Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Unterwegs in Gottes Welt: Gott kommt in die Schultüte

Unterwegs in Gottes Welt: Gott kommt in die Schultüte

Die Einschulung gut in Erinnerung behalten, dabei wollen die evangelischen Landeskirchen in NRW mit ihrem Projekt "Unterwegs in Gottes Welt" unterstützen. Foto: Fotolia - Kzenon

Unterwegs in Gottes Welt

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Der funkelnagelneue Toni steht griffbereit neben dem Bett. Oma, Opa, Tanten und Onkel sind längst eingeladen. Und auch den Schulweg hat Luca schon geübt. Der Sechsjährige ist gespannt wie ein Flitzbogen, wenn er an seinen ersten Schultag denkt. Aus dem erfahrenen Kindergartenkind, das die Abläufe in seiner Kita aus dem Effeff kennt, wird dann ein i-Dötzchen, das sich im fremden Umfeld Schule völlig neu orientieren muss.

„In dieser Umbruchsituation brauchen Kinder vor allem Mut und Sicherheit“, sagt Pfarrerin Hanna Sauter-Diesing aus dem Schulreferat Duisburg/Niederrhein. Was die Kirche dazu beitragen kann? „Die Vergewisserung, dass Gott dabei ist, und zwar bei jedem Schritt.“

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Kinderarmut: „Kinder brauchen mehr als finanzielle Unterstützung“

Kinderarmut: „Kinder brauchen mehr als finanzielle Unterstützung“

Kinder sollen am kulturellen Leben teilhaben können. Deshalb hält Helga Siemens-Weibring freien Eintritt in Museen für eine gute Idee. Foto: JackF/Fotolia.com

Kinderarmut

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Helga Siemens Weibring ist Beauftragte für Sozialpolitik der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Nach der aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung droht Kindern Armut, wenn die Mutter keine Arbeit hat. Was muss getan werden?

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Flüchtlingspolitik: „EU sollte Friedensnobelpreis zurückgeben“

Flüchtlingspolitik: „EU sollte Friedensnobelpreis zurückgeben“

Seit 2015 sind tausende Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ertrunken.

Flüchtlingspolitik

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„Seit 2015 sind tausende Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ertrunken. In diesen Tagen erleben wir schon wieder, dass Flüchtende in Seenot geraten und ertrinken. Jenen, die von Schiffen aufgegriffen und an Bord genommen werden, verwehren zahlreiche europäische Staaten Aufnahme und Sicherheit. Eine Europäische Union, die sich derart abschottet und Menschen in Todesgefahr die Hilfe verweigert, verrät die Liebe, für die das Christentum steht. Eine Europäische Union, die nicht in der Lage ist, Ressentiments und nationale Egoismen zu überwinden sowie Mitmenschlichkeit und Liebe zu üben, sollte den ihr im Jahr 2012 verliehenen Friedensnobelpreis zurückgeben.“ Das schreibt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in seinem aktuellen Präsesblog.

In seinem Beitrag beschäftigt sich Präses Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, mit einem Statement des US-amerikanischen Bischofs Michael Bruce Curry. „Während Politikerinnen und Politiker in Europa die Verantwortung für Menschen, die an den Grenzen stranden, hin und her schieben und wir in Deutschland über Grenzsicherung mit vielen juristischen und technischen Details diskutieren, stellt uns Curry in seiner direkten amerikanischen Art eine grundsätzliche Frage, die wir in der aktuellen politischen Auseinandersetzung auch in Deutschland und in Europa nicht vergessen dürfen: ,Was ist der christliche Umgang mit Grenzsicherung? Stärke verlangt keine Grausamkeit. Tatsächlich reagiert man oft nur grausam aus einer Schwäche heraus. Jesus sagt es sehr deutlich, was wahre Stärke ist – nämlich dass sie immer von Liebe angetrieben ist. Es mag viele politische Lösungsvorschläge geben, aber die Perspektive, aus der wir sie alle betrachten, sollte diese sein: Behandelt dieser Politikansatz Menschen mit Liebe und liegt ihm Mitmenschlichkeit zugrunde? Ist die Antwort darauf nein, ist es keine christliche Lösung.‘“ Manfred Rekowski ergänzt Currys Antwort: „Und im Übrigen auch keine humane Lösung, wie sie unseren abendländischen Werten entspricht.“

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Büchereien für Integration: Flüchtlingen unsere Welt erschließen

Büchereien für Integration: Flüchtlingen unsere Welt erschließen

Huda aus Syrien mit ihrer Lesepatin Irene Plein-Elborg in der Evangelischen Öffentlichen Bücherei an der Matthäikirche in Bonn.

