Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Kirchen mahnen zu humanitären Lösungen in der Flüchtlingspolitik

Kirchen mahnen zu humanitären Lösungen in der Flüchtlingspolitik

27.06.2018News

Kirchen-Kommission für Migranten in Europa hält Aufnahmezentren in Afrika für „menschenrechtlich fragwürdig“

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©epd-Bild/Christian Ditsch

Gerettete afrikanische Flüchtlinge an Bord der „Sea-Watch-2“ vor der Küste Libyens.

Brüssel/Baden-Baden (epd). Im Streit über die Flüchtlingspolitik in Deutschland und der EU haben die Kirchen humanitäre Lösungen eingefordert. Es sei ein Ammenmärchen, den Menschen zu verkaufen, Europa an den Außengrenzen schützen zu können, sagte der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, dem Sender SWR Aktuell. „Wir sehen ja schon, dass es in Deutschland mitten in Europa nicht klappt - erst recht wird es an den riesigen Außengrenzen nicht funktionieren.“

Der Exekutivsekretär der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME), Torsten Moritz, sagte, Zentren außerhalb der EU zur Flüchtlingssteuerung seien in den vergangenen 15 Jahren immer wieder vorgeschlagen und dann zu Recht verworfen worden. Die Idee sei „menschenrechtlich fragwürdig“ und werfe praktische Fragen auf, die „schwierig bis unlösbar“ erschienen, sagte Moritz dem Evangelischen Pressedienst in Brüssel.

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Ethikrat fordert mehr Aufmerksamkeit für technologische Entwicklung

Ethikrat fordert mehr Aufmerksamkeit für technologische Entwicklung

27.06.2018News

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©epd-Bild/Werner Krüper

Die Hirnforschung spürt menschlichem Bewusstsein und Willensfreiheit nach.

Berlin (epd). Veränderungen im Erbgut, Algorithmen im menschlichen Gehirn, Entscheidungen von künstlicher Intelligenz  – der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, hat von der Politik mehr Aufmerksamkeit für einschneidende technologische Entwicklungen gefordert. „Entwicklungen im Bereich der Genetik, der Hirnforschung und der künstlichen Intelligenz fordern das heraus, was wir als Grundlage unseres Gemeinwesens verstehen: die Menschenwürde“, sagte Dabrock dem Evangelischen Pressedienst. Der Ethikrat beriet auf seiner Jahrestagung in Berlin, wie Technologie und Wissenschaft das Menschsein in seiner jetzigen Form infrage stellen.

Dabrock sprach von „stillen Revolutionen“, die sich vor allem in den drei Forschungsbereichen ereigneten. „Das Revolutionspotenzial ist von weiten Teilen der Politik und Gesellschaft noch nicht erkannt“, sagte er. Im Bereich der Genetik werfe insbesondere die sogenannte Gen-Schere Menschheitsfragen auf. „Immerhin geht es um die Veränderung der biologischen Grundlagen des Menschseins“, sagte er. Die Gen-Schere Crispr-Cas9 ermöglicht präzise Veränderungen der DNA bei Pflanzen, Tieren und Menschen, die das Erbgut auf Dauer verändern könnten.

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Krisen gemeinsam bewältigen

Krisen gemeinsam bewältigen

26.06.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Die Präses der Synode der EKD, Irmgard Schwaetzer, ist überzeugt: Die meisten religiösen Menschen sehen heute ihren ­Auftrag darin, das friedensstiftende Potenzial ihrer Reli­gionsgemeinschaft fruchtbar zu machen.

Vor 400 Jahren begann der Dreißigjährige Krieg. Dreißig Jahre lang bekämpften katholische Fürsten und die Anhänger der Reformation von Martin Luther, Huldrych Zwingli, Johannes Calvin und anderer Reformatoren einander mit Waffen.

Aber zuletzt war nicht mehr so klar zu unterscheiden, was religiöser Hass und was Machtanspruch war. Nach dem Westfälischen Frieden von Münster und 
Osnabrück 1648 war Europa jedenfalls neu geordnet und Toleranz im Zusammenleben der Religionen vereinbart und ­etabliert.

