Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Jenseits von „So ist das halt“

Jenseits von „So ist das halt“

09.08.2018News

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©EKD

Die Regisseurin und Theaterpädagogin Uta Plate arbeitet in Theaterworkshops zum Thema Menschenrechte.

Frau Plate, Sie machen Theater um die Menschenrechte – warum?

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Bedford-Strohm würdigt früheren Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Zollitsch

Bedford-Strohm würdigt früheren Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Zollitsch

08.08.2018News

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©epd-Bild/Friedrich Stark

Der frühere Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, wird am 9. August 80 Jahre alt.

Freiburg/Berlin (epd). Der frühere Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, wird am 9. August 80 Jahre alt. Der im heutigen Serbien geborene Donauschwabe erklomm erst spät Spitzenämter in der katholischen Kirche: 2003 wurde er Erzbischof von Freiburg, 2008 wählten ihn die katholischen deutschen Bischöfe zu ihrem Vorsitzenden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Spitzenvertreter der beiden großen Kirchen würdigten seinen Einsatz für die Ökumene sowie für den Zusammenhalt der Gesellschaft. In Zollitschs Amtszeit fielen der Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. und die Missbrauchsskandale.

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Früherer Diakonie-Präsident Neukamm gestorben

08.08.2018News

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Berlin (epd). Der frühere Präsident des Diakonischen Werkes, Karl Heinz Neukamm, ist tot. Neukamm sei in der Nacht zum 8. August im Alter von 89 Jahren gestorben, teilte die Diakonie Deutschland in Berlin mit. Er hatte den zweitgrößten deutschen Wohlfahrtsverband von 1984 bis 1994 geleitet. In seine Amtszeit fiel die Wiedervereinigung der Diakonischen Werke der Bundesrepublik und der DDR.

Enge Kontakte zwischen West und Ost

Schon vor dem Mauerfall hatte sich Neukamm als Beauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für kirchliche Hilfsmaßnahmen in der DDR und enge Kontakte zwischen West und Ost eingesetzt. Diakoniepräsident Ulrich Lilie würdigte Neukamm als einen der bekanntesten evangelischen Sozialpolitiker der Gegenwart. Der Verstorbene habe sich besonders für die Einführung der Pflegeversicherung eingesetzt.

Neukamm wurde 1929 im oberfränkischen Pegnitz geboren. Nach dem Theologiestudium in Erlangen und Göttingen war er Gemeindepfarrer im mittelfränkischen Beerbach. Von 1967 bis 1984 leitete er eine der größten diakonischen Einrichtungen, die Rummelsberger Anstalten bei Nürnberg. Von dort aus wechselte er ins Präsidentenamt des Diakonischen Werkes. Im Ruhestand war Neukamm bis 2000 Beauftragter des Rates der EKD für die Belange von Spätaussiedlern und Heimatvertriebenen.

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Erst retten, dann fragen

Erst retten, dann fragen

08.08.2018News

Jonas Buja hat auf dem Rettungsschiff „Iuventa“ Flüchtlingen im Mittelmeer geholfen – Dokumentarfilm „Iuventa“ im Kino

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©Michael Miklas

Jonas Buja war zwischen 2016 und Mitte 2017 fünfmal als Freiwilliger auf der „Iuventa“ im Mittelmeer im Einsatz – dreimal als Erster Offizier, zweimal als Kapitän.

Leer (epd). Das Bild der beiden toten jungen Frauen geht Jonas Buja nicht aus dem Sinn. Gleich am zweiten Tag seiner ersten Rettungsmission an Bord der „Iuventa“ vor der libyschen Küste konnte die Crew die beiden Flüchtlinge nur noch tot aus einem völlig überladenen Schlauchboot bergen. „Da habe ich gedacht, was machst du hier eigentlich? Das ist doch alles Sch...“, sagt der 26-Jährige. Doch dann habe er sich umgedreht und in das Gesicht eines jungen Mannes geblickt, der noch vor wenigen Minuten in dem selben Schlauchboot um sein Leben bangte und ihn nun freudig anstrahlte. „Da war mit klar, ich tue das Richtige, ich rette hier Menschen vor dem sicheren Ertrinken.“