Büchereien für Integration

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Abiturientin Marie hat nicht gerade wenig zu tun. Doch ganz gleich, wie voll ihr persönlicher Stundenplan auch ist – für eines nimmt sie sich immer Zeit: Lesen mit David. Und dann noch eine Runde Memory spielen. Der Fünfjährige aus Rumänien, der sich schwer tut mit den Herausforderungen der deutschen Sprache, genießt diese gemeinsame Zeit ebenso wie die junge Frau, die sich zur Lesepatin hat fortbilden lassen.

Mit Vorlesen und Lesen die Welt verstehen

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Tag der Architektur: Ausflüge zu Architektur

Tag der Architektur: Ausflüge zu Architektur

 

Service

Tag der Architektur

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Bedburg: Die Friedenskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen hat barrierefreie offene Räumlichkeiten für zukunftsorientierte Gemeindearbeit bekommen. Samstagvormittag ist das Gemeindezentrum für Besuche geöffnet.

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Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!": Konfirmandenarbeit leistet wertvollen Beitrag

Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!": Konfirmandenarbeit leistet wertvollen Beitrag

Jung, aktiv, evangelisch: Archivfoto vom letzten Jugendcamp. Foto: Meike Böschemeyer

Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!"

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„Ehrenamtliches Engagement in der Kirche ist nicht nur eine binnenkirchliche Angelegenheit“, sagte Prof. Dr. Friedrich Schweitzer, Religionspädagoge an der Evangelischen Fakultät der Universität Tübingen und zuständig für die Studie, bei der Präsentation der Ergebnisse. Vielmehr engagierten sich junge Menschen in vielen Bereichen innerhalb und außerhalb der Kirche in einem hohen Maße.

Die Studie habe gezeigt, dass Ehrenamt keineswegs etwas für das dritte Lebensalter sei, wie vielfach auch in der Kirche angenommen werde. Vielmehr seien es gerade die 14- bis 24-Jährigen, die sich am stärksten ehrenamtlich engagierten.

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Aktionstag gegen Atomwaffen: Ein Tag am Schmerzpunkt Büchel

Aktionstag gegen Atomwaffen: Ein Tag am Schmerzpunkt Büchel

Archivfoto: Friedensandacht mit Präses Manfred Rekowski vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel. Für den 7. Juli ist ein Aktionstag geplant.

Aktionstag gegen Atomwaffen

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Mülheim / Ruhr und Essen, Bergisches Land und im Süden Bad Kreuznach und Kastellaun sind weitere gemeinsame Startpunkte, zumeist organisiert vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ). Der Protest richtet sich am Bundeswehr-Fliegerhorst in Büchel, bei Cochem an der Mosel, gegen die dort vermutlich gelagerten US-amerikanischen Atombomben.

"Wir verstehen unseren Aktionstag als eine Konkretion des Friedenswortes, in dem ja die Atomwaffen und Büchel als Schmerzpunkt benannt sind", erklärt Ulrich Suppus von der Friedensinitiative Hunsrück. "Auf dem Weg zum gerechten Frieden" heißt das Friedenswort der Evangelischen Kirche im Rheinland, im Januar von der Landessynode beschlossen, dem obersten Entscheidungsgremium der rheinischen Kirche.

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Köln: Thora, Koran, Bibel - den Schriften auf der Spur

Köln

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Zusammen mit der Melanchthon-Akademie laden der Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und der Liberal-Islamische Bund zu dem interreligiösen Projekt ein, bei dem miteinander "Schriftgespür" entwickelt werden soll. Für alle Interessierten: Vorweg gibt es einen Informationsabend.

