Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Präses-Besuch in Malta: Denn es geht um Menschen

Präses-Besuch in Malta: Denn es geht um Menschen

 

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Präses-Besuch in Malta

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Rekowski beklagt, dass drei zivile Seerettungsboote festgesetzt sind - ihren Crews dankt er für ihre Arbeit für Flüchtlinge im Mittelmeer. Der Präses ist noch bis Mittwoch auf Malta und informiert sich über die zivile Seenotrettung.

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Präses-Besuch in Malta: Amputation der humanitären Hilfe

Präses-Besuch in Malta: Amputation der humanitären Hilfe

Unterwegs mit dem Aufklärungsflugzeug Moonbird: Präses Manfred Rekowski (l.).

Präses-Besuch in Malta

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„Die Öffentlichkeit soll nicht wahrnehmen, was passiert.“ Derzeit darf die kleine Maschine maltesisches Hoheitsgebiet nicht verlassen. Das Flugzeug meldet Boote in Seenot an die zuständige staatliche Seenotleitstelle in Rom, die Maßnahmen zur Rettung veranlasst und koordiniert. Die EKD unterstützt den Einsatz der Moonbird finanziell, in diesem Jahr mit bis zu 100.000 Euro.

„Nur weil das Flugzeug bis auf Weiteres nicht starten darf, sterben nicht weniger Flüchtlinge im Mittelmeer“, sagte Präses Rekowski nach seinem Flug, bei dem er sich ein Bild vom Einsatz der Moonbird gemacht hat. „Nicht hinzusehen, ist keine Lösung, sondern eine Verdrängung der Flüchtlingskatastrophe. Damit weniger Menschen ertrinken, muss man aber genau hinsehen, nicht wegschauen.“

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Präses-Besuch in Malta: „Niemand soll ertrinken müssen“

Präses-Besuch in Malta: „Niemand soll ertrinken müssen“

Präses Manfred Rekowski besucht die Sea Watch

Präses-Besuch in Malta

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Weiter erklärte der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): "Der Vorwurf, sie arbeiteten den Schleppern in die Hände, kriminalisiert sie und ihren wertvollen Dienst.“ Die EKD ist an der Finanzierung der Organisation Sea Watch beteiligt. Der Vorwurf der Beihilfe zur Schlepperei sei auch deshalb absurd, weil geltendes internationales Seerecht eingehalten werde und alle Einsätze von der zuständigen staatlichen Rettungsleitstelle koordiniert seien.

Rekowski: "Die Pflicht zur Seenotrettung ist eine unbedingte Verpflichtung, unabhängig davon, ob die Notlage von den zu rettenden Personen selbst herbeigeführt wurde oder sie ohne ihr Zutun hineingeraten sind."

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Präses-Besuch in Malta: Social Media Wall zur Malta-Reise

Präses-Besuch in Malta: Social Media Wall zur Malta-Reise

 

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Ansehen, was zum Thema Seenotretung / Malta-Reise in Sozialen Medien läuft: walls.io/malta-reise

Präses-Besuch in Malta

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Mitmachaktion zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft 2018: Ausgezeichnet

Mitmachaktion zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft 2018: Ausgezeichnet

 

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Gospel- und Pop-Chor Idar-Oberstein

Mitmachaktion zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft 2018

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Präses-Besuch in Malta: Das gebieten Menschlichkeit und Nächstenliebe

Präses-Besuch in Malta

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So können Schiffe der zivilen Seenotrettung zurzeit nicht auslaufen. Das von der EKD unterstützte Aufklärungsflugzeug "Moonbird" der Organisation Sea Watch, bisher an der Rettung von 20.000 Menschen beteiligt, darf nicht mehr über Malta hinaus fliegen. Rekowski im Video im Vorfeld seiner Malta-Fahrt: "Egal, warum Menschen über das Meer fliehen: Wenn sie unterwegs in Seenot geraten, brauchen sie Hilfe. Das gebietet die Menschlichkeit. Das gebietet die Nächstenliebe. Das gebieten die christlichen Werte, auf die sich viele in Europa berufen."

Bei seiner Reise vom 16. bis 18. Juli wird sich der Präses aktuell über die zivile Seenotrettung informieren und bei einem Flug auch Einblicke in die Aufklärungsarbeit der Moonbird nehmen. Über Live-Videos, ein Videotagebuch, Fotos und Berichte lädt der Präses dazu ein, an der Reise virtuell teilzunehmen.

