Europäische Kirchen lassen Glocken für den Frieden läuten

Europäische Kirchen lassen Glocken für den Frieden läuten

20.09.2018News

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©epd-Bild/Stefan Arend

Glocken der Düsseldorfer Auferstehungskirche. (Symbolbild)

Berlin (epd). Zum internationalen Friedenstag am 21. September erklingen erstmals in der Geschichte europaweit kirchliche und säkulare Glocken. Beteiligt sind von 18 bis 18.15 Uhr Tausende Glocken in 32 europäischen Ländern, wie das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz am 19. September in Berlin mitteilte. In Deutschland erklingen unter anderen die Glocken des Kölner Doms, des Berliner Doms, der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg, der Dresdner Frauenkirche und der Münchener Frauenkirche.

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„Offene Gesellschaft“: Drei Pazifistinnen für lebenslanges Engagement geehrt

„Wohl spricht man viel von Freiheit für alle, aber man ist gewöhnt unter dem Wort ‚alle‘ nur die Männer zu verstehen.“ Schon 50 Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts 1918 in Deutschland kritisierte Frauenrechtlerin Louise Dittmer scharf die damaligen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Zu ihren Ehren und der ihrer Mitstreiterinnen luden die Melanchthon-Akademie und der Evangelische Kirchenverband Köln und Region am vergangenen Samstag in die Kölner Trinitatiskirche ein. Das Motto: „1918 – 2018: Frauen für Frieden!“

„Sie haben die Wahl!“„Auch unsere Besucher müssen sich entscheiden und drei aus vier Stationen wählen“, erklärte Pfarrerin Dorothee Schaper, Frauenbeauftragte des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. „Sie können sich künstlerisch einbringen, sich informieren, über Frauen aus der Bibel lernen oder an einer Fragerunde im Speed-Dating-Stil zum Thema ‚Frauenrechte‘ teilnehmen. Tatsächlich wissen die Wenigsten, welches Land das erste und welches das langsamste bei Einführung des Wahlrechtes für die Frauen war. Oder wie viele weibliche Abgeordnete unser Bundestag heute hat.“

Zum Start des Nachmittags stellten Dorothee Schaper, Munise Oguzay und Almuth Voß – stellvertretend als Christin, Muslima und Jüdin – gemeinsam Pazifistinnen vor, die zu ihrer Zeit mit oft lebenslangem Engagement und ohne Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit für die Gleichberechtigung der Geschlechter kämpften. Und für den Frieden. Minna Cauer, Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann wurden im Rahmen einer Lesung als herausragende Persönlichkeiten zitiert, denen Frauen heute viel zu verdanken haben. Gleichzeitig waren sie sich einig, dass jegliche Kriegshandlungen beendet werden müssen. „Durch Frauen“, stellte Lida Heymann klar. „Hilfe kann nur von Frauen kommen.“

„Hilfe kann nur von Frauen kommen“Gemeinsame Ideale und ein ähnliches Kulturverständnis machten es den drei Kämpferinnen des 19. Jahrhunderts möglich, Hand in Hand für eine gerechtere, bessere Gesellschaft einzutreten und sich schließlich durchzusetzen.

Seit 1918 besitzen Frauen in Deutschland das Recht, zu wählen. Am 19. Januar 1919 nahmen sie damit erstmals als Wählerinnen und Gewählte an einer verfassungsgebenden Nationalversammlung teil – ein wichtiger und mühevoll erarbeiteter Meilenstein. Die Sozialdemokratin Marie Juchacz hielt dort als erste Frau eine Rede erklärte: „Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“ Erst seit 1949 sind Männer und Frauen nach deutscher Gesetzgebung gleichberechtigt.

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Kirchentag sucht 5.000 Helfer für Dortmund

Kirchentag sucht 5.000 Helfer für Dortmund

19.09.2018News

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©epd-Bild/Jürgen Blume

Auch das Falten der berühmten Papphocker gehört zu den Aufgaben der Kirchentags-Helfer.

Dortmund (epd). Rund 5.000 freiwillige Helfer werden für den Deutschen Evangelischen Kirchentag im Juni 2019 in Dortmund gesucht. Die Ehrenamtlichen sollen zu einem reibungslosen Ablauf beitragen, wie die Kirchentags-Geschäftsstelle mitteilte. Sie helfen beim Einlass, geben Auskunft und sind so Wegweiser für die Kirchentagsbesucher. Auch falten sie Papphocker, verkaufen Artikel im Kirchentags-Shop oder verteilen Schals. Die Freiwilligen werden täglich bis zu acht Stunden im Einsatz sein.