Thora, Koran und Bibel im Blick: Wie gehen Jüdinnen und Juden, Muslima und Muslime sowie Christinnen und Christen mit ihren Schriften um, auch mit Widersprüchlichkeiten? Wie beten sie? Was bedeutet heilig? Was kadosch? Was ist Segen? Wie stellen sich Juden, Christen und Muslime die Gottesbeziehung vor? Welche der drei Religionen hat wen wie beeinflusst? Diese und weitere Fragen sollen in dem Studienjahr diskutiert werden.

Das „Schriftgespür“ soll aber auch mit Geschmack und Gehör praktisch umgesetzt werden. So sind neben den Studienabenden auch Exkursionen und Begegnungen geplant.

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Flüchtlingspolitik: "Eine solche Politik ist nicht hinnehmbar"

Flüchtlingspolitik: "Eine solche Politik ist nicht hinnehmbar"

Flüchtlingsberater der Diakonie sehen die Menschenwürde in der aktuellen Asylpraxis und -gesetzgebung immer häufiger wesentlich eingeschränkt.

Flüchtlingspolitik

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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) übt scharfe Kritik an der europäischen Flüchtlingspolitik. Die EU lagere systematisch Verantwortung aus und bezahle andere Staaten für die Abwehr oder die Aufnahme von schutzsuchenden Menschen, erklärt der rheinische Präses Manfred Rekowski, Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD. „Allen politischen Verantwortlichen muss klar sein, was es heißt, das Asylrecht anzutasten und den Flüchtlingsschutz kleinzumachen: Menschen werden an Grenzen abgewiesen, von Land zu Land weitergeschickt, oder sie kommen in Seenot um.“ Eine solche Politik der ausgelagerten Verantwortung sei nicht hinnehmbar, betont Rekowski anlässlich des Weltflüchtlingstages. „Nehmen wir in Kauf, was jenseits unserer Grenzen in libyschen Lagern geschieht und dass Jahr um Jahr tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken, bleibt das für uns in Europa nicht folgenlos. Unsere eigene Würde, ja, unsere Humanität droht daran zugrunde zu gehen.“ „Fatal“ – wenn nicht mehr nach Fluchtgründen gefragt wird Der Theologe nennt es „fatal“, wenn im europäischen Asylrecht demnächst nicht mehr nach den Fluchtgründen gefragt werde. „Wenn nur noch geprüft wird, ob es einen anderen sogenannten 'Sicheren Drittstaat' gibt, in den man die Menschen abschieben kann, wird die Genfer Flüchtlingskonvention infrage gestellt.“ Rekowski mahnt, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: „Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden, als politisch Verfolgte oder weil sie eine Zukunft suchen, die es in ihrem Land für sie nicht gibt.“

Industrieländer sind mit für Fluchtursachen verantwortlich Für die Fluchtursachen seien auch die Industrieländer mit verantwortlich, sagt der rheinische Präses. „Viele Flüchtlinge fliehen vor Folgen, die unsere Politik, unser Wirtschaften und unser Lebensstil mitverursacht haben - ob Waffenexporte, Konfliktrohstoffe oder Klimawandel.“ Statt Symbolpolitik oder nationalen Alleingängen seien solidarische und menschenrechtsorientierte Lösungen gefragt, fordert der EKD-Migrationsexperte. „Wir brauchen wirksame Masterpläne für die Bekämpfung von Fluchtursachen, für besseren Flüchtlingsschutz und für eine moderne Einwanderungspolitik.“ Nicht alle Schutzsuchenden seien in Deutschland asylberechtigt, erklärte Rekowski weiter. Genau deshalb seien jedoch faire und individuelle Asylverfahren erforderlich. Ob dies in den geplanten „Anker-Zentren“ gewährleistet werden könne, sei sehr fraglich.