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Lutherischer Weltbund verabschiedet Direktor

Lutherischer Weltbund verabschiedet Direktor

26.06.2018News

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Wittenberg/Hannover (epd). Der langjährige Direktor der Niederlassung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Wittenberg, Hans W. Kasch, ist aus seinem Amt verabschiedet worden. Wie das Deutsche Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) in Hannover mitteilte, wurde Kasch in einem Gottesdienst in der Stadtkirche vom Vorsitzenden des DNK/LWB, dem Nordkirchen-Landesbischof Gerhard Ulrich, von seinen Aufgaben entpflichtet. Pastor Kasch habe mit „großer Lebensfreude und herzlicher Zugewandtheit“ Menschen aus aller Welt in Wittenberg willkommen geheißen und einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft des LWB geleistet, sagte Ulrich. Kasch war seit Februar 2009 der erste Direktor des damals neu gegründeten LWB-Zentrums Wittenberg. Er tritt nun in den Ruhestand.

Kasch habe für den LWB eine Stätte der Bildung und Fortbildung etabliert, sagte Ulrich. Die internationalen theologischen Seminare des Zentrums seien wichtig dafür, dass in den LWB-Mitgliedskirchen „die theologische Bildung als Fundament der Verkündigung selbstverständlicher Standard ist“. Zugleich lobte er Kaschs „zupackende Art und theologische Klugheit“. An der Verabschiedung nahmen Gäste aus Deutschland und der lutherischen Gemeinschaft weltweit teil.

Internationale Seminare und Besucher

Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und der Wittenberger Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) würdigten Kaschs Arbeit in der Lutherstadt. LWB-Generalsekretär Martin Junge sagte: „Kaschs Einsatz war zentral, um das aktive Engagement der weltweiten Kirchengemeinschaft mit der Stadt, den Stätten und der Theologie Martin Luthers zu fördern.“

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Ein starkes Stück Leben

Ein starkes Stück Leben

27.06.2018News

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©Pixabay/flooy

Fußball ist nach Ansicht des ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber Motor der Integration, verbindendes Element zwischen sozialen Schichten und wichtigstes Thema auf Plätzen, in Stadien, in Rundfunk und Fernsehen.

Fußball ist ein starkes Stück Leben. Unbekannte klatschen sich nach dem Siegtreffer ab, Freunde liegen sich in den Armen, die Stimmen sind heiser. Der Fußball weckt mehr Emotionen als irgendeine andere Tätigkeit, zu der sich viele Menschen zusammentun. Er bewegt die Menschen in der Tiefe ihres Gemüts. Auch wer nie selber einen Ball ins Tor schießt, weiß, wie es geht. Millionen kennen die Mannschaftsaufstellung, auf die nur der Trainer unbegreiflicherweise nicht gekommen ist. Auch wenn sie nie Schiedsrichter waren, durchschauen sie, warum der Elfmeter zu Unrecht gegeben und das angebliche Abseitstor zu Unrecht verweigert wurde.

Den vielen Laienschiedsrichtern und Laientrainern wird auch weiterhin die Arbeit nicht ausgehen. Bei einer Weltmeisterschaft laufen sie traditionell zu Hochform auf. Zwar wird der Videobeweis in Zukunft in vielen Fällen zur klaren Bestätigung oder zur begründeten Revision von Entscheidungen beitragen; aber eine absolute Gerechtigkeit wird es auch dann nicht geben. Wer will, kann sich auch weiterhin ereifern.

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Bischöfin Fehrs ruft zum Engagement gegen Falschmeldungen auf

Bischöfin Fehrs ruft zum Engagement gegen Falschmeldungen auf

25.06.2018News

Nordkirchen-Bischöfin Kirsten Fehrs erinnert an Lübecker Märtyrer und ruft zum Einsatz für die Wahrheit auf

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Lübeck (epd). Nordkirchen-Bischöfin Kirsten Fehrs hat Politik, Medien und Kirchen zu einem engagierten Einsatz für die Wahrheit aufgerufen. „Wenn wir Falschmeldungen nicht entgegentreten, wird das Klima in diesem Land immer weiter vergiftet“, sagte Fehrs in einem Gottesdienst im Lübecker Dom. Als Beispiele für verbreitete Lügen nannte sie „die vermeintlich höhere Kriminalitätsrate bei Flüchtlingen“ und den „angeblich massenhaften Asylmissbrauch“. Fehrs: „Wir brauchen daher hellwache und kluge Journalisten, Pastoren, Politiker.“

Die Bischöfin erinnerte in ihrer Predigt an die Lübecker Märtyrer, die vor genau 75 Jahren vom NS-Regime zum Tode verurteilt worden waren. Sie hätten ihr Leben für die Wahrheit gegeben. Auch heute erlitten Menschen an vielen Orten der Welt Folter und Tod, „weil sie sich nicht abfinden wollen mit der Lüge“, sagte Fehrs. Gerade, weil es in Deutschland erlaubt sei, die Wahrheit zu sagen, sollte jeder „viel offensiver für sie eintreten“.