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Bischof Meister kritisiert Werbekampagne der Bundeswehr

Bischof Meister kritisiert Werbekampagne der Bundeswehr

19.09.2018News

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Osnabrück (epd). Hannovers Landesbischof Ralf Meister kritisiert die aktuelle Werbekampagne der Bundeswehr. „Mit Slogans wie, 'Folge deiner Berufung' habe ich als Pfarrer große Probleme“, sagte Meister der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Das Berufen-Sein gehöre bei Pfarrern zur geistlichen Identität. Für das Militär wiederum gelte: „Frieden herstellen und wahren, das ist der Auftrag der Bundeswehr, wenn sie im Ausland aktiv wird.“ Wenn die Bundeswehr für sich werbe, „dann nur mit diesem Auftrag und auf keinen Fall mit Assoziationen zu Kampfszenen aus Computerspielen“, forderte der Theologe, der die größte deutsche Landeskirche leitet.

Meister wünschte sich, dass Christen sich berufen fühlten, Kreisläufe von Gewalt zu durchbrechen. In den Werbesprüchen auf ihren Plakaten nennt die Bundeswehr Fertigkeiten wie „Kämpfen“ und „Führen“ als Berufung und zeigt dazu eine Gruppe Soldaten mit Waffen im Anschlag oder das Gesicht einer blonden Marine-Soldatin. Auf den ersten Blick wirken die Motive wie Werbebilder eines Videospiels. Bei der Computerspielemesse Gamescom hatte die Bundeswehr unter anderem mit dem Slogan „Mehr Open World geht nicht“ unter Bezug auf ein bekanntes Videospiel-Genre geworben.

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Sechs Auszeichnungen beim Geisendörfer Preis

Sechs Auszeichnungen beim Geisendörfer Preis

19.09.2018News

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©epd-Bild/Stephan Wallocha

Frankfurt a.M. (epd). Mit dem Robert Geisendörfer Preis werden in diesem Jahr sechs Hörfunk- und Fernseh-Produktionen ausgezeichnet. Das teilte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit. Der Medienpreis der evangelischen Kirche ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert und wird am 16. Oktober in München überreicht. Ein undotierter Sonderpreis geht an die freie Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl.

Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Allgemeine Programme/Fernsehen“ der Film „Das Leben danach“ (WDR 2017) sowie die Dokumentation „Das Gift der Mafia. Und das europäische Gesetz des Schweigens“ (Radio Bremen/Arte 2017). „Das Leben danach“ erzählt eine fiktive Geschichte zur Tragödie der Duisburger Love Parade. Die Jury lobte den Film als „hochkomplexes Trauerdrama, das sich konsequent mit den Folgen von Schuldgefühlen und der Frage von Schuld auseinandersetzt“. Autoren sind Eva und Volker A. Zahn, Regie führte Nicole Weegmann.

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Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit

Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit

19.09.2018News

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©epd-Bild/Dieter Sell

Heike Proske im Hafen von Bremerhaven.

Bremen (epd). Es sind dramatische Themen, mit denen sich Heike Proske über Jahre auseinandersetzen musste: Wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, wenn Piraten Handelsschiffe überfallen und Seeleute kidnappen, wenn Crews an Bord von Handelsschiffen unter Isolation und schlechten Arbeitsbedingungen leiden, dann hat die „Bischöfin der Seeleute“ ihre Stimme erhoben. Zusammen mit dem Team der Deutschen Seemannsmission in 16 Auslands- und 16 Inlandsstationen hat sie für die Würde der Menschen an Bord gekämpft. Am 22. September wird die leitende evangelische Theologin in Bremen verabschiedet.

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Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit

Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit

19.09.2018News

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©epd-Bild/Dieter Sell

Heike Proske im Hafen von Bremerhaven.

Bremen (epd). Es sind dramatische Themen, mit denen sich Heike Proske über Jahre auseinandersetzen musste: Wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, wenn Piraten Handelsschiffe überfallen und Seeleute kidnappen, wenn Crews an Bord von Handelsschiffen unter Isolation und schlechten Arbeitsbedingungen leiden, dann hat die „Bischöfin der Seeleute“ ihre Stimme erhoben. Zusammen mit dem Team der Deutschen Seemannsmission in 16 Auslands- und 16 Inlandsstationen hat sie für die Würde der Menschen an Bord gekämpft. Am 22. September wird die leitende evangelische Theologin in Bremen verabschiedet.

