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Jahrestagung der evangelischen Kirchen beginnt

Vertreter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) kommen zu Generalsynode zusammen

Blick auf Würzburg am Main

©wikimedia commons/anagh

Blick auf Würzburg, Ort der Jahrestagungen evangelischer Kirchen 2018. (Foto: Wikimedia Commons/anagh [CC BY-SA 3.0])

Würzburg (epd). Mit dem Treffen der lutherischen Landeskirchen beginnt am 8. November die Jahrestagung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). In Würzburg kommen zunächst die Vertreter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) zu ihrer Generalsynode zusammen. Am 11. November wird in der fränkischen Stadt die viertägige EKD-Synodentagung eröffnet. Außerdem trifft sich am 9. und 10. November die Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen.

Die VELKD ist ein Zusammenschluss von sieben evangelisch-lutherischen Landeskirchen innerhalb der EKD, darunter die bayerische, die sächsische und die hannoversche Landeskirche. Zur VELKD gehören rund neun Millionen Gläubige. Am 9. November wählt die Generalsynode einen neuen Leitenden Bischof. Seit 2011 hat der Nordkirchen-Bischof Gerhard Ulrich dieses Amt inne, er geht aber im kommenden Jahr in den Ruhestand. Daher will er sein Amt als Leitender Bischof vorzeitig beenden.

Auf der EKD-Synode stehen die Themen "Kirche im digitalen Wandel" und "Glaube junger Menschen" im Zentrum. Zudem will die Synode über den Umgang mit sexuellem Missbrauch in der Kirche beraten. Die Synode ist das höchste Gremium der EKD und eine Art Kirchenparlament. Rund 21,5 Millionen Protestanten werden von der EKD repräsentiert.

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