Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

„Wir können Jesus nicht weichspülen“

„Wir können Jesus nicht weichspülen“

04.06.2018News

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©Michael Hudler

Artikel Interview

Keine Termine mehr, und das Handy bleibt auch mal aus. ­Margot Käßmann geht in den Ruhestand, am 3. Juni feiert sie ihren 60. Geburtstag. Mit ihrer Tochter Sarah Rahe spricht sie über Kinder und Karriere und Anrufe morgens um sechs.

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Arbeit 4.0?!

Arbeit 4.0?!

04.06.2018News

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©Pixabay/Skitterphoto

Die Teilnehmenden der Fachtagung bekommen Impulse und diskutieren in Workshops über die Veränderungen in der Arbeitswelt. (Foto: Symbolbild)

Die Führungsakademie für Kirche und Diakonie veranstaltet am 4. Juni eine Fachtagung zu den aktuellen Herausforderungen in der Arbeitswelt für kirchliche und diakonische Einrichtungen, zu der sich über 70 Teilnehmende angemeldet haben.

Der Arbeitsmarkt verändert sich und auch kirchliche und diakonische Einrichtungen sind betroffen – vom demografischen Wandel, individuellen Lebensentwürfen und einer neuen Kultur des Arbeitens. Immer mehr Menschen wünschen sich Teilzeitangebote und flexible Arbeitszeiten, um zum Beispiel Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. 

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Den Talar ablegen

Den Talar ablegen

03.06.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Offiziell wird Margot Käßmann am 30. Juni mit einem Gottesdienst in Hannover in den Ruhestand verabschiedet.

Die Kameras laufen noch, als Margot Käßmann sich des Talars entledigt. In der Liveübertragung des Festgottesdienstes zum 500. Reformationsjubiläum in Wittenberg sieht das Fernsehpublikum die im Aufbruch befindliche Festgemeinde, hört das Orgelnachspiel. Die Liturgen und Prediger, darunter Käßmann, sind bereits aus der Kirche ausgezogen. Kaum hinter den großen Kameras angekommen, wechselt die zierliche Frau in den roten Wintermantel. Es ist kühl an diesem 31. Oktober 2017. Käßmann schlingt den Mantel eng um sich, wie man es tut, wenn man fröstelt. Das schnelle Ablegen des Talars wirkt dennoch wie ein vorweggenommener Abschied Käßmanns von ihrer Kirche, der spätestens heute greifbar wird.

Als Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017 war Käßmann zuletzt im Einsatz. Offiziell wird sie am 30. Juni mit einem Gottesdienst in Hannover in den Ruhestand verabschiedet. Am 3. Juni wird die Theologin, die zu den prominentesten, beliebtesten und zugleich polarisierensten Personen der evangelischen Kirche gehört, 60 Jahre alt.

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„Jede Frau soll so leben, wie sie es will“

Rahe: Ja. Aber selbst wenn meine Schwester – ohne böse Absicht – sagt, es tue ihrem Kind gut, dass es zwei Jahre die Mama hat, denke ich, oh, ich habe etwas falsch gemacht.

Käßmann: Und deine Schwester denkt, sie fördert ihr Kind nicht so wie du, weil deines schon mit eins in der Krippe war. Am Ende kannst du nur sagen: Ich habe es so gemacht, wie es mir zu der Zeit gut schien und möglich war. Bestimmt hätte ich auch einiges anders machen können.

Was zum Beispiel?

Käßmann: Für meine Tochter Hanna war es schwer, dass ich als junge Bischöfin wenig Zeit hatte. Alles prasselte auf mich ein, ich konnte wenig präsent sein. Sie sagte später: Du hättest uns mehr Grenzen setzen müssen.

Rahe: Aber ich scheitere heute ja auch in der Erziehung meiner Kinder. Ich brülle manchmal, obwohl ich das nicht will – etwa wenn wir morgens los müssen, und die Große zieht einfach ihre Schuhe nicht an und trödelt.

