Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Wochenend-Tipps: Lesung in Altenberg: „Ich werde nicht hassen“, Texas Youth Orchestra in Bergisch Gladbach, Open-Air-Gottesdienst beim Hürther Stadtfest und Dämmerschoppen in Bickendorf

Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Wochenend-Tipps: Lesung in Altenberg: „Ich werde nicht hassen“, Texas Youth Orchestra in Bergisch Gladbach, Open-Air-Gottesdienst beim Hürther Stadtfest und Dämmerschoppen in Bickendorf

Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Der Schauspieler und Sprecher Mohammad-Ali Behboudi erzählt vom bewegenden Schicksal eines Arztes, dessen drei Töchter durch israelische Granaten getötet wurden, das Texas Youth Orchestra mit jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 15 bis 25 Jahren führt Beethoven und Dvorak auf, beim 40. Hürther Stadtjubiläum sind die Protestanten auf dem Rathausplatz mit dabei und die Evangelische Jugend Bickendorf lädt zum Dämmerschoppen ein – viele Möglichkeiten das zweite Juli-Wochenende zu gestalten!

Szenische Lesung: „Ich werde nicht hassen“Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi vertont Stationen eines Flüchtlings im Gaza-StreifenDer Schauspieler Mohammad-Ali Behboudi liest aus der Autobiografie des Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish „Ich werde nicht hassen“ am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), im Martin-Luther-Haus Altenberg, Uferweg 1. Abuelaish wurde in einem Flüchtlingscamp im Gaza-Streifen geboren. 2009 wurden drei seiner Töchter durch israelische Granaten getötet. Mohammad-Ali Behboudi ist Regisseur, Hörfunk-Sprecher und Schauspieler. Durch seine Auftritte in der „Lindenstraße“ und im „Tatort“ ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Die szenische Lesung findet im Rahmen des Altenberger Kultursommers statt. Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten sind unter Telefon 0221/2801 bei KölnTicket und unter www.altenbergerkultursommer.de erhältlich.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen, Telefon 02174/42 82, www.altenberg-dom.de

„Texas Youth Orchestra & Choir“ zu Gast in Bergisch GladbachDeborah Perkins leitet Orchester und ChorAus den USA kommen „Texas Youth Orchestra & Choir“ unter der Leitung von Deborah Perkins am Freitag, 13. Juli, 20 Uhr, nach Bergisch Gladbach. In der Kirche zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, spielen die Musikerinnen und Musiker im Alter von 15 bis 25 Jahren Werke für Chor und Orchester aus aller Welt. Musik von Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Kontakt: Kantorin Susanne Rohland-Stahlke, Telefon 02202/389 67, www.gnadenkirche-gl.de

Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst beim Hürther StadtfestFeier auf dem Rathausplatz zum 40. StadtjubiläumEinen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern die Hürther Christinnen und Christen am Samstag, 15. Juli, 11.15 Uhr, vor dem Hürther Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 40. Die Evangelische Kantorei und die Sängerinnen und Sänger der katholischen Kirchenchöre werden gemeinsam mit einer Bläsergruppe den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Der Gottesdienst ist Teil des Programms zum 40. Stadtjubiläum von Hürth. Aus diesem Anlass findet von Freitag, 13. Juli, bis Sonntag, 15. Juli, rund um das Rat- und Bürgerhaus das Hürther Stadtfest statt.Kontakt: Pfarrerin Christiane Birgden, Telefon 02233/767 13, www.evangelisch-in-huerth.de

Evangelische Jugend lädt zum Dämmerschoppen einGespräche von Jung und Alt an der Epiphaniaskirche BickendorfGemeinsam die Sommerabende genießen – dazu lädt die Evangelische Jugend Bickendorf alle vier Wochen auf den Vorplatz der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, ein. Der nächste Dämmerschoppen findet am Freitag, 13. Juli, von 19 bis 22 Uhr statt. Jung und Alt sind zu Gesprächen und Begegnung bei kühlen Getränken und Gegrilltem eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Gemeindehaus statt.Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf, Telefon 0221/88 87 79 34, www.gemeinde-bickendorf.de

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Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

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„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

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„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Das Arzt-Patienten-Gespräch: Medizinethisches Symposium über die besondere Beziehung zum Hausarzt

„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

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Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

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Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