 

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Mit rheinischer Beteiligung: Gedenken an chinesischen Friedensnobelpreisträger

Mit rheinischer Beteiligung

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"Uns sprang allen das Herz, dass Liu Xia freigekommen ist", erzählt Roland Kühne, Berufsschulpfarrer in Kempen am Niederrhein. Er wird den Solidaritäts- und Gedenkgottesdienst in der Berliner Gethsemanekirche am Freitag, 13. Juli, 18 Uhr, leiten. Eine Schülerin wird das Lied "Donna Donna" von Joan Baez singen.

Prominenz mit dabei: Liedermacher Wolf Biermann und Schriftstellerin Herta Müller werden bei dem Solidaritäts- und Gedenkgottesdienst für den chinesischen Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo erwartet. Mit dem Gottesdienst soll an den im Juli 2017 gestorbenen chinesischen Menschenrechtler erinnert werden.

Die Witwe des Friedensnobelpreisträgers, Liu Xia, war am Dienstag in Berlin eingetroffen, nachdem die chinesischen Behörden sie zuvor aus einem fast achtjährigen Hausarrest entlassen hatten. Ob die 57-jährige Dichterin und Fotografin an dem Gottesdienst selbst teilnehmen wird, war am Donnerstag noch unklar. Ihre Freilassung erfolgte zum Abschluss deutsch-chinesischer Regierungskonsultationen in Berlin.

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Gelungener Urlaub: Einfach mal Fünfe gerade sein lassen

Gelungener Urlaub: Einfach mal Fünfe gerade sein lassen

Erholung im Urlaub: Annalena (6) und Tim (3) genießen die Urlaubsstimmung in der Hängematte auf dem Campingplatz.

Gelungener Urlaub

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Hauptsache Meer: Die Zwillingen Nora und Tim (3) und ihre große Schwester Annalena (7) freuen sich im Urlaub auf den Strand.

„Ich freu mich auf das Meer und die Sandburgen“, sagt Annalena. Und das Allerbeste überhaupt sei, dass sie schon ganz alleine im Zelt campen dürfe, ergänzt die Siebenjährige. Sie zählt die Tage, bis sie endlich mit ihren beiden dreijährigen Geschwistern Nora und Tim, Mama und Papa und Hündin Louise im Auto sitzt und sie sich gemeinsam auf den Weg nach Holland machen.

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Friedensaktionstag am Fliegerhorst in Büchel: Kirchenvertreter fordern Ja zum Atomwaffenverbotsvertrag

Friedensaktionstag am Fliegerhorst in Büchel: Kirchenvertreter fordern Ja zum Atomwaffenverbotsvertrag

Amtshilfe im Großen: Symbolisch wird der Atomwaffenverbotsvertrag unterschrieben.

Friedensaktionstag am Fliegerhorst in Büchel

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Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel

In seiner Predigt im Gottesdienst am Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel sagte Brahms: "Wir wehren uns gegen ein 'Weiter so' auf dem Weg der atomaren Abschreckung und Aufrüstung durch Modernisierung dieser schrecklichen, unvorstellbar zerstörerischen Massenvernichtungswaffen." Es sei wichtig, die alten Denkmuster der atomaren Abschreckung zu überwinden, sagte Brahms.

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Kirchengebäude im Foto: Ästhetisch und wohlwollend

Kirchengebäude im Foto: Ästhetisch und wohlwollend

Erster Platz beim Fotowettbewerb 2018 der Stiftung Kiba und der KD Bank für Andreas Dengs für seine Aufnahme des Turms der St.-Georgs-Kirche in Hattingen (Ruhr), ein hochformatiges Foto, das hier nur in einem Ausschnitt zu sehen ist.

Kirchengebäude im Foto

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Insgesamt 406 Fotografien wurden für den Wettbewerb zum Thema „Kirche(n) ins rechte Licht setzen“ eingesandt. Mit dabei sind auch zahlreiche Bilder aus Kirchen in der Evangelischen Kirche im Rheinland, darunter die Evangelische Hauptkirche in Rheydt in Mönchengladbach, die Erlöserkirche in Essen und die Evangelische Kirche in Winningen.

Mit dem ersten Platz wurde Andreas Dengs für seine Aufnahme des Turms der St.-Georgs-Kirche in Hattingen (Ruhr) ausgezeichnet. Beeindruckt zeigte sich die Jury von dem passgenauen Blick durch eine Gasse auf den Kirchturm, „der nicht nur die Wohnhäuser mit der Kirche in Bezug setzt, sondern vor allem genau so viel Licht durchlässt, dass dem Motiv etwas ‚Erleuchtetes' innewohnt".