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Die Diakonie ist für einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung

Die Diakonie ist für einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung

01.06.2018News

Die „Aktionswoche Schuldnerberatung“ geht vom 4. bis zum 8. Juni und steht unter dem Motto „Weg mit den Schulden!“

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©epd-Bild/Guido Schiefer

Claudia Lautner von der Schuldnerberatung der Diakonie Köln in einem Beratungsgespräch mit einem Betroffenen.

Berlin (epd). Die Diakonie fordert einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung. „Mehr als 6,9 Millionen Menschen in Deutschland haben nachhaltige Zahlungsprobleme“, sagte Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie, in Berlin aus Anlass der „Aktionswoche Schuldnerberatung“ ab dem 4. Juni. „Menschen, die in finanzielle Not geraten sind, brauchen intensive Unterstützung, um wieder sorgenfrei in die Zukunft blicken zu können.“ Dazu müssten die Hilfsangebote ausgebaut werden, sagte Loheide.

Die Überschuldung von Privatpersonen sei bundesweit zum vierten Mal in Folge gestiegen. Ziel der Schuldnerberatung sei es, ver- und überschuldete Menschen dabei zu unterstützen, ihre sozialen und finanziellen Probleme zu bewältigen. Die Aktionswoche geht bis zum 8. Juni und steht unter dem Motto „Weg mit den Schulden!“.

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Stadionpastor fordert mehr Präsenz der Kirche auf Fußballplätzen

Stadionpastor fordert mehr Präsenz der Kirche auf Fußballplätzen

01.06.2018News

Die Kirche sollte sich außerdem einmischen in Diskussionen etwa über Fair Play oder Ablösesummen für Spieler, sagt Eugen Eckert

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Fußball und Religion haben nach Ansicht des Frankfurter Stadionpastors Eugen Eckert eine Menge Gemeinsamkeiten. Auch deshalb sollte die Kirche sich viel mehr auf Fußballplätzen präsentieren. Sie sollte sich einmischen in Diskussionen etwa über Fair Play oder Ablösesummen für Spieler, sagte Eckert dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Rande des Sommerempfangs der evangelischen Kirchen und der Diakonie in Osnabrück. Der evangelische Theologe ist einer von zwei hauptamtlichen Stadionpastoren in Deutschland. 

©Pixabay/karosieben

Fußball und Religion haben nach Ansicht des Frankfurter Stadionpastors Eugen Eckert eine Menge Gemeinsamkeiten. (Foto: Archivbild)

Herr Eckert, warum braucht es Pfarrer in einem Bundesliga-Stadion?

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Bedford-Strohm würdigt Käßmann zum 60. Geburtstag

Bedford-Strohm würdigt Käßmann zum 60. Geburtstag

01.06.2018News

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©epd-Bild/Jens Schlueter

EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm und die Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann, auf der Pressekonferenz zur Weltausstellung Reformation.

Berlin (epd). Die frühere Bischöfin Margot Käßmann wird am 3. Juni 60 Jahre alt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, würdigte die Jubilarin für ihr Wirken. Der Geburtstag Käßmanns sei für ihn „vor allem ein Tag großer Dankbarkeit“, erklärte der bayerische Landesbischof. „Aus ihrem Wirken in den verschiedenen Ämtern ist viel Segen erwachsen“, sagte er und ergänzte: „Segen für viele einzelne Menschen, Segen für unsere Kirche, aber auch Segen für unser Land.“ Man werde „sicher auch in Zukunft ihre Stimme hören“.

Käßmann, die als erste Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stand, beendet Ende Juni ihren Dienst und verabschiedet sich in den Ruhestand. Für den 30. Juni ist ein Abschiedsgottesdienst in Hannover geplant. Zuletzt war die prominente Theologin als Botschafterin für das 500. Reformationsjubiläum im Einsatz. Käßmann hat angekündigt, sich im Ruhestand mindestens für einige Zeit ins Privatleben zurückzuziehen.