Die drei katholischen Kapläne Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink wurden 1942 in Lübeck verhaftet, am 23. Juni 1943 zum Tode verurteilt und am 10. November 1943 in Hamburg hingerichtet. In Predigten und Gesprächen hatten sie die Verbrechen des Nationalsozialismus angeprangert, insbesondere die Tötung behinderter Menschen. Die Kapläne wurden am 25. Juni 2011 seliggesprochen und Stellbrink zugleich geehrt.

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Diakonie warnt vor Abwärtsspirale im Flüchtlingsschutz

Diakonie warnt vor Abwärtsspirale im Flüchtlingsschutz

25.06.2018News

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Berlin (epd). Kurz vor dem EU-Sondertreffen zu Migration haben das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ und die Diakonie Deutschland von der Europäischen Union eine Rückbesinnung auf europäische Werte gefordert. „Es ist ein Bruch mit den menschenrechtlichen Verpflichtungen, unsolidarisch und bedenklich kurzsichtig, dass einige EU-Regierungen sich weigern, überhaupt noch Schutzsuchende aufzunehmen“, kritisierte die Präsidentin von „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Damit werde ein Grundgedanke der EU leichtfertig aufgegeben, um kurzfristig innenpolitischen Druck abzuleiten.

Vor einer „verheerenden Abwärtsspirale im Flüchtlingsschutz“ warnte zudem der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie. Angesichts der stockenden Reform des europäischen Asylsystems und des innenpolitischen Asylstreits in Deutschland gerate die rechtstaatliche Notwendigkeit der Überprüfung aller Einzelfälle mehr und mehr in den Hintergrund.

„Dies hat zu einer gefährlichen und fahrlässigen Emotionalisierung der Debatte auf Kosten der Schutzbedürftigen geführt und könnte eine Kettenreaktion nationaler Alleingänge in Gang setzen“, kritisierte Lilie. Der Diakonie-Präsident mahnte, dass den Bedürftigsten nicht das Asyl verweigert werden dürfe, „wenn Europa ein Europa der Menschenrechte bleiben will“. Auffanglager außerhalb der EU mit völlig ungeklärten Rechtsgrundlagen trügen „eher zur Verunklarung als zur Klärung der in der Tat drängenden Fragen bei“.

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Menschlichkeit ist wichtiger als der Sieg

Menschlichkeit ist wichtiger als der Sieg

25.06.2018News

Der EKD-Sportbeauftragte Volker Jung spricht im Stadiongottesdienst über Fußball als Schule des Lebens

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©epd-Bild/Peter Jülich

Kirchenpräsident Volker Jung und Prälat Michael Metzler feiern mit den Fans Gottesdienst in der Frankfurter Commerzbank-Arena.

Frankfurt a.M. (epd). In einem ökumenischen Gottesdienst in der Frankfurter Commerzbank-Arena hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung die Bedeutung der Menschlichkeit im Sport betont. Wichtiger als Siege seien die menschlichen Gesten, sagte Jung vor der Live-Übertragung des WM-Fußballspiels Deutschland gegen Schweden. Der evangelische Kirchenpräsident erinnerte an den Fußballer Bastian Schweinsteiger, der nach dem historischen Halbfinalsieg Deutschlands gegen Brasilien bei der WM 2014 den brasilianischen Spieler Marcelo Vieira da Silva in den Arm nahm und tröstete.

Fußball sei ein „faszinierendes Spiel“, das über die reine sportliche Seite hinausreiche, sagte Jung, der auch der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland ist: „Im Fußball kann viel konzentriert erlebt werden, was auch sonst das Leben ausmacht: persönliches Können, gemeinsame Anstrengung, Gelingen und Misslingen, Niederlage und Erfolg, Machbares und Unverfügbares.“ So könne auch im Stadion zur Sprache kommen, „dass es gut ist, wenn Menschen in Erfolgen und Niederlagen Halt im Glauben an Gott finden“.

