Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Wolfgang Huber würdigt Mandela

Wolfgang Huber würdigt Mandela

18.07.2018News

Der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD lobt die Weitsicht Mandelas und kritisiert Populismus und Machtorientierung

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Berlin (epd). Zum 100. Geburtstag des südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfers und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela (1918-2013) hat der frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber zu mehr Verantwortung in der Politik aufgerufen. Die Welt sei heute eher hinter Mandela zurückgefallen, als über ihn hinausgewachsen, sagte Huber im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Deshalb seien wieder mehr Stimmen für eine andere Form der Politik nötig als die, die „zwischen Populismus und Machtorientierung hin und her pendelt“.

Mandela stehe für die „Einheit von Biografie und Grundüberzeugung“, betonte der Theologe, der von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war und seit 2013 eine Honorarprofessur im südafrikanischen Stellenbosch innehat. Mandela habe politische Weitsicht mit festen Grundüberzeugungen und Nähe zu den Menschen verbunden, zugleich Fähigkeit zum Pragmatismus bewiesen und die Botschaft von Versöhnung und Gerechtigkeit gelebt.

„Jeder kann seinen Beitrag leisten“

Die Welt dürfe jedoch nicht einfach auf die „nächste große Lichtgestalt wie Mandela“ warten. Es sei Aufgabe aller, für eine verantwortungsbewusste und menschliche Politik einzutreten, betonte Huber: „Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten.“

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Manfred Rekowski fordert sichere Fluchtrouten

Manfred Rekowski fordert sichere Fluchtrouten

18.07.2018News

Zum Abschluss seiner Malta-Reise ruft der rheinische Präses die Politiker auf, sich an internationales Recht zu halten

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©Evangelische Kirche im Rheinland

Präses Manfred Rekowski mit Seenotrettern bei einer Gedenkfeier im Hafen von Valletta.

Valletta/Düsseldorf (epd). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, appelliert an die Politik, humanitäre Korridore nach Europa einzurichten. „Es geht nicht um ein vorübergehendes Phänomen, sondern um das Weltproblem Flucht, von dem aktuell 70 Millionen Menschen betroffen sind“, sagte der Theologe in Valletta. Nach Gesprächen mit Mitarbeitern der Hilfsorganisation Sea-Watch, dem Besuch ankernder Rettungsschiffe und des Aufklärungsflugzeuges „Moonbird“ auf der Insel Malta kritisierte Rekowski erneut das Aus der zivilen Seenotrettungsaktionen für Flüchtlinge aus dem Mittelmeer.

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Wolfgang Huber würdigt Mandela

Wolfgang Huber würdigt Mandela

18.07.2018News

Der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD lobt die Weitsicht Mandelas und kritisiert Populismus und Machtorientierung

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Berlin (epd). Zum 100. Geburtstag des südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfers und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela (1918-2013) hat der frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber zu mehr Verantwortung in der Politik aufgerufen. Die Welt sei heute eher hinter Mandela zurückgefallen, als über ihn hinausgewachsen, sagte Huber im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Deshalb seien wieder mehr Stimmen für eine andere Form der Politik nötig als die, die „zwischen Populismus und Machtorientierung hin und her pendelt“.

Mandela stehe für die „Einheit von Biografie und Grundüberzeugung“, betonte der Theologe, der von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war und seit 2013 eine Honorarprofessur im südafrikanischen Stellenbosch innehat. Mandela habe politische Weitsicht mit festen Grundüberzeugungen und Nähe zu den Menschen verbunden, zugleich Fähigkeit zum Pragmatismus bewiesen und die Botschaft von Versöhnung und Gerechtigkeit gelebt.

„Jeder kann seinen Beitrag leisten“

Die Welt dürfe jedoch nicht einfach auf die „nächste große Lichtgestalt wie Mandela“ warten. Es sei Aufgabe aller, für eine verantwortungsbewusste und menschliche Politik einzutreten, betonte Huber: „Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten.“

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Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

18.07.2018News

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©Evangelische Kirche im Rheinland

Präses Manfred Rekowski (li.) beim Flug mit der Moonbird.

