Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Sommer- und Wochenend-Tipps: Fitnesskurse in Weyertal, Schöpfungs-Predigt in der Kartäuserkirche, „Flötett“ in Hürth und Exerzitien im Trubel der Stadt

Wer die zweite Julihälfte in Köln und der Region verbringt und auf der Suche nach Fitnesskursen oder anspruchsvollen Gottesdiensten ist, wird hier fündig: In den Sommerferien bietet das Zentrum für Sport und Medizin (ZSM) am Evangelischen Klinikum Köln-Weyertal spezielle Freizeit- und Gesundheitskurse an, die sich wegen der kurzen Dauer gut zum Kennenlernen und Einsteigen eignen. In der Kartäuserkirche lädt eine Predigtreihe ein, über den verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung nachzudenken. In Hürth spielt das Blockflötenensemble „Flötett“. Pfarrerin Ute Grieger-Jäger erzählt von Frauen, die sich trauen, und die Melanchthon-Akademie lädt zu Exerzitien im Trubel der Stadt ein.

Pilates-Elemente im Zentrum für Sport und MedizinGesundheits- und Fitnesskurse zum Kennenlernen und EinsteigenIn den Sommerferien bietet das Zentrum für Sport und Medizin am Evangelischen Krankenhaus Weyertal, Weyertal 76, Nordic Walking, Wassergymnastik (Geringe Intensität), Aquafitness (höhere Intensität) sowie Rückenfitness und Gerätetrainingskurse für Ältere an. Viele Bewegungskurse werden auch speziell für Schwangere sowie als Rückbildung und in Kombination mit Pilates-Elementen angeboten. Entspannungsseminare zu den Themen Atmen, Yoga und „Entspannte Schulter – gelöster Nacken“ runden das Sommerferienprogramm ab.Kontakt und Programmabruf: Zentrum für Sport und Medizin (ZSM), Telefon 0221/479-2299, www.evk-gesund.de

Predigtreihe zum verantwortlichen Umgang mit der SchöpfungVikar und Pfarrer laden ein, über das „Element Erde“ nachzudenkenWie können Menschen heute verantwortlich mit der Schöpfung umgehen? Was muss getan werden, um die Schöpfung zu erhalten? In einer Predigtreihe an der Kölner Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, laden Pfarrer Mathias Bonhoeffer und Vikar Tim Lahr dazu ein, sich mit vier Elementen der Antike auseinanderzusetzen. Das Element „Erde“ steht am Sonntag, 22. Juli, 9.45 Uhr, beim Gottesdienst im Mittelpunkt. Die Reihe „Schöpfung – die vier antiken Elemente“ wird am 2. September zum Thema „Luft“ fortgesetzt.Kontakt: Pfarrer Mathias Bonhoeffer, Telefon 0221/25 91 38 99, www.kartaeuserkirche.de

Hürth: „Frauen, die sich trauen“ und das Blockflötenensemble „Flötett“Predigtreihe in den Sommerferien zu Gleichnissen aus der BibelZum Motto „Frauen, die sich trauen“ predigt Pfarrerin Ute Grieger-Jäger – musikalisch unterstützt durch das Blockflötenensemble „Flötett“ – am Sonntag, 22. Juli, 9.45 Uhr, in der Friedenskirche Efferen, Martin-Luther-Straße 12. Grieger-Jäger stellt das Gleichnis vom verlorenen Schaf“ ins Zentrum ihrer Predigt. Mitglieder der Frauenhilfe gestalten den Gottesdienst ebenfalls mit. Die Sommerferien über bietet die Evangelische Kirchengemeinde Hürth eine Reihe von Gottesdiensten zu Gleichnissen aus der Bibel an.Kontakt: Pfarrerin Ute Grieger-Jäger, Telefon 02233/315 64, www.evangelisch-in-huerth.de