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Magazin: Erfahrungen aus der Stille

Magazin: Erfahrungen aus der Stille

Magazin

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 25 Jahre Haus der Stille, 25 Jahre Erfahrungen von Menschen, die durch Stille und Einkehr in besonderer Weise in Kontakt mit Gott getreten sind. „Im Raum der Stille“ erzählt davon und macht mit vielfältigen Beiträgen, großzügiger Gestaltung und Bebilderung Lust auf Stille. 

Über Sinn und Heilsamkeit von christlicher Kontemplation und Herzensgebeten, schreibt der Theologe und Pädagoge Rüdiger Maschwitz. Eine Teilnehmerin und eine Kursleiterin erzählen von ihren Erfahrungen bei den Oasentagen im Haus der Stille. Einzelgäste berichten von ihrem persönlichen Rückzug in die Stille. Die Einrichtungsleiterin Irene Hildenhagen beschreibt, wie Exerzitien helfen, im Alltag aufmerksam für die Gegenwart Gottes zu sein.

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Evangelischer Raiffeisen-Kongress: Genossenschaften geben Heimat und Sicherheit

Evangelischer Raiffeisen-Kongress: Genossenschaften geben Heimat und Sicherheit

Idee mit Zukunftspotenzial: Raiffeisen und Genossenschaften waren Thema des Kongresses in Bonn.

Evangelischer Raiffeisen-Kongress

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Diese zeige neue Kraft angesichts der Krisen des kapitalistischen Wirtschaftens, so Vogelsang zum Abschluss des Kongresses, der gemeinsam von Evangelischen Akademie im Rheinland, dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, dem Seminar für Genossenschaftswesen der Universität Köln und der Stiftung Sozialer Protestantismus veranstaltet wurde.

Der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, Prof. Dr. Gerhard Wegner, sprach von einem neuen Interesse an Genossenschaften: „Angesichts der Entfremdung fördern Genossenschaften des Heimatgefühl der Menschen. In diesem Feld sind neue Bedürfnisse in Dörfern und Stadtteilen gewachsen. Da greifen Genossenschaften in vielen Bereichen.“

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Gedenken an deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941: Schwärzester Tag

Gedenken an deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941: Schwärzester Tag

Pskow, Dreifaltigkeitskathedrale

Gedenken an deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941

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Diskussion im Theater von Pskow, Versöhnungsreise, Juni 1991

Doch so kam es: Am schwärzesten Tag, genau 50 Jahre nach dem Überfall von Nazi-Deutschland auf die damalige Sowjetunion, nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland an den Gedenkfeiern in Pskow teil. Eine Versöhnungsreise, mit dem damaligen Präses Peter Beier an der Spitze der Delegation. Und eine Reise, die bis heute Früchte trägt, denn die Verbindungen sind geblieben, ja gewachsen. Bis heute, Jahrzehnte nach Beginn des "Unternehmens Barbarossa", wie der Deckname des NS-Regimes für den Angriffskrieg lautete.

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Barcamp glaubensreich: „Weniger verwalten, mehr gestalten“

Barcamp glaubensreich: „Weniger verwalten, mehr gestalten“

Schon bei den vorherigen Netzwerktreffen wurde intensiv darüber beraten, wie Kirche und Gemeinde gestaltet werden können

Barcamp glaubensreich

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Katja Königstein

Frau Königstein, Sie fahren am 30. Juni zum Barcamp glaubensreich nach Köln. Was erwarten Sie vom Treffen?

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Freiwilligendienst: „Israel eignet sich nicht für Small-Talk“

Freiwilligendienst: „Israel eignet sich nicht für Small-Talk“

Was erwartet uns in Nes Ammim? Darüber tauschen sich Berit Hoffmann, Daniel Friesen, Judith Cantu Flores Reimann und Paul Bochynek (v.l.n.r.) beim Vorbereitungsseminar aus.

