Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Kirchentag 2019: Ticketverkauf begonnen

Kirchentag 2019

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Rund 100.000 Menschen aus Deutschland und aller Welt werden zu dem gesellschaftlichen Großereignis erwartet. Konzerte, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, neue Gottesdienstformate: Aktuell werden rund 2000 Veranstaltungen in 45 Vorbereitungsgruppen intensiv geplant.

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker lädt herzlich ein: "Nicht nur als jemand, der früher lange in Dortmund gelebt hat, freue ich mich ganz besonders auf diese Kirchentagsstadt. Dortmund als Stadt des Umbruchs ist der ideale Ort, um in dieser Zeit der Verunsicherung miteinander zu diskutieren, um neue Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten." Dortmund habe gezeigt, mit einem Strukturwandel zurechtzukommen. "Und die Menschen hier haben dabei weder ihren Grundoptimismus noch die Solidarität untereinander verloren."

Das Ticket für den Kirchentag kann im Internet auf kirchentag.de erworben werden. Der Kartenkauf ist per Telefon unter der Servicenummer 0231 99768-100 oder per Post ebenso möglich. Der Frühbuchervorteil gilt bis zum 8. April 2019. Das Ticket kostet für die kompletten fünf Tage des Kirchentages 98 Euro, für Jugendliche bis 25 Jahre ermäßigt 54 Euro und für Familien 158 Euro.

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Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit: Tiefe Wunden

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit: Tiefe Wunden

Begegnung im Hambacher Forst: Teilnehmende des Klimapilgerwegs im Gespräch mit Waldbewohnerinnen und Waldbewohnern.

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

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Der Klimapilgerweg erreicht das Rheinische Braunkohlerevier.

Aber diese Geschichte handelt noch von dem Tag vor Beginn der Räumung. Der Gottesdienst soll nicht in Oaktown (Eichenstadt) stattfinden, ein paar hundert Meter weiter. Dorthin wollen sie anschließend gehen. In Oaktown, einem der vielen Baumhausdörfer im Hambacher Forst am Rand eines riesigen Braunkohletagebaus, gibt es mehr Waldbesetzer; und viele von ihnen wollen nicht fotografiert werden. Die Pilgerinnen und Pilger wollen sie zum Gottesdienst einladen. Aber Fotos müssen sein, denn die Aktion soll dokumentiert werden. Manche im Wald hätten ein schwieriges Verhältnis zur Kirche, heißt es.

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70 Jahre Ökumenischer Rat der Kirchen: Nicht nur Zukunft, auch schon Gegenwart

70 Jahre Ökumenischer Rat der Kirchen: Nicht nur Zukunft, auch schon Gegenwart

Geht doch! Der Gottesdienst zum ÖRK-Jubiläum und zur Aussendung der Klimapilger in der Bonner Lukaskirche ist gut besucht.

70 Jahre Ökumenischer Rat der Kirchen

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Fünf junge Erwachsene aus dem VEM-Umkreis teilten sich die Predigt.

Sie kommen aus dem Netzwerk Junge Erwachsene der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und dem Kreis der Süd-Nord-Freiwilligen der VEM. Lukas Schrumpf ist engagiert in der Evangelischen Jugend im Rheinland und Entwicklungsingenieur beim Autohersteller Ford in Köln. „Geht und widersteht“ – darum drehte sich auch die Predigt in dem Gottesdienst zum Jubiläum des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK).

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Pflegende Angehörige: "Heute ging es mal um mich"

Pflegende Angehörige: "Heute ging es mal um mich"

Mehr als zwei Millionen Pflegebedürftige werden zu Hause versorgt, knapp 1,4 Millionen davon von Angehörigen, meist Frauen. Das macht etwa die Hälfte aller Pflegefälle in Deutschland aus.

Pflegende Angehörige

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Manchmal fieberte sie dem Gruppenabend richtig entgegen. Dann wünschte sich Edith Bernd ein offenes Ohr, jemanden, der sie mit ihrem Kummer verstand. Und wenn sie dann in der Runde pflegender Angehöriger im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche in Amern saß und mit den anderen Frauen ins Gespräch kam, dann spürte sie die Entlastung.