Valletta/Düsseldorf (epd). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, kritisiert das Flugverbot für das zivile Aufklärungsflugzeug „Moonbird“ auf Malta. Das Flugverbot für die kleine Maschine der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch und der Schweizer Hilfsorganisation HPI sei eine Amputation der humanitären Hilfe für Flüchtlinge im Mittelmeer und ein Skandal, sagte Rekowski, Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Valletta.

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Übervater der Herzen

Übervater der Herzen

17.07.2018News

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Als Freiheitskämpfer war Nelson Mandela einst der berühmteste Gefangene der Welt, der 27 Jahre in Südafrika in Haft saß. Nach seiner Freilassung einte er sein zerrissenes Land und führte Schwarze und Weiße in Südafrika zusammen, zumindest vorübergehend. Sein Lebensweg und seine unbeugsame Haltung beeindruckten Menschen rund um die Welt.

©epd-Bild/imagebroker/Peter Schickert

Gedenkwand für Nelson Mandela in Soweto, Johannesburg (Südafrika).

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Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

18.07.2018News

Das Flugzeug und drei Rettungsschiffe sind startklar, doch sie dürfen nicht starten – für Präses Manfred Rekowski ist das ein Skandal

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©Evangelische Kirche im Rheinland

Präses Manfred Rekowski (li.) beim Flug mit der Moonbird.

Valletta/Düsseldorf (epd). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, kritisiert das Flugverbot für das zivile Aufklärungsflugzeug „Moonbird“ auf Malta. Das Flugverbot für die kleine Maschine der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch und der Schweizer Hilfsorganisation HPI sei eine Amputation der humanitären Hilfe für Flüchtlinge im Mittelmeer und ein Skandal, sagte Rekowski, Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Valletta.

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Annette Kurschus: Fluchtgründe sind nicht gottgegeben

Annette Kurschus: Fluchtgründe sind nicht gottgegeben

17.07.2018News

Die stellvertetende EKD-Ratsvorsitzende warnt vor „verbaler Aufrüstung“ und Ablenkung beim Thema Flüchtlinge

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Bielefeld/Düsseldorf (epd). Die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hat das politische Engagement der Kirche für Flüchtlinge verteidigt. „Manche Debatte wird hierzulande über den rechtlichen Status von Flüchtlingen geführt, als seien Flüchtlinge Sondermüll“, sagte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Dabei werde davon abgelenkt, dass die Fluchtgründe nicht gottgegeben, sondern menschengemacht seien. Diese Unterschiede und Zusammenhänge zu benennen, sei biblisches Kernanliegen und ecke politisch an. „Kein Mensch darf über andere Menschen verfügen, und kein Mensch politischer Willkür ausgeliefert werden.“

Kurschus wies zudem erneut pauschale Kritik am Kirchenasyl zurück und betonte dessen humanitäre Bedeutung. Menschlichkeit, Menschenwürde und Menschenrechte seien in jedem Einzelfall zu respektieren, sagte sie. „Das Kirchenasyl als ultima ratio ist eine immer sorgfältig geprüfte und verantwortlich abgewogene Möglichkeit.“ Das dadurch eröffnete Zeitfenster, dessen Regeln sehr klar definiert seien, stärke den Rechtsstaat sogar. „Weil es in den meisten Fällen dem Recht zum Durchbruch verhilft“, unterstrich die Präses.