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Verbände: Bildungs-Hilfen kommen nicht bei bedürftigen Kindern an

Verbände: Bildungs-Hilfen kommen nicht bei bedürftigen Kindern an

19.09.2018News

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©pixabay/stevepb

Berlin (epd). Die staatlichen Hilfen für Schulsachen und Freizeit kommen nach Angaben von Verbänden nicht bei den bedürftigen Kindern an. Nicht einmal 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und 15 Jahren profitierten von den sogenannten Teilhabeleistungen, die ihnen zustehen, kritisierten der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Deutsche Kinderschutzbund am 18. September in Berlin. Die Diakonie Deutschland rief die Parteien dazu auf, für die Bildungsgerechtigkeit mehr zu tun.

Bücher, Mittagessen, Klassenausflüge

Das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder und Jugendliche war 2011 eingeführt worden und sieht zehn Euro im Monat beispielsweise für Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen oder Musikunterricht vor sowie regelmäßige Unterstützungen pro Schuljahr für Bücher, Mittagessen oder Klassenausflüge. Anspruch haben Kinder, die Hartz-IV-Leistungen beziehen oder deren Eltern Wohngeld oder den Kinderzuschlag beantragen müssen.

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Evangelische Kirchen Europas verlangen Frieden in Syrien

Evangelische Kirchen Europas verlangen Frieden in Syrien
Evangelische Kirchen Europas verlangen Frieden in Syrien – EKD

19.09.2018News

Resolution für für ein Ende des Krieges sowie den Schutz der Religionsfreiheit und der Minderheiten im Nahen Osten

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©Pixabay/balt

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Sozialwissenschaftler warnt vor zu hohem Tempo bei der Digitalisierung

Sozialwissenschaftler warnt vor zu hohem Tempo bei der Digitalisierung

18.09.2018News

Gerhard Wegner, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, verlangt klare Regeln für den Einsatz von künstlicher Intelligenz

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©epd-Bild/Gustavo Alabiso

Hannover (epd). Der hannoversche Theologe und Sozialwissenschaftler Gerhard Wegner warnt vor einem zu großen Tempo bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. „Wenn die Zeit für eine Gestaltung der digitalen Souveränität fehlt, überfordert das die Menschen“, sagte der Sozialethiker dem Evangelischen Pressedienst. Grundsätzlich sei er nicht pessimistisch, was den Einsatz neuer Technologien und die damit verbundenen Chancen angehe. „Aber wir brauchen klare Regelungen, wie wir Maschinen einsetzen und was sie kontrollieren dürfen – und für diese Debatte brauchen wir Zeit.“

Wegner leitet seit 2004 das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland und ist Mitglied des Digitalrates Niedersachsen, den die Landesregierung im März vergangenen Jahres eingesetzt hat. Das Gremium berät die Politik zu Fragen beispielsweise im Zusammenhang mit digitalen Bildungsplattformen, Telemedizin und dem Einsatz digitaler Techniken in der Landwirtschaft.

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„Brot für die Welt“ begrüßt Pläne gegen Grabsteine aus Kinderarbeit

„Brot für die Welt“ begrüßt Pläne gegen Grabsteine aus Kinderarbeit

18.09.2018News

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©epd-Bild/Benjamin Pütter

Kinderarbeiter in einem Steinbruch in Krishnagiri (Indien).

Potsdam/Berlin (epd). Die evangelische Entwicklungsorganisation „Brot für die Welt“ hat die in Brandenburg geplanten Verbotsmöglichkeiten für Grabsteine aus Kinderarbeit begrüßt. Es sei sehr positiv, dass die märkischen Kommunen ermächtigt werden sollten, „nur noch die Aufstellung von Grabsteinen zuzulassen, die nachweislich aus fairem Handel kommen und ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt worden sind“, sagte der Leiter der Grundsatzabteilung von „Brot für die Welt“, Thilo Hoppe, dem Evangelischen Pressedienst.

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Spirituelle Orte neu belebt

Spirituelle Orte neu belebt

18.09.2018News

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©epd-Bild/Reinhard Hentze

Die Kirchenruine Domherrenhagen ist eine Station des Kapellenweges.

