Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Europäische Kirchen lassen Glocken für den Frieden läuten

Europäische Kirchen lassen Glocken für den Frieden läuten

20.09.2018News

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©epd-Bild/Stefan Arend

Glocken der Düsseldorfer Auferstehungskirche. (Symbolbild)

Berlin (epd). Zum internationalen Friedenstag am 21. September erklingen erstmals in der Geschichte europaweit kirchliche und säkulare Glocken. Beteiligt sind von 18 bis 18.15 Uhr Tausende Glocken in 32 europäischen Ländern, wie das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz am 19. September in Berlin mitteilte. In Deutschland erklingen unter anderen die Glocken des Kölner Doms, des Berliner Doms, der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg, der Dresdner Frauenkirche und der Münchener Frauenkirche.

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Kirchentag sucht 5.000 Helfer für Dortmund

Kirchentag sucht 5.000 Helfer für Dortmund

19.09.2018News

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©epd-Bild/Jürgen Blume

Auch das Falten der berühmten Papphocker gehört zu den Aufgaben der Kirchentags-Helfer.

Dortmund (epd). Rund 5.000 freiwillige Helfer werden für den Deutschen Evangelischen Kirchentag im Juni 2019 in Dortmund gesucht. Die Ehrenamtlichen sollen zu einem reibungslosen Ablauf beitragen, wie die Kirchentags-Geschäftsstelle mitteilte. Sie helfen beim Einlass, geben Auskunft und sind so Wegweiser für die Kirchentagsbesucher. Auch falten sie Papphocker, verkaufen Artikel im Kirchentags-Shop oder verteilen Schals. Die Freiwilligen werden täglich bis zu acht Stunden im Einsatz sein.

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Bischof Meister kritisiert Werbekampagne der Bundeswehr

Bischof Meister kritisiert Werbekampagne der Bundeswehr

19.09.2018News

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Osnabrück (epd). Hannovers Landesbischof Ralf Meister kritisiert die aktuelle Werbekampagne der Bundeswehr. „Mit Slogans wie, 'Folge deiner Berufung' habe ich als Pfarrer große Probleme“, sagte Meister der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Das Berufen-Sein gehöre bei Pfarrern zur geistlichen Identität. Für das Militär wiederum gelte: „Frieden herstellen und wahren, das ist der Auftrag der Bundeswehr, wenn sie im Ausland aktiv wird.“ Wenn die Bundeswehr für sich werbe, „dann nur mit diesem Auftrag und auf keinen Fall mit Assoziationen zu Kampfszenen aus Computerspielen“, forderte der Theologe, der die größte deutsche Landeskirche leitet.

Meister wünschte sich, dass Christen sich berufen fühlten, Kreisläufe von Gewalt zu durchbrechen. In den Werbesprüchen auf ihren Plakaten nennt die Bundeswehr Fertigkeiten wie „Kämpfen“ und „Führen“ als Berufung und zeigt dazu eine Gruppe Soldaten mit Waffen im Anschlag oder das Gesicht einer blonden Marine-Soldatin. Auf den ersten Blick wirken die Motive wie Werbebilder eines Videospiels. Bei der Computerspielemesse Gamescom hatte die Bundeswehr unter anderem mit dem Slogan „Mehr Open World geht nicht“ unter Bezug auf ein bekanntes Videospiel-Genre geworben.

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Sechs Auszeichnungen beim Geisendörfer Preis

Sechs Auszeichnungen beim Geisendörfer Preis

19.09.2018News

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©epd-Bild/Stephan Wallocha

Frankfurt a.M. (epd). Mit dem Robert Geisendörfer Preis werden in diesem Jahr sechs Hörfunk- und Fernseh-Produktionen ausgezeichnet. Das teilte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit. Der Medienpreis der evangelischen Kirche ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert und wird am 16. Oktober in München überreicht. Ein undotierter Sonderpreis geht an die freie Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl.

Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Allgemeine Programme/Fernsehen“ der Film „Das Leben danach“ (WDR 2017) sowie die Dokumentation „Das Gift der Mafia. Und das europäische Gesetz des Schweigens“ (Radio Bremen/Arte 2017). „Das Leben danach“ erzählt eine fiktive Geschichte zur Tragödie der Duisburger Love Parade. Die Jury lobte den Film als „hochkomplexes Trauerdrama, das sich konsequent mit den Folgen von Schuldgefühlen und der Frage von Schuld auseinandersetzt“. Autoren sind Eva und Volker A. Zahn, Regie führte Nicole Weegmann.

