13 minutes reading time (2549 words)

Gedenkveranstaltungen im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region zu den NS-Pogromen vor 80 Jahren

Viele Gemeinden und Institutionen im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region laden in den kommenden Tagen zum Gedenken an die Opfer der „Reichspogromnacht“ 1938 ein. In den mehr als 20 Gottesdiensten, Veranstaltungen und Konzerten wird so an die Opfer der NS-Verbrechen vor 80 Jahren erinnert. So erinnert beispielsweise die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein am Freitag, 9. November, an die Zerstörung der Mülheimer Synagoge. Die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich gedenkt am Freitag, 9. November, der Opfer mit einem Schweigegang und anschließender Soirée mit Musik, Lesung und einer Fotoausstellung. Mit Musik der Kölner Klezmer-Gruppe „Kol Colé“ erinnert am Samstag, 10. November, die Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt-Liblar an die Gräuel der Reichspogromnacht. Prof. Dr. Siegfried Hermle geht am Sonntag, 11. November, in einem Vortrag der Rolle der Kirchen in der „Reichspogromnacht“ nach. In Köln-Klettenberg erklingt am 18. November in der Johanneskirche zum ersten Mal nach 55 Jahren wieder eine Glocke. Die Friedensglocke aus Köln-Chorweiler wird in der ökumenischen Beatmesse „Jetzt schlägt´s Frieden! – Erster Glockenschlag nach 55 Jahren“ geläutet.

 

Hier finden Sie alle Gedenkveranstaltungen im Detail:

„Reichspogromnacht 1938 – und die Kirchen?“ – Gesprächsabend mit Professor Siegfried Hermle

Liblar (epk). Als am Abend des 9. November 1938 überall in Deutschland Nazihorden durch Städte zogen und jüdische Geschäfte zerstörten und Synagogen in Brand steckten, war kaum ein Protest vernehmbar. Auch die „Kirchen“ schwiegen. Nur Einzelne erhoben ihre Stimmen. Im Gedenken an die Pogrome vor 80 Jahren lädt die Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt am Sonntag, 11. November, 17 Uhr, zu einem Gesprächsabend mit Professor Dr. Siegfried Hermle vom Institut für Evangelische Theologie der Universität zu Köln in das Gemeindehaus Liblar, Schlunkweg 52, ein. Das Thema lautet „Reichspogromnacht 1938 – und die Kirchen?“. Professor Hermle erinnert in einem Vortrag an Menschen aus dem Bereich der evangelischen Kirche wie etwa an Julius von Jan, Helmut Gollwitzer und den Pfarrer Karl Immer. Es schließt sich ein Gespräch an.

Kontakt: Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt, Telefon 02235/92 31 30, www.efkgie.de

 

Lesung mit Klavierimprovisationen – Heine-Texte und Musik in Bickendorf

Köln (epk). Heinrich Heines „Der Rabbi von Bacharach“ steht am Freitag, 9. November, 19 Uhr, im Mittelpunkt eines Konzertes mit Lesungen in Bickendorf. Die Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, öffnet für das Publikum und Werner Seuken und Axel Tillmann ihre Türen. Die beiden Ausführenden gestalten den Abend mit Rezitation und Improvisationen auf dem Klavier.

Kontakt: Leonhard Voos, Telefon 0221/740 78 76, www.gemeinde-bickendorf.de

 

Gedenkveranstaltung: „80 Jahre Zerstörung der Mülheimer- Synagoge“ – Einladung in die Friedenskirche in Mülheim

Köln-Mülheim (epk). Am Freitag, 9. November, jährt sich zum 80. Mal die Zerstörung der Synagoge in Köln-Mülheim. Aus diesem Anlass lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein zu einer Gedenkveranstaltung in die Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. Beginn ist um 18 Uhr.

Kontakt: Gemeindeamt der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein, Telefon 0221/962 50 20, www.kirche-koeln-muelheim.de

 

Reichspogromnacht – 80 Jahre danach – Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde erinnert

Köln-Junkersdorf (epk). Dem Gedenken an die Opfer der Reichspo-gromnacht am 9. November 1938 widmet die Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf am Freitag, 9. November, 19 Uhr, einen Gottesdienst in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20. Pfarrerin Regina Doffing und Kirchenmusiker Frank Stanzl gestalten den Gottesdienst mit Musik und Texten zum Thema.