Freiwilligendienst

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„Es war ruhig, und es war friedlich“, beschreibt Daniel Friesen den Eindruck, den er in Israel vom Ort Nes Ammim im Norden des Landes bekommen hat. Der Abiturient war mit der evangelischen Gemeinde Kartäuserkirche aus Köln bei einer Studienreise unterwegs gewesen und hatte im Hotel des christlichen Dorfes Nes Ammim übernachtet. „Man spürt als Gast, dass hier Menschen als Gemeinschaft wirken“, sagt der junge Kölner. Und weil ihn das nachhaltig beeindruckt hat, wird er ab August selbst ein Teil dieser Gemeinschaft sein und ein Jahr lang einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst in Nes Ammim leisten.

Ein „Zeichen der Völker“

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Mitmachaktion zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft 2018: Beste Fußballstadion-Hymne gesucht

Mitmachaktion zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft 2018

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Egal, ob kleiner Chor, Spontan-Duo, Trio, Quartett oder die gesamte Fangemeinde beim Public-Viewing im Kirchhof, egal ob Kantorei oder Posaunenchor: Ölt die Kehlen und covert eine der großen Stadionhymnen! Lasst Euch was einfallen, singt ganz in Eurem Stil. Nehmt das alles auf Video auf – Handyvideo reicht! Wir sammeln die Videos so ein:

Whatsapp: Video an 01737218451oderwetransfer.com: Video dann an die Mailadresse online@ekir.deIm Browser wetransfer.com aufrufen und z. B. die free-Version wählen oder die Wetransfer-App wählen

Der beste Act gewinnt. Der Preis: ein faires Final-FresspaketStart: mit dem Auftaktspiel der Fifa-Fußballweltmeisterschaft in Russland am Donnerstag, 14. Juni 2018Einsendeschluss: Montag, 9. Juli 2018. Damit das faire Final-Fresspaket noch rechtzeitig bei Euch ankommt.

In der Jury wird auch Fußballfan Manfred Rekowski, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, sitzen.  

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Ausländerpfarramt: Offene Türen für Flüchtlinge

Ausländerpfarramt: Offene Türen für Flüchtlinge

Pfarrer Siegfried Pick im Gespräch mit Migrantinnen. Die Beratung in Asylverfahren gehört zu den Hilfen, die das Ausländerpfarramt anbietet.

Ausländerpfarramt

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Herr Pick, im Juni 1988 haben Sie als Pfarrer für Ausländerarbeit im Kirchenkreis An Nahe und Glan Ihre Arbeit begonnen, damals noch als Modellprojekt. Was sehen Sie heute als Ihren größten Erfolg an?

Der größte Erfolg ist, dass wir 30 Jahre lang kontinuierliche Arbeit machen konnten. Als ich angefangen habe, war die Stelle auf fünf Jahre befristet. Der Auftrag der Landeskirche lautete, in den zu Rheinland-Pfalz gehörenden Kirchengemeinden gemeindebezogene Flüchtlingsarbeit zu gestalten. Heute umfasst unser Team 15 Hauptamtliche, 20 Honorarkräfte und rund 150 Ehrenamtliche, die verbindlich mit uns zusammenarbeiten. Wir haben ein Netzwerk von Gemeindegruppen im gesamten Kirchenkreis. Wir sind auch sehr froh, dass die evangelische Kirche immer eine klare Position für die Rechte der Flüchtlinge und das Menschenrecht auf Asyl eingenommen hat. Unsere Arbeit ist Ausdruck dafür. Wir haben eine starke Rückendeckung für das, was wir tun und wofür wir uns engagieren.

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Flüchtlingshilfe in Griechenland: Faire Arbeit und ein Leben in Frieden

Flüchtlingshilfe in Griechenland: Faire Arbeit und ein Leben in Frieden

Eröffnung des neuen Naomi-Projekts für Flüchtlinge im Jahr 2017, u.a. mit Doris Peschke (CCME, v.l.) und Kirchenrat Rafael Nikodemus.

Flüchtlingshilfe in Griechenland

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Beratung, Begleitung und humanitäre Hilfe – das ist eine Säule des Naomi-Projekts, einer Flüchtlingshilfeinitiative in Thessaloniki/Griechenland, die unter anderem von der rheinischen Kirche unterstützt wird. Die zweite Säule bilden integrationsfördernde Maßnahmen Sprachkurse, sowie Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, unter anderem in einer Nähwerkstatt.