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Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit

Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit

19.09.2018News

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©epd-Bild/Dieter Sell

Heike Proske im Hafen von Bremerhaven.

Bremen (epd). Es sind dramatische Themen, mit denen sich Heike Proske über Jahre auseinandersetzen musste: Wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, wenn Piraten Handelsschiffe überfallen und Seeleute kidnappen, wenn Crews an Bord von Handelsschiffen unter Isolation und schlechten Arbeitsbedingungen leiden, dann hat die „Bischöfin der Seeleute“ ihre Stimme erhoben. Zusammen mit dem Team der Deutschen Seemannsmission in 16 Auslands- und 16 Inlandsstationen hat sie für die Würde der Menschen an Bord gekämpft. Am 22. September wird die leitende evangelische Theologin in Bremen verabschiedet.

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Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit

Beharrlich für Würde und Gerechtigkeit

19.09.2018News

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©epd-Bild/Dieter Sell

Heike Proske im Hafen von Bremerhaven.

Bremen (epd). Es sind dramatische Themen, mit denen sich Heike Proske über Jahre auseinandersetzen musste: Wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, wenn Piraten Handelsschiffe überfallen und Seeleute kidnappen, wenn Crews an Bord von Handelsschiffen unter Isolation und schlechten Arbeitsbedingungen leiden, dann hat die „Bischöfin der Seeleute“ ihre Stimme erhoben. Zusammen mit dem Team der Deutschen Seemannsmission in 16 Auslands- und 16 Inlandsstationen hat sie für die Würde der Menschen an Bord gekämpft. Am 22. September wird die leitende evangelische Theologin in Bremen verabschiedet.

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Verbände: Bildungs-Hilfen kommen nicht bei bedürftigen Kindern an

Verbände: Bildungs-Hilfen kommen nicht bei bedürftigen Kindern an

19.09.2018News

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©pixabay/stevepb

Berlin (epd). Die staatlichen Hilfen für Schulsachen und Freizeit kommen nach Angaben von Verbänden nicht bei den bedürftigen Kindern an. Nicht einmal 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und 15 Jahren profitierten von den sogenannten Teilhabeleistungen, die ihnen zustehen, kritisierten der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Deutsche Kinderschutzbund am 18. September in Berlin. Die Diakonie Deutschland rief die Parteien dazu auf, für die Bildungsgerechtigkeit mehr zu tun.

Bücher, Mittagessen, Klassenausflüge

Das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder und Jugendliche war 2011 eingeführt worden und sieht zehn Euro im Monat beispielsweise für Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen oder Musikunterricht vor sowie regelmäßige Unterstützungen pro Schuljahr für Bücher, Mittagessen oder Klassenausflüge. Anspruch haben Kinder, die Hartz-IV-Leistungen beziehen oder deren Eltern Wohngeld oder den Kinderzuschlag beantragen müssen.

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Evangelische Kirchen Europas verlangen Frieden in Syrien

Evangelische Kirchen Europas verlangen Frieden in Syrien
Evangelische Kirchen Europas verlangen Frieden in Syrien – EKD

19.09.2018News

Resolution für für ein Ende des Krieges sowie den Schutz der Religionsfreiheit und der Minderheiten im Nahen Osten

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©Pixabay/balt

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Sozialwissenschaftler warnt vor zu hohem Tempo bei der Digitalisierung

Sozialwissenschaftler warnt vor zu hohem Tempo bei der Digitalisierung

18.09.2018News

Gerhard Wegner, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, verlangt klare Regeln für den Einsatz von künstlicher Intelligenz

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©epd-Bild/Gustavo Alabiso

Hannover (epd). Der hannoversche Theologe und Sozialwissenschaftler Gerhard Wegner warnt vor einem zu großen Tempo bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. „Wenn die Zeit für eine Gestaltung der digitalen Souveränität fehlt, überfordert das die Menschen“, sagte der Sozialethiker dem Evangelischen Pressedienst. Grundsätzlich sei er nicht pessimistisch, was den Einsatz neuer Technologien und die damit verbundenen Chancen angehe. „Aber wir brauchen klare Regelungen, wie wir Maschinen einsetzen und was sie kontrollieren dürfen – und für diese Debatte brauchen wir Zeit.“

Wegner leitet seit 2004 das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland und ist Mitglied des Digitalrates Niedersachsen, den die Landesregierung im März vergangenen Jahres eingesetzt hat. Das Gremium berät die Politik zu Fragen beispielsweise im Zusammenhang mit digitalen Bildungsplattformen, Telemedizin und dem Einsatz digitaler Techniken in der Landwirtschaft.