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Stadiongottesdienst zur Fußball-WM

Stadiongottesdienst zur Fußball-WM

23.06.2018News

Vor dem zweiten Deutschlandspiel gibt es in der Frankfurter Commerzbank-Arena einen ökumenischen Gottesdienst

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©EKHN

Auch zur EM 2016 gab es einen Stadiongottesdienst mit Volker Jung in Frankfurt.

Darmstadt / Frankfurt a.M. Auch die Kirchen hat das WM-Fieber nun voll erfasst: Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Samstag, 23. Juni, im russischen Sotschi auf das Team aus Schweden trifft, ist bereits im Vorfeld um 17.30 Uhr Anpfiff für einen außergewöhnlichen Gottesdienst in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Vor Spielbeginn laden die evangelische und katholische Kirche gemeinsam ins Stadion ein, wo die Begegnung auf Hessens größter Leinwand übertragen wird. Kirchenpräsident Volker Jung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Prälat Michael Metzler aus dem Bistum Limburg wollen sich im Vorfeld des Public Viewing bei einem Stadiongottesdienst liturgisch die Bälle zuspielen. Die ökumenische Feier trägt den Titel „Doppel(s)pass: Gemeinsam fiebern – gemeinsam feiern“.

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EKD-Auslandsbischöfin: Papst hat Zusammenhalt unter Christen gestärkt

EKD-Auslandsbischöfin: Papst hat Zusammenhalt unter Christen gestärkt

22.06.2018News

Der Besuch des Papstes beim Ökumenischen Rat der Kirchen am 21. Juni habe Kirchengeschichte geschrieben

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©epd-Bild/Albin Hillert

Erstmals habe ein Papst eine Reise ausschließlich dazu genutzt, in Genf dem ökumenischen Bund der rund 350 Kirchen seine Aufwartung zu machen.

Genf (epd). Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, hat den Einsatz von Papst Franziskus für die Einheit der Christen gelobt. Der Besuch des Papstes beim Ökumenischen Rat der Kirchen am 21. Juni habe Kirchengeschichte geschrieben und die Zusammengehörigkeit aller christlichen Konfessionen gestärkt, sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Genf.

Erstmals habe ein Papst eine Reise ausschließlich dazu genutzt, in Genf dem ökumenischen Bund der rund 350 Kirchen seine Aufwartung zu machen. „Ich war sehr erfreut, dass er einen ganzen Tag mit uns verbracht hat, um 70 Jahre Ökumenischen Rat der Kirchen zu feiern“, betonte die Auslandsbischöfin, die auch Mitglied im ÖRK-Zentralausschuss ist.

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Evangelische Journalistenschule schreibt neue Ausbildung aus

Evangelische Journalistenschule schreibt neue Ausbildung aus

22.06.2018News

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©Pixabay/Engin_Akyurt

16 Schülerinnen und Schülern werde in der Evangelischen Journalistenschule eine umfassende crossmediale Ausbildung mit den Schwerpunkten Print, Hörfunk, Fernsehen und Online geboten.

Berlin (epd). Die Evangelische Journalistenschule Berlin (EJS) hat einen neuen Ausbildungsjahrgang ausgeschrieben. 16 Schülerinnen und Schülern werde eine umfassende crossmediale Ausbildung mit den Schwerpunkten Print, Hörfunk, Fernsehen und Online geboten, teilte die EJS in Berlin mit. Die Ausbildung dauert 22 Monate.

Der 13. Jahrgang der Evangelischen Journalistenschule startet im Februar 2019, die Bewerbungsfrist endet am 15. September des laufenden Jahres. Die Ausbildung beginnt mit einem zwölfwöchigen crossmedialen journalistischen Grundkurs. Es folgen im Wechsel Lehrredaktionen (Hörfunk, Print, Online, Fernsehen) an der EJS und Praxisstationen bei angesehenen Partner-Medien in ganz Deutschland. Der Abschluss an der EJS entspricht einem Volontariat.

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Was macht eigentlich der Info-Service?

Was macht eigentlich der Info-Service?

25.06.2018News

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Der Info-Service der evangelischen Kirche ist bundesweit kostenlos aus dem Fest- und Mobilnetz für Sie erreichbar. Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 18:00 Uhr unter 0800 50 40 60 2 oder per Mail über info@ekd.de. Wir freuen uns auf Ihre Frage!