Trost spendendes Patienten-Arzt-GesprächVon einer „ganz besonderen Beziehung“, die der Hausarzt einst zu seinen Patienten hatte, erzählte Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie. In seiner Zeit als Gemeindepfarrer hatte er den bewegenden Abschied einer Dorfgemeinschaft von „ihrem“ verstorbenen Arzt miterlebt, der noch alle Wehwehchen, aber auch die ernsten Leiden der Gemeinde kannte und sich Zeit für jeden Einzelnen nahm. Heilung, Gesundung, das Trost spendende Gespräch – das seien schließlich auch religiöse Begriffe und Themen, da komme es unbewusst rasch zu einer Überlagerung der Bereiche: „Auch wenn ein Arzt solche Erwartungen nicht erfüllen kann“, so Martin Bock.

Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin, an der Philipps-Universität Marburg in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl vielleicht ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Als Vermittler und Tröster ist der Hausarzt unerlässlich: Einblicke in das Patienten-Arzt-Verhältnis beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie

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„Die ganzheitliche Leib und Seele umfassende Medizin ist in aller Munde“, sagte Manfred Kock, „da erhofft sich der Patient auch von einem Schulmediziner Orientierungshilfen in einer unübersichtlich gewordenen Welt“. Nicht selten werde ein Kranker auch mit der Endlichkeit seines Körpers konfrontiert, so der ehemalige Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Dann bekommt das Gespräch schnell eine religiöse Dimension und wird zur Herausforderung für die Mediziner.“ Und diese Herausforderung könne rasch zu einer Überforderung führen, meinte Kock. „Heiler Forscher, Tröster – was erwarte ich von meinem Hausarzt?“ hieß das Thema beim Medizinethischen Symposium in der Melanchthon-Akademie.

Verunsicherung unter SchulmedizinernDas Symposium war das dritte in einer von Manfred Kock initiierten Reihe, veranstaltet von der Kölner Melanchthon-Akademie und der Frankfurter Stiftung Allgemeinmedizin. Letztere ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Sprachrohr und Förderer der gesundheitlichen Primärversorgung durch den Hausarzt versteht. Zum Kuratorium der Stiftung gehört auch Altpräses Manfred Kock. Ein weiteres Kuratoriums-Mitglied und Gründer der Stiftung ist Professor Dr. Jochen Gensichen, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auf der Tagung gestand er, dass sich angesichts der trendigen alternativen Heilmethoden und der entsprechend sich ändernden Erwartungen von Seiten der Patienten unter Schulmedizinern und Schulmedizinerinnen Verunsicherung breit mache. „Die Patienten sind unzufrieden, die Ärzte fühlen sich überfordert: ‚Wofür sind wir überhaupt zuständig?‘, fragen sie sich.“

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Dass dieses Bild vom Hausarzt gerade in städtischen Lebensräumen längst der Vergangenheit angehört, stellte Professorin Dr. Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin an der Philipps-Universität Marburg, in ihrem Vortrag „Hausarzt – ein Beruf mit vielen Rollen“ klar. Das liege nicht zuletzt am technischen Fortschritt und an der wachsenden Zahl von Fachärzten und Spezialisten. Auf einem Kongress 2015 habe etwa Eugen Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön-Kliniken, gefordert, „man solle auch auf dem Lande Diagnostik-Zentren einrichten, die technisch auf dem neuesten Stand sind“,  berichtete Dr. Becker.

Intensive Gespräche mit Patienten ein Privatvergnügen?Also regelmäßig ab in die Röhre und sich durchscannen lassen? Für Annette Becker ist das keine Alternative, als Schmerzexpertin wisse sie, dass die Ursache von Rückenschmerzen häufig nicht im Kernspintomografen zu erkennen sei, während Menschen mit völlig derangierten Wirbelsäulen oft schmerzfrei seien. „Da braucht es die Empathie eines Arztes, der dem Patienten im vertrauensvollen Gespräch signalisiert, dass er mit seinen Beschwerden ernst genommen wird.“ Auf der anderen Seite könne ein Allgemeinmediziner die Symptome von ihm wohlbekannten Patienten häufig besser einschätzen, zwischen einem harmlosen Magengrimmen und einer Bauchfellentzündung unterscheiden. „Wenn Sie zu einem Spezialisten gehen, lässt der sofort das ganze Programm ablaufen, obwohl ein Tee schon ausgereicht hätte.“

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Neue Reihe: Was bietet die „Gewaltfreie Kommunikation“ (GFK) der Kirche?