Kontakt: Pfarrerin Regina Doffing, Telefon 0221/48 76 31, www.ekir.de/junkersdorf

 

Gedenkgottesdienst „Erinnerung und Verantwortung“- Musik mit der Kölner Klezmer-Gruppe „Kol Colé“

Erftstadt-Liblar (epk). Mit dem Gedenkgottesdienst „Erinnerung und Verantwortung“ am Samstag, 10. November, 18 Uhr, in der Friedenskirche Liblar, Schlunkweg 52, erinnert die Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt an die Gräuel der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Im ganzen Deutschen Reich wurden Synagogen zerstört, jüdische Friedhöfe geschändet und Menschen jüdischen Glaubens gedemütigt, verletzt oder getötet. Dazu gehörten auch jüdische Kinder, Frauen und Männer aus Erftstadt. 80 Jahre danach wollen die Veranstalter an die Verantwortung der Menschen für eine Zukunft in gegenseitigem Respekt erinnern. Musikalisch wird der Gedenkgottesdienst von der Kölner Klezmer Gruppe „Kol Colé“ aus Köln, der Musikerin Bella Liebermann (Gesang) und den Musikern Daniel Marsch (Gesang und Akkordeon), Igor Mazritsky (Geige) und Roman Nedzvetskyy (Klavier) mit hebräischen und jiddischen Liedern gestaltet. Die Band besteht aus Mitgliedern aus Russland, Belarus, Deutschland und der Ukraine.

Kontakt: Gemeindeamt der Evangelischen Friedenskirchengemeinde in Erftstadt, Telefon 02235/92 31 30, www.efkgie.de

 

Schweigegang anlässlich der Reichspogromnacht vor 80 Jahren – Zum Abschluss Gedenkabend mit Musik, Lesung und einer Fotoausstellung

Erftstadt-Lechenich (epk). Im Gedenken an die November-Pogrome von 1938, die sich in diesem Jahr zum 80. Mal jähren, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Lechenich, am Freitag, 9. November, 18 Uhr, zu einem Schweigegang ein. Der Gang führt vom alten Jüdischen Friedhof, An der Weltersmühle, zum neuen Jüdischen Friedhof, Am Römerhofweg. Auf dem Marktplatz, Markt 1, werden Schülerinnen und Schüler des Lechenicher Gymnasiums über ihren Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz berichten. Ein weiterer Halt wird an der ehemaligen Synagoge, Judenstraße, gemacht. Ab 19.30 Uhr schließt sich ein Gedenkabend mit Texten, Erinnerungen, Liedern und einer Fotoausstellung in der Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, an. Durch den Abend führt Cornelius Bormann. Zum Abschluss wird ein kleiner Imbiss gereicht.

Kontakt: Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, Telefon 02235/68 03 59, www.kirche-lechenich.de

 

Gedenken an Reichspogromnacht – Ökumenischer Gedenkgang in Wesseling

Wesseling (epk). An die Reichspogromnacht von 1938 erinnert ein ökumenischer Gedenkgang der Evangelischen Kirchengemeinde Wesseling, der griechisch-orthodoxen Kirche und katholischer Gemeinden in Wesseling am Freitag, 9. November. Beginn ist um 18 Uhr an der Apostelkirche, Antoniusstraße 8.

Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Wesseling, Telefon 02236/495 80, www.krapoda.de

 

Musikalischer Gottesdienst zum Gedenken an die Reichspogromnacht – Kammerchor CONSTANT in der Antoniterkirche

Köln (epk). Einen musikalischen Gottesdienst zum Gedenken an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren, feiert die Evangelische Gemeinde Köln am Freitag, 9. November, 18 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Den Gottesdienst leiten Pfarrer Markus Herzberg und Prädikant Martin Weiler. Der Kammerchor CONSTANT musiziert unter der Leitung von Judith Mohr.

Kontakt: Pfarrer Markus Herzberg, Telefon 0221/92 58 46-0, www.antonitercitykirche.de

 

Gedenken. Nicht wegschauen und verdrängen – Gedenkveranstaltung wird von Stadtsuperintendent Domning und Stadtdechant Kleine mitgestaltet