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Ökumene: NRW-Bistümer öffnen Kommunion

Ökumene: NRW-Bistümer öffnen Kommunion

Eucharistie - beim Katholikentag an Christi Himmelfahrt. Foto: epd

Ökumene

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Katholische Bistümer in Nordrhein-Westfalen wollen in Einzelfällen evangelische Ehepartnerinnen bzw. Ehepartner zur Kommunion zulassen. In den Bistümern Aachen, Münster und Paderborn sollen konfessionsverbindende Ehepaare im Sinne der jüngst veröffentlichten Orientierungshilfe bei einer gemeinsamen Gewissensentscheidung auch von Geistlichen begleitet werden, wie Erklärungen der Bistümer und eine Umfrage des Evangelischen Pressedienst (epd) ergaben.

Im Ruhrbistum Essen gibt es noch keine offizielle Position zum Umgang mit der Orientierungshilfe. Ein Sprecher sagte dem epd, es habe seit der Veröffentlichung noch keine Gelegenheit gegeben, in den Diözesangremien darüber zu beraten. Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck sei aber bekanntermaßen ein Befürworter der Orientierungshilfe.

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Unterwegs in Gottes Welt: Gott kommt in die Schultüte

Unterwegs in Gottes Welt: Gott kommt in die Schultüte

Die Einschulung gut in Erinnerung behalten, dabei wollen die evangelischen Landeskirchen in NRW mit ihrem Projekt "Unterwegs in Gottes Welt" unterstützen. Foto: Fotolia - Kzenon

Unterwegs in Gottes Welt

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Der funkelnagelneue Toni steht griffbereit neben dem Bett. Oma, Opa, Tanten und Onkel sind längst eingeladen. Und auch den Schulweg hat Luca schon geübt. Der Sechsjährige ist gespannt wie ein Flitzbogen, wenn er an seinen ersten Schultag denkt. Aus dem erfahrenen Kindergartenkind, das die Abläufe in seiner Kita aus dem Effeff kennt, wird dann ein i-Dötzchen, das sich im fremden Umfeld Schule völlig neu orientieren muss.

„In dieser Umbruchsituation brauchen Kinder vor allem Mut und Sicherheit“, sagt Pfarrerin Hanna Sauter-Diesing aus dem Schulreferat Duisburg/Niederrhein. Was die Kirche dazu beitragen kann? „Die Vergewisserung, dass Gott dabei ist, und zwar bei jedem Schritt.“

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Kinderarmut: „Kinder brauchen mehr als finanzielle Unterstützung“

Kinderarmut: „Kinder brauchen mehr als finanzielle Unterstützung“

Kinder sollen am kulturellen Leben teilhaben können. Deshalb hält Helga Siemens-Weibring freien Eintritt in Museen für eine gute Idee. Foto: JackF/Fotolia.com

Kinderarmut

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Helga Siemens Weibring ist Beauftragte für Sozialpolitik der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Nach der aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung droht Kindern Armut, wenn die Mutter keine Arbeit hat. Was muss getan werden?

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Flüchtlingspolitik: „EU sollte Friedensnobelpreis zurückgeben“

Flüchtlingspolitik: „EU sollte Friedensnobelpreis zurückgeben“

Seit 2015 sind tausende Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ertrunken.

Flüchtlingspolitik

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„Seit 2015 sind tausende Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ertrunken. In diesen Tagen erleben wir schon wieder, dass Flüchtende in Seenot geraten und ertrinken. Jenen, die von Schiffen aufgegriffen und an Bord genommen werden, verwehren zahlreiche europäische Staaten Aufnahme und Sicherheit. Eine Europäische Union, die sich derart abschottet und Menschen in Todesgefahr die Hilfe verweigert, verrät die Liebe, für die das Christentum steht. Eine Europäische Union, die nicht in der Lage ist, Ressentiments und nationale Egoismen zu überwinden sowie Mitmenschlichkeit und Liebe zu üben, sollte den ihr im Jahr 2012 verliehenen Friedensnobelpreis zurückgeben.“ Das schreibt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in seinem aktuellen Präsesblog.