In unserer kleinen Reihe werden unterschiedliche Schwerpunkte zum Thema „gewaltfreie Kommunikation in der Kirche“ angesprochen.Heute zum Thema: Was bietet die gewaltfreie Kommunikation der Kirche?

Wie kann man die gewaltfreie Kommunikation in der Kirche stärken und Menschen miteinander vernetzen, die in der Kirche mit ihr arbeiten wollen? Um diese Frage ging es bei der Fachtagung „GFK in die Kirche!“ am 20. und 21. April 2018 in der Kölner Melanchthon-Akademie.

Das Potenzial der GFK wird in der Kirche bisher kaum wahrgenommen – so zumindest der Eindruck der Initiatoren der Tagung, Professor Dr. Gottfried Orth von der TU Braunschweig und Dr. Martin Horstmann von der evangelischen Stadtakademie in Köln (Melanchthon-Akademie). Sie luden Mitte April nach Köln ein und knapp 30 Menschen erkundeten das Verhältnis der Kirche zur GFK. Dr. Isolde Macho Wagner schaute aus theologischer Sicht auf die GFK, Markus Merz zeigte, was die Kirche durch die Haltung der GFK gewinnen kann, und Gottfried Orth schilderte, an welchen Stellen christliche Anthropologie klassischer Weise Schwierigkeiten mit der GFK hat. Hinzu kamen GFK-Praxisbeispiele aus Kirchengemeinden sowie konkrete Absprachen zur gemeinsamen Weiterarbeit.

Die nächste Fachtagung (im Open-Space-Format) wird am 15. und 16. März 2019 angeboten – wieder in der Kölner Melanchthon-Akademie im Kartäuserwall 24b, 50678 Köln.

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Neue Reihe: Was bietet die „Gewaltfreie Kommunikation“ (GFK) der Kirche?

In unserer kleinen Reihe werden unterschiedliche Schwerpunkte zum Thema „gewaltfreie Kommunikation in der Kirche“ angesprochen.Heute zum Thema: Was bietet die gewaltfreie Kommunikation der Kirche?

Wie kann man die gewaltfreie Kommunikation in der Kirche stärken und Menschen miteinander vernetzen, die in der Kirche mit ihr arbeiten wollen? Um diese Frage ging es bei der Fachtagung „GFK in die Kirche!“ am 20. und 21. April 2018 in der Kölner Melanchthon-Akademie.

Das Potenzial der GFK wird in der Kirche bisher kaum wahrgenommen – so zumindest der Eindruck der Initiatoren der Tagung, Professor Dr. Gottfried Orth von der TU Braunschweig und Dr. Martin Horstmann von der evangelischen Stadtakademie in Köln (Melanchthon-Akademie). Sie luden Mitte April nach Köln ein und knapp 30 Menschen erkundeten das Verhältnis der Kirche zur GFK. Dr. Isolde Macho Wagner schaute aus theologischer Sicht auf die GFK, Markus Merz zeigte, was die Kirche durch die Haltung der GFK gewinnen kann, und Gottfried Orth schilderte, an welchen Stellen christliche Anthropologie klassischer Weise Schwierigkeiten mit der GFK hat. Hinzu kamen GFK-Praxisbeispiele aus Kirchengemeinden sowie konkrete Absprachen zur gemeinsamen Weiterarbeit.

Die nächste Fachtagung (im Open-Space-Format) wird am 15. und 16. März 2019 angeboten – wieder in der Kölner Melanchthon-Akademie im Kartäuserwall 24b, 50678 Köln.

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Wie kann man die gewaltfreie Kommunikation in der Kirche stärken und Menschen miteinander vernetzen, die in der Kirche mit ihr arbeiten wollen? Um diese Frage ging es bei der Fachtagung „GFK in die Kirche!“ am 20. und 21. April 2018 in der Kölner Melanchthon-Akademie.

