Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Pferdetreck mit Friedensglocke

Pferdetreck mit Friedensglocke

20.07.2018News

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©epd-Bild/Jürgen Blume

Mit einem kirchlichen Reisesegen am Brandenburger Tor in Berlin ist der europäischer Pferde-Pilgertreck nach Russland verabschiedet worden.

Planwagen und Glockengeläut am Brandenburger Tor: Mehrere Kilometer dichter Stadtverkehr liegen bereits hinter ihnen, als die Pferdewagen am Vormittag das Wahrzeichen Berlins erreichen. Einen kleinen Umweg vorbei am Reichstag müssen sie noch nehmen, bis sie auf dem Platz sind, an dem dann der kirchliche Reisesegen für die mehr als 2.300 Kilometer lange Fahrt nach Russland erteilt wird. Die acht Wagen mit 16 Pferden und 25 Begleitern wollen eine Friedensglocke nach Osten bringen und für ein geeintes Europa werben.

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Raststätte und Oase der Ruhe

Raststätte und Oase der Ruhe

21.07.2018News

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Kirchen sind Orte der Einkehr, Ruhe und Meditation – auch dann, wenn sie wie die Autobahnkirche Wiesbaden-Medenbach direkt neben der A3 liegen. Als Hausherr einer solchen Kirche hat Pfarrer Ulf Machert schon viel Schönes, aber auch Trauriges und Enttäuschendes erlebt.

©epd-Bild/Norbert Neetz

Die Autobahnkirche Medenbach an der A3.

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Zahl der Taufen und Aufnahmen weitgehend stabil

Zahl der Taufen und Aufnahmen weitgehend stabil

20.07.2018News

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©epd-Bild/Jens Schulze

Tauffest in der evangelischen Kirchengemeinde Beber.

Hannover/Bonn (epd). Die großen christlichen Kirchen in Deutschland verlieren weiter Mitglieder. 2017 sank die Zahl der Mitglieder der evangelischen Kirche auf 21,5 Millionen. 23,3 Millionen Menschen gehörten der katholischen Kirche an, wie aus den von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichten Statistiken hervorgeht. Die 20 protestantischen Landeskirchen haben dabei mehr Mitglieder (390.000) verloren als die 27 katholischen Bistümer (270.000).

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Bedford-Strohm wirft CSU Einseitigkeit in Flüchtlingspolitik vor

Bedford-Strohm wirft CSU Einseitigkeit in Flüchtlingspolitik vor

20.07.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Der Vorsitzende des Rates der EKD, Heinrich Bedford-Strohm. 

Berlin (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wirft der CSU eine einseitige Positionierung in der Flüchtlingspolitik vor. „In den letzten Monaten hat man aus der CSU im Hinblick auf die Flüchtlingspolitik immer nur davon gehört, wie man Flüchtlinge von uns fernhalten kann“, sagte Bedford-Strohm der „Welt“. „Davon, dass wir auch eine humanitäre Verpflichtung zur Aufnahme haben, war wenig die Rede.“

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Kirche aus dem Kleinbus

Kirche aus dem Kleinbus

20.07.2018News

Mit dem Projekt „Mobile Kinder- und Jugendkirche“ geht der Kirchenkreis Eisleben direkt an die Schulen in der Region

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©pixabay/Altioe

Ein geeigneter Kleinbus für die „Mobile Jugendkirche“ wird gerade gesucht.

Eisleben. Der Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda startet ab August das Projekt einer „Mobilen Kinder- und Jugendkirche“. Dafür wird sich ein Team, bestehend aus einer Kirchenmusikerin, zwei jüngeren Pfarrern und einer Religionslehrerin mit Angeboten an die Schulen der Region wenden. Bei Bedarf gestaltet das Team bestimmte Inhalte für den Ethik-und Religionsunterricht wie Tod und Trauer, Feste im Jahreskreis oder den Umgang mit Medien. Zudem übernehmen die Mitarbeiter Freizeitangebote am Nachmittag wie das Einstudieren von Kindermusicals oder Kreativworkshops. Dahinter stecke „die Idee einer Kirche, die den Ort wechselt“, sagt der zum Team gehörende Pfarrer Klemens Niemann in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung.  