Exerzitien im Trubel von KölnFünf Tage lang Impulse aufnehmen und betend auf dem Weg seinExerzitien abhalten mitten im Trubel der Stadt und nicht in selbstgewählter Abgeschiedenheit, das können die Teilnehmenden der fünf-tägigen Straßenexerzitien von Montag, 23. Juli, 18 Uhr, bis Samstag, 28. Juli, 13 Uhr, bei einer Veranstaltung der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b. Achtsam schauend und hörend die Impulse der Straße wahrnehmen, sich betend auf den Weg machen, Orte der persönlichen Gottesbegegnung finden: Die Teilnehmenden üben, mitten in der Stadt ihre Wahrnehmung zu schulen. Tagsüber sind die Übenden auf den Straßen unterwegs, nachmittags kommen sie zurück und erzählen von ihren Eindrücken. Dabei werden sie begleitet und angeleitet von Dozentin Elisabeth Kämmerling. Eine einfache, gemeinsam zubereitete Verpflegung wird angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.Kontakt: Melanchthon-Akademie, Telefon 0221/931 80 30, anmeldung@melanchthon-akademie.de, www.melanchthon-akademie.de

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Neugier auf die Heiligen Schriften – Vorstellung des interreligiösen Kurses „SCHRIFT.GESPÜR“ in der Melanchthon-Akademie Köln

Neugier auf die Heiligen Schriften – Vorstellung des interreligiösen Kurses „SCHRIFT.GESPÜR“ in der Melanchthon-Akademie Köln

Unwissenheit ist oftmals die Quelle von Vorurteilen und Fehleinschätzungen. Ein probates Gegenmittel ist die Neugier. Und die ist derzeit offenbar groß. Denn der interreligiöse Theologiekurs „SCHRIFT.GESPÜR – Thora. Bibel. Koran. hoch drei“, der im September an der Melanchthon-Akademie Köln (MAK) startet, ist schon jetzt ausgebucht. Für weitere Interessierte hat die MAK eine Warteliste eingerichtet, mit der man sich für einen möglichen zweiten Kurs im nächsten Jahr anmelden kann.

Angeleitet wird der Kurs von vier Geistlichen der drei abrahamitischen Religionen. Die evangelische Pfarrerin Dorothee Schaper und Imamin Rabeya Müller vom Liberal-islamischen Bund sind bereits seit Jahren über feministische Studien in islamischer und christlicher Theologie miteinander verbunden. Rabbinerin Natalia Verzhbovska gehört der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln an, mit der die MAK schon seit über 20 Jahren eng kooperiert. Pfarrer Martin Bock leitet heute die Akademie und hat dort vor 20 Jahren den ersten Theologiekurs für Laien ins Leben gerufen, bei dem der Blick auf die anderen Religionen immer eine wichtige Rolle gespielt hat. Anstatt nur die eigene Schrift für sich selbst zu lesen, geht es bei „SCHRIFT.GESPÜR“ nun um die gemeinsame Lektüre aller drei Bücher. „Wir teilen uns unsere Schätze zu wenig mit“, betont Martin Bock gegenüber Sammy Wintersohl auf der Kölner Kirchenbank.

Die sinnliche AnnäherungZwischen dem 26. September 2018 und dem 12. Juni 2019 wird sich „SCHRIFT.GESPÜR“ auf unkonventionelle Weise den drei heiligen Schriften – Bibel, Thora und Koran – widmen. Der Name kommt nicht von ungefähr: Die sinnliche Annäherung steht dabei im Mittelpunkt. Neben der Lektüre, dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion soll auch gesungen, getanzt und gekocht werden. Wer an solch einer unmittelbaren Begegnung mit Texten und Menschen der drei Religionen interessiert ist, ist herzlich dazu eingeladen. Nicht nur jüdische, muslimische und christliche, auch konfessionslose Menschen dürfen sich hier angesprochen fühlen.

Sinnliches Einfühlen in die Heiligen Schriften: Was sagt mir der Text, was löst er in mir aus?