Das Potenzial der GFK wird in der Kirche bisher kaum wahrgenommen – so zumindest der Eindruck der Initiatoren der Tagung, Professor Dr. Gottfried Orth von der TU Braunschweig und Dr. Martin Horstmann von der evangelischen Stadtakademie in Köln (Melanchthon-Akademie). Sie luden Mitte April nach Köln ein und knapp 30 Menschen erkundeten das Verhältnis der Kirche zur GFK. Dr. Isolde Macho Wagner schaute aus theologischer Sicht auf die GFK, Markus Merz zeigte, was die Kirche durch die Haltung der GFK gewinnen kann, und Gottfried Orth schilderte, an welchen Stellen christliche Anthropologie klassischer Weise Schwierigkeiten mit der GFK hat. Hinzu kamen GFK-Praxisbeispiele aus Kirchengemeinden sowie konkrete Absprachen zur gemeinsamen Weiterarbeit.

Die nächste Fachtagung (im Open-Space-Format) wird am 15. und 16. März 2019 angeboten – wieder in der Kölner Melanchthon-Akademie im Kartäuserwall 24b, 50678 Köln.

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Wie kann man die gewaltfreie Kommunikation in der Kirche stärken und Menschen miteinander vernetzen, die in der Kirche mit ihr arbeiten wollen? Um diese Frage ging es bei der Fachtagung „GFK in die Kirche!“ am 20. und 21. April 2018 in der Kölner Melanchthon-Akademie.

Das Potenzial der GFK wird in der Kirche bisher kaum wahrgenommen – so zumindest der Eindruck der Initiatoren der Tagung, Professor Dr. Gottfried Orth von der TU Braunschweig und Dr. Martin Horstmann von der evangelischen Stadtakademie in Köln (Melanchthon-Akademie). Sie luden Mitte April nach Köln ein und knapp 30 Menschen erkundeten das Verhältnis der Kirche zur GFK. Dr. Isolde Macho Wagner schaute aus theologischer Sicht auf die GFK, Markus Merz zeigte, was die Kirche durch die Haltung der GFK gewinnen kann, und Gottfried Orth schilderte, an welchen Stellen christliche Anthropologie klassischer Weise Schwierigkeiten mit der GFK hat. Hinzu kamen GFK-Praxisbeispiele aus Kirchengemeinden sowie konkrete Absprachen zur gemeinsamen Weiterarbeit.

Die nächste Fachtagung (im Open-Space-Format) wird am 15. und 16. März 2019 angeboten – wieder in der Kölner Melanchthon-Akademie im Kartäuserwall 24b, 50678 Köln.

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Neue Reihe: Was bietet die „Gewaltfreie Kommunikation“ (GFK) der Kirche?

In unserer kleinen Reihe werden unterschiedliche Schwerpunkte zum Thema „gewaltfreie Kommunikation in der Kirche“ angesprochen.Heute zum Thema: Was bietet die gewaltfreie Kommunikation der Kirche?

Wie kann man die gewaltfreie Kommunikation in der Kirche stärken und Menschen miteinander vernetzen, die in der Kirche mit ihr arbeiten wollen? Um diese Frage ging es bei der Fachtagung „GFK in die Kirche!“ am 20. und 21. April 2018 in der Kölner Melanchthon-Akademie.

Das Potenzial der GFK wird in der Kirche bisher kaum wahrgenommen – so zumindest der Eindruck der Initiatoren der Tagung, Professor Dr. Gottfried Orth von der TU Braunschweig und Dr. Martin Horstmann von der evangelischen Stadtakademie in Köln (Melanchthon-Akademie). Sie luden Mitte April nach Köln ein und knapp 30 Menschen erkundeten das Verhältnis der Kirche zur GFK. Dr. Isolde Macho Wagner schaute aus theologischer Sicht auf die GFK, Markus Merz zeigte, was die Kirche durch die Haltung der GFK gewinnen kann, und Gottfried Orth schilderte, an welchen Stellen christliche Anthropologie klassischer Weise Schwierigkeiten mit der GFK hat. Hinzu kamen GFK-Praxisbeispiele aus Kirchengemeinden sowie konkrete Absprachen zur gemeinsamen Weiterarbeit.

Die nächste Fachtagung (im Open-Space-Format) wird am 15. und 16. März 2019 angeboten – wieder in der Kölner Melanchthon-Akademie im Kartäuserwall 24b, 50678 Köln.

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