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„Brot für die Welt“ begrüßt Pläne gegen Grabsteine aus Kinderarbeit

„Brot für die Welt“ begrüßt Pläne gegen Grabsteine aus Kinderarbeit

18.09.2018News

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©epd-Bild/Benjamin Pütter

Kinderarbeiter in einem Steinbruch in Krishnagiri (Indien).

Potsdam/Berlin (epd). Die evangelische Entwicklungsorganisation „Brot für die Welt“ hat die in Brandenburg geplanten Verbotsmöglichkeiten für Grabsteine aus Kinderarbeit begrüßt. Es sei sehr positiv, dass die märkischen Kommunen ermächtigt werden sollten, „nur noch die Aufstellung von Grabsteinen zuzulassen, die nachweislich aus fairem Handel kommen und ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt worden sind“, sagte der Leiter der Grundsatzabteilung von „Brot für die Welt“, Thilo Hoppe, dem Evangelischen Pressedienst.

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Spirituelle Orte neu belebt

Spirituelle Orte neu belebt

18.09.2018News

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©epd-Bild/Reinhard Hentze

Die Kirchenruine Domherrenhagen ist eine Station des Kapellenweges.

Rambow (epd). Feldsteinmauer, Holzkreuz, steinerne Sitzbank, daneben ein Lindenbaum: Zu sechs gepflasterten Andachtsplätzen unter freiem Himmel und einer alten Kapelle führt ein neuer Pilgerweg zwischen Waren (Müritz) und Malchin. Der „Mecklenburger Kapellenweg“ ist 35 Kilometer lang und kann zu Fuß, mit dem Rad oder per Auto zurückgelegt werden.

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„Das Domstift stürzte tief“

„Das Domstift stürzte tief“

18.09.2018News

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©epd-Bild

Der 850 Jahre alte Dom St. Peter und Paul ist ein religiöses und kulturelles Zentrum in der Region östlich der Elbe.

Brandenburg. Die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 ist für das Domstift Brandenburg längst nicht abgeschlossen. Einige Schlaglichter aus den Quellen des Domstiftarchivs warf Militärbischof Sigurd Rink mit seinem Vortrag „Drahtseilakt zwischen Himmel und Hölle“ im Sommerrefektorium. Sein Persönlicher Referent, Militärdekan Klaus Beckmann, leitete als Moderator die Ausführungen mit der Feststellung zur Situation vor über 80 Jahren ein: „Das war die Regierungsform, die sich die Deutschen selbst gegeben hatten.“ Und er fragte, warum sich die Menschen damals so verhalten hätten.

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Europas Protestanten hoffen auf intensiven Dialog mit dem Vatikan

Europas Protestanten hoffen auf intensiven Dialog mit dem Vatikan

17.09.2018News

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©GEKE

Gottfried Locher, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa.

Genf/Basel (epd). Der Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, Gottfried Locher, hofft auf einen intensiven Dialog mit dem Vatikan. Die Unterzeichnung einer Erklärung mit dem „Ökumenebeauftragten“ des Heiligen Stuhls, Kardinal Kurt Koch, in Basel ebne den Weg für einen Austausch über theologische, aber auch gesellschaftlich und politische Fragen, sagte Locher dem Evangelischen Pressedienst.