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Theologin Petra Bahr: Judenfeindlichkeit im Alltag widersprechen

Theologin Petra Bahr: Judenfeindlichkeit im Alltag widersprechen

19.07.2018News

Bahr beobachtet zurzeit eine „Rückkehr des Antisemitismus“ in den öffentlichen Debatten in Deutschland

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©epd-Bild/Jens Schulze

Petra Bahr, hannoversche Landessuperintendentin und frühere Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Hannover (epd). Die evangelische Theologin Petra Bahr hat zum konsequenten Protest gegen Antisemitismus im Alltag aufgerufen. „Es würde helfen, wenn alle Menschen in ihren Alltagsgesprächen hochsensibel auf judenfeindliche Äußerungen achten und widersprechen, statt sich auf die Zunge zu beißen“, sagte Bahr dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit Blick auf die jüngsten antisemitischen Vorfälle in Deutschland. „Denn das Fatale ist, dass es nicht beim Sprechen bleibt, sondern dass daraus ein Handeln folgt“, sagte die hannoversche Landessuperintendentin und frühere Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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Gedenken an die Opfer der Loveparade-Katastrophe

Gedenken an die Opfer der Loveparade-Katastrophe

19.07.2018News

Am 23. Juli findet in der evangelischen Salvatorkirche in Duisburg zunächst ein nichtöffentlicher Gedenkgottesdienst für die Angehörigen der Toten statt

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©epd-Bild/Friedrich Stark

Nach dem Unglück bei der Love-Parade in Duisburg haben Trauernde Kerzen, Blumen und Plakate vor die Absperrung gelegt.

Duisburg (epd). Zum achten Jahrestag der Loveparade-Katastrophe in Duisburg wird am 23. und 24. Juli der Opfer gedacht. Am 23. Juli findet in der evangelischen Salvatorkirche in Duisburg zunächst ein nichtöffentlicher Gedenkgottesdienst für die Angehörigen der Toten statt, wie die „Stiftung Duisburg 24.7.2010“ ankündigte. Nach dem Gottesdienst ist eine „Nacht der tausend Lichter“ am Unglücksort angekündigt, die öffentlich ist. Der Unglückstunnel wird vom Abend des 23. bis zum Abend des 24. Juli für den Autoverkehr gesperrt.

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EKD setzt verstärkt auf Betreuungsangebote für Kleinkinder

EKD setzt verstärkt auf Betreuungsangebote für Kleinkinder

19.07.2018News

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©Pixabay/FeeLoona

Der Bericht zeigt, dass neben der Familie der Kindertagesbetreuung ein hohes Gewicht zukomme, erklärte Thomas Böhme, stellvertretender Direktor des Comenius-Instituts. (Foto: Symbolbild)

 

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Die Sonne in der Bibel

Die Sonne in der Bibel

19.07.2018News

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„Du hast der Sonne ihre Bahn gegeben“ (Psalm 74,16): Hinter dieser für heutige Leser selbstverständlichen Aussage steht ein zu biblischen Zeiten eminent wichtiges Anliegen. Viele Religionen im vorderasiatischen und ägyptischen Raum verliehen der Sonne göttliche Ehren. Der Glaube Israels stellte den Glauben an einen Schöpfergott in den Mittelpunkt, der alles – absolut alles! – erschaffen habe. Auch die Sonne. Sie ist nur einer von vielen Himmelskörpern.

©Pixbay/Gudi

„Es werde Licht!“, sprach Gott „und es ward Licht“, heißt es am Beginn der Schöpfungsgeschichte.

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Wolfgang Huber würdigt Mandela

Wolfgang Huber würdigt Mandela

18.07.2018News

Der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD lobt die Weitsicht Mandelas und kritisiert Populismus und Machtorientierung

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Berlin (epd). Zum 100. Geburtstag des südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfers und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela (1918-2013) hat der frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber zu mehr Verantwortung in der Politik aufgerufen. Die Welt sei heute eher hinter Mandela zurückgefallen, als über ihn hinausgewachsen, sagte Huber im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Deshalb seien wieder mehr Stimmen für eine andere Form der Politik nötig als die, die „zwischen Populismus und Machtorientierung hin und her pendelt“.