Rambow (epd). Feldsteinmauer, Holzkreuz, steinerne Sitzbank, daneben ein Lindenbaum: Zu sechs gepflasterten Andachtsplätzen unter freiem Himmel und einer alten Kapelle führt ein neuer Pilgerweg zwischen Waren (Müritz) und Malchin. Der „Mecklenburger Kapellenweg“ ist 35 Kilometer lang und kann zu Fuß, mit dem Rad oder per Auto zurückgelegt werden.

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Für jeden eine warme Mahlzeit! Diakoniespende 2018/2019 für den „Vringstreff“: Benefizkonzert mit Wolf Maahn am 21. September

Die Pressekonferenz im „Vringstreff“ am vergangenen Donnerstag gab den offiziellen Startschuss zur neuen Aktion „Weichen stellen“ der Diakoniespende 2018/2019 des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Von August dieses Jahres bis zum 31. Juli 2019 werden Gelder für den Vringstreff e.V. in der Kölner Südstadt gesammelt, eine Begegnungsstätte für bedürftige Menschen mit und ohne Wohnung. Das Besondere an der Aktion: Der Evangelische Kirchenverband verdoppelt die eingehenden Spenden bis zu einer Gesamthöhe von 100.000 Euro.

Wolf Maahn: Benefizkonzert in der Dellbrücker ChristuskircheAls diesjährige Kölner Fürsprecherinnen der Spendenaktion stehen die beiden Schauspielerinnen Mariele Millowitsch und Sabine Postel sowie Kasalla-Sänger Bastian Campmann hinter der Initiative im Severinsviertel. Und unerwartet erhielt der Vringstreff noch mehr prominente Unterstützung: Zur Pressekonferenz der Spendenaktion erschien auch der in Köln lebende deutsche Musiker Wolf Maahn und kündigte kurzfristig ein Benefizkonzert zu Gunsten des Vereins für Menschen in wirtschaftlichen oder sozialen Notlagen an. Am kommenden Freitag, 21. September, 20 Uhr, wird Maahn ein Solokonzert in der Kölner evangelischen Christuskirche seines Heimatviertels Dellbrück geben – ein „Premium-Heimspiel“, wie er erklärte. Der Erlös geht als Spende an den Vringstreff e.V. Als Special Guest wird der Gospelchor „Voice Tabs“ der Gemeinde erwartet.

Ein zweites Zuhause für Menschen in NotStadtsuperintendent Rolf Domning freute sich mit den Verantwortlichen des Vringstreffs über die Unterstützung der Diakoniespende 2018/2019 und betonte die Dringlichkeit solcher Hilfen. Derzeit kämpfe fast jede Einrichtung dieser Art, die auf Spenden angewiesen ist, ums Überleben. „Wir hoffen, möglichst viele Spenderinnen und Spender zu werben und verleihen der Aktion durch die Verdopplung der Gelder den Turbo“, kündigte er an.

Die Leiterin des Treffs, Jutta Eggeling, unterstrich seine Worte. „Wir benötigen das Geld in erster Linie für die fast 100 warmen Mahlzeiten, die wir täglich rausgeben und für unser Personal. Aber auch, um endlich Einiges zu ersetzen, das mit uns in die Jahre gekommen ist – vor allem in der Küche. Für solche Anschaffungen fehlen uns eigene Rücklagen.“

„Die richtige Antwort im richtigen Veedel“Im Namen des Vorstands und als ehemaliges Gründungsmitglied bedankte sich auch Johannes Quirl, Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Severin für die im wahrsten Sinne wertvolle Hilfe. Von der positiven Wirkung des Treffpunktes samt Essensausgabe und Fachberatung bei sozialen Fragen ist er überzeugt. „Der Vringstreff war die richtige Antwort auf die richtige Frage – von Anfang an und auch heute noch“, lobte er.

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Für jeden eine warme Mahlzeit! Diakoniespende 2018/2019 für den „Vringstreff“: Benefizkonzert mit Wolf Maahn am 21. September

Die Pressekonferenz im „Vringstreff“ am vergangenen Donnerstag gab den offiziellen Startschuss zur neuen Aktion „Weichen stellen“ der Diakoniespende 2018/2019 des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Von August dieses Jahres bis zum 31. Juli 2019 werden Gelder für den Vringstreff e.V. in der Kölner Südstadt gesammelt, eine Begegnungsstätte für bedürftige Menschen mit und ohne Wohnung. Das Besondere an der Aktion: Der Evangelische Kirchenverband verdoppelt die eingehenden Spenden bis zu einer Gesamthöhe von 100.000 Euro.