Die persönliche ReaktionEinen Vorgeschmack auf den Kurs gab ein Informationsabend: Im Stuhlkreis wurden die Teilnehmenden aufgefordert, mal unter ihre Sitze zu greifen. Mit ihren Händen erfühlten sie einen Zettel mit einem Spruch darauf. Aus welchem der drei Bücher der stammte, stand nicht auf dem Zettel und war zunächst auch nicht wichtig. Denn es ging um die persönliche Reaktion auf den Text. Was löst der Satz in mir aus? Was spüre ich dabei? Reihum stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einander vor und teilten ihre Gedanken zu dem Spruch mit. Ein Austausch stellte sich ein. Jeder gab etwas von sich preis und lernte die anderen ein wenig kennen.

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Neugier auf die Heiligen Schriften – Vorstellung des interreligiösen Kurses „SCHRIFT.GESPÜR“ in der Melanchthon-Akademie Köln

Neugier auf die Heiligen Schriften – Vorstellung des interreligiösen Kurses „SCHRIFT.GESPÜR“ in der Melanchthon-Akademie Köln

Unwissenheit ist oftmals die Quelle von Vorurteilen und Fehleinschätzungen. Ein probates Gegenmittel ist die Neugier. Und die ist derzeit offenbar groß. Denn der interreligiöse Theologiekurs „SCHRIFT.GESPÜR – Thora. Bibel. Koran. hoch drei“, der im September an der Melanchthon-Akademie Köln (MAK) startet, ist schon jetzt ausgebucht. Für weitere Interessierte hat die MAK eine Warteliste eingerichtet, mit der man sich für einen möglichen zweiten Kurs im nächsten Jahr anmelden kann.

Angeleitet wird der Kurs von vier Geistlichen der drei abrahamitischen Religionen. Die evangelische Pfarrerin Dorothee Schaper und Imamin Rabeya Müller vom Liberal-islamischen Bund sind bereits seit Jahren über feministische Studien in islamischer und christlicher Theologie miteinander verbunden. Rabbinerin Natalia Verzhbovska gehört der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln an, mit der die MAK schon seit über 20 Jahren eng kooperiert. Pfarrer Martin Bock leitet heute die Akademie und hat dort vor 20 Jahren den ersten Theologiekurs für Laien ins Leben gerufen, bei dem der Blick auf die anderen Religionen immer eine wichtige Rolle gespielt hat. Anstatt nur die eigene Schrift für sich selbst zu lesen, geht es bei „SCHRIFT.GESPÜR“ nun um die gemeinsame Lektüre aller drei Bücher. „Wir teilen uns unsere Schätze zu wenig mit“, betont Martin Bock gegenüber Sammy Wintersohl auf der Kölner Kirchenbank.

Die sinnliche AnnäherungZwischen dem 26. September 2018 und dem 12. Juni 2019 wird sich „SCHRIFT.GESPÜR“ auf unkonventionelle Weise den drei heiligen Schriften – Bibel, Thora und Koran – widmen. Der Name kommt nicht von ungefähr: Die sinnliche Annäherung steht dabei im Mittelpunkt. Neben der Lektüre, dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion soll auch gesungen, getanzt und gekocht werden. Wer an solch einer unmittelbaren Begegnung mit Texten und Menschen der drei Religionen interessiert ist, ist herzlich dazu eingeladen. Nicht nur jüdische, muslimische und christliche, auch konfessionslose Menschen dürfen sich hier angesprochen fühlen.

Sinnliches Einfühlen in die Heiligen Schriften: Was sagt mir der Text, was löst er in mir aus?

Die persönliche ReaktionEinen Vorgeschmack auf den Kurs gab ein Informationsabend: Im Stuhlkreis wurden die Teilnehmenden aufgefordert, mal unter ihre Sitze zu greifen. Mit ihren Händen erfühlten sie einen Zettel mit einem Spruch darauf. Aus welchem der drei Bücher der stammte, stand nicht auf dem Zettel und war zunächst auch nicht wichtig. Denn es ging um die persönliche Reaktion auf den Text. Was löst der Satz in mir aus? Was spüre ich dabei? Reihum stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einander vor und teilten ihre Gedanken zu dem Spruch mit. Ein Austausch stellte sich ein. Jeder gab etwas von sich preis und lernte die anderen ein wenig kennen.