Köln-Innenstadt (epk). Um der Menschen zu gedenken, die vor 80 Jahren während der Reichspogromnacht und deren schlimmen Folgen zu leiden hatten, lädt der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln am Sonntag, 18. November, 18.30 Uhr, zu einem Gedenkkonzert in die Pastor-Könn-Aula der Kirchengemeinde St. Aposteln, Neumarkt 30, ein. Die Sängerin Agnes Erkens und der Pianist Wilfried Kaets bringen jiddische, hebräische und chassidische Lieder zum Erklingen. Karin Tiz und Markus Juraschek-Eckstein lesen Texte von Augenzeugen der Pogromnacht. Der Abend steht unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Henriette Reker und des Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden, Abraham Lehrer. Pfarrer Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, und Stadtdechant Monsignore Robert Kleine sprechen ein ökumenisches Friedensgebet. Um Anmeldung unter Telefon 0221/2576111 oder E-Mail dsa@dioezesanrat.de wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt: Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln e.V., Telefon 0221/257 61 11, www.dioezesanrat.de

 

„Zeit vergeht, Verantwortung nicht“ – Gedenkveranstaltung in der Petrikirche

Köln-Niehl (epk). „Zeit vergeht, Verantwortung nicht“ ist der Titel einer Gedenkveranstaltung am Freitag, 9. November, 19 Uhr, in der Petrikirche, Schlenderhaner Straße 32-34, zu der die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Niehl einlädt. Die Gemeinde möchte damit an die Gräueltaten der Reichspogromnacht vor 80 Jahren erinnern.

Kontakt: Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Niehl, Telefon 0221/356 52 64 11, www.niehl.kirche-koeln.de

 

„Jetzt schlägt´s Frieden! – Erster Glockenschlag nach 55 Jahren“- Ökumenische Beatmesse in der Johanneskirche

Köln-Klettenberg (epk). „Jetzt schlägt´s Frieden! – Erster Glockenschlag nach 55 Jahren“ ist der Titel der nächsten Ökumenischen Beatmesse in der Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, am Sonntag, 18. November, 11 Uhr. Mitwirkende sind Franziskanerpater Markus Fuhrmann (Predigt), Pfarrer Ivo Masanek und Vikar Tillmann Poll sowie die Band Ruhama aus Köln mit mitreißender und nachdenklich stimmender Musik. Im Anschluss sind die Gäste zu einem Mittagessen eingeladen, das von der Gruppe „Frauenmahl“ zubereitet wird. Zum ersten Mal wird in der Johanneskirche eine Glocke ertönen. Denn ein Glockenturm wurde dort nie gebaut. Jetzt erklingt die Friedensglocke aus Köln-Chorweiler. Anlass ist das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden für ein Projekt gegen Gewalt an Kindern in Bolivien des internationalen christlichen Friedensdienstes „Eirene“ wird gebeten.

Kontakt: Pfarrer Ivo Masanek, Telefon 0221/944 01 30, www.kirche-klettenberg.de

 

Interreligiöse Gedenkstunde in Porz – 80. Jahrestag der Reichspogromnacht

Köln-Porz (epk). Dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht wird am Samstag, 10. November, 19.30 Uhr, in einer interreligiösen Gedenkstunde in der Evangelischen Lukaskirche Porz, Mühlenstraße 2, gedacht. Die liturgische Leitung der Gedenkfeier haben Pfarrer im Ruhestand Harald Klimek und Pfarrer Dr. Rolf Theobold. Die Gedenkstunde findet unter Mitwirkung von Vertretern der Synagogengemeinde, der Moscheegemeinde, des Alevitischen Kulturzentrums und der evangelischen und der katholischen Kirche statt.

Kontakt: Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Porz, Telefon 02203/95 54 60, www.kirche-porz.de

 

Gedenken an die Reichspogromnacht mit einer Zeitzeugin – Ökumenisches Frühstück in Porz

Köln-Porz (epk). „Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 – Christen und Juden damals und heute“ ist das Thema des ökumenischen Frühstücks am Freitag, 9. November, 9.30 Uhr, in der Hoffnungskirche, Theodor-Heuss-Straße 1, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde Porz einlädt. Marion Herzog als Zeitzeugin und Hans-Georg Link, Ökumene-Pfarrer im Ruhestand, berichten.

Kontakt: Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Porz, Telefon 02203/95 54 60, www.kirche-porz.de

 

Lesung: Heinrich Heine „Der Rabbi von Bacharach“ – Zum Gedenken an den 9. November 1938

Köln-Bickendorf (epk). Zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf am Freitag, 9. November, 20 Uhr, zu einer Lesung mit Musik ein:  Rezitator Werner Seuken liest „Der Rabbi von Bacharach“ von Heinrich Heine, über ein Judenschicksal im späten Mittelalter. Pianist Axel Tillmann improvisiert zu den Texten auf dem Klavier. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Pfarrerin Uta Walger, Telefon 0221/88 87 79 22, www.gemeinde-bickendorf.de

 