Mandela stehe für die „Einheit von Biografie und Grundüberzeugung“, betonte der Theologe, der von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war und seit 2013 eine Honorarprofessur im südafrikanischen Stellenbosch innehat. Mandela habe politische Weitsicht mit festen Grundüberzeugungen und Nähe zu den Menschen verbunden, zugleich Fähigkeit zum Pragmatismus bewiesen und die Botschaft von Versöhnung und Gerechtigkeit gelebt.

„Jeder kann seinen Beitrag leisten“

Die Welt dürfe jedoch nicht einfach auf die „nächste große Lichtgestalt wie Mandela“ warten. Es sei Aufgabe aller, für eine verantwortungsbewusste und menschliche Politik einzutreten, betonte Huber: „Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten.“

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Manfred Rekowski fordert sichere Fluchtrouten

Manfred Rekowski fordert sichere Fluchtrouten

18.07.2018News

Zum Abschluss seiner Malta-Reise ruft der rheinische Präses die Politiker auf, sich an internationales Recht zu halten

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©Evangelische Kirche im Rheinland

Präses Manfred Rekowski mit Seenotrettern bei einer Gedenkfeier im Hafen von Valletta.

Valletta/Düsseldorf (epd). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, appelliert an die Politik, humanitäre Korridore nach Europa einzurichten. „Es geht nicht um ein vorübergehendes Phänomen, sondern um das Weltproblem Flucht, von dem aktuell 70 Millionen Menschen betroffen sind“, sagte der Theologe in Valletta. Nach Gesprächen mit Mitarbeitern der Hilfsorganisation Sea-Watch, dem Besuch ankernder Rettungsschiffe und des Aufklärungsflugzeuges „Moonbird“ auf der Insel Malta kritisierte Rekowski erneut das Aus der zivilen Seenotrettungsaktionen für Flüchtlinge aus dem Mittelmeer.

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Wolfgang Huber würdigt Mandela

Wolfgang Huber würdigt Mandela

18.07.2018News

Der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD lobt die Weitsicht Mandelas und kritisiert Populismus und Machtorientierung

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Berlin (epd). Zum 100. Geburtstag des südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfers und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela (1918-2013) hat der frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber zu mehr Verantwortung in der Politik aufgerufen. Die Welt sei heute eher hinter Mandela zurückgefallen, als über ihn hinausgewachsen, sagte Huber im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Deshalb seien wieder mehr Stimmen für eine andere Form der Politik nötig als die, die „zwischen Populismus und Machtorientierung hin und her pendelt“.

Mandela stehe für die „Einheit von Biografie und Grundüberzeugung“, betonte der Theologe, der von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war und seit 2013 eine Honorarprofessur im südafrikanischen Stellenbosch innehat. Mandela habe politische Weitsicht mit festen Grundüberzeugungen und Nähe zu den Menschen verbunden, zugleich Fähigkeit zum Pragmatismus bewiesen und die Botschaft von Versöhnung und Gerechtigkeit gelebt.

„Jeder kann seinen Beitrag leisten“

Die Welt dürfe jedoch nicht einfach auf die „nächste große Lichtgestalt wie Mandela“ warten. Es sei Aufgabe aller, für eine verantwortungsbewusste und menschliche Politik einzutreten, betonte Huber: „Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten.“

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Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

18.07.2018News

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©Evangelische Kirche im Rheinland

Präses Manfred Rekowski (li.) beim Flug mit der Moonbird.

Valletta/Düsseldorf (epd). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, kritisiert das Flugverbot für das zivile Aufklärungsflugzeug „Moonbird“ auf Malta. Das Flugverbot für die kleine Maschine der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch und der Schweizer Hilfsorganisation HPI sei eine Amputation der humanitären Hilfe für Flüchtlinge im Mittelmeer und ein Skandal, sagte Rekowski, Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Valletta.

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Übervater der Herzen

Übervater der Herzen

17.07.2018News

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Als Freiheitskämpfer war Nelson Mandela einst der berühmteste Gefangene der Welt, der 27 Jahre in Südafrika in Haft saß. Nach seiner Freilassung einte er sein zerrissenes Land und führte Schwarze und Weiße in Südafrika zusammen, zumindest vorübergehend. Sein Lebensweg und seine unbeugsame Haltung beeindruckten Menschen rund um die Welt.