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Neubauten, Ökologie und Nachhaltigkeit: Antoniter Siedlungsgesellschaft legt Geschäfts- und Sozialbericht für 2017 vor

Neubauten, Ökologie und Nachhaltigkeit: Antoniter Siedlungsgesellschaft legt Geschäfts- und Sozialbericht für 2017 vor

„Wir haben allen Grund, uns zu freuen, wenn wir auf unser Jahresergebnis blicken. Denn wir haben mit einem Jahresüberschuss von 1,27 Millionen Euro das schon sehr gute Ergebnis des Vorjahres nochmals um fast eine halbe Million Euro übertroffen. Damit haben wir bewiesen, dass soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können“, erklärt Guido Stephan, Geschäftsführer der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region (ASG), in seinem Grußwort zum soeben veröffentlichten Geschäftsbericht 2017.

Neben den wichtigsten Bauprojekten des vergangenen Jahres, die die ASG im Auftrag von evangelischen Kirchenkreisen und Kirchengemeinden durchgeführt oder begleitet hatte, enthält der Geschäftsbericht insbesondere eine Darstellung der aktuellen Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft. Mit ihrem zeitgleich veröffentlichten Sozialbericht gibt die ASG Auskunft über ihr soziales Engagement, vor allem im Bereich der Seniorenarbeit. Auch, wenn es darum geht, Häuser und Wohnungen für betreute Wohngruppen zur Verfügung zu stellen – etwa für Mütter und Kinder in schwierigen Lebenslagen, für junge Erwachsene mit Einschränkungen oder für Menschen mit Demenz – stellt die ASG ihre Bereitschaft zur Hilfe zuverlässig unter Beweis.

Wirtschaftlich ein sehr gutes JahrIm Jahr 2017 hat die ASG ihre Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von rund 88 Millionen Euro auf 93 Millionen Euro erhöht. Der Bilanzgewinn beträgt ca. 1,8 Millionen Euro – mehr als das Doppelte des Vorjahres (knapp 704.000 Euro). Der Anstieg der Sollmieten in 2017 ist auch auf die Neubautätigkeit und Bestandserweiterung zurückzuführen (ein Zuwachs um rund 6,0 Prozent im Vergleich zu 4,8 Prozent in 2016). Die Zahl der mieterseitigen Kündigungen ging im Vergleich zum Vorjahr um knapp 15 Prozent auf 109 Kündigungen zurück.

 

Das Sozialmanagement der ASG organisiert neben vielen Freizeitaktivitäten auch Sportangebote für ältere Mieterinnen und Mieter

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Neubauten, Ökologie und Nachhaltigkeit: Antoniter Siedlungsgesellschaft legt Geschäfts- und Sozialbericht für 2017 vor

Neubauten, Ökologie und Nachhaltigkeit: Antoniter Siedlungsgesellschaft legt Geschäfts- und Sozialbericht für 2017 vor

„Wir haben allen Grund, uns zu freuen, wenn wir auf unser Jahresergebnis blicken. Denn wir haben mit einem Jahresüberschuss von 1,27 Millionen Euro das schon sehr gute Ergebnis des Vorjahres nochmals um fast eine halbe Million Euro übertroffen. Damit haben wir bewiesen, dass soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können“, erklärt Guido Stephan, Geschäftsführer der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region (ASG), in seinem Grußwort zum soeben veröffentlichten Geschäftsbericht 2017.

Neben den wichtigsten Bauprojekten des vergangenen Jahres, die die ASG im Auftrag von evangelischen Kirchenkreisen und Kirchengemeinden durchgeführt oder begleitet hatte, enthält der Geschäftsbericht insbesondere eine Darstellung der aktuellen Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft. Mit ihrem zeitgleich veröffentlichten Sozialbericht gibt die ASG Auskunft über ihr soziales Engagement, vor allem im Bereich der Seniorenarbeit. Auch, wenn es darum geht, Häuser und Wohnungen für betreute Wohngruppen zur Verfügung zu stellen – etwa für Mütter und Kinder in schwierigen Lebenslagen, für junge Erwachsene mit Einschränkungen oder für Menschen mit Demenz – stellt die ASG ihre Bereitschaft zur Hilfe zuverlässig unter Beweis.