Insbesondere die Textilwerkstatt ist in den letzten Monaten ausgeweitet worden und bietet inzwischen ein professionelles Produktangebot. Im Jahr 2017 wurden über 1300 Jacken hergestellt, zwei Flüchtlinge aus Benin und Kongo sind mittlerweile halbtags fest angestellt. Weitere Flüchtlinge erhalten Sozialhilfen für die Heimarbeit.

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Köln: Auszeichnung für Frauenorganisation in Honduras

Köln: Auszeichnung für Frauenorganisation in Honduras

Ausgezeichnete und Ehrende anlässlich der Verleihung der Pfarrer-Georg-Fritze-Gedächtnisgabe 2018.

Köln

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Namensgeberin der ausgezeichneten Organisation ist die Grundschullehrerin und Frauenrechtlerin Visitación Padilla (1882-1960). Seit mehr als drei Jahrzehnten kämpft Visitación Padilla für den Schutz und die Stärkung der Menschenrechte für Frauen in dem zentralamerikanischen Land. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis verleiht der Kirchenkreis Köln-Mitte.

„Niemand wäre besser geeignet, um dieser Frauenrechtsorganisation die Ehre zu erweisen“, kündigte Stadtsuperintendent Rolf Domning, auch Superintendent des Kirchenkreises Köln-Mitte, die frühere Ministerin an. Das Heimatland von Visitación Padilla lernte sie bereits zu Beginn ihrer Amtszeit kennen, in Folge des dort wütenden Hurricane Mitch.

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Buch: Glaubenspraxis – konkret und persönlich

Buch: Glaubenspraxis – konkret und persönlich

Buch

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Glaube und Zweifel, die Beziehungen zwischen Religion, Kultur und Herkunft , die Frage, ob es einen Fußballgott gibt und wie gut Geld und Gott zusammenpassen – das sind nur einige der die Themen, die Stephan Hermsen in den Gesprächen aufgreift. Entstanden sind die Interviews im Rahmen einer Reihe in der NRZ (Neue Ruhr/Rhein Zeitung), in dem Buch „Woran wir glauben“ sind sie in ausführlicher Form aufbereitet.  

So lernen Leserinnen und Leser unter anderem das  junge muslimische Autorenpaar Jasamin Ulfat-Seddiqzai und Mansur Seddiqzai aus Essen kennen. Sie erklären, warum es ihnen wichtig ist, Glaubensvorstellungen auch zu hinterfragen und warum sie Islamunterricht an Schulen als notwendig erachten, dass Kopftuch-tragen und eine liberale Haltung kein Gegensatz sind und warum sie  ihre Tochter bewusst in einen katholischen Kindergarten schicken.

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KEK-Vollversammlung: Zukunft für Europa suchen

KEK-Vollversammlung: Zukunft für Europa suchen

Kirchen-Familie: Delegierte, Beratende, Stewards und Staff, Jugendliche und Gäste der Vollversammlung 2018 der Konferenz Europäischer Kirchen.

KEK-Vollversammlung

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Populismus, Nationalismus, Brexit. Die KEK-Vollversammlung 2018 war ein „Kontrapunkt“ im Blick auf die Zukunft Europas, sagt Landeskirchenrat Markus Schaefer, stellvertretender Leiter der Abteilung Theologie und Ökumene im Düsseldorfer Landeskirchenamt. Unter dem biblischen Motto „Ihr werdet meine Zeugen sein“ tagten in Novi Sad mehr als 400 Delegierte, Berater, Stewards, Jugendliche, Mitarbeitende und Ehrengäste.

Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, hat eine Entfremdung von der EU beklagt. "Für die Menschen heute ist ein Leben in Frieden so selbstverständlich geworden, dass Europa als Friedensprojekt keine Strahlkraft mehr begründen kann", sagte Bosse-Huber in Novi Sad. Paradoxerweise sei ein Hauptgrund für die bei manchen Menschen anzutreffende Entfremdung von der EU also gerade deren großer Erfolg.

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