Wolf Maahn: Benefizkonzert in der Dellbrücker ChristuskircheAls diesjährige Kölner Fürsprecherinnen der Spendenaktion stehen die beiden Schauspielerinnen Mariele Millowitsch und Sabine Postel sowie Kasalla-Sänger Bastian Campmann hinter der Initiative im Severinsviertel. Und unerwartet erhielt der Vringstreff noch mehr prominente Unterstützung: Zur Pressekonferenz der Spendenaktion erschien auch der in Köln lebende deutsche Musiker Wolf Maahn und kündigte kurzfristig ein Benefizkonzert zu Gunsten des Vereins für Menschen in wirtschaftlichen oder sozialen Notlagen an. Am kommenden Freitag, 21. September, 20 Uhr, wird Maahn ein Solokonzert in der Kölner evangelischen Christuskirche seines Heimatviertels Dellbrück geben – ein „Premium-Heimspiel“, wie er erklärte. Der Erlös geht als Spende an den Vringstreff e.V. Als Special Guest wird der Gospelchor „Voice Tabs“ der Gemeinde erwartet.

Ein zweites Zuhause für Menschen in NotStadtsuperintendent Rolf Domning freute sich mit den Verantwortlichen des Vringstreffs über die Unterstützung der Diakoniespende 2018/2019 und betonte die Dringlichkeit solcher Hilfen. Derzeit kämpfe fast jede Einrichtung dieser Art, die auf Spenden angewiesen ist, ums Überleben. „Wir hoffen, möglichst viele Spenderinnen und Spender zu werben und verleihen der Aktion durch die Verdopplung der Gelder den Turbo“, kündigte er an.

Die Leiterin des Treffs, Jutta Eggeling, unterstrich seine Worte. „Wir benötigen das Geld in erster Linie für die fast 100 warmen Mahlzeiten, die wir täglich rausgeben und für unser Personal. Aber auch, um endlich Einiges zu ersetzen, das mit uns in die Jahre gekommen ist – vor allem in der Küche. Für solche Anschaffungen fehlen uns eigene Rücklagen.“

„Die richtige Antwort im richtigen Veedel“Im Namen des Vorstands und als ehemaliges Gründungsmitglied bedankte sich auch Johannes Quirl, Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Severin für die im wahrsten Sinne wertvolle Hilfe. Von der positiven Wirkung des Treffpunktes samt Essensausgabe und Fachberatung bei sozialen Fragen ist er überzeugt. „Der Vringstreff war die richtige Antwort auf die richtige Frage – von Anfang an und auch heute noch“, lobte er.

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„Das Domstift stürzte tief“

„Das Domstift stürzte tief“

18.09.2018News

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©epd-Bild

Der 850 Jahre alte Dom St. Peter und Paul ist ein religiöses und kulturelles Zentrum in der Region östlich der Elbe.

Brandenburg. Die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 ist für das Domstift Brandenburg längst nicht abgeschlossen. Einige Schlaglichter aus den Quellen des Domstiftarchivs warf Militärbischof Sigurd Rink mit seinem Vortrag „Drahtseilakt zwischen Himmel und Hölle“ im Sommerrefektorium. Sein Persönlicher Referent, Militärdekan Klaus Beckmann, leitete als Moderator die Ausführungen mit der Feststellung zur Situation vor über 80 Jahren ein: „Das war die Regierungsform, die sich die Deutschen selbst gegeben hatten.“ Und er fragte, warum sich die Menschen damals so verhalten hätten.

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Europas Protestanten hoffen auf intensiven Dialog mit dem Vatikan

Europas Protestanten hoffen auf intensiven Dialog mit dem Vatikan

17.09.2018News

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©GEKE

Gottfried Locher, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa.

Genf/Basel (epd). Der Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, Gottfried Locher, hofft auf einen intensiven Dialog mit dem Vatikan. Die Unterzeichnung einer Erklärung mit dem „Ökumenebeauftragten“ des Heiligen Stuhls, Kardinal Kurt Koch, in Basel ebne den Weg für einen Austausch über theologische, aber auch gesellschaftlich und politische Fragen, sagte Locher dem Evangelischen Pressedienst.