Rundgang über den Jüdischen Friedhof in Mülheim – Informationen über die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Köln-Mülheim

Köln-Mülheim (epk). Zum Besuch des Jüdischen Friedhofs in Köln-Mülheim am Sonntag, 11. November, lädt Dietrich Grütjen, Pfarrer im Ruhestand, ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr die KVB-Haltestelle Berliner Straße. Männer müssen beim Rundgang eine Kopfbedeckung tragen. Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: Pfarrer i.R. Dietrich Grütjen, Telefon 0221/84 31 56, E-Mail dietrich.gruetjen@gmx.de

 

„In der Heimat, da gibt’s ein Wiederseh’n“ – Ausstellung und Gedenkveranstaltung zum Ende des Ersten Weltkrieges

Horrem (epk). Feldpost aus dem Ersten Weltkrieg zeigt die Ausstellung „In der Heimat, da gibt’s ein Wiederseh’n“ in der Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10-14. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen dem Stadtarchiv Kerpen und dem Europagymnasium haben Schülerinnen und Schüler Feldpost als historische Quelle bearbeitet. Die Ergebnisse werden am Volkstrauertag, Sonntag, 18. November, 10 Uhr, in einem Gottesdienst präsentiert. Ab 11.30 Uhr findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Kerpen eine Gedenkveranstaltung zum Gedenken an das Kriegsende 1918 statt. Die Ausstellung wird bis zum 9. Dezember gezeigt und kann nach telefonischer Vereinbarung besucht werden.

Kontakt: Pfarrer Jens Greve, Telefon 02273/91 43 53,  www.kirche-horrem.de

 

Lesung: Das Buch Hiob – Veranstaltung mit Musik in der Paul-Gerhardt-Kirche

Köln-Lindenthal (epk). In einer Lesung präsentieren Menschen zwischen 8 und 80 Jahren das Buch Hiob in einer Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Lindenthal. Der gesamte Text der alttestamentarischen Geschichte wird am Sonntag, 18. November, 15 Uhr bis 18.30 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, zu hören sein. Musikalische Intermezzi von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms und anderen ergänzen die Lesung. Mitwirkende sind Holger Mertin (Waterphone und Hang Drum), die Vokalgruppen „Soprano Unisono“, „Alto Unisono“ und „Schola“ unter der Leitung von Kantorin Ursula Döll (auch Orgel und Klavier). Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Kontakt: Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Lindenthal, Telefon 0221/48 48 82 82, www.kirche-lindenthal.de

 

Antijüdische Darstellungen in kirchlicher Baukunst – Vortrag im Domforum

Köln (epk). Der Vortragsabend mit dem Titel „Synagoga und Ecclesia – Antijüdische Darstellungen im Kölner Dom und in kirchlicher Baukunst nach 1880“ widmet sich am Mittwoch, 7. November, 19.30 Uhr, der Aufarbeitung antisemitischer Bildtraditionen. Im Domforum, Domkloster 3, sprechen Professor Dr. Marie-Theres Wacker und Dr. Bernd Wacker über die allegorischen Figuren der Ecclesia (triumphierende Kirche) und der Synagoga (überholtes und ungläubiges Judentum) und die Frage, warum diese am Kölner Dom fehlen. Veranstalter des Abends sind der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, das Katholische Stadtdekanat Köln, die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und das Katholische Bildungswerk. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro.

Kontakt: Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Telefon 0221/93 18 03-0, www.melanchthon-akademie.de

 

Mahnmale der Erinnerung – neue Stadtführung – Rundgang mit Günter Leitner

Köln (epk). Stadtführer Günter Leitner zeigt bei diesem besonderen Rundgang der AntoniterCityTours am Sonntag, 18. November, 15 Uhr, Mahnmale der Erinnerung in Köln. Darunter sind das Edith-Stein-Denkmal, das Denkmal des Unbekannten Deserteurs, das EL-DE- Haus, der Offenbachplatz, der Lern- und Gedenkort Jawne, Ernst Barlachs „Schwebender“ in der Antoniterkirche und die „Trauernden Eltern“ von Käthe Kollwitz in Alt St. Alban. Treffpunkt ist der Lichhof von St. Maria im Kapitol, Kasinostraße 6. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Kontakt: AntoniterCityTours, Info-Telefon 0221/92 58 46 14, kontakt@antonitercitytours.de, www.antonitercitytours.de

 