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Kirche verteidigt Vorstoß für Feiertag am Reformationstag

Kirche verteidigt Vorstoß für Feiertag am Reformationstag

01.06.2018News

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©epd-Bild/Thomas Lohnes

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich dafür starkgemacht, den Reformationstag zum arbeitsfreien Feiertag zu erklären. (Bild: Luther-Denkmal in Worms)

Hannover (epd). Bei der Verbandsanhörung zum geplanten neuen Feiertag in Niedersachsen haben Vertreter der evangelischen Kirche den vorgeschlagenen Reformationstag (31. Oktober) gegen die zum Teil scharfe Kritik von Verbänden und Religionsvertretern verteidigt. Rund 2.050 Kirchengemeinden stellten sicher, dass dieser Tag bis in den letzten Winkel des Landes mit Inhalt gefüllt werde, sagte der hannoversche Landesbischof Ralf Meister am 31. Mai in Hannover. „So kann er ein Tag werden, an dem wir weltoffen, interreligiös und ökumenisch über die Zukunft unserer Gesellschaft nachdenken.“

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich dafür starkgemacht, den Reformationstag zum arbeitsfreien Feiertag zu erklären. Der Landtag wird voraussichtlich im Juni über den neuen Feiertag abstimmen.

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Konferenz Europäischer Kirchen startet ihre Vollversammlung in Serbien

Konferenz Europäischer Kirchen startet ihre Vollversammlung in Serbien

01.06.2018News

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©Pixabay/danilography

Ein Wahrzeichen von Novi Sad: Die Festung Petrovaradin.

Novi Sad (epd). Zur Eröffnung der Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) in Novi Sad ist am 31. Mai ein Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert worden. Im Zentrum der serbischen Stadt versammelten sich mehrere Hundert Teilnehmer der Mitgliedskirchen aus ganz Europa sowie Passanten vor einer Kirche.

Jugendliche und junge Erwachsene setzten aus Holz eine Brücke zusammen, das Symbol für die Vollversammlung, die eines der größten ökumenischen Treffen auf dem Kontinent ist. In verschiedenen Sprachen, darunter Serbisch, Englisch und Deutsch, wurden Lieder gesungen, gebetet und Ansprachen gehalten. Die Redner gingen zum Beispiel auf die Themen Migration und Solidarität oder Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung ein.

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Bewegte und bewegende Jahre

Bewegte und bewegende Jahre

01.06.2018News

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©Archiv Margot Käßmann

©Archiv Margot Käßmann

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ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag aus Moskau

ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag aus Moskau

01.06.2018News

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©Pixabay/LENA15

Blick auf das Zentrum Moskaus.

Mainz (epd). Das Zweite Deutsche Fernsehen überträgt am 3. Juni rund anderthalb Wochen vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft einen Gottesdienst live aus Moskau. Der Gottesdienst der evangelischen Emmausgemeinde in Moskau ist am 3. Juni ab 9.30 Uhr zu sehen, wie der Sender am 29. Mai in Mainz mitteilte. Das Motto soll lauten: „Wir haben hier keine bleibende Stadt“.

Aljona Hofmann, Pfarrerin der deutschsprachigen Gemeinde in Moskau, will im Gottesdienst darüber sprechen, was in Zeiten des Wandels Halt gibt. Für die Musik sorgen Musiker der Gemeinde und ein deutsch-russischer Chor des Goethe-Instituts Moskau. Die sonntäglichen Fernsehgottesdienste des ZDF werden von durchschnittlich 700.000 Zuschauern verfolgt.

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Kommt, denn es ist alles bereit ...

Kommt, denn es ist alles bereit ...