Wirtschaftlich ein sehr gutes JahrIm Jahr 2017 hat die ASG ihre Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von rund 88 Millionen Euro auf 93 Millionen Euro erhöht. Der Bilanzgewinn beträgt ca. 1,8 Millionen Euro – mehr als das Doppelte des Vorjahres (knapp 704.000 Euro). Der Anstieg der Sollmieten in 2017 ist auch auf die Neubautätigkeit und Bestandserweiterung zurückzuführen (ein Zuwachs um rund 6,0 Prozent im Vergleich zu 4,8 Prozent in 2016). Die Zahl der mieterseitigen Kündigungen ging im Vergleich zum Vorjahr um knapp 15 Prozent auf 109 Kündigungen zurück.

 

Das Sozialmanagement der ASG organisiert neben vielen Freizeitaktivitäten auch Sportangebote für ältere Mieterinnen und Mieter

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Neubauten, Ökologie und Nachhaltigkeit: Antoniter Siedlungsgesellschaft legt Geschäfts- und Sozialbericht für 2017 vor

Neubauten, Ökologie und Nachhaltigkeit: Antoniter Siedlungsgesellschaft legt Geschäfts- und Sozialbericht für 2017 vor

„Wir haben allen Grund, uns zu freuen, wenn wir auf unser Jahresergebnis blicken. Denn wir haben mit einem Jahresüberschuss von 1,27 Millionen Euro das schon sehr gute Ergebnis des Vorjahres nochmals um fast eine halbe Million Euro übertroffen. Damit haben wir bewiesen, dass soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können“, erklärt Guido Stephan, Geschäftsführer der Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region (ASG), in seinem Grußwort zum soeben veröffentlichten Geschäftsbericht 2017.

Neben den wichtigsten Bauprojekten des vergangenen Jahres, die die ASG im Auftrag von evangelischen Kirchenkreisen und Kirchengemeinden durchgeführt oder begleitet hatte, enthält der Geschäftsbericht insbesondere eine Darstellung der aktuellen Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft. Mit ihrem zeitgleich veröffentlichten Sozialbericht gibt die ASG Auskunft über ihr soziales Engagement, vor allem im Bereich der Seniorenarbeit. Auch, wenn es darum geht, Häuser und Wohnungen für betreute Wohngruppen zur Verfügung zu stellen – etwa für Mütter und Kinder in schwierigen Lebenslagen, für junge Erwachsene mit Einschränkungen oder für Menschen mit Demenz – stellt die ASG ihre Bereitschaft zur Hilfe zuverlässig unter Beweis.

Wirtschaftlich ein sehr gutes JahrIm Jahr 2017 hat die ASG ihre Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von rund 88 Millionen Euro auf 93 Millionen Euro erhöht. Der Bilanzgewinn beträgt ca. 1,8 Millionen Euro – mehr als das Doppelte des Vorjahres (knapp 704.000 Euro). Der Anstieg der Sollmieten in 2017 ist auch auf die Neubautätigkeit und Bestandserweiterung zurückzuführen (ein Zuwachs um rund 6,0 Prozent im Vergleich zu 4,8 Prozent in 2016). Die Zahl der mieterseitigen Kündigungen ging im Vergleich zum Vorjahr um knapp 15 Prozent auf 109 Kündigungen zurück.

 

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#dazusteheich: Dr. Bernhard Seiger über den Sommerurlaub

„Das Wandern ist zugleich auch ein Bild für das Leben“, sagt Dr. Bernhard Seiger, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd. In dem Beitrag der Reihe #dazusteheich erzählt er von Naturerlebnissen, von einem Perspektivwechsel, besonderen Berg-Momenten und dem befreienden Blick nach einer anstrengenden Wanderung.