Kern des Evangeliums wird verraten

Scharf kritisierte Kurschus die „verbale Aufrüstung“ in der deutschen Politik seit Einzug der AfD in den Bundestag. „Was lange selbstverständlich war, scheint zu bröckeln: Zivile Umgangsformen. Ein fairer Diskurs. Gegenseitiger Respekt, auch bei abweichenden Meinungen“, beklagte die leitende Theologin. Die Hemmschwelle für Beleidigungen und Verleumdungen sei gesunken. „Es besteht die Gefahr, dass populistische Tendenzen mit ebensolchen Mitteln bekämpft werden.“ Als Beispiel für eine menschenverachtende Sprache nannte Kurschus den Begriff „Asyltourismus“, den Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) über die Zuwanderung von Flüchtlingen gebraucht hatte.

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Übervater der Herzen

Übervater der Herzen

17.07.2018News

Auch fünf Jahre nach seinem Tod ist Nelson Mandela eine politische Ikone – am 18. Juli wäre er hundert Jahre alt geworden

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Als Freiheitskämpfer war Nelson Mandela einst der berühmteste Gefangene der Welt, der 27 Jahre in Südafrika in Haft saß. Nach seiner Freilassung einte er sein zerrissenes Land und führte Schwarze und Weiße in Südafrika zusammen, zumindest vorübergehend. Sein Lebensweg und seine unbeugsame Haltung beeindruckten Menschen rund um die Welt.

©epd-Bild/imagebroker/Peter Schickert

Gedenkwand für Nelson Mandela in Soweto, Johannesburg (Südafrika)

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Präses Rekowski trifft Seenotretter in Malta

Präses Rekowski trifft Seenotretter in Malta

17.07.2018News

Vorsitzender der EKD-Kammer für Migration und Integration begibt sich zum Auftakt seiner Malta-Reise an Bord der „Sea-Watch 3“

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Valletta/Düsseldorf (epd). Der rheinische Präses Manfred Rekowski hat bei einem Besuch auf Malta Vorwürfe zurückgewiesen, private Seenotretter spielten Schleppern in die Hände. „Diese Helferinnen und Helfer retten Menschenleben, die in Seenot sind“, sagte Rekowski nach einem Treffen mit Crew-Mitgliedern des von Behörden festgesetzten Rettungsschiffs „Sea-Watch 3“ im Hafen von Valetta. „Der Vorwurf, sie arbeiteten den Schleppern in die Hände, kriminalisiert sie und ihren wertvollen Dienst.“

Der Besuch der Seenotretter war Auftakt einer dreitägigen Malta-Reise von Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Der Theologe will sich ein Bild von Rettungsmissionen im Mittelmeer machen. Die EKD ist an der Finanzierung der Hilfsorganisation Sea-Watch beteiligt.

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Kanzlerin besucht evangelisches St. Johannisstift

Kanzlerin besucht evangelisches St. Johannisstift

16.07.2018News

Angela Merkel will sich in der diakonischen Einrichtung in Paderborn ein Bild von der Situation in der Pflege machen

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©epd-Bild/Thomas Lohnes

Paderborn/Berlin (epd). Der Paderborner Altenpfleger Ferdi Cebi hat vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Verbesserungen für den Pflegeberuf gefordert. Damit mehr Pflegestellen besetzt werden können, müsse der Beruf attraktiver gemacht werden, sagte Cebi im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Nötig seien eine flächendeckende Bezahlung nach Tarif und mehr Erholungszeit für die Beschäftigten. Bundeskanzlerin Merkel wollte sich am 16. Juli im Evangelischen Pflegeheim St. Johannisstift in Paderborn ein persönliches Bild von der Arbeitssituation in der Pflege machen.

Es gebe zwar bereits Verbesserungen in der Pflege, etwa durch eine vereinfachte Pflegedokumentationen, erläuterte Cebi. Es müsse aber noch einiges passieren. Zugleich mahnte der 36-jährige Pfleger, dass nicht nur das Negative in der Pflege gezeigt werden dürfe. „Die positiven Seiten gehen ein bisschen unter, und das finde ich schade”, sagte Cebi. Dieser Beruf habe viel mehr schöne Seiten als negative. Es steckten auch viele Nebenberufe in diesem Beruf: „Wir sind auch Köche, Hausmeister, Ratgeber und Seelsorger.”