„Im Alltag dreht sich alles um den Kranken und Pflegebedürftigen“, sagt Edith Bernd, die sieben Jahre lang ihre Mutter und später dann ihren Mann pflegte. Vor allem wenn die Pflege über viele Jahre geleistet würde, gebe es im Laufe der Zeit immer weniger Ansprechpartner. „Selbst die Familie will dann nicht immer nur über das eine Thema sprechen“, erzählt sie.

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Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit: Auf den Weg gemacht

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit: Auf den Weg gemacht

Aufgebrochen: Die ökumenischen Klimapilgerinnen und -pilger kurz nach ihrem Start in Bonn.

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

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Startklar: Die Aussendung unterstützten Pastoralreferentin Brigitte Schmidt (vorn, v.l.), EKD-Pfarrerin Sabine Udodesku und Präses Manfred Rekowski.

Ausgesandt wurden die Pilgerinnen und Pilger im Gottesdienst in der Lukaskirche in Bonn. Wie in jahrtausendealter Tradition wurden sie mit Gottes Segen auf ihren Weg geschickt. Ihre Geht-doch-Wimpel verknoteten der griechisch-orthodoxe Erzpriester Konstantin Miron, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, auf Seiten der katholischen Kirche Pastoralreferentin Brigitte Schmidt, von der EKD Pfarrerin Sabine Udodesku.

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Ökumenischer Rat der Kirchen: Lebendiger Prozess

Ökumenischer Rat der Kirchen: Lebendiger Prozess

Illustrierte den Hauptvortrag über den ÖRK: Irina Krez.

Ökumenischer Rat der Kirchen

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Parallel zum Hauptvortrag von Professor Dr. Konrad Raiser und zur anschließenden Diskussion beim Symposium "Geht und widersteht" übernahm sie das Graphic Recording, die zeichnerische Begleitung des Geschehens. Ein Angebot und Anreiz zu Gespräch, Vertiefung, Diskussion. 70 Jahre Ökumenischer Rat der Kirchen (ÖRK) - das wurde in Bonn gefeiert. Und zu Beginn auch mit einem Geburtstagsständchen: 70 Menschen singen zum 70.. Happy Birthday!

Präses Manfred Rekowski

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Frauenkirchentage: Von Frauen mit Frauen für Frauen

Frauenkirchentage

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Das Thema „Grenzgängerinnen“ richtet den Blick nicht nur auf Frauen, die auf der Flucht sind, sondern auch auf Grenzerfahrungen im alltäglichen Leben, wenn zum Beispiel die eigenen Kräfte an Grenzen kommen oder Schicksalsschläge über einen hereinbrechen. Gewalterfahrungen werden thematisiert, aber auch positive Beispiele von Frauen, die in ihrem Leben ganz bewusst Grenzen überschritten haben.

Termine: 8. September in Trier (Konstantinbasilika),  22. September in Hückelhoven (DenkMal-Kirche);  29. September in Duisburg (Salvatorkirche), jeweils von 10  bis 17 Uhr, Kosten: 15 Euro (Vorkasse) bzw. 20 Euro an der Tageskasse.

Ausführliche Informationen zum Programm gibt es hier.

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Tag des Offenen Denkmals: Was uns verbindet

Tag des Offenen Denkmals: Was uns verbindet

Der Tag des Offenen Denkmals bietet viele Entdeckungen, beispielsweise auch die Bonner Kreuzkirche.

Tag des Offenen Denkmals

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In Köln werden der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) die Veranstaltung eröffnen, die in diesem Jahr zum 25. Mal stattfindet. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Podiumsdiskussion und ein Benefizkonzert. Zudem treten die Poetry-Slammer Achim Leufker und Zwergriese sowie die Musiker Bläck Fööss und die Kölner Ratsbläser auf. Der Künstler Mister Graffiti wird Bilder von Denkmalen gestalten.

Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 stets am zweiten Sonntag im September statt. In diesem Jahr werden am Sonntag bundesweit 7.500 Denkmäler in 2.500 Städten und Gemeinden ihre Türen für Besucherinnen und Besucher öffnen.