Und hier der Text zum Nachlesen:

Was verbinden Sie mit Sommerurlaub? Für mich bedeutet Sommerurlaub viel draußen sein, Erlebnisse mit der Natur und sich bewegen. Dafür steht hier dieser Wanderschuh.

Warum gehen Menschen gern in die Natur? Ich glaube deshalb, weil sie dabei die Entschleunigung erleben, weil sie Natur intensiver spüren, und weil sie damit auch sich selber intensiver wahrnehmen können. Das Wandern ist zugleich auch ein Bild für das Leben. In der Bibel gibt es eine ganze Reihe von Geschichten, die vom Wandern, vom Unterwegssein, erzählen. So ist das Volk Israel über lange Zeiten in der Wüste unterwegs, und auch nach Jahrhunderten erinnern sie sich noch an die Erlebnisse, die sie in dieser unwirtlichen Umgebung gehabt haben.

Doch Jesus geht von Ort zu Ort, um dort Menschen zu treffen. Das bedeutet: Leben heißt unterwegs sein, sich selber verändern, an unterschiedliche Orte kommen, also nicht fest und starr sein, sondern sich verändern, unterwegs sein. Mit dem Wandern ist es wie im Auf und Ab im Leben: Es geht rauf, es geht runter, manches ist sehr anstrengend, manche schönen Wegstrecken erleben wir, aber auch manche, die uns eher Kraft kosten.

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#dazusteheich: Dr. Bernhard Seiger über den Sommerurlaub

„Das Wandern ist zugleich auch ein Bild für das Leben“, sagt Dr. Bernhard Seiger, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd. In dem Beitrag der Reihe #dazusteheich erzählt er von Naturerlebnissen, von einem Perspektivwechsel, besonderen Berg-Momenten und dem befreienden Blick nach einer anstrengenden Wanderung.

Und hier der Text zum Nachlesen:

Was verbinden Sie mit Sommerurlaub? Für mich bedeutet Sommerurlaub viel draußen sein, Erlebnisse mit der Natur und sich bewegen. Dafür steht hier dieser Wanderschuh.

Warum gehen Menschen gern in die Natur? Ich glaube deshalb, weil sie dabei die Entschleunigung erleben, weil sie Natur intensiver spüren, und weil sie damit auch sich selber intensiver wahrnehmen können. Das Wandern ist zugleich auch ein Bild für das Leben. In der Bibel gibt es eine ganze Reihe von Geschichten, die vom Wandern, vom Unterwegssein, erzählen. So ist das Volk Israel über lange Zeiten in der Wüste unterwegs, und auch nach Jahrhunderten erinnern sie sich noch an die Erlebnisse, die sie in dieser unwirtlichen Umgebung gehabt haben.

Doch Jesus geht von Ort zu Ort, um dort Menschen zu treffen. Das bedeutet: Leben heißt unterwegs sein, sich selber verändern, an unterschiedliche Orte kommen, also nicht fest und starr sein, sondern sich verändern, unterwegs sein. Mit dem Wandern ist es wie im Auf und Ab im Leben: Es geht rauf, es geht runter, manches ist sehr anstrengend, manche schönen Wegstrecken erleben wir, aber auch manche, die uns eher Kraft kosten.

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#dazusteheich: Dr. Bernhard Seiger über den Sommerurlaub

„Das Wandern ist zugleich auch ein Bild für das Leben“, sagt Dr. Bernhard Seiger, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd. In dem Beitrag der Reihe #dazusteheich erzählt er von Naturerlebnissen, von einem Perspektivwechsel, besonderen Berg-Momenten und dem befreienden Blick nach einer anstrengenden Wanderung.

Und hier der Text zum Nachlesen:

Was verbinden Sie mit Sommerurlaub? Für mich bedeutet Sommerurlaub viel draußen sein, Erlebnisse mit der Natur und sich bewegen. Dafür steht hier dieser Wanderschuh.