Zukunft braucht Erinnerung – Podiumsgespräch in der Melanchthon-Akademie

Köln-Südstadt (epk). Die Erinnerungskultur in Deutschland ist in den letzten Jahren vielgestaltiger geworden: Sie zeigt sich anhand von Gedenktafeln, Veranstaltungen, Ausstellungen und anderem mehr. Bei einem Podiumsgespräch in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, am Dienstag, 13. November, 19.30 Uhr,  sprechen Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche mit Mitgliedern der jüdischen und der armenischen Gemeinde, der Hizmet-Bewegung und der Gemeinschaft der Sinti und Roma über Verfolgung, die Erinnerung daran und über eine Kultur des Gedenkens in Deutschland. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

Kontakt: Melanchthon-Akademie, Telefon 0221/931 80 30, anmeldung@melanchthon-akademie.de, www.melanchthon-akademie.de

 

Konzerte:

Konzert im Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 – Kammerchor CONSTANT in der Antoniterkirche

Köln (epk). Im Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 gibt der Kammerchor CONSTANT unter der Leitung von Judith Mohr am Samstag, 10. November, 19 Uhr, ein Konzert in der Reihe „KirchenTöne“. Zu Gehör kommen Werke von Aaron Copland, Felicitas Kukuck, Felix Mendelssohn Bartholdy, Samuel Barber und anderen. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Kreiskantor Johannes Quack, Telefon 02228/91 17 85, www.antonitercitykirche.de

 

„Musikalische Reise durch das Judentum“ – Besonderes Konzert am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Kerpen (epk). Esther Lorenz singt traditionelle und sakrale Lieder, die liturgische Texte und Zitate aus der Thora zum Inhalt haben. Dabei wird sie von dem Gitarristen Peter Kuhz begleitet. Am Freitag, 9. November, 19 Uhr, ist sie mit ihrem Programm „Musikalischen Reise durch das Judentum“ zu Gast in der Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19. Das musikalische Programm wird durch Erläuterungen zu jüdischen Bräuchen und Festen und mit Geschichten aus dem Talmud ergänzt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden am Ausgang wird gebeten.

Kontakt: Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Kerpen, Telefon 02237/24 84, www.evangelisch-in-kerpen.de

 

„Requiem für einen polnischen Jungen“ von Dietrich Lohff – Gesprächsabend in der Christuskirche

Köln-Dellbrück (epk). Das „Requiem für einen polnischen Jungen“ von Dietrich Lohff und die Frage, wie der Glaube an Gott nach „Auschwitz“ möglich ist, stehen im Zentrum eines Gesprächsabends mit Pfarrer Ulrich Kock-Blunk am Mittwoch, 8. November, 19.30 Uhr, in der Evangelischen Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad 361. Das Requiem wurde 1998 zum Gedenken an den 60. Jahrestag der Reichspogromnacht uraufgeführt. Am 16. und 18. November ist es in der Christuskirche zu hören.

Kontakt: Gemeindeamt der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide, Telefon 0221/68 24 65, www.dellbrueck-holweide.kirche-koeln.de

 

„Requiem für einen polnischen Jungen“- Musik zum Abend in der Antoniterkirche

Köln (epk). Dietrich Lohffs „Requiem für einen polnischen Jungen“ (nach Texten von Opfern des Faschismus) kommt in der Reihe KirchenTöne am Freitag, 16. November, 20 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, zu Gehör. Neben Sopranistin Alexandra von der Weth und einem Kindersopran spielt die Kantorei Coro Con Spirito unter der Leitung von Mechthild Brand. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Kontakt: Kreiskantor Johannes Quack, Telefon 02228/91 17 85, www.antonitercitykirche.de

 

„Requiem für einen polnischen Jungen“ – Gedenkkonzert für Opfer des Faschismus in Dellbrück

Köln, (epk). Zum Gedenken an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren erklingt das „Requiem für einen polnischen Jungen“ des Heidelberger Komponisten Dietrich Lohff nach Texten von Opfern des Faschismus. Die Aufführung findet am Sonntag, 18. November, 18 Uhr, in der Christuskirche, Bergisch Gladbacher Str. 848, statt. Es wirken mit: die Kantorei Coro Con Spirito, Alexandra von der Weth (Sogran) Helge Heynold (Sprecher), ein kleines Orchester und Schlagwerk. Der Eintritt kostet 12, ermäßigt 8 Euro.

Kontakt: Mechthild Brand, Telefon 0221/620 21 90, www.kgdh.de

 

 

Religiöse Identität: Willkommen zuhause
Wochenendtipps: Von Porto nach Santiago de Compost...