©epd-Bild/imagebroker/Peter Schickert

Gedenkwand für Nelson Mandela in Soweto, Johannesburg (Südafrika).

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Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

18.07.2018News

Das Flugzeug und drei Rettungsschiffe sind startklar, doch sie dürfen nicht starten – für Präses Manfred Rekowski ist das ein Skandal

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©Evangelische Kirche im Rheinland

Präses Manfred Rekowski (li.) beim Flug mit der Moonbird.

Valletta/Düsseldorf (epd). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, kritisiert das Flugverbot für das zivile Aufklärungsflugzeug „Moonbird“ auf Malta. Das Flugverbot für die kleine Maschine der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch und der Schweizer Hilfsorganisation HPI sei eine Amputation der humanitären Hilfe für Flüchtlinge im Mittelmeer und ein Skandal, sagte Rekowski, Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Valletta.

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Annette Kurschus: Fluchtgründe sind nicht gottgegeben

Annette Kurschus: Fluchtgründe sind nicht gottgegeben

17.07.2018News

Die stellvertetende EKD-Ratsvorsitzende warnt vor „verbaler Aufrüstung“ und Ablenkung beim Thema Flüchtlinge

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Bielefeld/Düsseldorf (epd). Die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hat das politische Engagement der Kirche für Flüchtlinge verteidigt. „Manche Debatte wird hierzulande über den rechtlichen Status von Flüchtlingen geführt, als seien Flüchtlinge Sondermüll“, sagte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Dabei werde davon abgelenkt, dass die Fluchtgründe nicht gottgegeben, sondern menschengemacht seien. Diese Unterschiede und Zusammenhänge zu benennen, sei biblisches Kernanliegen und ecke politisch an. „Kein Mensch darf über andere Menschen verfügen, und kein Mensch politischer Willkür ausgeliefert werden.“

Kurschus wies zudem erneut pauschale Kritik am Kirchenasyl zurück und betonte dessen humanitäre Bedeutung. Menschlichkeit, Menschenwürde und Menschenrechte seien in jedem Einzelfall zu respektieren, sagte sie. „Das Kirchenasyl als ultima ratio ist eine immer sorgfältig geprüfte und verantwortlich abgewogene Möglichkeit.“ Das dadurch eröffnete Zeitfenster, dessen Regeln sehr klar definiert seien, stärke den Rechtsstaat sogar. „Weil es in den meisten Fällen dem Recht zum Durchbruch verhilft“, unterstrich die Präses.

Kern des Evangeliums wird verraten

Scharf kritisierte Kurschus die „verbale Aufrüstung“ in der deutschen Politik seit Einzug der AfD in den Bundestag. „Was lange selbstverständlich war, scheint zu bröckeln: Zivile Umgangsformen. Ein fairer Diskurs. Gegenseitiger Respekt, auch bei abweichenden Meinungen“, beklagte die leitende Theologin. Die Hemmschwelle für Beleidigungen und Verleumdungen sei gesunken. „Es besteht die Gefahr, dass populistische Tendenzen mit ebensolchen Mitteln bekämpft werden.“ Als Beispiel für eine menschenverachtende Sprache nannte Kurschus den Begriff „Asyltourismus“, den Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) über die Zuwanderung von Flüchtlingen gebraucht hatte.

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Übervater der Herzen

Übervater der Herzen

17.07.2018News

Auch fünf Jahre nach seinem Tod ist Nelson Mandela eine politische Ikone – am 18. Juli wäre er hundert Jahre alt geworden

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Als Freiheitskämpfer war Nelson Mandela einst der berühmteste Gefangene der Welt, der 27 Jahre in Südafrika in Haft saß. Nach seiner Freilassung einte er sein zerrissenes Land und führte Schwarze und Weiße in Südafrika zusammen, zumindest vorübergehend. Sein Lebensweg und seine unbeugsame Haltung beeindruckten Menschen rund um die Welt.