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Akademietagung: Die 68er und was davon bleibt

Akademietagung: Die 68er und was davon bleibt

 

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Akademietagung

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Auf dem Programm stehen unter anderem ein Impulsvortrag von Pfarrer i.R. Marten Marquardt zum Thema „Befreiung und Missbrauch - Woraus und wovon mussten wir uns befreien?“ und verschiedene Werkstattgespräche. Es geht dabei um die kirchlichen Reaktionen auf die 68er, um die Kontinuität linksextremer Gewaltbereitschaft und persönliche Resonanzen fünf Jahrzehnte später. Die Werkstattgespräche finden in zwei Runden statt, so dass die Teilnehmenden sich an jeweils zwei Gesprächsthemen beteiligen können.

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Kirchenasyl: Strafanzeigen gegen Sudanesen sowie Pfarrerinnen und Pfarrer

Kirchenasyl: Strafanzeigen gegen Sudanesen sowie Pfarrerinnen und Pfarrer

Im Zeichen des Kreuzes: Das biblische Zeugnis hält Kirche und Gläubige dazu an, Fremden und Flüchtlingen Schutz zu gewähren.

Kirchenasyl

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Die Betroffenen haben dem zuständigen Landeskirchenamt mitgeteilt, dass die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach sie schriftlich informiert hat, dass der Rhein-Hunsrück-Kreis gegen sie Strafanzeige erstattet hat. Der Vorwurf: Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt ohne erforderlichen Aufenthaltstitel, wie die Kreuznacher Staatsanwaltschaft mitteilte.

Die Gemeinden gewähren nach dem Beschluss ihrer jeweiligen Presbyterien Flüchtlingen aus dem Sudan Kirchenasyl. Die betroffenen Sudanesen sind überwiegend Bürgerkriegsflüchtlinge aus der Region Darfur, in der seit 2004 ein Bürgerkrieg von regierungsnahen Milizen aufrechterhalten wird. Nichtregierungsorganisationen sprechen von einem Genozid. Einer der Flüchtlinge ist als Christ im Sudan verfolgt worden, wie das Düsseldorfer Landeskirchenamt mitteilte.

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Kirche und Sport: Himmel und Hölle in 90 Minuten

Kirche und Sport: Himmel und Hölle in 90 Minuten

Kaum ein Sport fasziniert die Deutschen so sehr wie Fußball. Foto: Fotolia.com - aneshko

Kirche und Sport

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 „Himmel und Hölle in 90 Minuten“  -  nach einem  Impulsreferat des Theologen Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn (Universität Köln) diskutiert Moderator Wolfgang Meyer (WDR) mit der Fußball-Weltmeisterin Sonja Fuss, dem Münsteraner Kirchenrechtler und Fußballfan Prof. Dr. Thomas Schüller, dem Direktor des Diözesanmuseums Osnabrück und ehemaligen Präsidenten des Vfl Osnabrück Dr. Hermann Queckenstedt sowie Sportmoderator Markus Höhner über Fluch und Segen des Fußballs.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Deutschen Sport & Olympia Museum, Zollhafen 1, inn Köln. Wegen der begrenzten Raumkapazität ist eine Anmeldung der Besucherinnen und Besucher unter info@djkdvkoeln.de erforderlich.

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Rhein-Ruhr-Marathon: Gemeinschaftserlebnis für alle

Rhein-Ruhr-Marathon: Gemeinschaftserlebnis für alle

Fit für den Marathon: (v.l.) Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Duisburg, und Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Rhein-Ruhr-Marathon

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 „Für uns ist die Zusammenarbeit mit der Kirche eine Bereicherung. Es kommen so auch Menschen zu uns, die sonst nicht laufen und nicht teilnehmen würden“, sagt Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Duisburg. „Wir schätzen sie als verlässlichen Partner.“

Die Schirmherrschaft für die Deutsche Kirchenmeisterschaft 2019 hat Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland, übernommen. Für ihn ist Sport essentieller Bestandteil des Berufslebens und der Gesellschaft. „Mir ist besonders wichtig, dass an diesem Gemeinschaftserlebnis Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft teilhaben können“, sagt Weusmann. Aus diesem Grund gibt es auch unterschiedliche Disziplinen.