In seinem Beitrag beschäftigt sich Präses Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, mit einem Statement des US-amerikanischen Bischofs Michael Bruce Curry. „Während Politikerinnen und Politiker in Europa die Verantwortung für Menschen, die an den Grenzen stranden, hin und her schieben und wir in Deutschland über Grenzsicherung mit vielen juristischen und technischen Details diskutieren, stellt uns Curry in seiner direkten amerikanischen Art eine grundsätzliche Frage, die wir in der aktuellen politischen Auseinandersetzung auch in Deutschland und in Europa nicht vergessen dürfen: ,Was ist der christliche Umgang mit Grenzsicherung? Stärke verlangt keine Grausamkeit. Tatsächlich reagiert man oft nur grausam aus einer Schwäche heraus. Jesus sagt es sehr deutlich, was wahre Stärke ist – nämlich dass sie immer von Liebe angetrieben ist. Es mag viele politische Lösungsvorschläge geben, aber die Perspektive, aus der wir sie alle betrachten, sollte diese sein: Behandelt dieser Politikansatz Menschen mit Liebe und liegt ihm Mitmenschlichkeit zugrunde? Ist die Antwort darauf nein, ist es keine christliche Lösung.‘“ Manfred Rekowski ergänzt Currys Antwort: „Und im Übrigen auch keine humane Lösung, wie sie unseren abendländischen Werten entspricht.“

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Büchereien für Integration: Flüchtlingen unsere Welt erschließen

Büchereien für Integration: Flüchtlingen unsere Welt erschließen

Huda aus Syrien mit ihrer Lesepatin Irene Plein-Elborg in der Evangelischen Öffentlichen Bücherei an der Matthäikirche in Bonn.

Büchereien für Integration

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Abiturientin Marie hat nicht gerade wenig zu tun. Doch ganz gleich, wie voll ihr persönlicher Stundenplan auch ist – für eines nimmt sie sich immer Zeit: Lesen mit David. Und dann noch eine Runde Memory spielen. Der Fünfjährige aus Rumänien, der sich schwer tut mit den Herausforderungen der deutschen Sprache, genießt diese gemeinsame Zeit ebenso wie die junge Frau, die sich zur Lesepatin hat fortbilden lassen.

Mit Vorlesen und Lesen die Welt verstehen

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Tag der Architektur: Ausflüge zu Architektur

Tag der Architektur: Ausflüge zu Architektur

 

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Tag der Architektur

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Bedburg: Die Friedenskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen hat barrierefreie offene Räumlichkeiten für zukunftsorientierte Gemeindearbeit bekommen. Samstagvormittag ist das Gemeindezentrum für Besuche geöffnet.

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Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!": Konfirmandenarbeit leistet wertvollen Beitrag

Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!": Konfirmandenarbeit leistet wertvollen Beitrag

Jung, aktiv, evangelisch: Archivfoto vom letzten Jugendcamp. Foto: Meike Böschemeyer

Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!"

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„Ehrenamtliches Engagement in der Kirche ist nicht nur eine binnenkirchliche Angelegenheit“, sagte Prof. Dr. Friedrich Schweitzer, Religionspädagoge an der Evangelischen Fakultät der Universität Tübingen und zuständig für die Studie, bei der Präsentation der Ergebnisse. Vielmehr engagierten sich junge Menschen in vielen Bereichen innerhalb und außerhalb der Kirche in einem hohen Maße.

Die Studie habe gezeigt, dass Ehrenamt keineswegs etwas für das dritte Lebensalter sei, wie vielfach auch in der Kirche angenommen werde. Vielmehr seien es gerade die 14- bis 24-Jährigen, die sich am stärksten ehrenamtlich engagierten.

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Aktionstag gegen Atomwaffen: Ein Tag am Schmerzpunkt Büchel

Aktionstag gegen Atomwaffen: Ein Tag am Schmerzpunkt Büchel

Archivfoto: Friedensandacht mit Präses Manfred Rekowski vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel. Für den 7. Juli ist ein Aktionstag geplant.

Aktionstag gegen Atomwaffen

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Mülheim / Ruhr und Essen, Bergisches Land und im Süden Bad Kreuznach und Kastellaun sind weitere gemeinsame Startpunkte, zumeist organisiert vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ). Der Protest richtet sich am Bundeswehr-Fliegerhorst in Büchel, bei Cochem an der Mosel, gegen die dort vermutlich gelagerten US-amerikanischen Atombomben.