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Kanzlerin besucht Johannisstift

Kanzlerin besucht Johannisstift

16.07.2018News

Angela Merkel will sich im evangelischen Johannisstift Paderborn ein Bild von der Situation in der Pflege machen

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©epd-Bild/Thomas Lohnes

Paderborn/Berlin (epd). Der Paderborner Altenpfleger Ferdi Cebi hat vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Verbesserungen für den Pflegeberuf gefordert. Damit mehr Pflegestellen besetzt werden können, müsse der Beruf attraktiver gemacht werden, sagte Cebi im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Nötig seien eine flächendeckende Bezahlung nach Tarif und mehr Erholungszeit für die Beschäftigten. Bundeskanzlerin Merkel wollte sich am 16. Juli im Evangelischen Pflegeheim St. Johannisstift in Paderborn ein persönliches Bild von der Arbeitssituation in der Pflege machen.

Es gebe zwar bereits Verbesserungen in der Pflege, etwa durch eine vereinfachte Pflegedokumentationen, erläuterte Cebi. Es müsse aber noch einiges passieren. Zugleich mahnte der 36-jährige Pfleger, dass nicht nur das Negative in der Pflege gezeigt werden dürfe. „Die positiven Seiten gehen ein bisschen unter, und das finde ich schade”, sagte Cebi. Dieser Beruf habe viel mehr schöne Seiten als negative. Es steckten auch viele Nebenberufe in diesem Beruf: „Wir sind auch Köche, Hausmeister, Ratgeber und Seelsorger.”

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Badischer Landesbischof wirbt für Verständigung

Badischer Landesbischof wirbt für Verständigung

16.07.2018News

Deutsch-französischer Gottesdienst in Kehl erinnert an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren

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©epd-Bild

Kehl (epd). Der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hat für Verständigung und Versöhnung über Grenzen hinweg geworben. „Versöhnung gelingt nur, wenn einer den ersten Schritt tut, wenn ich den ersten Schritt tue”, sagte der Theologe in einem vom ZDF übertragenen Gottesdienst in Kehl. Es müssten Wege gefunden werden, die aus dem Teufelskreis „Wie du mir, so ich dir” herausführten, erklärte Cornelius-Bundschuh in dem deutsch-französischen Versöhnungs-Gottesdienst. Anlass war das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren.

„Die deutsch-französische Versöhnung gelang, weil es viele Partnerschaften vor Ort gab und gibt und vor allem viele Begegnungen zwischen Jugendlichen”, unterstrich Cornelius-Bundschuh laut Predigtmanuskript. Durch Austausch und Freiwilligendienste würden Menschen mutiger und trauten sich mehr zu. „Sie lernen, sich in andere hineinzuversetzen, auch wenn sie ihnen ganz fremd sind”, sagte der Bischof.

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Bischöfin Junkermann wirbt für solidarische Flüchtlingspolitik

Bischöfin Junkermann wirbt für solidarische Flüchtlingspolitik

16.07.2018News

Junkermann unterstützt eine Online-Petition, die bis zum Nachmittag des 15. Juli mehr als 38.300 Menschen unterzeichnet haben

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann.

Erfurt (epd). Die mitteldeutsche Bischöfin Ilse Junkermann hat sich gegen eine Abschottung der EU und für eine christliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa ausgesprochen. Die Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge müssten bekämpft werden, erklärte Junkermann am 15. Juli in Erfurt. Dabei warb sie für eine Online-Petition, die sie selbst und bis zum Nachmittag des 15. Juli mehr als 38.300 Menschen unterzeichnet haben.

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Frieden feiern – Frieden stiften

Frieden feiern – Frieden stiften

13.07.2018News

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©epd-Bild

Die Fußgängerbrücke „Passerelle des deux Rives“ verbindet Kehl und Straßburg.  Gemeinsam mit der Europabrücke ist sie Ausgangs- und Endpunkt des ökumenischen „Weg der Versöhnung“. 