31.05.2018News

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Jesus selbst soll das Abendmahl begründet haben, als er am Abend vor seiner Hinrichtung ein letztes Mahl mit seinen Jüngern feierte. In Erinnerung daran kommen seither Christen zusammen zu Brot und Wein. In der evangelischen Kirche ist das Abendmahl eines der beiden Sakramente. Die Bildergalerie zeigt unterschiedliche Ansichten des Abendmahls in Kunstwerken durch die Jahrhunderte und in Gottesdiensten – immer erkennbar als die Gemeinschaft, zu der Jesus Christus gerufen hat.

©epd-Bild/akg-images

©epd-Bild/Jens Schlueter

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Vollversammlung europäischer Kirchen beginnt

Vollversammlung europäischer Kirchen beginnt

31.05.2018News

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Brüssel (epd). Delegierte von rund 85 Kirchen aus ganz Europa kommen ab dem 31. Mai zur Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) im serbischen Novi Sad zusammen. Die KEK vereint mit Ausnahme der römisch-katholischen Kirche alle großen christlichen Gemeinschaften in Europa: Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe und Altkatholiken. Ihre Mitgliedskirchen treffen sich alle fünf Jahre, um die Ökumene voranzubringen und gesellschaftliche und politische Fragen zu diskutieren. 

Das einwöchige Treffen, zu dem insgesamt 500 Teilnehmer und Gäste erwartet werden, steht unter dem biblischen Motto „Ihr werdet meine Zeugen sein“. Auf dem Programm stehen unter anderem Gottesdienste und Gebete, eine Rede des syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Aphrem II. sowie eine Diskussion zur Zukunft Europas, an der der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, sowie die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, teilnehmen.

Die vorige Vollversammlung 2013 in Budapest hatte eine neue Verfassung sowie den Umzug der KEK-Zentrale von Genf nach Brüssel beschlossen. In Novi Sad stehen auch weitere Anpassungen der Verfassung an belgisches Recht auf dem Programm. Außerdem wird der bis zu 20 Personen starke Vorstand einschließlich des dreiköpfigen Präsidiums neu gewählt. Gemäß dem Rotationsprinzip soll ein Protestant an die Stelle des aktuellen Präsidenten, des anglikanischen Bischof Christopher Hill, treten. Die Vollversammlung dauert bis zum 6. Juni.

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Kommt, denn es ist alles bereit ...

Kommt, denn es ist alles bereit ...

31.05.2018News

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Jesus selbst soll das Abendmahl begründet haben, als er am Abend vor seiner Hinrichtung ein letztes Mahl mit seinen Jüngern feierte. In Erinnerung daran kommen seither Christen zusammen zu Brot und Wein. In der evangelischen Kirche ist das Abendmahl eines der beiden Sakramente. Die Bildergalerie zeigt unterschiedliche Ansichten des Abendmahls in Kunstwerken durch die Jahrhunderte und in Gottesdiensten – immer erkennbar als die Gemeinschaft, zu der Jesus Christus gerufen hat.

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Deutsche Kirchenmeisterschaften gehen in Bayern an den Start

Deutsche Kirchenmeisterschaften gehen in Bayern an den Start

30.05.2018News

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Fürth (epd). Die Laufwettbewerbe der Deutschen Kirchenmeisterschaften finden in diesem Jahr in Bayern statt. Bislang hätten sich 220 Sportler angemeldet, die am 17. Juni im Rahmen des Metropolmarathons in Fürth mit 6.000 anderen Teilnehmern auf die Strecke gehen, wie der Organisator des Metropolmarathons Bernd van Trill am sagte. 77 von ihnen wollen den Halbmarathon laufen. In den vergangenen Jahren kämpften in Kassel oder Hannover immer etwa 350 Sportler um die kirchlichen Titel im Marathon, Halbmarathon, Staffelmarathon und Zehn-Kilometer-Lauf.

Die Deutsche Kirchenmeisterschaft ist eine Veranstaltung des Arbeitskreises Kirche und Sport der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Schirmherrschaft hat die Nürnberger Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern übernommen, die am Zehn-Kilometer Nordic-Walking-Wettbewerb teilnehmen will. Am Vorabend des Rennens findet ein „Läufergottesdienst“ statt.