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Mit Gottvertrauen im RB-Stadion

Mit Gottvertrauen im RB-Stadion

07.08.2018News

Der christliche Fanclub von RB Leipzig, die „Holy Bulls“, haben einen Raum am Stadion zur Kapelle umfunktioniert

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©epd-Bild/Jens Schulze

 Die Kapelle ist traditionell vor jedem Heimspiel Treffpunkt des Fanclubs „Holy Bulls“. 

Sie haben es selbst in die Hand genommen: einen neuen Fußbodenbelag verlegt, die Wände gestrichen, die Fenster mit kirchlichen Motiven geschmückt und ein großes Holzkreuz angebracht. Am 10. August wollen die Holy Bulls, der christliche Fanclub des Bundesligisten Rasenballsport Leipzig, nun die Stadion-Kapelle „Gloria“ an der Red Bull Arena offiziell einsegnen lassen. 

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Wenn der Käfer aus dem Holzloch guckt

Wenn der Käfer aus dem Holzloch guckt

07.08.2018News

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©epd-Bild/Harald Koch

Die Restauratorin Kirsten Schröder untersucht in der Restaurierungswerkstatt der Klosterkammer Hannover eine rund 500 Jahre alte Jesus-Figur aus dem Kloster Lüne in Lüneburg.

Jesus hat mächtig gelitten, der ganze Körper ist mit Löchern übersät. Denn „Anobium punctatum“ war sehr fleißig: Die Larven des „Gemeinen Nagekäfers“ haben sich tief ins weiche Lindenholz der Jesusfigur gefressen. Über Jahrhunderte hing die Figur des Gekreuzigten hoch oben am Hauptaltar des Klosters Lüne in Lüneburg. Jetzt liegt sie mit einem weißen Stützkissen unter den Schultern auf einem Tisch in der Restaurierungswerkstatt der Klosterkammer Hannover. Restauratorin Kirsten Schröder betrachtet die Oberfläche des Kunstwerks durch ein riesiges weißes Operationsmikroskop in bis zu 40-facher Vergrößerung: „Manchmal guckt noch ein Käfer aus einem Ausflugloch, der es nicht mehr rechtzeitig heraus geschafft hat.“

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EKD-Friedensbeauftragter: Deutschland soll Atomwaffenverbot beitreten

EKD-Friedensbeauftragter: Deutschland soll Atomwaffenverbot beitreten

06.08.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Aus christlicher Sicht gebe es keine friedensethische Legitimation für Atomwaffen, betonte der leitende Bremer Theologe.

Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bundesregierung aufgefordert, der 2017 geschlossenen UN-Vereinbarung über ein Atomwaffenverbot beizutreten. Noch immer setze die deutsche Regierung auf den Atomwaffensperrvertrag und die damit verbundene Verpflichtung zur atomaren Abrüstung, kritisierte Brahms bei einer Mahnwache zu den Jahrestagen der Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki auf dem Bremer Marktplatz. Doch dieser Prozess sei nach Ende des Kalten Krieges zum Erliegen gekommen.

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Die EKD begrüßt die Entscheidung der katholischen Kirche

Die EKD begrüßt die Entscheidung der katholischen Kirche

03.08.2018News

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Der Vatikan hat die Ablehnung der Todesstrafe in den Katechismus der katholischen Kirche aufgenommen. „Heute gibt es ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass die Würde der Person auch dann nicht verloren geht, wenn jemand schwerste Verbrechen begangen hat“, heißt es Vatikanangaben vom 2. August zufolge in der neuen Fassung des entsprechenden Katechismus-Abschnitts. Es gebe wirksamere Sanktionen, „welche die pflichtgemäße Verteidigung der Bürger garantieren, zugleich aber dem Täter nicht endgültig die Möglichkeit der Besserung nehmen“. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) begrüßte die Änderung.