©epd-Bild/imagebroker/Peter Schickert

Gedenkwand für Nelson Mandela in Soweto, Johannesburg (Südafrika)

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Präses Rekowski trifft Seenotretter in Malta

Präses Rekowski trifft Seenotretter in Malta

17.07.2018News

Vorsitzender der EKD-Kammer für Migration und Integration begibt sich zum Auftakt seiner Malta-Reise an Bord der „Sea-Watch 3“

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Valletta/Düsseldorf (epd). Der rheinische Präses Manfred Rekowski hat bei einem Besuch auf Malta Vorwürfe zurückgewiesen, private Seenotretter spielten Schleppern in die Hände. „Diese Helferinnen und Helfer retten Menschenleben, die in Seenot sind“, sagte Rekowski nach einem Treffen mit Crew-Mitgliedern des von Behörden festgesetzten Rettungsschiffs „Sea-Watch 3“ im Hafen von Valetta. „Der Vorwurf, sie arbeiteten den Schleppern in die Hände, kriminalisiert sie und ihren wertvollen Dienst.“

Der Besuch der Seenotretter war Auftakt einer dreitägigen Malta-Reise von Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Der Theologe will sich ein Bild von Rettungsmissionen im Mittelmeer machen. Die EKD ist an der Finanzierung der Hilfsorganisation Sea-Watch beteiligt.

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Kanzlerin besucht evangelisches St. Johannisstift

Kanzlerin besucht evangelisches St. Johannisstift

16.07.2018News

Angela Merkel will sich in der diakonischen Einrichtung in Paderborn ein Bild von der Situation in der Pflege machen

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©epd-Bild/Thomas Lohnes

Paderborn/Berlin (epd). Der Paderborner Altenpfleger Ferdi Cebi hat vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Verbesserungen für den Pflegeberuf gefordert. Damit mehr Pflegestellen besetzt werden können, müsse der Beruf attraktiver gemacht werden, sagte Cebi im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Nötig seien eine flächendeckende Bezahlung nach Tarif und mehr Erholungszeit für die Beschäftigten. Bundeskanzlerin Merkel wollte sich am 16. Juli im Evangelischen Pflegeheim St. Johannisstift in Paderborn ein persönliches Bild von der Arbeitssituation in der Pflege machen.

Es gebe zwar bereits Verbesserungen in der Pflege, etwa durch eine vereinfachte Pflegedokumentationen, erläuterte Cebi. Es müsse aber noch einiges passieren. Zugleich mahnte der 36-jährige Pfleger, dass nicht nur das Negative in der Pflege gezeigt werden dürfe. „Die positiven Seiten gehen ein bisschen unter, und das finde ich schade”, sagte Cebi. Dieser Beruf habe viel mehr schöne Seiten als negative. Es steckten auch viele Nebenberufe in diesem Beruf: „Wir sind auch Köche, Hausmeister, Ratgeber und Seelsorger.”

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Kanzlerin besucht Johannisstift

Kanzlerin besucht Johannisstift

16.07.2018News

Angela Merkel will sich im evangelischen Johannisstift Paderborn ein Bild von der Situation in der Pflege machen

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©epd-Bild/Thomas Lohnes

Paderborn/Berlin (epd). Der Paderborner Altenpfleger Ferdi Cebi hat vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Verbesserungen für den Pflegeberuf gefordert. Damit mehr Pflegestellen besetzt werden können, müsse der Beruf attraktiver gemacht werden, sagte Cebi im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Nötig seien eine flächendeckende Bezahlung nach Tarif und mehr Erholungszeit für die Beschäftigten. Bundeskanzlerin Merkel wollte sich am 16. Juli im Evangelischen Pflegeheim St. Johannisstift in Paderborn ein persönliches Bild von der Arbeitssituation in der Pflege machen.

Es gebe zwar bereits Verbesserungen in der Pflege, etwa durch eine vereinfachte Pflegedokumentationen, erläuterte Cebi. Es müsse aber noch einiges passieren. Zugleich mahnte der 36-jährige Pfleger, dass nicht nur das Negative in der Pflege gezeigt werden dürfe. „Die positiven Seiten gehen ein bisschen unter, und das finde ich schade”, sagte Cebi. Dieser Beruf habe viel mehr schöne Seiten als negative. Es steckten auch viele Nebenberufe in diesem Beruf: „Wir sind auch Köche, Hausmeister, Ratgeber und Seelsorger.”

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