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„Eine hilfreiche Klärung von Papst Franziskus“

„Eine hilfreiche Klärung von Papst Franziskus“

22.06.2018News

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©epd-Bild/Joanna Linden-Montes

Papst Franziskus hat den Weltkirchenrat anlässlich seines 70-jährigen Jubiläums in Genf besucht.

Rom (epd). Papst Franziskus hat nach eigenem Bekunden nichts gegen die Teilnahme protestantischer Ehepartner an der katholischen Kommunion. Dass der Vatikan bei Plänen der katholischen deutschen Bischöfe zur Öffnung der Eucharistie eingeschritten sei, bedeute keinen Rückschritt für die Ökumene, erklärte er nach Angaben des italienischen katholischen Fernsehsenders TV2000. „Es hat kein Ausbremsen gegeben“, betonte der Papst demnach am 21. Juni auf dem Rückflug von Genf nach Rom. 

Ein Vatikan-Schreiben hatte jüngst bei vielen die Hoffnung auf eine baldige Zulassung protestantischer Ehepartner an der Eucharistie gedämpft. Darin hieß es, eine von den deutschen katholischen Bischöfen geplantes Dokument hierzu sei nach Ansicht des Papstes nicht reif zur Veröffentlichung. Die Bischöfe hatten auf ihrer Frühjahrsvollversammlung im Februar mit Drei-Viertel-Mehrheit beschlossen, eine pastorale Handreichung zur Teilnahme protestantischer Ehepartner an der Kommunion in Einzelfällen auf den Weg zu bringen. An katholischen Eucharistiefeiern dürfen bislang in der Regel nur Katholiken teilnehmen.

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Elfmeter mit Orgelbegleitung

Elfmeter mit Orgelbegleitung

23.06.2018News

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©epd-Bild/Kristina Schäfer

Stephan Graf von Bothmer in Aktion – hier in der Altmünsterkirche Mainz.

Berlin (epd). In Berlin können die Spiele der Fußballweltmeisterschaft auch als Stummfilme gesehen werden, musikalisch begleitet an der Kirchenorgel. Jeweils montags und dienstags lädt der Stummfilmpianist Stephan Graf von Bothmer in die Evangelische Zwölf-Apostel-Kirche nach Berlin-Schöneberg ein zum „Public Viewing ohne nervige Moderatoren, dafür mit dramatischer Live-Filmmusik“, wie von Bothmers Management ankündigte. Zu erleben sei eine Show, „die Sport, Musik und nervenzerrendes Drama gekonnt vereint“.

Während das Fußballspiel auf der großen Leinwand ohne Ton läuft, begleite Stephan von Bothmer die Bilder synchron an der Orgel. Er spiele keine Fan-Hymnen, sondern komponiere spontan die passende Filmmusik, steigere die Dramatik des Fußballspiels in bisher nicht gekannte Dimensionen und mache daraus ganz großes Kino: „Nie war ein Angriff aufregender, eine Chance hoffnungsvoller, ein Foul tragischer und ein Tor glücklicher als mit Bothmers Live-Filmmusik“, hieß es.

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Der Papst will die Einheit der Christen wachsen lassen

Der Papst will die Einheit der Christen wachsen lassen

22.06.2018News

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©epd-Bild/Albin Hillert

Gemeinsames Gebet: Papst Franziskus mit dem Generalsekretär des Weltkirchenrats, Olav Fykse Tveit (links), und der Vorsitzenden des ÖRK-Zentralausschusses, Agnes Abuom (rechts).

Genf (epd). Der Ehrengast des Tages machte klar, was ihm am Herzen liegt. Die „Einheit unter uns“ solle wachsen, unterstrich Papst Franziskus. Es war ein klares Bekenntnis des Oberhaupts der Katholiken zur Ökumene.

Der 81-Jährige war zur Feier des 70-jährigen Bestehen des Weltkirchenrates nach Genf gereist. „Ich wollte persönlich an den Feierlichkeiten dieses Jahrestages des Rates teilnehmen, auch um den Einsatz der katholischen Kirche für die ökumenische Sache zu bekräftigen“, betonte Franziskus am 21. Juni beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf.