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Schulseelsorge: Stille Oasen im lauten Schulgetümmel

Schulseelsorge: Stille Oasen im lauten Schulgetümmel

Einfach mal runterkommen - im neuen Seelsorgeraum der Schule am Römerkastell in Dillingen können Schülerinnen und Schüler eine kurze Auszeit nehmen. Pfarrer Tim Jochen Kahlen (im Vordergrund) hat das Projekt initiiert.

Schulseelsorge

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Ein mit grauem Nadelfilz ausgelegtes Podest, darauf sonnengelbe Sitzkissen, die Wände in Gelb-, Rot- und Brauntönen gestrichen, eine stilisierte Sonne. Von der Decke spenden zwölf kleine Strahler in einer kreisrunden Leuchte, die mit einem Kreuz unterteilt ist, angenehmes Licht. Vor dem Podest ein kleiner Besprechungstisch.

Das neue Zuhause von Schulseelsorge und Schulsozialarbeit ist schlicht, aber anheimelnd – und vor allem „kein Arbeitsraum wie jeder andere“, sagt Kahlen. Das ist auch Denise, 16, und Leonie, 15, wichtig. Hier können sie in freundlicher Atmosphäre vom Unterrichtsstress abschalten und mal runterkommen. Schließlich verbringe man viel Zeit in der Schule, sagt Leonie: „So einen Raum sollte es in jeder Schule geben.“

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Ökumene: Herzlichen Glückwunsch, ÖRK!

Ökumene: Herzlichen Glückwunsch, ÖRK!

 

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Ökumene

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Nach Ende des Zweiten Weltkriegs habe uns der ÖRK „in vieler Hinsicht ökumenisch wieder auf die Füße geholfen“, sagte die frühere rheinische Vizepräses in ihrer Videobotschaft. Bosse-Huber: „Und wir freuen uns, dass wir 2021 die Gastgeber für die nächste Vollversammlung sein werden.“

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Bergische Diakonie: Begegnungen auf Ohrenhöhe

Bergische Diakonie: Begegnungen auf Ohrenhöhe

Seniorinnen und Kinder singen zusammen, die Bergische Diakonie bringt sie zusammen.

Bergische Diakonie

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Auch das Trommeln auf Bongos geschieht gemeinsam.

Samuel kommt heute ein bisschen abgehetzt im Gemeinschaftsraum im Haus-Otto-Ohl an. Der Zwölfjährige lässt sich auf einen Stuhl fallen. „Beinahe hätte ich es nicht geschafft“, sagt er. Aber Samuel wollte es schaffen und deswegen hat sich der Zwölfjährige richtig ins Zeug gelegt.

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Evangelische Jugend: "Auf der Gamescom zeigen, dass Kirche cool sein kann"

Evangelische Jugend

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Die Gamescom werde von zahlreichen Publikums- und Fachveranstaltungen begleitet, darunter das sogenannte Nachbarschaftstreffen zwischen Spieleentwicklern aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien.

Ab Dienstagabend startet die fünftägige Lichtinstallation "Light it up!", die viele Kölner Sehenswürdigkeiten beleuchtet. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln gratulieren damit der Videospiel-Messe zum 10. Jubiläum am Rhein. Die Leuchtkunstaktion soll bis zum 26. August jeden Abend mit Beginn der Dämmerung stattfinden.

Kirche ist nahe dran an Jugendlichen

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Landwirtschaft II: Wenn die Möhre zur Ramschware wird

Landwirtschaft II: Wenn die Möhre zur Ramschware wird

Es sollte selbstverständlich sein, dass der Saft fürs Gemeindefest beim heimischen Produzenten gekauft wird, meint Pfarrerin Anke Kreutz, Direktorin der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen im Westerwald.

Landwirtschaft II

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„Unser tägliches Brot gibt uns heute“ – erhält diese Bitte angesichts der diesjährigen Dürre mehr Nachdruck?

Nein, ich befürchte, den erhält sie nicht – zumindest nicht für uns Verbraucherinnen und Verbraucher. Denn unser tägliches Brot werden wir trotz schlechter Ernten weiterhin im Überfluss in den Läden vorfinden. Dafür sorgt der Weltmarkt.

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Integrationsprojekt gestartet: Sprachlichen Einstieg in die Berufswelt erleichtern

Integrationsprojekt gestartet: Sprachlichen Einstieg in die Berufswelt erleichtern

Helga Schwarze, Leiterin der Büchereifachstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland stellte das Projekt vor.

