverzeichnis

  • 201_4101_rgb: Grafik: Pfeffer

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