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„Wir werden als Bereicherung gesehen“

„Wir werden als Bereicherung gesehen“

30.05.2018News

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Höxter (epd). Das vor 25 Jahren im nordrhein-westfälischen Höxter-Brenkhausen eröffnete Kloster hat nach Worten von Bischof Anba Damian wesentlich zur Akzeptanz der koptisch-orthodoxen Kirche in der Region beigetragen. „Wir werden als kulturelle und spirituelle Bereicherung angesehen“, sagte der koptisch-orthodoxe Bischof dem Evangelischen Pressedienst. Das Kloster habe eine enorme Auswirkung auf den Bekanntheitsgrad der koptischen Kirche gehabt. Zudem würden viele Menschen in Deutschland die schwierige Situation der christlichen Minderheit in Ägypten wahrnehmen.

Das koptisch-orthodoxe Kloster in Höxter-Brenkhausen feiert von 1. bis 3. Juni das 25-jährige Bestehen mit Festveranstaltungen, Gottesdiensten und einem Symposium. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das aus dem 13. Jahrhundert stammende ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster 1993 zum symbolischen Preis von einer D-Mark an die koptische Kirche verkauft. Es ist nach dem Kloster im hessischen Kröffelbach das zweite der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland.

Gute Beziehungen zu anderen Konfessionen

Damian unterstrich die ökumenische Ausrichtung des Klosters. Mit der katholischen Gemeinde, die einen Teil der Klosteranlage besitzt, gebe es eine intensive Zusammenarbeit, sagte Damian weiter. Auch zu den evangelischen Landeskirchen in Westfalen und Lippe bestünden gute Beziehungen. „Über das Kloster haben wir viele Kontakte“, sagte der Bischof weiter. In seinem 25-jährigen Dienst seien Samenkörner der Liebe gesät worden. „Heute ernten wir die Früchte. Und diese Früchte sind sehr ertragreich.“

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„Tschernobyl-Kinder sind bleibende Botschafter"

„Tschernobyl-Kinder sind bleibende Botschafter"

30.05.2018News

Koordinator Lars-Torsten Nolte spricht über die Ferienaktion der Landeskirche Hannovers für weißrussische Kinder

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©epd-Bild/Stefan Heinze

Kinder aus der Region Gomel landen auf dem Flughafen in Hannover-Langenhagen (Archivbild).

 Zum 28. Mal startet die hannoversche Landeskirche ihre Ferienaktion, bei der sich die Kinder von den bis heute anhaltenden Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl erholen sollen. Bis Ende Juli werden rund 500 Kinder erwartet. Gastfamilien aus 17 Kirchenkreisen engagierten sich auch noch 32 Jahre nach der Havarie des ukrainischen Atommeilers, sagt Koordinator Lars-Torsten Nolte.

Wie lassen sich bis heute noch genügend Gastfamilien finden?

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Margot Käßmann erwartet keine Reformen in der katholischen Kirche

Margot Käßmann erwartet keine Reformen in der katholischen Kirche

30.05.2018News

In Sachen Frauenordination sieht die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann die evangelischen Kirchen klar im Vorteil

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Köln (epd). Die evangelische Theologin Margot Käßmann erwartet keine großen Reformen in der katholischen Kirche durch Papst Franziskus. „Noch sehe ich nicht, dass sich durch diesen Papst in der katholischen Kirche wirklich Grundstürzendes verändert“, sagte Käßmann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Allerdings könne die Rückbesinnung auf die Bibel zur Auflösung institutioneller “Verkrustungen“ führen.