Integrationsprojekt gestartet

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Es gehe darum, Sprachtreffs aufzubauen, Angebote zu bündeln und Flüchtlinge beim berufsspezifischen Spracherwerb zu unterstützen, sagte die Projektleiterin und Leiterin der rheinischen Büchereifachstelle, Helga Schwarze. Wenn ein Gärtner beispielsweise in den Ruhestand gehe, könne er als Sprachpate sein Fachwissen und sein fachspezifisches Vokabular weitergeben.

Das Projekt "Sprachtreff - für Integration auf dem Land" knüpft laut Schwarze an den Erfahrungen aus dem Vorgängerprojekt "Sprachräume - Büchereien für Integration an". Es läuft bis zum 30. Juni 2020 und verfügt über ein Budget von rund 421.000 Euro. Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union finanziere es zu 75 Prozent, dazu kämen Mittel der rheinischen Kirche, der zugehörigen Stiftung für Migrationsarbeit sowie des Landes NRW, hieß es weiter.

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Soziales Engagement: Gute Taten mit Kamm und Schere

Soziales Engagement: Gute Taten mit Kamm und Schere

Barber Angel Sylvana Schürt bringt Wolfgang Koschorrecks Haar und Bart in Form. Rund 50 Männer, Frauen und Kinder werden im Haus der Diakonie in Völklingen von den ehrenamtlichen Friseurinnen und Friseuren kostenlos frisiert.

Soziales Engagement

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Wolfgangs Sommerschnitt sitzt. Jetzt stutzt Sylvana noch seinen Schnurrbart, dann ist er fertig. Der nächste Kunde wartet schon auf die flinken Hände der Friseurmeisterin aus Asbach in Rheinland-Pfalz. Sylvana Schürt ist eine von sechs Friseurinnen und Friseuren der „Barber Angels Brotherhood“, die an diesem Sonntagvormittag im Hof des Hauses der Diakonie in Völklingen einen provisorischen Frisiersalon aufgebaut haben. Sechs einfache Holzstühle stehen in einer Reihe, gegenüber gibt es eine Bank für die Wartenden. Auf den Stühlen nehmen nacheinander Männer, Frauen und Kinder Platz, um sich ihre Haare in Form bringen zu lassen. Ein Frisierumhang wird umgebunden und dann klappern auch schon die Scheren. Der Boden im Hof ist schnell mit abgeschnittenen Haarsträhnen übersät.

Die Menschen, die hierher kommen, sind nicht auf Rosen gebettet. „Alle unsere Klienten sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Sie werden in den Projekten unseres Hauses betreut, von der Schuldnerberatung über die Hilfe für Wohnungslose bis zur Migrationsberatung“, erklärt Sozialarbeiterin Sabrina Sofka-Hell. Sie hat den Kontakt zu den „Barber Angels“ hergestellt und die Friseure nun schon zum zweiten Mal ins Haus der Diakonie eingeladen. Die Klienten nehmen das Angebot dankbar an. „Wir haben eine Liste ausgelegt für die Interessenten. Die gut 50 Plätze waren ruckzuck weg“, sagt Sofka.

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Landwirtschaft I: Dürre Zeiten für das tägliche Brot

Landwirtschaft I: Dürre Zeiten für das tägliche Brot

Es ist zu trocken, und das Gras wächst nicht mehr: Der evangelische Umweltbeauftragte und Bio-Landwirt Peter Schmidt füttert sein Rotes Höhenvieh im oberbergischen Gummersbach schon jetzt mit den geplanten Wintervorräten.

Landwirtschaft I

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Seinen Stier „Manfred“ füttert Peter Schmidt im Stall. Auf der Weide ist sowieso kein Gras zu finden.

„Dat stüfft“, beschreibt es Bio-Landwirt Peter Schmidt in rheinischer Mundart. Wenn der Umweltbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises An der Agger in diesem Sommer seine Rinder füttert, ist das tatsächlich eine staubige Angelegenheit: Wirft der Besitzer des „Klosterhof Bünghausen“ im oberbergischen Gummersbach das Raufutter auf die Weide, dann fliegen Pollen, Grannen und andere winzige Partikel durch die Luft.

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