Warum gehen Menschen gern in die Natur? Ich glaube deshalb, weil sie dabei die Entschleunigung erleben, weil sie Natur intensiver spüren, und weil sie damit auch sich selber intensiver wahrnehmen können. Das Wandern ist zugleich auch ein Bild für das Leben. In der Bibel gibt es eine ganze Reihe von Geschichten, die vom Wandern, vom Unterwegssein, erzählen. So ist das Volk Israel über lange Zeiten in der Wüste unterwegs, und auch nach Jahrhunderten erinnern sie sich noch an die Erlebnisse, die sie in dieser unwirtlichen Umgebung gehabt haben.

Doch Jesus geht von Ort zu Ort, um dort Menschen zu treffen. Das bedeutet: Leben heißt unterwegs sein, sich selber verändern, an unterschiedliche Orte kommen, also nicht fest und starr sein, sondern sich verändern, unterwegs sein. Mit dem Wandern ist es wie im Auf und Ab im Leben: Es geht rauf, es geht runter, manches ist sehr anstrengend, manche schönen Wegstrecken erleben wir, aber auch manche, die uns eher Kraft kosten.

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#dazusteheich: Dr. Bernhard Seiger über den Sommerurlaub

„Das Wandern ist zugleich auch ein Bild für das Leben“, sagt Dr. Bernhard Seiger, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Süd. In dem Beitrag der Reihe #dazusteheich erzählt er von Naturerlebnissen, von einem Perspektivwechsel, besonderen Berg-Momenten und dem befreienden Blick nach einer anstrengenden Wanderung.

Und hier der Text zum Nachlesen:

Was verbinden Sie mit Sommerurlaub? Für mich bedeutet Sommerurlaub viel draußen sein, Erlebnisse mit der Natur und sich bewegen. Dafür steht hier dieser Wanderschuh.

Warum gehen Menschen gern in die Natur? Ich glaube deshalb, weil sie dabei die Entschleunigung erleben, weil sie Natur intensiver spüren, und weil sie damit auch sich selber intensiver wahrnehmen können. Das Wandern ist zugleich auch ein Bild für das Leben. In der Bibel gibt es eine ganze Reihe von Geschichten, die vom Wandern, vom Unterwegssein, erzählen. So ist das Volk Israel über lange Zeiten in der Wüste unterwegs, und auch nach Jahrhunderten erinnern sie sich noch an die Erlebnisse, die sie in dieser unwirtlichen Umgebung gehabt haben.

Doch Jesus geht von Ort zu Ort, um dort Menschen zu treffen. Das bedeutet: Leben heißt unterwegs sein, sich selber verändern, an unterschiedliche Orte kommen, also nicht fest und starr sein, sondern sich verändern, unterwegs sein. Mit dem Wandern ist es wie im Auf und Ab im Leben: Es geht rauf, es geht runter, manches ist sehr anstrengend, manche schönen Wegstrecken erleben wir, aber auch manche, die uns eher Kraft kosten.

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Wochenend-Tipps: Lesung in Altenberg: „Ich werde nicht hassen“, Texas Youth Orchestra in Bergisch Gladbach, Open-Air-Gottesdienst beim Hürther Stadtfest und Dämmerschoppen in Bickendorf

Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Wochenend-Tipps: Lesung in Altenberg: „Ich werde nicht hassen“, Texas Youth Orchestra in Bergisch Gladbach, Open-Air-Gottesdienst beim Hürther Stadtfest und Dämmerschoppen in Bickendorf

Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Wochenend-Tipps: Lesung in Altenberg: „Ich werde nicht hassen“, Texas Youth Orchestra in Bergisch Gladbach, Open-Air-Gottesdienst beim Hürther Stadtfest und Dämmerschoppen in Bickendorf

Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Wochenend-Tipps: Lesung in Altenberg: „Ich werde nicht hassen“, Texas Youth Orchestra in Bergisch Gladbach, Open-Air-Gottesdienst beim Hürther Stadtfest und Dämmerschoppen in Bickendorf

Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Wochenend-Tipps: Lesung in Altenberg: „Ich werde nicht hassen“, Texas Youth Orchestra in Bergisch Gladbach, Open-Air-Gottesdienst beim Hürther Stadtfest und Dämmerschoppen in Bickendorf

Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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