Der Vatikan teilte weiter mit, die katholische Kirche lehre, dass „die Todesstrafe unzulässig ist, weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt“. Gleichzeitig setze sie sich entschieden für deren Abschaffung weltweit ein. Der Katechismus enthält die wichtigsten Glaubenslehren der katholischen Kirche.

„Jeder Mensch soll die Chance haben, eine Wende zum Besseren zu vollziehen. Das nimmt man ihm mit der Todesstrafe.“

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Ruhr-Universität Bochum gründet erstes Institut für kirchliches Arbeitsrecht

Ruhr-Universität Bochum gründet erstes Institut für kirchliches Arbeitsrecht

03.08.2018News

Direktor der neuen Einrichtung ist Juraprofessor Jacob Joussen, der auch Mitglied im Rat der EKD ist

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©Ruhr-Universität Bochum

Das erste Thema, mit dem sich das neue Institut befassen will, ist den Angaben zufolge das kirchliche Arbeitsrecht im europäischen Kontext. ​(Foto: Ruhr-Universität Bochum)

Bochum (epd). Die Ruhr-Universität Bochum hat ein Institut für Kirchliches Arbeitsrecht gegründet. Ein solches wissenschaftlich-universitäres Institut gebe es bislang in Deutschland nicht, lediglich eine Forschungsstelle an der Universität Tübingen, erklärte der Direktor der neuen Einrichtung, der Juraprofessor Jacob Joussen. „Das ist überraschend, da sich in der Praxis die Anfragen häufen.“

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EKD begrüßt Entscheidung der katholischen Kirche

EKD begrüßt Entscheidung der katholischen Kirche

03.08.2018News

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Der Vatikan hat die Ablehnung der Todesstrafe in den Katechismus der katholischen Kirche aufgenommen. „Heute gibt es ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass die Würde der Person auch dann nicht verloren geht, wenn jemand schwerste Verbrechen begangen hat“, heißt es Vatikanangaben vom 2. August zufolge in der neuen Fassung des entsprechenden Katechismus-Abschnitts. Es gebe wirksamere Sanktionen, „welche die pflichtgemäße Verteidigung der Bürger garantieren, zugleich aber dem Täter nicht endgültig die Möglichkeit der Besserung nehmen“. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) begrüßte die Änderung.

Der Vatikan teilte weiter mit, die katholische Kirche lehre, dass „die Todesstrafe unzulässig ist, weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt“. Gleichzeitig setze sie sich entschieden für deren Abschaffung weltweit ein. Der Katechismus enthält die wichtigsten Glaubenslehren der katholischen Kirche.

„Jeder Mensch soll die Chance haben, eine Wende zum Besseren zu vollziehen. Das nimmt man ihm mit der Todesstrafe.“

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„Das Treffen wird uns inspirieren!“

„Das Treffen wird uns inspirieren!“

03.08.2018News

Die Präses der Synode der EKD, Irmgard Schwaetzer, über die Vollversammlung des Weltkirchenrates in Karlsruhe

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In der Kirche beschäftigen uns oft nur die eigenen Sorgen. Gut, dass bald Christen aus aller Welt nach Karlsruhe kommen, sagt Irmgard Schwaetzer.

©epd-Bild/Steffen Schellhorn

Irmgard Schwaetzer ist seit November 2013 Präses der Synode der EKD.

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Reisen in der Bibel

Reisen in der Bibel

04.08.2018News

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Reisen zu biblischen Zeiten war beschwerlich: Esel, Maultier oder Kamel trugen das Gepäck, die primitiven Wege führten durch Gebirge oder Wüsten. Nur Wohlhabende konnten sich einen Wagen leisten. Gründe für Reisen gab es genug: Handel, Wallfahrten, religiöse Missionen oder private Besuche. Unterwegs lauerten Gefahren – Räuber, wilde Tiere, Unwetter... 