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Sich neu erfinden

Herr Professor Dabrock, mit Big Data in Medizin und Pflege hat sich vor kurzem der Deutsche Ethikrat beschäftigt, dessen Vorsitzender Sie sind. Wie sehen Sie die Prozesse, die sich gerade im Gesundheits- und Sozialwesen entwickeln?

Peter Dabrock: Big Data ist ein Transformationsgeschehen, das uns nicht so zurücklässt, wie wir hinein­gegangen sind. Wenn man solche Prozesse gesamtgesellschaftlich und global betrachtet, muss man Chancen und Risiken, die in der Technologie schlummern, identifizieren. Da tun sich häufig Möglichkeiten auf, die wir vor zehn Jahren so noch gar nicht gesehen haben, etwa für eine sogenannte Präzisions- oder personalisierte Medizin. Angesichts der Überfülle an Daten stellt sich aber die Frage des Datenschutzes und vor allem der Datensouveränität: Wie kann der Patient der Herr seiner Daten bleiben und die Weitergabe beeinflussen? Wer wird Erstnutzer oder gar Eigentümer der Daten? Wird die Forschung ihre Ergebnisse als Open Data zur Verfügung stellen oder nicht? Und was wir beim Thema Big Data und Gesundheit sehen, ist paradigmatisch für viele andere Bereiche der Gesellschaft: Hier wächst zusammen, was bisher nicht zusammengehörte – und was unter bestimmten Bedingungen vielleicht auch nicht zusammengehören sollte. Denn jedes Datum erzeugt, wenn es mit anderen kombiniert werden kann, eine neue Relevanz.

Lilie: So, wie aus dem Manchester­kapitalismus die soziale Marktwirtschaft geworden ist, müssen wir bei Big Data lernen, diese Prozesse auch unter den Aspekten Teilhabegerechtigkeit, soziale Kontrolle, Demokratisierung und individuelle Freiheitsrechte zu gestalten. Es gibt ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung, es gibt aber auch ein Recht auf freie wissenschaftliche Forschung. Das darf nicht in Händen von fünf Internetkonzernen liegen.

Horneber: Wir müssen nicht nur das Recht auf Wissen, sondern auch auf Nichtwissen diskutieren. Da treten weitreichende Fragen auf. In der Pathologie ist heute schon Genomentschlüsselung aktuell. Wir wollen das zum Standard machen, um Krebs individualisierter behandeln zu können. Wenn wir Teile des Genoms kennen, kann man mit Wahrscheinlichkeiten bestimmte Dispositionen von Erkrankungen voraussagen – nicht nur für den Patienten, sondern die ganze Familie, die Geschwister, die Kinder, die Eltern. Und da stellt sich genau die Frage: Was sagen die Ärzte? Gehen sie nur gezielt auf die Fragestellungen ein, die es zu diagnostizieren gibt, oder sagen sie auch noch mehr?

Lilie: Ich lebe auf einmal mit völlig neuen Herausforderungen, wenn ich weiß, dass zum Beispiel mein Risiko einer koronaren Herzerkrankung bei 80 Prozent liegt oder es eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine neurologische Erkrankung gibt. Dieses Wissen ist jetzt Bestand meiner Biografie. Ich muss bewältigen, was vorher Zufälligkeit des Lebens war. Will man das wissen? Soll man das wissen müssen?

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Schülerdemo gegen das Bienensterben

Schülerdemo gegen das Bienensterben

21.06.2018News

100 Erst- bis Sechstklässler der Evangelischen Schule Friedrichshain haben gegen das Bienensterben protestiert

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©epd-Bild/Jürgen Blume

Die Schülergruppe schwärmte als Bienen verkleidet über den Pariser Platz, bis sie symbolisch mit „Glyphosat“ bespritzt wurden und daran „starben“.

Berlin (epd). Mit einer Performance vor dem Brandenburger Tor haben Berliner Schüler gegen das Bienensterben protestiert. Als Bienen verkleidet schwärmten etwa 100 Erst- bis Sechstklässler der Evangelischen Schule Friedrichshain über den Pariser Platz, bis sie symbolisch mit „Glyphosat“ bespritzt wurden und daran „starben“.

„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bienen klaut“, riefen die Schüler und appellierten an die Zuschauer, sich gegen den Einsatz von Pestiziden und Insektiziden in der industriellen Landwirtschaft starkzumachen. Mit dem Sterben der Bienen gerate das gesamte Ökosystem ins Wanken. 

