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Evangelische Kirche wünscht sich „ökologisches Wirtschaftswunder“

Synergie-Fassade am Gebäude der Volksbank-Hauptverwaltung in Karlsruhe, Baden-Württemberg

©epd-Bild/Gustavo Alàbiso

Beispiel für Umwelttechnik am Bau: Die Synergiefassade am Gebäude der Volksbank-Hauptverwaltung in Karlsruhe produziert mit ihren Photovoltaikelementen den S​trombedarf für die gesamte Heizperiode und spart so jährlich 86 Tonnen CO2 ein.

Osnabrück (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wirbt für eine klimafreundlichere Wirtschaft. „Deutschland kann mit seinen ausgereiften Umwelttechnologien und dem Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zeigen, dass ein gutes Leben möglich ist, ohne die Umwelt zu zerstören“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Ein „ökologisches Wirtschaftswunder“ sei möglich, wenn sich die Politik auf das Ziel eines ökologischen Umbaus der Wirtschaft konzentriere.

Der Ratsvorsitzende und bayerische Landesbischof betonte, dass die ersten Opfer des Klimawandels diejenigen seien, die am wenigsten dazu beigetragen hätten. „Auch aus Gerechtigkeitsgründen ist deswegen ein beherztes Umsteuern notwendig“, argumentierte Bedford-Strohm mit Blick auf die Entwicklungsländer. In Deutschland liege der CO2-Ausstoß pro Kopf bei 9,1 Tonnen pro Jahr. In Tansania, das schon mit besonderen Wetterextremen zu kämpfen habe, seien es 0,2 Tonnen.

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