"Wir verstehen unseren Aktionstag als eine Konkretion des Friedenswortes, in dem ja die Atomwaffen und Büchel als Schmerzpunkt benannt sind", erklärt Ulrich Suppus von der Friedensinitiative Hunsrück. "Auf dem Weg zum gerechten Frieden" heißt das Friedenswort der Evangelischen Kirche im Rheinland, im Januar von der Landessynode beschlossen, dem obersten Entscheidungsgremium der rheinischen Kirche.

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Köln: Thora, Koran, Bibel - den Schriften auf der Spur

Köln

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Zusammen mit der Melanchthon-Akademie laden der Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und der Liberal-Islamische Bund zu dem interreligiösen Projekt ein, bei dem miteinander "Schriftgespür" entwickelt werden soll. Für alle Interessierten: Vorweg gibt es einen Informationsabend.

Thora, Koran und Bibel im Blick: Wie gehen Jüdinnen und Juden, Muslima und Muslime sowie Christinnen und Christen mit ihren Schriften um, auch mit Widersprüchlichkeiten? Wie beten sie? Was bedeutet heilig? Was kadosch? Was ist Segen? Wie stellen sich Juden, Christen und Muslime die Gottesbeziehung vor? Welche der drei Religionen hat wen wie beeinflusst? Diese und weitere Fragen sollen in dem Studienjahr diskutiert werden.

Das „Schriftgespür“ soll aber auch mit Geschmack und Gehör praktisch umgesetzt werden. So sind neben den Studienabenden auch Exkursionen und Begegnungen geplant.

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Flüchtlingspolitik: "Eine solche Politik ist nicht hinnehmbar"

Flüchtlingspolitik: "Eine solche Politik ist nicht hinnehmbar"

Flüchtlingsberater der Diakonie sehen die Menschenwürde in der aktuellen Asylpraxis und -gesetzgebung immer häufiger wesentlich eingeschränkt.

Flüchtlingspolitik

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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) übt scharfe Kritik an der europäischen Flüchtlingspolitik. Die EU lagere systematisch Verantwortung aus und bezahle andere Staaten für die Abwehr oder die Aufnahme von schutzsuchenden Menschen, erklärt der rheinische Präses Manfred Rekowski, Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD. „Allen politischen Verantwortlichen muss klar sein, was es heißt, das Asylrecht anzutasten und den Flüchtlingsschutz kleinzumachen: Menschen werden an Grenzen abgewiesen, von Land zu Land weitergeschickt, oder sie kommen in Seenot um.“ Eine solche Politik der ausgelagerten Verantwortung sei nicht hinnehmbar, betont Rekowski anlässlich des Weltflüchtlingstages. „Nehmen wir in Kauf, was jenseits unserer Grenzen in libyschen Lagern geschieht und dass Jahr um Jahr tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken, bleibt das für uns in Europa nicht folgenlos. Unsere eigene Würde, ja, unsere Humanität droht daran zugrunde zu gehen.“ „Fatal“ – wenn nicht mehr nach Fluchtgründen gefragt wird Der Theologe nennt es „fatal“, wenn im europäischen Asylrecht demnächst nicht mehr nach den Fluchtgründen gefragt werde. „Wenn nur noch geprüft wird, ob es einen anderen sogenannten 'Sicheren Drittstaat' gibt, in den man die Menschen abschieben kann, wird die Genfer Flüchtlingskonvention infrage gestellt.“ Rekowski mahnt, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: „Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden, als politisch Verfolgte oder weil sie eine Zukunft suchen, die es in ihrem Land für sie nicht gibt.“

Industrieländer sind mit für Fluchtursachen verantwortlich Für die Fluchtursachen seien auch die Industrieländer mit verantwortlich, sagt der rheinische Präses. „Viele Flüchtlinge fliehen vor Folgen, die unsere Politik, unser Wirtschaften und unser Lebensstil mitverursacht haben - ob Waffenexporte, Konfliktrohstoffe oder Klimawandel.“ Statt Symbolpolitik oder nationalen Alleingängen seien solidarische und menschenrechtsorientierte Lösungen gefragt, fordert der EKD-Migrationsexperte. „Wir brauchen wirksame Masterpläne für die Bekämpfung von Fluchtursachen, für besseren Flüchtlingsschutz und für eine moderne Einwanderungspolitik.“ Nicht alle Schutzsuchenden seien in Deutschland asylberechtigt, erklärte Rekowski weiter. Genau deshalb seien jedoch faire und individuelle Asylverfahren erforderlich. Ob dies in den geplanten „Anker-Zentren“ gewährleistet werden könne, sei sehr fraglich.

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