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Papst in Genf: Lagerdenken in Ökumene überwinden

Papst in Genf: Lagerdenken in Ökumene überwinden

21.06.2018News

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©epd-Bild/Albin Hillert

Gemeinsames Gebet: Papst Franziskus mit dem Generalsekretär des Weltkirchenrats, Olav Fykse Tveit (links), und der Vorsitzenden des ÖRK-Zentralausschusses, Agnes Abuom (rechts).

Genf (epd). Papst Franziskus hat bei einem gemeinsamen Gebet mit Vertretern des Weltkirchenrats (ÖRK) in Genf zur Überwindung des Lagerdenkens in der Ökumene aufgerufen. „Es war mein Wunsch, als Pilger auf der Suche nach Einheit und Frieden hierherzukommen“, sagte er bei seinem Besuch anlässlich des 70-jährigen Bestehens des ökumenischen Dachverbands. Es ist der erste Besuch eines Papstes beim Weltkirchenrat seit mehr als drei Jahrzehnten.

Spaltungen unter den Christen führte das Kirchenoberhaupt auf „Eigeninteressen der Gemeinschaften“ zurück. Diese seien oftmals eng an ethnische Zugehörigkeiten und an Vorstellungen von konservativem oder fortschrittlichem Denken gebunden. Angesichts dieser Tendenzen ermahnte er die Christen in seiner Predigt dazu, „zum Herrn zu gehören, bevor man rechts oder links ist“. Auch Versuche des ökumenischen Dialogs seien in der Vergangenheit häufig an einer weltlichen Logik gescheitert, die die Interessen der eigenen Gemeinschaft vor den Gehorsam gegenüber den christlichen Geboten gestellt habe.

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Forscher untersuchen Gründe für Engagement für oder gegen Flüchtlinge

Forscher untersuchen Gründe für Engagement für oder gegen Flüchtlinge

21.06.2018News

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©epd-Bild/Angelika Osthues

Wilfried Teuteberg und Marlies Engbers helfen jungen Flüchtlingen bei den Hausaufgaben im Flüchtlingswohnheim Münster-Albachten. (Archivbild)

Osnabrück (epd). Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück wollen untersuchen, warum Menschen sich für oder gegen Flüchtlinge engagieren. Die Bereitschaft, sich freiwillig und unentgeltlich zu organisieren, habe ungeachtet von der jeweiligen Position seit dem starken Zuzug von Flüchtlingen 2015 deutlich zugenommen, teilte die Hochschule am 20. Juni mit. 

Auf der einen Seite engagierten sich Freiwillige für Flüchtlinge und pflegten eine ausgeprägte Willkommens- und Anerkennungskultur. Auf der anderen Seite formiere sich Widerstand, der öffentlich vor allem durch das Erstarken von Pegida und der AfD in Erscheinung trete.

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Reformationstag: Mit Bremer Votum neuer Feiertag für ganzen Norden

Reformationstag: Mit Bremer Votum neuer Feiertag für ganzen Norden

21.06.2018News

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©epd-Bild/Dieter Sell

Reformationsstein am am Radpilgerweg „Mönchsweg“, der auch nach Bremen führt.

Bremen (epd). Die Beschäftigten in allen Bundesländern des Nordens können sich schon in diesem Herbst über einen arbeitsfreien Tag am 31. Oktober freuen. Nach Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen hat am 20. Juni auch der Landtag in Bremen dem Reformationstag als neuem gesetzlichen Feiertag zugestimmt. Mit großer Mehrheit votierten die Abgeordneten in zweiter Lesung ohne Debatte für einen entsprechenden Antrag der oppositionellen CDU-Fraktion. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Reformationstag wie in ganz Ostdeutschland außer Berlin bereits seit der Wiedervereinigung ein gesetzlicher Feiertag.

Für die Abstimmung in der Bremischen Bürgerschaft wurde der Fraktionszwang aufgehoben. 54 Abgeordnete stimmten mit Ja, 16 mit Nein. Wie auch im Umland gibt es damit nun auch in der Hansestadt zehn staatlich anerkannte Feiertage. Grundlage für die Entscheidungen der Parlamente war die Vereinbarung der vier norddeutschen Länderchefs, nach der es einen gemeinsamen neuen Feiertag geben sollte. „Insellösungen“ für unterschiedliche Tage sollten vermieden werden.

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