In der Frage der Priesterweihe von Frauen, deren Ablehnung der Vatikan soeben erneut bekräftigt hat, sieht die Theologin die protestantische Kirche mit ihrem Prinzip synodaler Entscheidungen entscheidend im Vorteil. Sie sei als Frau in ihre kirchlichen Ämter gewählt worden, sagte die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Landesbischöfin von Hannover. „So weit müssen sie in der katholischen Kirche erst noch kommen.“ Womöglich führe der Priestermangel doch noch dazu, dass Frauen zugelassen würden, sagte Käßmann. „Der liebe Gott hat Humor.“ Die katholische Kirche habe „tolle Theologinnen“, und sie kenne etliche, „die sich zum Priesteramt berufen fühlen“.

Der Leiter der Glaubenskongregation, Erzbischof Luis Ladaria, hatte in einem Beitrag für die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ das Nein der katholischen Kirche zur Priesterweihe für Frauen bekräftigt. Darüber habe das unfehlbare Lehramt der Kirche entschieden. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) hatte 1994 erklärt, „dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben“. Bei dieser Aussage handelte es sich „um eine Wahrheit, die zum Glaubensgut der Kirche gehört“, betonte Ladaria in dem Beitrag.

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Kirchenvertreter für ökumenischen Aufbruch in Novi Sad

Kirchenvertreter für ökumenischen Aufbruch in Novi Sad

30.05.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Der Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen, der orthodoxe Priester Heikki Huttunen. (Links im Bild: Pfarrerin Elfriede Dörr aus Rumänien)

Der Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Heikki Huttunen, erhofft sich von der am 31. Mai beginnenden KEK-Vollversammlung im serbischen Novi Sad einen neuen ökumenischen Aufbruch. „Ökumenisch zu sein, ist nicht in Mode“, sagte Huttunen dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Brüssel. Das Treffen, zu dem Delegierte von rund 85 europäischen Kirchen erwartet werden, könne helfen, sich wieder stärker „um die christliche Einheit und das gemeinsame christliche Zeugnis zu kümmern“.

Kirchen in Europa betrieben heute oft „Nabelschau“ und schärften ihr jeweiliges Profil, erklärte Huttunen. Dies hätten auch Protestanten beim Reformationsjubiläum 2017 getan. Die in Deutschland vorherrschende ökumenische Haltung sei eher die Ausnahme gewesen.

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Militärbischof ist vorsichtig optimistisch zur Zukunft Afghanistans

Militärbischof ist vorsichtig optimistisch zur Zukunft Afghanistans

30.05.2018News

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Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat den Auftrag der Bundeswehr in Afghanistan als Beitrag zur Entwicklungspolitik gewürdigt. Zivile und militärische deutsche Organisationen leisteten vor Ort „Hilfe zur Selbsthilfe“, sagte Rink dem Evangelischen Pressedienst (epd) nach einem Besuch der deutschen Soldaten in Masar-i-Sharif und seinem erstmaligen Aufenthalt in Kabul. Bundeswehr und deutsche Polizeikräfte würden in erster Linie dabei helfen, die innere Sicherheit mit landeseigenen Kräften herzustellen. Das Engagement von Soldaten und Polizeikräften schaffe ein Mindestmaß an Sicherheit, unter dem zivile Aufbauarbeit erst möglich werde.

Man habe es in Afghanistan nach wie vor mit einem sehr schwachen und fragilen Staatswesen zu tun. Dennoch zeigte sich der Militärbischof vorsichtig optimistisch zur Zukunft des Landes. „Da passiert viel“, so Rink. Mit dem seit 17 Jahren dauernden Bundeswehreinsatz versuche man Raum für Veränderungsprozesse zu schaffen. „Eine Entwicklung ist ganz eindeutig spürbar“, auch wenn man hier keine westlichen Maßstäbe anlegen dürfe.

Die Entwicklung des Landes sei eine „Generationenaufgabe“, sagte Rink. Seine Hoffnung setzte er besonders auf die jungen Menschen des Landes, die in ein paar Jahren Verantwortung in Afghanistan übernehmen werden. Hoffnung mache, dass immer mehr Mädchen eine Schule besuchten.

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