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Christian Schad wertet Dialog mit dem Vatikan als Durchbruch

Christian Schad wertet Dialog mit dem Vatikan als Durchbruch

17.09.2018News

Das in Basel vereinbarte ökumenische Gespräch sei nicht hoch genug einzuschätzen, sagt der Pfälzer Kirchenpräsident

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Speyer (epd). Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad hat die Vereinbarung von offiziellen Gesprächen zwischen dem Vatikan und Europas Protestanten als Durchbruch in der Ökumene bezeichnet. Erstmals komme es zu einem offiziellen Dialog des Vatikans mit einer Kirchengemeinschaft, in der lutherische, reformierte, unierte, methodistische und vorreformatorische Kirchen vereint seien, sagte Schad in Speyer. Dieses ökumenische Gespräch mit dem Gesamtprotestantismus sei nicht hoch genug einzuschätzen.

„Es bestehen im Blick auf das Kirchenverständnis größere Gemeinsamkeiten, als bisher wahrgenommen wurden“, sagte Schad. Der Kirchenpräsident war der evangelische Delegationsleiter der Arbeitsgruppe, die die Grundlagen für die offiziellen Gespräche gelegt hat. Katholischer Delegationsleiter war der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Die Gespräche seien von einem Geist der gegenseitigen Wertschätzung und von wechselseitigem Vertrauen getragen gewesen und würden auch weiterhin davon getragen sein, sagte Schad.

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Dienst für den Frieden feiert 50-jähriges Bestehen

Dienst für den Frieden feiert 50-jähriges Bestehen

17.09.2018News

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Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden feiert am 28. September ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst und einem Empfang in Bonn. Erwartet werden unter anderen die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, und der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Stefan Zierke (SPD), wie der Friedensverband mitteilte. Der Empfang sei der Auftakt zu einem Jubiläumsjahr, für das unter anderem Tagungen in Bonn und Berlin geplant sind.

Die Aktionsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Organisationen, die im In- und Ausland Friedensarbeit und Freiwilligendienste leisten. Mitglieder sind unter anderem die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, das Inkota-Netzwerk und der Internationale Versöhnungsbund.

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EKD-Ratsvorsitzender fordert mehr digitale Technik im Kirchenalltag

EKD-Ratsvorsitzender fordert mehr digitale Technik im Kirchenalltag

17.09.2018News

Bedford-Strohm auf der Vollversammlung des Verbandes der Evangelischen Studierendengemeinden (ESG) für mehr Mitsprachemöglichkeiten für Jugend in der Kirche

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©pixabay/Glavo

Dortmund (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wirbt für eine stärkere Nutzung der digitalen Technik im kirchlichen Alltag. Sowohl im Kontakt zu den Menschen als auch bei Service und Dienstleistung sei „noch viel Luft nach oben“, betonte der bayerische Landesbischof vor der Vollversammlung des Verbandes der Evangelischen Studierendengemeinden (ESG) am Samstag in Dortmund.

Derzeit würden noch nicht einmal „einfachste Standards erfüllt, die ein jeder erwartet“, sagte der Theologe. Als Beispiel nannte er die bereits entwickelte Kirchen-App. Sie enthalte noch viel zu wenig Informationen über die Angebote in den Gemeinden. Bedford-Strohm betonte zugleich, dass für die Kirche die besondere Herausforderung darin bestehe, eine Digitalisierungsstrategie nach ethischen Gesichtspunkten auszurichten.

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Diakonie-Präsident plädiert für eine Kultur des Zuhörens

Diakonie-Präsident plädiert für eine Kultur des Zuhörens

17.09.2018News

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©epd-Bild/Heike Lyding

Berlin (epd). Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, sieht den Zusammenhalt in der Gesellschaft in hohem Maß gefährdet. Mit einem Appell zum Austausch und zum Zuhören beginnt sein nun erschienenes Buch mit dem Titel „Unerhört!“. Es herrsche ein Dauerton der populistischen und medialen Empörung, kritisiert Lilie. Die Empörungslust grassiere in allen politischen Lagern, nicht nur bei Rechtspopulisten. Aber es werde nicht miteinander, sondern übereinander geredet. Diskussionen um „Hetzjagden“, vermeintliche Trauermärsche, politisches Hick-Hack um Videos – all das führe nicht weiter.

 

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