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Christian Schad wertet Dialog mit dem Vatikan als Durchbruch

Christian Schad wertet Dialog mit dem Vatikan als Durchbruch

17.09.2018News

Das in Basel vereinbarte ökumenische Gespräch sei nicht hoch genug einzuschätzen, sagt der Pfälzer Kirchenpräsident

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Speyer (epd). Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad hat die Vereinbarung von offiziellen Gesprächen zwischen dem Vatikan und Europas Protestanten als Durchbruch in der Ökumene bezeichnet. Erstmals komme es zu einem offiziellen Dialog des Vatikans mit einer Kirchengemeinschaft, in der lutherische, reformierte, unierte, methodistische und vorreformatorische Kirchen vereint seien, sagte Schad in Speyer. Dieses ökumenische Gespräch mit dem Gesamtprotestantismus sei nicht hoch genug einzuschätzen.

„Es bestehen im Blick auf das Kirchenverständnis größere Gemeinsamkeiten, als bisher wahrgenommen wurden“, sagte Schad. Der Kirchenpräsident war der evangelische Delegationsleiter der Arbeitsgruppe, die die Grundlagen für die offiziellen Gespräche gelegt hat. Katholischer Delegationsleiter war der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Die Gespräche seien von einem Geist der gegenseitigen Wertschätzung und von wechselseitigem Vertrauen getragen gewesen und würden auch weiterhin davon getragen sein, sagte Schad.

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Dienst für den Frieden feiert 50-jähriges Bestehen

Dienst für den Frieden feiert 50-jähriges Bestehen

17.09.2018News

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Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden feiert am 28. September ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst und einem Empfang in Bonn. Erwartet werden unter anderen die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, und der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Stefan Zierke (SPD), wie der Friedensverband mitteilte. Der Empfang sei der Auftakt zu einem Jubiläumsjahr, für das unter anderem Tagungen in Bonn und Berlin geplant sind.

Die Aktionsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Organisationen, die im In- und Ausland Friedensarbeit und Freiwilligendienste leisten. Mitglieder sind unter anderem die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, das Inkota-Netzwerk und der Internationale Versöhnungsbund.

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EKD-Ratsvorsitzender fordert mehr digitale Technik im Kirchenalltag

EKD-Ratsvorsitzender fordert mehr digitale Technik im Kirchenalltag

17.09.2018News

Bedford-Strohm auf der Vollversammlung des Verbandes der Evangelischen Studierendengemeinden (ESG) für mehr Mitsprachemöglichkeiten für Jugend in der Kirche

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©pixabay/Glavo

Dortmund (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wirbt für eine stärkere Nutzung der digitalen Technik im kirchlichen Alltag. Sowohl im Kontakt zu den Menschen als auch bei Service und Dienstleistung sei „noch viel Luft nach oben“, betonte der bayerische Landesbischof vor der Vollversammlung des Verbandes der Evangelischen Studierendengemeinden (ESG) am Samstag in Dortmund.

Derzeit würden noch nicht einmal „einfachste Standards erfüllt, die ein jeder erwartet“, sagte der Theologe. Als Beispiel nannte er die bereits entwickelte Kirchen-App. Sie enthalte noch viel zu wenig Informationen über die Angebote in den Gemeinden. Bedford-Strohm betonte zugleich, dass für die Kirche die besondere Herausforderung darin bestehe, eine Digitalisierungsstrategie nach ethischen Gesichtspunkten auszurichten.

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Diakonie-Präsident plädiert für eine Kultur des Zuhörens

Diakonie-Präsident plädiert für eine Kultur des Zuhörens

17.09.2018News

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©epd-Bild/Heike Lyding

Berlin (epd). Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, sieht den Zusammenhalt in der Gesellschaft in hohem Maß gefährdet. Mit einem Appell zum Austausch und zum Zuhören beginnt sein nun erschienenes Buch mit dem Titel „Unerhört!“. Es herrsche ein Dauerton der populistischen und medialen Empörung, kritisiert Lilie. Die Empörungslust grassiere in allen politischen Lagern, nicht nur bei Rechtspopulisten. Aber es werde nicht miteinander, sondern übereinander geredet. Diskussionen um „Hetzjagden“, vermeintliche Trauermärsche, politisches Hick-Hack um Videos – all das führe nicht weiter.

 

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Protestanten Europas starten offiziellen Dialog mit dem Vatikan

Protestanten Europas starten offiziellen Dialog mit dem Vatikan

17.09.2018News

In Basel wird Absichtserklärung für einen regelmäßigen Austausch zwischen Protestanten und Katholiken unterzeichnet

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©Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa

Basel (epd). Mit einem Festgottesdienst im Basler Münster haben die Protestanten Europas einen offiziellen Dialog mit dem Vatikan gestartet. Der Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (Geke), Gottfried Locher, und der „Ökumeneminister“ des Vatikans, Kurt Koch, unterzeichneten in der Schweizer Stadt eine Absichtserklärung für einen regelmäßigen Austausch.