„Die deutsch-französische Versöhnung verdankt sich nicht nur Politikern, sondern auch den Kirchen diesseits und jenseits des Rheins“, erklärt Dekan Günter Ihle (Kehl) im Vorfeld. Bereits vor 100 Jahren hätten sich die evangelischen Christen vor Ort der Kriegspropaganda widersetzt und der Kehler Stadtkirche den neuen Namen „Friedenskirche“ gegeben, heißt es seitens der Organisatoren des Gottesdienstes. Leider habe es noch 40 Jahre gedauert, bis aus den einstigen Erzfeinden Deutschland und Frankreich endlich verlässliche Freunde geworden seien.

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Rote Linien für die AfD, Rückenwind für die Ökumene

Rote Linien für die AfD, Rückenwind für die Ökumene

13.07.2018News

Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm zum Rechtspopulismus und dem Stand der Ökumene in Deutschland

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©epd-Bild/Norbert Neetz

München (epd). Im Umgang mit der AfD sieht der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, rote Linien. Dazu gehörten Antisemitismus, Rassismus und die „pauschale Abwertung ganzer Menschengruppen“, sagte der bayerische Landesbischof dem Evangelischen Pressedienst. Es gebe in der AfD führende Leute, die Gedankengut aus der Zeit des Nationalsozialismus wieder salonfähig zu machen versuchten. Diese Politiker bekämen auch von den Menschen Legitimation, die zwar nicht so dächten, sich aber in der AfD engagierten.

Die bayerische Landeskirche wolle bei den Wahlen zum Kirchenvorstand im Herbst nicht von vornherein Menschen ausgrenzen, ihr gehe es vielmehr um die Inhalte. Denn es könne nicht sein, „dass jemand im Sonntagsgottesdienst für unser christliches Menschenbild und die von Gott gegebene Ebenbildlichkeit jedes Menschen zu stehen meint, sich die restlichen sechs Tage der Woche aber für das genaue Gegenteil einsetzt“, sagte der bayerische Landesbischof und oberste Repräsentant der deutschen Protestanten.

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Die Kirche will Abschottung Europas nicht hinnehmen

Die Kirche will Abschottung Europas nicht hinnehmen

13.07.2018News

Protestantische Spitzenvertreter laufen Sturm gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik und stellen sich hinter die Seenotretter

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©epd-Bild/Christian Ditsch

Frankfurt a.M. (epd). Der Protest aus der evangelischen Kirche gegen die europäische Abschottung gegenüber Flüchtlingen wird lauter. Der Migrationsexperte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Rekowski, äußerte sich entsetzt über die Kriminalisierung humanitärer Rettungseinsätze im Mittelmeer. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister sagte, „so hoch kann man Mauern und Zäune gar nicht bauen, dass wir verzweifelte Menschen in Not abhalten können, zu uns zu kommen“. Erst in der Nacht durften 67 gerettete Bootsflüchtlinge der „Diciotti“ nach tagelangem Ausharren in Italien an Land gehen.

„Seenotrettung ist nach internationalem Recht eine humanitäre Verpflichtung“, sagte Rekowski.  Der EKD-Migrationsexperte will Anfang der kommenden Woche das von den maltesischen Behörden festgesetzte Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ im Hafen Vallettas besuchen. „Indem europäische Regierungen Seenotrettungseinsätze von Schiffen wie 'Sea-Watch' im Mittelmeer verhindern, erzwingen sie gewissermaßen eine unterlassene Hilfeleistung“, sagte Rekowski.