©epd-Bild/akg-images

Die Buchmalerei aus einem Stundenbuch von Flandern zeigt das Volk Israel, das durch die Wüste aus Ägypten über die Halbinsel Sinai bis ins „gelobte Land“ Kanaan zieht.

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Petition für Seenotrettung hat bereits 100.000 Unterstützer

Petition für Seenotrettung hat bereits 100.000 Unterstützer

02.08.2018News

Mitglieder des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentags fordern eine humane Asylpolitik und Unterstützung für die Seenotrettung

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©epd-Bild/Christian Ditsch

„Offenbar haben wir ein Thema getroffen, das nicht nur uns, sondern sehr, sehr vielen auf der Seele liegt“, sagte Mitinitiatorin Beatrice von Weizsäcker dem Evangelischen Pressedienst. (Foto: Symbolbild)

Berlin (epd). Eine Petition aus dem Kreis des evangelischen Kirchentags zur Unterstützung der Seenotrettung im Mittelmeer hat inzwischen mehr als 100.000 Unterstützer. Am 2. August hatte der Appell auf der Internetplattform change.org die Marke einer sechsstelligen Zahl von Unterschriften überschritten. „Offenbar haben wir ein Thema getroffen, das nicht nur uns, sondern sehr, sehr vielen auf der Seele liegt“, sagte Mitinitiatorin Beatrice von Weizsäcker dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dies sei eine Ermutigung. „Und ein grandioses Zeichen für den Zustand der Gesellschaft, wie sie eben auch ist: nicht fremdenfeindlich, sondern hilfsbereit“, sagte von Weizsäcker.

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Evangelische Kirche veröffentlicht „Flugschrift“ zum Reformationstag 2018

Evangelische Kirche veröffentlicht „Flugschrift“ zum Reformationstag 2018

02.08.2018News

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Seit dem Reformationsjubiläum 2017 ist der Reformationstag wieder verstärkt im Blick der Gesellschaft. Jüngster Ausdruck ist die Einführung eines jährlichen gesetzlichen Feiertages am 31. Oktober in vier norddeutschen Bundesländern.

Mit der Herausgabe einer „Flugschrift zum Reformationstag 2018“ möchte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) diesen Aufwind für den Reformationstag weiter befördern und Partner in Politik, Zivilgesellschaft und Kultur zur gemeinsamen Gestaltung des Feiertags einladen.

Der Feiertag trage den Geist der Reformation in moderner Weise weiter, so der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in seinem Vorwort zu dem 50seitigen Magazin. „Dringender denn je braucht unser Land vor Ort gesellschaftliche Begegnungsräume, in denen Traditionen für die Fragen der Gegenwart im friedlichen Miteinander neu erschlossen werden“, so Bedford-Strohm. „Reformationstage, die nicht in konfessioneller Abgrenzung und Engführung, sondern in ökumenischer Geschwisterlichkeit und interreligiöser Weite sowie in Partnerschaft mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft begangen werden, tragen den Geist eines ‚Tages der Reformation‘ weit über den Kirchenraum hinaus.“

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Israelsonntag 2018

Israelsonntag 2018

02.08.2018News

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©epd-Bild/Rainer Cordes

Eines der Fenster mit Davidstern in der neuen Synagoge in Schwerin.

©

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Glück vom Kiosk

Glück vom Kiosk

02.08.2018News

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©Magdalena Dräger

Jens Domes, Hanna Domes, Luisa Walther und Joy Lohmann (von links) auf Glücksmission: Mit dem Glücks-Kiosk wollen sie die Menschen in Kassel glücklich machen.

„Ist das Kunst?“, fragt ein älterer Mann, der sich vor der Markthalle in Kassel gerade eine Zigarette anzündet. Jedes Wochenende ist er da, aber einen Glückskiosk hat er noch nicht gesehen. Und damit ist er an diesem Samstag nicht alleine.

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Seemannsmission baut Notfall-Seelsorge auf

Seemannsmission baut Notfall-Seelsorge auf

01.08.2018News

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©epd-Bild/Markus Schildhauer

Das Leben an Bord von Containerschiffen ist von harter Arbeit, Einsamkeit und Gefahren geprägt.