Damit steigen die europäischen Protestanten zum ersten Mal geeint in einen Dialog mit dem Vatikan ein, sagte Locher. Zentrale Fragen wie etwa das gemeinsame Abendmahl sollten angegangen werden, betonte der Schweizer Theologe.

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Transplantationsmediziner Nagel: „Es gibt keine Freiheit wegzusehen“

Wie kann das sein?

Nagel: Der Chirurg und Mitbegründer der Transplantationsmedizin in Deutschland, Rudolf Pichlmayr, ging bei der Organspende wirklich von einer Spende aus. Das heißt, dass alle Beteiligten, also auch die Institutionen und Ärzte ihre Leistung und Arbeitszeit spenden. Transplantationsärzte wie ich haben das noch Anfang der 90er Jahre unentgeltlich gemacht. Ein solches Denken ist uns durch die Ökonomisierung unserer Lebenswelten in der Gesellschaft insgesamt verloren gegangen. Ein Geschäftsführer eines Krankenhauses muss sich heute fragen lassen, warum es ein Defizit gibt, und kann das sich und seinen Trägern schwerlich mit einem gesellschaftlichen Auftrag, mit einer Spende erklären.

Wie viel geht denn heute einem Krankenhaus verloren, wenn es eine Organspende unterstützt?

Nagel: Im Prinzip erstatten die Kassen heute durch eine Pauschale die Kosten der Organentnahme. Der mit der Organspende verbundene Aufwand ist aber höher. Ein Patient fällt bei den Krankenkassen in dem Moment aus der Finanzierung, sobald der Tod festgestellt und bescheinigt ist. Die zusätzlichen Versorgungskosten sind dann nicht mehr gedeckt, obwohl der Patient bis zur Organentnahme gepflegt und beatmet werden muss. Ein Tag auf der Intensivstation kostet zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Ganz grob als Orientierung kann man sagen, dass ein Krankenhaus pro Organentnahme zwischen 3.000 und 5.000 Euro verlieren kann.

Gesundheitsminister Spahn will aber noch weitergehen und sieht in der sogenannten Widerspruchsregelung eine Möglichkeit zur Steigerung der Organspendezahlen. Jeder, der nicht widerspricht, soll demnach künftig als Spender gelten. Wie stehen Sie zu seinem Vorschlag?

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Mehr als 400 Pfarrerinnen und Pfarrer treffen sich in Augsburg

Mehr als 400 Pfarrerinnen und Pfarrer treffen sich in Augsburg

17.09.2018News

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Augsburg (epd). Mehr als 400 evangelische Theologen aus ganz Deutschland und Europa treffen sich ab Montag in Augsburg zum 75. Deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrertag. Die Teilnehmer beschäftigen sich dort mit dem Thema „Religion und Gewalt“. In einer Zeit, in der das Miteinander der Religionen in Deutschland und Europa populistisch aufgeheizt und vergiftet werde, bedürfe es der Auseinandersetzung mit der eigenen Religion und deren Gewaltpotenzial ebenso wie mit anderen Religionsgemeinschaften, sagte der Vorsitzende des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland, Andreas Kahnt.

Der Eröffnungsgottesdienst mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm beginnt am 17. September um 16 Uhr in der Kirche St. Anna. Hauptreferent der Tagung ist Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Er hält am 18. September, ab 10 Uhr einen Vortrag über die Rolle der Kirche in der Gesellschaft.

Außerdem geht es bei dem Treffen auch um die Zukunft des eigenen Berufsstandes, insbesondere um Nachwuchsprobleme und den absehbaren Pfarrermangel. „Der Beruf hat aus Sicht junger Menschen an Attraktivität verloren“, sagte die Vorsitzende des bayerischen Pfarrerinnen- und Pfarrervereins, Corinna Hektor, dem Evangelischen Pressedienst. Nach ihren Angaben entscheiden sich immer mehr Theologiestudenten dafür, als Lehrer und nicht als Pfarrer zu arbeiten.

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