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Vom „Fußballgott“ und anderen Wundern

Vom „Fußballgott“ und anderen Wundern

15.07.2018News

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Fußball, die inzwischen durch und durch kommerzialisierte Sportart, wird von Fans oft mit religiöser Inbrunst gelebt. Auch bei der WM ist das alle vier Jahre zu beobachten. In der Tat erinnert vieles, was sich in der Fankultur entwickelt hat, an religiöse oder religionsähnliche Elemente. Ist das alles nur eine Form von kollektiver Ironie und Selbstinszenierung – oder steckt da mehr dahinter?

©Pixabay/picselweb

Ein bekannter Popsong lautet in der deutschen Übersetzung ungefähr so: „Wenn du durch den Sturm gehst, geh' erhobenen Hauptes und habe keine Angst vor der Dunkelheit, am Ende des Sturms gibt es wieder einen goldenen Himmel.“ Es endet mit den Worten: „Geh' mit Hoffnung im Herzen und du wirst niemals alleine gehen.“ Das Original stammt von Gerry And The Pacemakers. Man singt es in Fußballstadien, es kam aus England herübergeschwappt und wurde unter dem Titel „You'll never walk alone“ bekannt. Man meint, eine späte Übersetzung von Psalm 23 entdeckt zu haben, wo es ja bekanntlich heißt: „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

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Rekowski ist empört über Kriminalisierung der Seenotrettung

Rekowski ist empört über Kriminalisierung der Seenotrettung

13.07.2018News

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©epd-Bild/Christian Ditsch

Der EKD-Migrationsexperte Manfred Rekowski ist entsetzt über die Kriminalisierung humanitärer Rettungseinsätze im Mittelmeer. „Seenotrettung ist nach internationalem Recht eine humanitäre Verpflichtung“, sagte der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem evangelischen Pressedienst. „Indem europäische Regierungen Seenotrettungseinsätze von Schiffen wie 'Sea-Watch' im Mittelmeer verhindern, erzwingen sie gewissermaßen eine unterlassene Hilfeleistung.“

Rekowski besucht Anfang der kommenden Woche das Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ im Hafen der maltesischen Hauptstadt Valletta, das dort von den Behörden festgesetzt wurde. Er wolle sich von der Crew und den auf dem Schiff mitarbeitenden Freiwilligen von ihren Erfahrungen bei der Rettung von Flüchtlingen berichten lassen, sagte der leitende Geistliche der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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Wieder Roggenernte auf ehemaligem Todesstreifen

Wieder Roggenernte auf ehemaligem Todesstreifen

13.07.2018News

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©epd-Bild/Jürgen Blume

An der Kapelle der Versöhnung auf dem einstigen Todesstreifen der Berliner Mauer ist die traditionelle Roggenernte eingebracht worden.

Berlin (epd). An der Kapelle der Versöhnung auf dem einstigen Todesstreifen der Berliner Mauer ist am 10. Juli die traditionelle Roggenernte eingebracht worden. Wie in den Vorjahren kam ein Mähdrescher vom Versuchsgut Domäne Dahlem zum Einsatz. Das Korn des knapp einen halben Hektar großen Getreidefeldes an der Bernauer Straße in Berlin-Mitte soll für verschiedene Projekte eingesetzt werden, wie die Stiftung Berliner Mauer ankündigte. Unter anderem sollen aus dem Mehl Oblaten für kirchliche Abendmahls-Feiern hergestellt oder zu besonderen Anlässen Brot gebacken werden.

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Diakonie-Präsident: Seehofer-Äußerungen zu Afghanistan „Tabubruch“

Diakonie-Präsident: Seehofer-Äußerungen zu Afghanistan „Tabubruch“

12.07.2018News

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©epd-Bild/Heike Lyding

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Berlin (epd). Die Kritik an der Äußerung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) über eine Sammelabschiebung nach Afghanistan reißt nicht ab. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie bezeichnete die Aussage als „unsäglichen Tabubruch“. „Diese Äußerung ist der Sprache eines deutschen Innenministers unwürdig“, erklärte der Präsident des evangelischen Wohlfahrtverbandes in Berlin.

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