Hamburg (epd). Die Seemannsmissionen in Norddeutschland bauen ein Netzwerk auf, um Seeleuten in seelischen Notsituationen beizustehen. Vorbild sei die Notfall-Seelsorge von Polizei und Feuerwehr, sagte Fiete Sturm, Leiter der Seemannsmission Hamburg-Altona, dem Evangelischen Pressedienst. Eine erste Gruppe mit 15 überwiegend hauptamtlichen Seemannsdiakonen hat ihre Ausbildung bereits abgeschlossen. Eine zweite Gruppe startet im Spätsommer. Ein spezielles Thema der Ausbildung ist die Konfrontation der Seeleute mit den Flüchtlingen auf dem Mittelmeer.

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Journalistin Bettina Rühl erhält Geisendörfer-Sonderpreis

Journalistin Bettina Rühl erhält Geisendörfer-Sonderpreis

01.08.2018News

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©epd-Bild/Andrea Vollmer

Frankfurt a.M. (epd). Die Hörfunkjournalistin Bettina Rühl erhält den Sonderpreis der Jury des Robert Geisendörfer Preises 2018. Die Jury unter dem Vorsitz des hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Volker Jung würdige mit diesem Preis Bettina Rühls herausragende, unermüdliche und jahrelange Berichterstattung aus und über Afrika, teilte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit. Rühl arbeitet seit 1988 als freie Korrespondentin schwerpunktmäßig zu Afrika für verschiedene Hörfunksender, überregionale Zeitungen und den Evangelischen Pressedienst (epd). Die Verleihung des Medienpreises findet am 16. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk in München statt.

Frei von Pathos und Klischee

„Bettina Rühl sucht in ihren Hörfunkfeatures mit Empathie die Nähe zu den Menschen“, heißt es in der Begründung der Jury. „Sie geht mit ihnen durch ihre abgebrannten Dörfer im Kongo, macht Stimmen hörbar von Müttern, einfachen Soldaten, ehemaligen Rebellen und Kindern, die sonst kaum wahrgenommen werden.“ In ihren Berichten und Hintergrundsendungen schildere Rühl, was die großen politischen Prozesse und Umbrüche in Afrika für den Alltag der Menschen bedeuten. „Sie analysiert scharf und zeichnet differenzierte Bilder, die frei von Pathos und Klischees das Leben in Afrika erfahrbar machen.“ Sie erinnere im Radio unermüdlich an den „vergessenen Kontinent“ und helfe, das meist ziemlich vage Bild von Afrika zu konturieren und zu korrigieren, begründet die Jury ihre Entscheidung.

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Anmelderekord beim Gospelkirchentag

Anmelderekord beim Gospelkirchentag

31.07.2018News

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©epd-Bild/Jörg Scheibe

Der letzte Gospelkirchentag ging 2016 in Braunschweig über die Bühne.

Witten (epd). Die Veranstalter des Internationalen Gospelkirchentags freuen sich über einen Teilnehmerrekord. Acht Wochen vor dem dreitägigen Festival hätten sich mehr als 4.500 Sänger und damit so viele Dauerteilnehmer wie nie zuvor angemeldet, teilte die Stiftung Creative Kirche in Witten mit. Das nach eigenen Angaben größte Gospelfestival Europas findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. September in Karlsruhe statt.

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„Da musste einfach was Neues kommen“

„Da musste einfach was Neues kommen“

01.08.2018News

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©epd/Nikolaus Schneider

Der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, mit seiner Frau Anne im Jahr 1971 oder 1972.

Für Nikolaus Schneider war die 68er-Zeit ein großes politisches Erwachen. „Überall hat die Politik Einzug gehalten, wir wollten die Dimension der sozialen Gerechtigkeit stärker einbringen", erinnert sich der frühere rheinische Präses und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). „In meinen Kreisen verstanden wir uns als Linksprotestanten, links von der Mitte, das war Mainstream.“

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