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Architekturpreis: Jetzt ist das Publikum am Zug

Die Jury hat getagt, jetzt ist das Publikum dranDie Jury hat getagt, jetzt ist das Publikum dran

Architekturpreis

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25 Projekte aus den Kategorien Kirche, Gemeindehaus und gebäudebezogene künstlerische Ausstattung wie zum Beispiel Kirchenfenster oder Prinzipalstücke sind in diesem Jahr eingereicht worden – allesamt Projekte, die nach dem 1. Januar 2015 fertiggestellt worden sind. Eines von ihnen läuft außer Konkurrenz. So stehen für den Publikumspreis also 24 Kandidaten zur Wahl.

Und wie geht die? Ganz einfach: Ab Montag, 8. Oktober 2018, sind alle Projekte in einer großen Ausstellung im Haus der Landeskirche, Hans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf, zu sehen. Besucherinnen und Besucher des Hauses können dann auf einer ausliegenden Stimmkarte ihr Lieblingsprojekt ankreuzen. Namen und Anschrift drauf, Karte in die Stimmbox werfen und fertig!

Die Abstimmung ist bis Donnerstag, 29. November 2018, 12 Uhr, möglich. Die Ausstellung wird noch bis Mitte Dezember zu sehen sein, aber: Am Freitag, 30. November 2018, findet dann die Verleihung des Architekturpreises 2018 statt; zusammen mit der Bekanntgabe des Publikumspreises.

Dabei können nicht nur die Gemeinden und deren Architekten gewinnen, sondern auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abstimmung über den Publikumspreis: Unter ihnen verlost die Kirche einen Korb voller leckerer Sachen aus fairem Handel. Die Teilnahme ist ab 18 Jahre möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dritte Auflage des Architekturpreises

Der undotierte Architekturpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde 2012 zum ersten Mal verliehen und wird alle drei Jahre ausgelobt. Neben der Entwurfsqualität werden unter anderem auch die liturgische Qualität eines Raumes sowie innovative bauliche Lösungen angesichts aktueller Herausforderungen gewürdigt. Der Preis soll deshalb nicht zuletzt die Anstrengungen der Kirchengemeinden und Kirchenkreise würdigen, in Zeiten knapper Geldmittel ihre Gebäude einladend und mit evangelischem Profil zu gestalten.

„Wenn die finanziellen Ressourcen knapper werden, ist es umso wichtiger, dass die verbleibenden Gebäude der Gemeinde ein passendes Zuhause geben“, sagt die zuständige Dezernentin im Landeskirchenamt, Leitende Baudirektorin Gudrun Gotthardt: „Durch die Preisverleihung und die Ausstellung und Dokumentation der Projekte sollen auch andere Gemeinden ermutigt werden, Gebäudestrukturprozesse anzustoßen und Anregungen für eigene Planungen erhalten.“

 

ekir.de / jpi, Foto: Sergej Lepke / 08.10.2018


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